Profilbild von ILoveBooks

ILoveBooks

Lesejury Star
offline

ILoveBooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ILoveBooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2021

Eine lebensverändernde Reise - spannend und emotional

Mine to Save – Gefährliche Hingabe
0

„Mine to Save – Gefährliche Hingabe“ war für mich das erste Buch von Jay Crownover. Ich wusste nicht, was genau mich erwartete und habe mich überraschen lassen.

Was wusste ich über dieses Buch, bevor ...

„Mine to Save – Gefährliche Hingabe“ war für mich das erste Buch von Jay Crownover. Ich wusste nicht, was genau mich erwartete und habe mich überraschen lassen.

Was wusste ich über dieses Buch, bevor ich anfing es zu lesen?
1. Es ist ein Liebesroman.
2. Es könnte Cowboys geben.
3. Es könnte lebensgefährlich werden.

Was kann ich verraten, nachdem ich das Buch beendet habe?
1. Es war ein Liebesroman mit großer Portion Spannung.
2. Es gab Cowboys, auch gegen ihren Willen.
3. Es war gefährlich!

Aber zurück zum Anfang. Zu Beginn lernen wir Leo, ihre beste Freundin Emrys sowie die anderen der Reisegruppe kennen, die bei den Warner-Brüdern eine geführte Tour durch Wyomings Wildnis gebucht haben. Was harmlos anfängt, entwickelte sich bald zu etwas gefährlicherem. Die Wendungen, die hier folgten, sah ich zumeist nicht kommen, wofür es von mir einen großen Pluspunkt gibt.

Zu Beginn erklärte die Autorin, wie sie auf die Idee der Geschichte kam und warum diese nur Leo von erzählt wird. Ich bevorzuge normalerweise Geschichten, die aus (mindestens) zwei Perspektiven erzählt werden, mit dieser Erklärung vorangestellt, konnte ich mich ganz anders auf die Geschichte einlassen. Dies hatte jedoch auch zur Folge, dass für mich Cyrus zu Beginn nicht ganz greifbar war. Das gab sich dann aber mit der Zeit und ich bekam ein besseres Gefühl für ihn.

Was ich positiv aufgenommen habe, waren die offenen und ehrlichen Gespräche der Protagonisten. Man kennt das ja, wenn es um Geheimniskrämerei geht und am Ende doch alles ans Licht kommt. So war es hier ganz und gar nicht. Die Gespräche gaben viel Preis, auch wenn dies bedeutete, sich verletzlich zu zeigen.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Leo und Cyrus verlief mir am Anfang etwas zu schnell. Dafür bin ich mit dem Ende sehr zufrieden. Es kam so, wie es kommen musste und in Anbetracht der Situation hätte es auch keine andere Alternative gegeben.

Die einzelnen Charaktere, sei es Leo oder Cyrus bzw. dessen Brüder Sutton und Lane, sei es Emrys, Webb oder Ten, waren jeder für sich interessant und ich bin schon gespannt, in den weiteren Büchern mehr von ihnen zu erfahren.

„Mine to Save – Gefährliche Hingabe“ konnte mich mit Spannung und überraschenden Wendungen überzeugen. Auch die Liebesgeschichte war im Großen und Ganzen schön zu lesen. Von mir gibt es hier 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2021

4,5 Sterne für ein unterhaltsames, düsteres Märchen

Im Licht des Vollmondes
0

„Im Licht des Vollmondes“ ist das zweite Märchen aus der Feder von Vanessa Carduie. Diesmal steht statt eines Vampirs ein Werwolf im Mittelpunkt.

Bei diesem Werwolf handelt es sich um Finneus, der zurückgezogen ...

„Im Licht des Vollmondes“ ist das zweite Märchen aus der Feder von Vanessa Carduie. Diesmal steht statt eines Vampirs ein Werwolf im Mittelpunkt.

Bei diesem Werwolf handelt es sich um Finneus, der zurückgezogen im Wald lebt. Vor den Menschen hat er sich aus guten Gründen zurückgezogen. Bis zu jener schicksalhaften Vollmondnacht als er Emma verletzt im Wald findet.

Ich mochte sowohl Finneus als auch Emma, die mir beide sympathisch waren. Emma hat ihr Vorhaben, ihrer Familie ein besseres Leben zu gewährleisten, teuer bezahlt. Demgemäß verhielt sie sich auch Finneus gegenüber zunächst zurückhaltend.
Je besser ich Finneus kennenlernte, desto deutlicher wurde, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt, auch wenn er innerlich seine Kämpfe ausfocht.

Die Liebesgeschichte selbst war schön zu lesen. Einen Pluspunkt von mir gibt es, dass dabei auf unnötige Dramatik verzichtet wurde.

Mit der Entwicklung am Ende hatte ich nicht gerechnet. Damit meine ich, wie die Zukunft gelöst wurde und nicht das andere "Problem". Dieser Ausgang hat mich nicht weiter überrascht.

Da aus drei Perspektiven erzählt wird, konnte ich mir ein gutes Bild von der Gesamtlage machen. Obwohl ich so zwar nicht im Ungewissen war, kam dennoch Spannung auf.

Auch hier muss ich das Cover loben. Die blonde Frau, die Haube, der Wolf, der Vollmond und der Wald. Das Cover fängt die Geschichte perfekt ein.

Ich habe das Märchen, das etwas Düsteres hatte, gerne gelesen, wobei ich sagen würde, dass es mir sogar ein bisschen besser gefallen hat als das erste (Im Schatten der Nacht). Woran das lag, kann ich aber nicht genau erklären, zumal mir Vampire bisher lieber waren als Werwölfe.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Nett Second Chance-Geschichte, die mich nicht ganz überzeugen konnte – Kleinstadt-Feeling inklusive

Still into you
0

„Still into you“ konnte mich, obwohl der Titel sehr gut zur Geschichte passt, nicht ganz überzeugen. Ich lese Second Chance-Geschichten mitunter ganz gerne. Neues habe ich hier nicht erwartet. Es gab Phasen, ...

„Still into you“ konnte mich, obwohl der Titel sehr gut zur Geschichte passt, nicht ganz überzeugen. Ich lese Second Chance-Geschichten mitunter ganz gerne. Neues habe ich hier nicht erwartet. Es gab Phasen, in denen ich ganz gut vorwärts gekommen bin. Aber genauso gab es für mich Phasen, in denen sich das Vorankommen etwas zog.

Im Mittelpunkt stehen hier Eve und Swayer. Nach zehn Jahren sehen sie sich wieder, als Eve das Mermaid Inn von ihrer Großtante Lucille erbt. Ich mochte die beiden, je mehr ich sie kennenlernte und je weiter die Geschichte voranschritt.
Von den Nebencharakteren mochte ich vor allem Swayers Clara und Maya sowie die anderen beiden Jungs des Bromance-Trios Jake und Law. Interessant fand ich, wie Eve Clara immer wieder unterstützt hat, sei es auf persönlicher Ebene oder bei der Wahl des Colleges.
Jake und Law sind spannende Charaktere, vor allem bei Jake hätte ich manchmal gerne in seinen Kopf gesehen.

Eve hat eine Leidenschaft für Bücher, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Ihre Idee der Little Free Library gefiel mir daher sehr gut und auch, wie sie in der Geschichte integriert wurde. Einen wesentlich größeren Anteil aber hatte hier das Thema „Meerjungfrauen“, sei es in Form von der Mermaid Parade, des Mermaid Inn oder Disneys Arielle. Es war zwar ein bisschen viel, aber es passte zu der Kleinstadt und zu der Geschichte.

Für mich bot „Still into you“ keine Überraschungen. Die Kleinstadt-Idylle war zwar spürbar, wirkte mir aber zu konstruiert. Mich konnte die Geschichte nur bedingt fesseln. Ich bin zwar einerseits neugierig, wie es mit Jake und auch Law weitergeht. Ich weiß aber noch nicht, ob ich die Reihe fortsetzen werde. Von mir gibt es hier 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Wie weit bist du bereit zu gehen, für das, was wirklich wichtig ist?

Pictures of you
0

„Pictures of you“ erzählt die Geschichte von Jay und Konstantin. Sie hat mir im Großen und Ganzen gefallen.

Jay studiert BWL, da er das Unternehmen seines Vaters übernehmen soll. Das Studium macht ihm ...

„Pictures of you“ erzählt die Geschichte von Jay und Konstantin. Sie hat mir im Großen und Ganzen gefallen.

Jay studiert BWL, da er das Unternehmen seines Vaters übernehmen soll. Das Studium macht ihm keinen Spaß. Seine innere Zerrissenheit wurde hierbei gut eingefangen. Einerseits möchte er der sein, der ist und seine Träume verwirklichen. Er fotografiert leidenschaftlich gerne und hat auch ein Auge, für das richtige Motiv. Andererseits steht er unter dem Druck, das Familienunternehmen zu übernehmen, was ihm widerstrebt. Jay möchte seinen Vater aber nicht enttäuschen, er sehnt sich nach dessen Anerkennung. Dass er schwul ist und sich vor seiner Familie noch nicht geoutet hat, macht die Situation nicht leichter für ihn. Nur vor seinen Freunden muss er sich nicht verstecken.
Der Wandel, wie sich alles in Jay immer mehr sträubt, sich in sein Schicksal zu ergeben, wie es in ihm arbeitet und wie er für das kämpft, was ihm wichtig ist, war gut dargestellt.

Konstantin war mir gleich sympathisch und ich hätte gerne noch mehr von ihm erfahren. Ich mochte seine direkte Art. Er ist nicht auf den Mund gefallen. Was die Anrufe und Nachrichten angeht, hatte es etwas geheimnisvolles, was im Laufe der Geschichte aber aufgeklärt wurde.

Zu Konstantin fühlt sich Jay gleich hingezogen. Er sucht immer wieder dessen Nähe und stößt ihn dann weg. Da ausschließlich aus Sicht von Jay erzählt wird, hatte ich einen guten Einblick in seine Gedankenwelt.
Langsam entwickelt sich dann aber mehr zwischen Konstantin und Jay. Ich fand es schön, das zu beobachten.

Die Nebencharaktere haben mir hier besonders gut gefallen. Noah, Jays bester Freund und bis über beide Ohren in Takeo verliebt, Maren, Jays Mitbewohnerin und gute Freundin, die auf ihr Jurastudium fokussiert ist und Nico aus dem Fotostudio, der immer ein Ohr für ihn und einen Blick auf seine Bilder hatte.

Am Anfang hatte ich kleinere Probleme, in die Geschichte zu kommen. Ich weiß selbst nicht so genau, woran es lag. Phasenweise ließ sich „Pictures of you“ für mich nicht ganz so flüssig lesen.

Das Cover gefällt mir hier sehr gut, da es mit der Kamera im unteren Bereich auch sehr gut zur Geschichte passt.

3,5 Sterne fühlen sich für mich richtig an. Das besondere Etwas hat mir hier gefehlt.

Veröffentlicht am 19.07.2021

Wenn ein Nerd mit Hang zu Palindromen sich verliebt ...

The Brooklyn Years - Wovon wir träumen
0

Um es zu Beginn gleich zu sagen: Ich warte schon lange auf die Geschichte von Becca und Nate und dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Zu hoch? Würde ich so nicht sagen. Es ist zwar ein klein bisschen ...

Um es zu Beginn gleich zu sagen: Ich warte schon lange auf die Geschichte von Becca und Nate und dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Zu hoch? Würde ich so nicht sagen. Es ist zwar ein klein bisschen Enttäuschung vorhanden, aber die Geschichte war wirklich nicht schlecht.

Becca und Nate kennen sich schon lange. Becca fing bei Nate an zu arbeiten, als sein Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckte. Sie sind befreundet. Doch das sich hier etwas verändert hat, bahnte sich schon in den Bänden zuvor an. Die Entwicklung hier zwischen Becca und Nate war zum Teil schon aus „Wer wenn nicht wir“ bekannt, da die Handlung parallel dazu erzählt wird. Ich empfand dies aber nicht als Spannungsverlust, da die Szenen nicht eins zu eins aus einer anderen Perspektive erzählt wurden. Bekannte Szenen waren es nur wenige.

Endlich konnte ich Nate besser kennenlernen. Er gefiel mir mit seiner nerdigen Art. Er ist ein großer Fan von Palindromen. Immer wieder tauchen sie in der Geschichte auf. Und wenn ich mich wieder gefragt habe, welchen Sinn der Satz haben soll, habe ich ihn einfach rückwärts gelesen. Die Übersetzung hier war bestimmt nicht leicht.
Becca hingegen kannte ich schon etwas besser. Seit dem Ende von „Was niemand erfährt“ war ich in Sorge um sie. Jetzt weiß ich, was hinter ihren Problemen steckte. Davon gehört hatte ich jedoch noch nicht. Sie war mir nach wie vor sympathisch. Sie ließ sich nicht leichtfertig auf Nate ein. Ihre Beweggründe waren schlüssig dargelegt.

Auch wenn ich mit Sprachassistenten nichts am Hut habe, sorgte Bingley regelmäßig für Unterhaltung. Einerseits lernt er schnell, andererseits merkte man eben auch, dass er kein Mensch ist.

Im ersten Drittel gab es Rückblenden, die etwas Märchenhaftes hatten. Es passte zur Geschichte und gefiel mir so gut, dass ich traurig war, als es ins zweite Drittel ging und ich darauf verzichten musste. Normalerweise ist es bei mir immer andersrum.

Eishockey ist zwar hier auch zentrales Thema, aber der Sport selbst steht nicht ganz so sehr im Mittelpunkt wie bei einem der Spieler und das war auch in Ordnung so. Die Atmosphäre war dennoch spürbar und das reichte mir.

Abschließend betrachtet werde ich das Gefühl nicht los, dass mir irgendwas an der Geschichte gefehlt hat. Ich kann nur nicht benennen, was es genau war. Deshalb fällt mir auch die Bewertung zu schwer. Sind es vier Sterne oder reicht es für 4,5 Sterne? Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, habe ich mich für 4 Sterne entschieden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere