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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Gute Grundidee mit fehlender Spannung

Wie programmiert man Liebe?
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​Mir hat das Buch mittelmäßig gefallen. Die Handlung ist nicht schlecht, sie gefällt mir eigentlich ganz gut, da sie nicht konstruiert wirkt, sondern eher aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil ist ganz ...

​Mir hat das Buch mittelmäßig gefallen. Die Handlung ist nicht schlecht, sie gefällt mir eigentlich ganz gut, da sie nicht konstruiert wirkt, sondern eher aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil ist ganz gut, die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Was mir gefehlt hat, war gewisseermaßen der Spannungsbogen. Bei mir kam dieser nicht wirklich auf, so dass ich kein Problem gehabt habe das Buch mal beiseite zu legen. Die Wiederaufnahme des Lesen war aber nicht immer einfach, da die Spannung nicht gegeben war. Daher wollte ich nicht sofort wissen wie es weitergeht. Zeitgleich konnte ich mich mit Rieke als Protagonistin nicht so recht anfreunden. Ich habe ihr als Person nicht wirklich viel zugetraut, so dass ich am Ende nicht verwundert war, dass ihr Rettungsversuch missglückt ist. Die Idee um ihren Nebenerwerb fand ich allerdings sehr einfallsreich und witzig. Pia hat mir als Person am Besten gefallen. Sie weiß, dass sie nicht immer alles richtig gemacht hat, öffnet sich nach und nach wieder und versucht das Leben zu geniessen und dahin zurück zu finden.

Das Cover ist schlicht und für mich unspektakulär, allerdings passt es mit der Brille sehr gut zum Inhalt des Buches.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2020

Nette Idee, aber leider nicht mehr!

Truly
0

Bereits bevor ich mich dazu entschieden habe, dass ich dieses Buch lesen möchte, gingen die Meinungen dazu sehr auseinander. Mich hat es neugieriger auf das Buch gemacht und dafür gesorgt, dass ich es ...

Bereits bevor ich mich dazu entschieden habe, dass ich dieses Buch lesen möchte, gingen die Meinungen dazu sehr auseinander. Mich hat es neugieriger auf das Buch gemacht und dafür gesorgt, dass ich es lesen möchte.
Leider muss ich aber nun sagen, dass es enttäuscht bin. Der Schreibstil war eigentlich ganz gut, das Cover sieht auch toll aus, aber die Handlung und Charaktere sind ausbaufähig. Beides hat dafür gesorgt, dass bei mir keine richtige Spannung aufkam und sich das Buch nur schleppend lesen ließ.
Zu Cooper weiß man immer noch fast nichts außer, dass er ein Problem hat, keinen guten Draht mehr zu seinen Eltern und Kunst und Kunstgeschichte studiert.
Andie empfand ich zunächst als starke und junge Frau. Nach und nach hat sich meine Meinung leider nur immer mehr verschlechtert. Ihren "Monk" fand ich am Anfang noch okay und etwas amüsant, nach und nach ging mir das Verhalten aber immer mehr auf die Nerven. Ich weiß gar nicht, wie man auf die Idee kommen kann, bei fast Fremden und als Neuling irgendwo aufzuräumen und Dinge umzusortieren. Jeder hat doch sein eigenes System, warum ist das nicht akzeptabel für sie? Was mich auch störte, war am Ende als sie einfach so nach Hause gekommen ist und am Liebsten nicht mehr zurück wollte. Das soll Andie sein, die alles für ihre Familie tut und für diese Verantwortung übernimmt, für ihr eigenes, neues Leben aber nicht, wo sie einen streunernden Hund bei sich aufnimmt und diesen gedankenlos einfach zurücklässt? Ich finde, sie hat es sich viel zu einfach gemacht und war sehr enttäuscht über ihr unreifes Verhalten, das ich ihr eigentlich so nicht zugetraut habe. Die Story zwischen Andie und Cooper entwickelte sich dermaßen langsam, genauso langsam haben wir die beiden kennengelernt. Trotzdessen, dass immer ein Perspektivwechsel stattgefunden hat, kann ich nicht sagen, dass ich beide Personen nun richtig kenne und einschätzen kann. Irgendwann habe ich mich auch mehr für Mason und June angefangen zu interessieren, weil deren Geplänkel sehr viel unterhaltsamer war.

Rundum kann ich sagen, dass die Idee gut war, aber leider für mich keineswegs zufriedenstellend umgesetzt wurde. Falls ich den 2. Band lesen werde, dann nur, weil ich so neugierig auf Mason und June bin.
Schade!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere