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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2019

Gemeinsam ist man stärker

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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„Bis wir uns finden“ erzählt die Geschichte von Daniel „DJ“ Trevi und Lianne Challice. Ich war bereits schon bei „Wenn wir vertrauen“ neugierig auf die beiden.
Ich las die Geschichte gerne und freute ...

„Bis wir uns finden“ erzählt die Geschichte von Daniel „DJ“ Trevi und Lianne Challice. Ich war bereits schon bei „Wenn wir vertrauen“ neugierig auf die beiden.
Ich las die Geschichte gerne und freute mich auch über das Wiedersehen alter Bekannter.

Liannes Zeit am Harkness College ist nicht leicht. Statt von Fans verfolgt zu werden wird sie von ihren Mitstudenten eher verspottet. Das tat auch mir als Leserin weh, so dass ich mit Lianne mitgefühlt habe. Wie sie dann allerdings in Daniels Nähe aufgeblüht ist, hat mir gefallen und es war schön zu lesen. Lianne verkörpert nicht den abgehobenen Star, sondern das eines ganz normalen Mädchens und das macht sie auch so sympathisch.

Daniel ist eher der ruhigere Typ. Er steckt in Schwierigkeiten. Nach und nach erfährt man, was dahinter steckt und es ist ein ernstes Thema. Ich möchte an dieser Stelle nicht vorweg nehmen, um was es geht. Dieses Thema und die Folgen beeinflusst Daniels Leben und somit auch seine Annäherung Lianne gegenüber, weshalb er sie auch immer wieder von sich stößt. Man erfährt hier auch, warum Daniel Lianne damals nicht nach Hause bringen konnte. Ich hatte damals schon das Gefühl, dass hier mehr dahinter steckt.

Damit, was hinter der ganzen Sache steckt, hatte ich nicht gerechnet. Genau wie Daniel hatte ich mich nach dem Warum gefragt. Im Nachhinein war jedoch alles plausibel.

Eishockey spielt eine größere Rolle als ich zunächst angenommen hatte. Daniel steuert die Musik zu den Heimspielen bei. Liannes und seine Leidenschaft zur Musik verbindet die beiden und das ein oder andere Mal hätte ich gerne Mäuschen gespielt und mich in die Pressekabine geschlichen.

Das Ende gefällt mir hier recht gut. Ich mag es nicht, wenn allein zu Spannungszwecken Dramen konstruiert werden. Das hat „Bis wir uns finden“ nicht nötig. Die Geschichte klingt in Ruhe aus. Daniel blüht hier richtig auf, so dass ich es fast schon schade fand, das Harkness College zu verlassen.

Von mir gibt es hier jedenfalls eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.10.2019

4,5 Sterne für diesen gelungenen Abschluss der Reihe

Lotus House - Heiße Leidenschaft
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Dies ist nun das Finale der Lotus House-Reihe und es kann sich sehen lassen. Es ist ein guter Abschluss, der die Reihe abrundet.

Zu Beginn mochte ich Grant gar nicht. Mir ging mir alles viel zu schnell, ...

Dies ist nun das Finale der Lotus House-Reihe und es kann sich sehen lassen. Es ist ein guter Abschluss, der die Reihe abrundet.

Zu Beginn mochte ich Grant gar nicht. Mir ging mir alles viel zu schnell, weshalb ich froh über die Bremse, die gezogen wurde. Dann jedoch hat mir Grants Wandlung sehr gut gefallen. Ich schloss ihn immer mehr in mein Herz, obwohl ich zugeben muss, dass ich am Anfang noch vorsichtig war.
Luna trägt einen maßgeblichen Einfluss an Grants Wandlung. Sie ist ruhig, gelassen und verurteilt nicht vor. Sie sieht das Gute im Menschen, ist loyal, ehrlich und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Oder kurz ausgedrückt: Luna ist ein toller Charakter.

Zum Plot der Geschichte hatte ich, muss ich zugeben, eine andere Vorstellung. Hinweise, die meine Gedanken bestätigten, waren da. Aber die Autorin hat einen anderen Weg eingeschlagen. Und den finde ich sogar noch besser, da ich nicht damit gerechnet hatte.
Der Konflikt mit Grants Vater kam mir dadurch jedoch etwas zu kurz.

Schön fand ich, dass alle Paare nochmals einen mal größeren, mal kleineren Auftritt hatten, bei dem auch der Nachwuchs nicht fehlen durfte.

Die Autorin hat hier mit ihrer Lotus House-Reihe eine Gemeinschaft geschaffen, in der man sich wohlfühlen kann. Man konnte auch das ein oder andere über Yoga lernen. Nun heißt es Abschied nehmen. Ich werde die Reihe, die ihre Höhen und Tiefen hatte, in guter Erinnerung behalten.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Eine Liste und ihre Folgen

Als ob du mich liebst
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Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Zuallererst: „Als ob du mich liebst“ hat mir sehr gut gefallen.

Jass und Kale führt eine Liste zusammen. Ich habe mich zuerst gefragt, was der Hintergrund dieser ...

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Zuallererst: „Als ob du mich liebst“ hat mir sehr gut gefallen.

Jass und Kale führt eine Liste zusammen. Ich habe mich zuerst gefragt, was der Hintergrund dieser Liste ist. Im Verlauf der Geschichte wird dies aber aufgeklärt.

Was mit Jass los ist, wird man erstmal im Dunkeln gelassen. Man erfährt erst nach und nach, was los ist. Das erhöhte die Spannung, zumal ich recht schnell ahnte, worauf es hinaus laufen wird. Ich bin auch irgendwann schwach geworden und habe vorab beim Ende hereingelesen. Ich hielt es nicht mehr aus und musste einfach wissen, wie es ausgeht. Und auch mit dem Wissen musste ich immer wieder Pausen machen, obwohl ich eigentlich am liebsten durchgelesen hätte. Immer wieder musste ich die Geschichte sacken lassen.

„Als ob du mich liebst“ hat mich nicht kalt gelassen. In ihrem Nachwort weist die Autorin darauf hin, dass das Buch ein Herzensprojekt ist und das merkt man immer wieder beim Lesen.

Jass schloss ich sofort in mein Herz und auch ihre Freundin Louisa. Kale versteckte sich hinter einer rauen Schale. Was darunter jedoch zum Vorschein kam, hat mir sehr gefallen.
Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, wie das mit der Liste ausgeht. Da können die Regeln noch zu klar definiert sein. Unterhaltsam fand ich es allemal, zumal die Geschichte genau mein Romantikerherz trifft.

Jass’s Symptome und ihr Krankheitsverlauf wurden nachvollziehbar beschrieben. Michelle Schrenk verweist in ihrem Nachwort auf die Unterstützung von Tamara Schwab, die ihr aus erster Hand berichten konnte.

Eine Information bzw. Tatsachenvermutung am Ende fand ich jedoch etwas zu weit hergeholt. Das hätte in meinen Augen nicht sein müssen. Dies stört jedoch nicht den Gesamteindruck.

Von mir gibt es hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Wölfisch was los

Literary Passion / Literary Passion - Verbotene Liebe
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Sehnsüchtig habe ich die Geschichte von Martin erwartet. Ich hatte ihn bereits in mein Herz geschlossen und hier bestätigte sich, dass er dort zu Recht seinen Platz hat.

In „Verbotene Liebe“ geht es ...

Sehnsüchtig habe ich die Geschichte von Martin erwartet. Ich hatte ihn bereits in mein Herz geschlossen und hier bestätigte sich, dass er dort zu Recht seinen Platz hat.

In „Verbotene Liebe“ geht es um den Werwolf Martin und den Halbwerwolf Thomas. Deren beider Unsicherheit, was der jeweils andere denkt und fühlt, wurden am Anfang gut eingefangen. Beide sind von der Vergangenheit gezeichnet. Die Szene im Wald und am See empfand ich neben unterhaltsam auch irgendwie süß.

Martin und Thomas haben mir richtig gut gefallen. Man merkt es Martins Charakter an, dass er ein geborener Alpha ist. Thomas ist dagegen zwar etwas ruhiger, aber trotzdem selbstbewusst. Außer ein gewisser Wolf verdreht ihm den Kopf. Die beiden passen wirklich gut zusammen.

Die polizeiliche Ermittlung, die am Anfang einen größeren Teil der Geschichte einnimmt, war interessant zu verfolgen, vor allem, wenn ich deren Ergebnis betrachte. Ich würde mich freuen, von dem Jungen noch mehr zu hören. Sein Verhalten wurde nachvollziehbar dargestellt.

Über Martins Familie bin ich zwiegespalten. Sein Vater und sein Schwager verhalten sich ablehnend gegenüber Martin, da er schwul ist. In ihren Augen ein Unding und eine Schande für das ganze Rudel. Ich hätte den beiden am liebsten die Leviten gelesen. Umso mehr schloss ich dagegen Martins Schwester Heike in mein Herz, die ohne Scheu sagt, was sie denkt.

Lena und Marco sind hier zwar nur Nebencharaktere, aber sie haben Gewicht. Man merkt hier deutlich, dass Familie nicht über Blut definiert sein muss.

Am Ende wurde es spannend und nicht nur hier freute ich mich über das Wiedersehen alter Bekannter. Die Entwicklungen überschlugen sich und ich konnte nicht anders, als die Geschichte in einem Rutsch zu Ende zu lesen.

Das Cover mit dem Wolf gefällt mir richtig gut und passt auch sehr gut zur Geschichte.

Von mir gibt es hier verdiente 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Wenn die Vergangenheit dich stärker macht ...

Knock out Love
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Ich bin positiv von „Knock out Love“ überrascht. Es ein wunderschöner Liebesroman über zwei verletzte Seelen, die einander finden und sich gegenseitig heilen und dabei auf künstliches Drama verzichtet. ...

Ich bin positiv von „Knock out Love“ überrascht. Es ein wunderschöner Liebesroman über zwei verletzte Seelen, die einander finden und sich gegenseitig heilen und dabei auf künstliches Drama verzichtet.

Kate und Ian sind zwei Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Kate ist sympathisch und ihre Wandlung hat mir sehr gefallen. Ian hingegen hat es am Anfang nicht darauf angelegt, sich Sympathiepunkte zu verdienen. Sein Verhalten wechselt zwischen warm/freundlich und kalt/unnahbar, wobei letzteres die erste Hälfte dominiert. Aber genau wie Kate habe auch ich etwas in Ian gesehen, das mich ihn nicht hat abschreiben lassen. Denn hinter seiner Mauer steckt ein ganz anderer Mann. Seine Erklärungen lassen sein Verhalten nachvollziehen.

Kate und Ian sind beide von ihrer Vergangenheit gezeichnet. Beide machen langsam eine Wandlung durch und öffnen sich. Sie kämpfen mit ihren Ängsten und stehen einander bei. Ich fand es schön, dies zu verfolgen. Es macht Hoffnung, dass man zwar nichts ungesehen machen kann, es aber hinter sich lassen kann.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, aber genau richtig. Die Anziehung ist zwar von Beginn an da, sich zu verlieben hatten beide aber nicht geplant. Ian hat eine hohe Schutzmauer und als Leser merkt man, wie er immer wieder versucht, Kate von sich zu halten. Für Kate hingegen ist es ein Wechselbad der Gefühle und auch für mich, da nie man nie wusste, auf welchen Ian man treffen wurde.

Zwei der Nebencharaktere haben mir besonders gut gefallen, Kates Freundin Jess und Ians Bruder Riley. Riley ist im Gegensatz zu Ian freundlich und offen und ihn sowie Jess, die trotz ihrer Vergangenheit lebenslustig ist, mochte ich sofort. Die beiden tragen viel zu unterhaltssamen Lesestunden bei.

„Knock out Love“ lässt sich angenehm und flüssig lesen. Kate erzählt dabei die Geschichte alleine, wobei es mich zur Abwechslung aber mal nicht gestört hat, Ians Gedanken nicht zu kennen. Als außenstehende Person konnte man ihn auch so ganz gut einschätzen.

„Knock out Love“ hat für mich alles, was ein guter Liebesroman braucht und bekommt von mir daher eine klare Leseempfehlung sowie verdiente 5 Sterne.