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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Interessante Anwaltsgeschichte mit Schwächen

Legal Love – An deiner Seite
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„Legal Love -An deiner Seite“ war eine schöne Geschichte, konnte mich jedoch nicht zu 100 % überzeugen. Der Funke zwischen Nora und David ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Genauso hat mir das besondere ...

„Legal Love -An deiner Seite“ war eine schöne Geschichte, konnte mich jedoch nicht zu 100 % überzeugen. Der Funke zwischen Nora und David ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Genauso hat mir das besondere Etwas gefehlt.

„Legal Love -An deiner Seite“ kann mit sympathischen Charakteren und einer Handlung aufwarten, die auch überraschende Wendungen beinhaltet. Ich muss allerdings dazu sagen, dass manche Dinge auch vorherzusehen waren. Es war aber weit nicht so schlimm, wie ich zu Beginn befürchtet hatte.

Schwerpunkt der Geschichte spielt die Kanzlei Padget & Harrington sowie ein dort bearbeitetes Mandat. Die Verwicklungen ziehen sich durch die Geschichte, was durchaus spannend dargestellt wurde. Ich mag Anwaltsgeschichten im Allgemeinen und kam hier auf meine Kosten.

Erzählt wird die Geschichte ausschließlich von Nora. Hin und wieder hätte ich mir aber gewünscht, auch Davids Gedanken zu kennen. Insbesondere bei der Szene mit dem ersten Kuss nach ihrem Wiedersehen, hätte ich gerne in David Kopf gesehen.

Die Geschichte selbst lässt sich flüssig lesen und man findet sich schnell zurecht. Handlungsort ist London sowie auch Cornwall. Insbesondere in Cornwall hat es mir gefallen.

Was David und Nora angeht, so hat die Chemie zwischen ihnen zwar gestimmt, aber wie bereits erwähnt, hat mir der Funke gefehlt. Ich wusste zwar, dass ich einen Liebesroman lese, aber ich habe es nicht gespürt.

Zum Ende ist noch zu sagen, dass es mir zu schnell abgewickelt wurde und ein paar Seiten mehr sicher nicht geschadete hätten.

Von mir gibt es hier 3,5 Sterne, die ich aber aufrunden würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Diese Reihe gefällt mir immer mehr

Ein Highlander auf Abwegen
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Ich war sehr gespannt auf das neue Highlander-Buch. Die Buchanan- Brüdern sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Langweilig wird es mit ihnen nie, wie auch Conrans Geschichte beweist. Ich habe ...

Ich war sehr gespannt auf das neue Highlander-Buch. Die Buchanan- Brüdern sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Langweilig wird es mit ihnen nie, wie auch Conrans Geschichte beweist. Ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen, da immer was Neues passiert ist und ich einfach nicht aufhören wollte zu lesen.

Mit viel Humor, den ich so sehr mag, erzählt Lynsay Sands die Geschichte. Diese ist flüssig zu lesen und unterhaltsam.

Im Mittelpunkt steht diesmal Conran Buchanan. Er ist der immer hilfsbereite Bruder. Hier werden seine Fähigkeiten in der Kunst des Heilens gefragt, nachdem Evina ihn nicht ganz freiwillig zu sich auf ihre Burg geholt hat. Conran – Evina hält ihn für seinen Bruder Rory – soll ihren Vater heilen, der auf dem Sterbebett liegt. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Evina ist Saidh sehr ähnlich. Sie musste schon früh Verantwortung übernehmen. Sie ist eine Kämpferin und mag es gar nicht, wenn man sie ausschließt. Ich mochte ihre rebellische Art. Mit ihrem Naturell passt sie sehr gut zu Conran.

Ich habe mich gefreut, die ganze Familie wiederzutreffen, auch wenn man, was die Zimmerbelegung angeht, flexibler werden musste. Der Zusammenhalt von ihnen macht deutlich, wie stark die Familienbande sind. Lynsay Sands hat hier ein Umfeld geschaffen, in dem man sich wohlfühlt. Bei jedem neuen Buch ist es so, als würde man wieder nach Hause kommen.

Den Originaltitel (The Wrong Highlander) finde ich hier passender als der deutsche Titel. Wer die Geschichte gelesen hat, weiß was ich meine. Falsch ist manchmal eben doch richtig

Die Reihe gefällt mir von Buch zu Buch immer besser. Von mir gibt es hier 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2020

Zweite Chancen sollte man sich nicht entgehen lassen

Echo Lake - Zweimal heißt für immer
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Ich weiß nicht genau, was ich von „Zweimal heißt für immer“ erwartet hatte. Einen leicht zu lesenden Liebesroman? Vielleicht. Als Liebesroman für zwischendurch empfand ich die Geschichte jedoch nicht. ...

Ich weiß nicht genau, was ich von „Zweimal heißt für immer“ erwartet hatte. Einen leicht zu lesenden Liebesroman? Vielleicht. Als Liebesroman für zwischendurch empfand ich die Geschichte jedoch nicht. Dafür steckt zu viel Leben drin.
Habe ich mit Weihnachten im August gerechnet? Sicher nicht. Die Kulisse um „Snowflake Village“ wurde gut gezeichnet und war interessant. Ich persönlich könnte mir aber nicht vorstellen, dort zu arbeiten.

Zu Beginn war es noch ein bisschen undurchsichtig, was damals vor zehn Jahren alles passiert ist und warum welche Entscheidungen getroffen wurden. Einzelne Rückblenden, die sich auch vom Schriftbild unterschieden, brachten Licht ins Dunkle. Durch die Rückblenden konnte ich die Charaktere besser verstehen.

Mein Lieblingscharakter war hier eindeutig Ethan. Mir hat es sehr gefallen, was er alles auf die Beine gestellt hat und welchen Einsatz er bringt. Hiervor ziehe ich meinen Hut.
Josies Gefühle und Gedanken waren nachvollziehbar. Nur langsam gewöhnt sie sich daran, wieder zurück zu sein. Dass es nicht zu schnell ging, fand ich genau richtig.
Die beiden Mädchen Emmy und Avery sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie geben der Geschichte eine besondere Note.

Nur die ständigen (gedanklichen) Wiederholungen zu Josies Verbleib, seitens Josie selbst und auch Ethans, waren mir irgendwann zu viel. Klar, ich habe sie verstanden, aber wie gesagt, irgendwann war es mir eben zu viel.

Auf das nächste Echo Lake-Buch und damit Joshs Geschichte bin ich gespannt, da er mir hier schon sehr gut gefallen hat.

Von mir gibt es hier erstmal 4,5 Sterne, abgerundet 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2019

Über zweite Chancen und Eishockey

Chicago Devils - Alles, was zählt
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„Alles, was zählt“ ist der zweite Teil der Chicago Devils-Reihe. Man kann die Geschichte aber auch problemlos so lesen. Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig.

Mir hat „Alles, was zählt“ besser gefallen ...

„Alles, was zählt“ ist der zweite Teil der Chicago Devils-Reihe. Man kann die Geschichte aber auch problemlos so lesen. Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig.

Mir hat „Alles, was zählt“ besser gefallen als sein Vorgänger. Ich denke, das hängt hier viel mit dem Plot zusammenhängen, da mich dieser mehr gereizt hat. Ich lese gerne über potentielle Patchwork-Familien.

Meine Lieblingsfigur war hier Luca. Er kümmert sich liebevoll um seine beiden Nichten und seinen Neffen. Emerson schloss ich dabei von den dreien am schnellsten in mein Herz. Jack ist mir leider etwas zu blass geblieben und Cora hat mir immer besser gefallen, je besser ich sie kennenlernte.

Bei Abby wusste ich zu Beginn nicht, wie ich sie einschätzen soll. Welches Schicksal ist ihr wiederfahren? Mit den Andeutungen, die gegeben wurden, konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Je mehr ich dann aber erfuhr, was Abby alles durchmachen musste, desto mehr konnte ich sie verstehen. Und ich musste erkennen, dass ich mit meinen Vermutungen nicht einmal in die Nähe der Wahrheit war. Damit konnte die Autorin Pluspunkte bei mir sammeln.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam. Abbys Ängste werden dabei gut eingefangen. Da die Geschichte abwechselnd von Abby und Luca erzählt wird, waren ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehbar.

Was den Handlungsverlauf angeht, so hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Szenen nicht die Möglichkeit hatten, sich richtig zu entwickeln; sie wurden nur angerissen. Manchmal hätte ich mir auch mehr Tiefe gewünscht. Das fand ich sehr schade, da Potential vorhanden war.

„Alles, was zählt“ ist ein Eishockey-Buch. Der sportliche Teil hat in meinen Augen dabei genau das richtige Maß.

Im Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, sie ließ sich flüssig lesen und war dann viel zu schnell vorbei. Von mir gibt es hier 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2019

Ein Auftrag der alles verändert

Kissing Lessons
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Die Idee, die hinter „Kissing Lessons“ steht, fand ich sehr interessant und so war ich gespannt auf die Umsetzung. Ich empfand sie als erfrischend anderes. Und ich bin jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, ...

Die Idee, die hinter „Kissing Lessons“ steht, fand ich sehr interessant und so war ich gespannt auf die Umsetzung. Ich empfand sie als erfrischend anderes. Und ich bin jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, auch wenn Khai hier nur eine kleine Nebenrolle hatte.

Stella und Michael sind zwei liebenswerte Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Stella ist Autistin. Sie liebt ihren Job und achtet auf ihre Routineabläufe. Überraschungen mag sie nicht. Michael würde alles für seine Familie tun und stellt seine Träume deshalb auch hinten an. Immer wieder beeinflusste diese Einstellung seine Handlungen und Entscheidungen. Und ich hatte immer wieder den Drang, für ihn seine Probleme lösen zu wollen. Einfach, damit er frei ist.

Warum Stella einen Escort engagiert bzw. warum Michael als Escort arbeitet, wurde nachvollziehbar dargestellt. Das Zusammensein der beiden bietet ein unterhaltsames Lesevergnügen.

Die Einblicke in das Leben mit Autismus waren interessant. Aufschlussreich dazu zu lesen war auch das Interview, das auf den Innenseiten des Umschlags abgedruckt ist. Stellas erstes Treffen mit Michaels Familie las ich so auch mit anderen Augen.

Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.