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Veröffentlicht am 24.04.2022

Grossartig

Das Grand Hotel - Die der Brandung trotzen
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INHALT:
Bernadette von Plesow, eine gestandene Frau und Inhaberin des feudalen Grand Hotel in Binz, hatte einen erschreckenden Traum. Sie sah ihren Sohn Constantin vor ihren Augen sterben. Es war nur ...


INHALT:
Bernadette von Plesow, eine gestandene Frau und Inhaberin des feudalen Grand Hotel in Binz, hatte einen erschreckenden Traum. Sie sah ihren Sohn Constantin vor ihren Augen sterben. Es war nur ein schrecklicher Traum, trotzdem macht sie sie Sorgen. Denn Constantin hat sich mit der Unterwelt angelegt und befindet sich zur Zeit im Gefängnis. Dort wartet er auf seinen Prozess, bei dem ihm sogar die Todesstrafe droht. Bernadette muss etwas tun, sonst ware sie nicht die Frau und Mutter, die sie ist. Indessen kümmert sich ihre Tochter Josephine um das Grand Hotel. Bernadette versucht alles, um einen Freispruch zu garantieren und kommt der Unterwelt dabei gefährlich nahe.
MEINE MEINUNG:
Dies der dritte Teil der wunderbaren Reihe Das Grand Hotel von Caren Benedikt. Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen, bin ich absolut begeistert und habe den Roman nur so verschlungen. Den Schreibstil finde ich absolut grandios. Das Buch lässt sich einfach fantastisch lesen und man ist ein Teil der Geschichte. Ich bin versunken in der Storie und alle waren mir so nahe und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mich mitgefreut. Die Charaktere haben sich einfach wunderbar im Laufe der Reihe entwickelt und besonders Bernadette war in ihrer Rolle grandios und sie konnte mich sogar über etliche Seiten hinweg an der Nase herumführen. So tolle Ideen und eine so geniale Umsetzung. Es war überaus interessant diesen Gerichtsprozess zu begleiten und es gab einige überraschende Wendungen. Dadurch hatte der Roman sehr viel Tempo. Auch von Schicksalsschlägen bleibt man hier nicht verschont und es hat mich begeistert, wie alle Fragen und offenen Handlungsstränge jetzt geklärt wurden. Das macht die ganze Reihe so rund und es ist ein perfekter Abschluß.
FAZIT:
Ein wunderschöner Abschluß einer Reihe, die mich am Ende zu Tränen gerührt hat.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Interessant, dramatisch, schockierend

Der dreizehnte Mann
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NHALT:
Timo Krampe erscheint in der Anwaltskanzlei von Rocco Eberhardt und dieser kann kaum glauben, warum Timo zu ihm gekommen ist. Zusammen mit seinem Freund Jörg wollte er einen Skandal von enormer ...

NHALT:
Timo Krampe erscheint in der Anwaltskanzlei von Rocco Eberhardt und dieser kann kaum glauben, warum Timo zu ihm gekommen ist. Zusammen mit seinem Freund Jörg wollte er einen Skandal von enormer Sprengkraft aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden. Der Rechtsmediziner Justus Jamer vermutet angesichts einer Wasserleiche auf seinem Tisch, Jörg wurde ermordet. Auch Timos Leben scheint in Gefahr zu sein, denn ihre Enthüllung ist sehr brisant. Noch bis ins Jahr 2003 wurden Pflegekinder im Rahmen des Ganther Experiments an pädophile Männer vermittelt. Auch Timo und Jörg gehörten dazu. Und die Verantwortlichen von damals sitzen heute an den Schalthebeln der Macht.
MEINE MEINUNG:
Schon der Klappentext lässt einem die Haare zu Berge stehen. Es ist der zweite Teil aus der Reihe Eberhardt und Jarmer ermitteln und man kann das Buch sehr gut eigenständig lesen. Der Schreibstl lässt sich fantastisch und super flüssig lesen. Es herrscht ein hohes Tempo, welches von den kurzen Kapiteln noch unterstützt wird. Wir begleiten die beiden Charaktere wieder bei ihrer Arbeit und man erkennt sofort, was es für tolle Protagonisten sind. Nie verlieren sie das Wesentliche aus den Augen, nehmen aber einiges mit ihrer Art von Humor. Es ist ein Fall, der auf wahren Begebenhriten beruht und dass lässt einem schon sprachlos werden. Alles wirkt trotz der Grausamkeit sehr authentisch. Die Zusammenarbeit von Eberhardt und Jarmer fand ich sehr interessant. Beide sind sehr unterschiedlich und beide wurden perfekt dargestellt. Mir ging dieser Krimi, auch angesichts der Dramatik und der Bezug zu einem echten Falles, sehr zu Herzen und ich habe sehr mitgelitten.
FAZIT:
Sehr interessant, dramatisch und schockierend.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Berührend und authentisch

Für diesen Sommer
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INHALT:
Das Glück der Familie Roth schien einst so selbstverständlich. So selbstverständlich wie der Flug der Leuchtkäfer in den Sommernächten im Garten. Doch die Zeit vergeht und Vater Heinrich ist alt ...

INHALT:
Das Glück der Familie Roth schien einst so selbstverständlich. So selbstverständlich wie der Flug der Leuchtkäfer in den Sommernächten im Garten. Doch die Zeit vergeht und Vater Heinrich ist alt geworden und allein. Mit seiner Tochter Franziska hat er sich überworfen und gerade sie soll sich jetzt um ihn kümmern. Heinrich hat es schon damals prophezeit - ihr Lebenstraum ist gescheitert. Doch auch sein Konzept ging nicht auf. Er muss das Loslassen lernen, er, der immer alles kontrollieren wollte. Es ist eine ungewohnre Nähe zwischen Tochter und Vater, die Konflikte schürt, aber auch Erinnerungen weckt.
MEINE MEINUNG:
Dieser Roman ist sehr tiefgründig, sehr emotional und ging mir unheimlich nahe. Ich habe angefangen zu lesen und fühlte sofort eine Nähe zu Franziska. Das Buch lässt auch unheimlich gut lesen. Es strahlt eine ganz besondere Ruhe aus und kommt mit wenig Dialogen aus. Umso mehr können wir in die Gedanken und auch Gefühlswelt der Protagonisten schauen, was mir sehr gefallen hat. Wir lesen die Geschichte aus den Perspektiven der Charaktere und schauen auch immer wieder in die Vergangenheit. Wir lesen von den Problemen die entstanden sind und immer wieder ist da diese sehr besondere Nähe. Ich fühlte mich hineingezogen in das Leben und fühlte mit ihnen so sehr mit. Heinrich möchte keine Veränderungen und es ist schwer für ihn zu akzeptieren, dass es die Vergangengeit so nicht mehr gibt. Und doch gibt es da auch die Hoffnung auf die Zukunft. Alles hat sich so echt, so authentisch angefühlt, es war eine Geschichte, mitten aus bem Leben gegriffen, die mich sehr berühren konnte.
FAZIT:
Berührend, authentisch und emotional.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Perfekter dritter Teil

Das Inselmädchen
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MEINE MEINUNG:

Dies ist der dritte Teil der Sylt Saga von Sina Beerwald. Ich habe auch diesen Teil, genauso wie die beiden ersten Teile, mit großer Begeisterung gelsen und möchte mich noch nicht von ihnen ...

MEINE MEINUNG:

Dies ist der dritte Teil der Sylt Saga von Sina Beerwald. Ich habe auch diesen Teil, genauso wie die beiden ersten Teile, mit großer Begeisterung gelsen und möchte mich noch nicht von ihnen trennen.

In diesem Teil steht die Tochter von Moiken, Frida, im Mittelpunkt. Aber natürlich begleiten wir auch allen anderen so liebgewonnene Charaktere wieder auf ihren Weg.

Der Einstieg fiel mir unheimlich leicht. Schin nach ein paar Seiten hatte ich mich wieder ganz auf Sylt eingefunden und konnte die Geschichte sehr geniessen. Das Buch liest sich wieder ganz wunderbar. Wir sind nah bei den Charakteren und erleben mit ihnen ihre Gefühle und Gedanken, meistern Schicksalsschläge und Probleme. Und bei allem spürt man den Wind von Sylt im Gesicht und den Sand an den Füssen.

Die Autorin verbindet auch wieder auf sehr gekonnte Weise historische Ereignissen mit der Geschichte und alles wirkt dadurch absolut authentisch. Die sehr detailverliebte Recherche erkennt man sofort.

Es ist wie nach Hause kommen und sich ins Dünencafe setzten und sich erzählen lassen, was passiert ist. Ich habe so mit ihnen mitgefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut.

Am Ende ist mir ausserdem noch sehr positiv aufgefallen, wie schön und ergreifen und emotional das Ende war. es hat die Geschichte um Moiken auf ganz wunderbare Weise abgerundet und für mich so schön gemacht. Auch, wenn es jetzt heisst, Abschied zu nehmen. Mit diesem wunderbaren Ende fällt es mir ein klitzekleines bisschen leichter.

Dies Sylt Saga von Sina Beerwald ist ein riesengroße Empfehlung von mir. Alle drei Teile konnten mich begeistern und berühren. Ich liebe diese Reihe.

FAZIT:

Wunderbarer Schreibstil, tolle Charaktere, Gefühle und Schicksalsschläge und einfach so so schön.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Etwas skurril und ganz viel Gefühl

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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INHALT:
Olive ist Biologie Doktorantin und glaubt an die Wissenschaft. An etwas so unkontrollierbares wie die Liebe glaubt Olive nicht. Jetzt ist sie Dank ihrer Freundin gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen ...


INHALT:
Olive ist Biologie Doktorantin und glaubt an die Wissenschaft. An etwas so unkontrollierbares wie die Liebe glaubt Olive nicht. Jetzt ist sie Dank ihrer Freundin gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen und in ihrer Not küsst sie den erstbesten Mann, der ihr begegnet. Dieser Kuss lösst nicht nur eine Kettenreaktion an Gefühlen aus, nein, der Geküsste entpuppt sich auch noch als Adam, grösster Tyrann im Labor. Schon bald droht nicht nur ihre wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Beziehung zu Adam fühlt sich mehr nach oxidativer Raeaktion als nach romantischer Reduktion an. Eine Analyse ihrer Gefühle ist dringend notwendig.
MEINE MEINUNG:
Wie der Titel und auch der Klappentext es einem schon aerahnen lässt, erwartet dem Leser hier eine schöne nerdige und auch sehr charmante Liebesgeschichte. Von der ersten Seite an lässt sich die Geschichte super gut lesen. Sie ist vom Schreibstil her sehr modern und jungendlich und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind sehr liebenswert und man ist einfach gern an ihrer Seite und erfährt, was sie nun wieder vorhaben. Das Buch ist sehr kurzweilig und man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen. Wir erleben als Leser mit den Charakteren eine Achterbahn an Gefühlen, es gibt ungeahnte Wendungen und immer machen es die Charaktere mit ihrem Charme wieder wett. Immer wieder stehen die Fettnäpfchen bereit und immer wieder findet auch jemand, der hineintritt. Es ist manchmal herrlich komisch, manchmal übertrieben und manchmal eben auch nur Gefühl. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, nichts für immer, aber sehr unterhaltsam.
FAZIT:
Etwas verrückt, etwas skurril und ganz viel Gefühl.

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