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Veröffentlicht am 26.04.2025

Ich hatte nicht viel erwartet, aber dann doch ein bisschen mehr

Body Check
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Als ich am Anfang des Buches gelesen habe, dass es sich bei „Body Check“ um ein früheres Werk von Elle Kennedy handelt, das sie überarbeitet hat, war ich gespannt. Ich mag die Autorin sehr, seitdem ich ...

Als ich am Anfang des Buches gelesen habe, dass es sich bei „Body Check“ um ein früheres Werk von Elle Kennedy handelt, das sie überarbeitet hat, war ich gespannt. Ich mag die Autorin sehr, seitdem ich das erste Mal ein Buch von ihr gelesen habe. Da es sich jedoch um keinen aktuell von ihr geschriebener Roman handelt, habe ich meine Erwartungen zurückgeschraubt. Und ich muss leider sagen, dass das ganz gut war. Denn überzeugen konnte mich „Body Check“ nicht so ganz.

Ich weiß nicht, woran es genau lag, aber am Anfang musste ich mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen. Mein Buch zuvor war aus der Ich-Perspektive erzählt, hier nun der Wechsel in die dritte Person. Normalerweise habe ich damit kein Problem, brauchte hier jedoch ein paar Seiten, bis ich damit klarkam.

In „Body Check“ stehen Brody Croft und Hayden Houston im Fokus. Ihre Charaktere sind unterschiedlich, auch was die Einstellung zu Eishockey und ihrem One-Night-Stand angeht. Ersteres war zum Teil unterhaltsam, letzteres vorhersehbar. Erfunden wurde hier nichts neu. Das habe ich auch nicht erwartet. Worüber ich mich allerdings gefreut hätte, wären die Funken zwischen den beiden gewesen. Diese habe ich vermisst.

Hayden und Brody waren mir nicht unsympathisch. Ich kann aber auch nicht behaupten, dass ich sie in mein Herz geschlossen hätte. Sie waren mir zu blass dargestellt. Auch die Nebencharaktere hatten für mich keine Tiefe. Vielleicht wäre hier das ein oder andere Gespräch hilfreich gewesen, aber Brody und Hayden haben sich ja lieber anderen Dingen gewidmet.

Ich lese sehr gerne Sportsromances, vor allem wenn es um Eishockey geht. Was das Training bzw. die Spiele angeht, hatte ich zwar etwas mehr erwartet. Dafür zieht sich ein anders Thema wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das fand ich interessant, auch wenn es mir nicht „gefallen“ hat. Es war insoweit mal was anderes. Die Wendung am Ende habe ich nicht kommen sehen, auch wenn ich es im Nachhinein hätte sehen können. Vielleicht wollte ich es aber auch einfach nicht sehen.

FAZIT: Bei der Bewertung tue ich mich etwas schwer. Es gab durchaus interessante und unterhaltsame Szenen. Andererseits empfand ich die spicy Szenen als zu viel und die Charaktere zu blass. Ich denke, es reicht für 2,5 Sterne, die ich aber abrunden würde.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Unterhaltsame Paranormal Romance, aber nicht das, was ich erwartet hatte

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Ich war neugierig auf die Geschichte, da ich über die Kombi aus Fake-Dating und Gestaltwandler bzw. allgemein aus dem Bereich der Paranormal Romance bisher noch nichts gelesen habe. Zudem fand ich die ...

Ich war neugierig auf die Geschichte, da ich über die Kombi aus Fake-Dating und Gestaltwandler bzw. allgemein aus dem Bereich der Paranormal Romance bisher noch nichts gelesen habe. Zudem fand ich die Alpha- und Omega-Sache interessant.

Die Geschichte blieb bei letzterem jedoch hinter meinen Erwartungen zurück. Ich mochte Noah mit allem, was ihn ausmacht. Aber meiner Vorstellung von einem Alpha entsprach er nicht. Zuerst habe ich es auf die Hemmer geschoben, aber daran lag es dann auch nicht. Es waren nur wenige Szenen, in denen ich ihn als Alpha gesehen habe. Und auch bei Mack hatte ich ganz andere Vorstellungen, was sie als Omega anging. Das fand ich ein bisschen schade, aber als ich das außen vorgelassen habe, konnte ich mich auf eine unterhaltsame, wenn auch vorhersehbare Liebesgeschichte einlassen.

Es war mir bewusst, dass das Thema „Fake-Dating“ hier nicht neu erfunden wurde. Wurde es auch nicht. Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, wo das hinführt. Die Thematik mit den Gestaltwandlern hat mir aber gefallen und welche Auswirkungen das auf Mack und Noah hatte. Die Biologie sagt manchmal mehr als Worte … Zudem fand ich es interessant, dass die Gestaltwandler hier offen Teil der Gesellschaft sind. Wobei ich hier gerne noch etwas mehr erfahren hätte.

Mack und Noahs Gefühle füreinander verändern und entwickeln sich nach und nach. Das war hier gut zu beobachten. Ich bin froh, dass die Geschichte hier von Mack als auch von Noah erzählt wird. So konnte ich die Entwicklung der beiden bzw. ihre Entscheidungen besser nachvollziehen.

Von den Nebencharakteren möchte ich Noahs Mutter noch erwähnen. Ich mochte sie sehr. Es war unterhaltsam, wie gut sie ihren Sohn doch kannte und er ihr auch nichts vormachen konnte. Die Gespräche hielten sich zwar leider in Grenzen, ich habe mich aber über jedes einzelne gefreut.

Im Gesamten betrachtet fühlen sich hier 4 Sterne für mich richtig an. Die Geschichte entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, war aber doch auch unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Ich habe mein Jahreshighlight gefunden

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Ich habe gerade „Alles, was ich gebe kann“ beendet und weiß nicht, was ich sagen soll. Es war eine emotionale Reise nach Telluride, Colorado. Sie war schön und traurig zugleich.

Auf die Geschichte selbst ...

Ich habe gerade „Alles, was ich gebe kann“ beendet und weiß nicht, was ich sagen soll. Es war eine emotionale Reise nach Telluride, Colorado. Sie war schön und traurig zugleich.

Auf die Geschichte selbst und ihren Verlauf will ich gar nicht so sehr eingehen. Ich hatte nicht damit gerechnet. Ich hatte alle möglichen Szenarien im Kopf und war versucht, ans Ende zu blättern, um zu sehen, wie es ausgeht. Ich konnte mich dann aber zusammenreißen und bin sehr, sehr froh, dass ich es nicht getan habe.

Schon zu Beginn habe ich mich in Ella, Beckett, Maisie und Colt verliebt. Ich habe mit ihnen mitgelitten und die Freude geteilt. Ich habe mitgefiebert, gehofft und gebangt. Sie waren authentisch und sympathisch beschrieben.
Interessant fand ich Becketts Hund Havoc und seine Arbeit mit ihr. Sie ist sehr loyal. Faszinierend fand ich dabei die einzelnen Befehle und ihre Bedeutung.

Es sind keine leichten Themen, die hier behandelt werden. Ich hatte aber das Gefühl, dass es Becketts Anwesenheit leichter gemacht hat. Er war nicht nur für Ella da, sondern auch für mich, die das Buch in Händen hielt.

Den Schreibstil mochte ich hier sehr gerne. Die Seiten flogen nur so dahin. Den Kapiteln waren in der Regel ein Brief vorangestellt, die sich Ella und Chaos schrieben, als sie sich noch nicht persönlich kannten. Die Idee hat mir gefallen. Womit ich kurzfristig jedoch kleine Probleme hatte, waren die Zeitsprünge. Ich konnte mich dann aber schnell wieder zurechtfinden.

Mit der Vergabe von vollen 5 Sternen bin ich schon seit einiger Zeit geizig. Hier kann ich sie jedoch guten Gewissens vergeben.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

3,5 Sterne für den Besuch in Dream Harbor

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Ich bin in letzter Zeit immer wieder über das Buch gestolpert und war dann neugierig. So ganz verstanden habe ich es nach dem Lesen nicht, da mir dazu eine besondere Note gefehlt hat. Was ich dazu sagen ...

Ich bin in letzter Zeit immer wieder über das Buch gestolpert und war dann neugierig. So ganz verstanden habe ich es nach dem Lesen nicht, da mir dazu eine besondere Note gefehlt hat. Was ich dazu sagen kann, ist allerdings, dass „Meet me in Autumn“ ein Wohlfühlroman mit Kleinstadtsetting ohne Tiefgang ist.

Das Herbstfeeling kommt sehr gut rüber. Auch der Kleinstadt-Charme ist überzeugend. Die Liebesgeschichte zwischen Jeanie und Logan fand ich zwar oberflächlich betrachtet schön, ganz überzeugend fand ich sie aber nicht. Dafür hat mir die Tiefe gefehlt. Auch, was die Charaktere an sich betraf. Ich hätte gerne mehr von ihnen erfahren.

Dafür haben mir die Tiere, die hier involviert sind, gefallen. Vor allem ihre Namen brachten mich immer wieder zum Schmunzeln. Sie hätten wegen mir aber auch eine etwas größere Rolle spielen können.

Die Nebencharaktere runden die Geschichte ein wenig ab. Besonderes Hazel, Annie und Noah haben mir gefallen. Auch bin ich gespannt, wie es mit ihnen weitergeht, da sich hier ja Potential abzeichnete.

Die Geschichte ließ sich eigentlich flüssig lesen, andererseits hatte ich auch phasenweise auch das Gefühl, nicht vorwärts zu kommen. Zumindest was die Anzahl der gelesenen Seiten betraf. Es war ein komisches Gefühl.

Fazit:

Ich bereue es nicht, „Meet me in Autumn“ gelesen zu haben, ganz begeistern konnte mich die Geschichte allerdings auch nicht. Von mir gibt es hier 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Konnte mich leider nicht überzeugen

Ablage Mord
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Nachdem mir die „Achtsam morden“-Bücher gefallen haben, war ich auf „Ablage Mord“ gespannt. Ich bleibe jedoch enttäuscht zurück.

Der Humor kam bei mir nicht richtig an, dabei mag ich schwarzen Humor. ...

Nachdem mir die „Achtsam morden“-Bücher gefallen haben, war ich auf „Ablage Mord“ gespannt. Ich bleibe jedoch enttäuscht zurück.

Der Humor kam bei mir nicht richtig an, dabei mag ich schwarzen Humor. Aber als humorvoll kann ich die Geschichte nicht beschreiben.

Auch konnte die Story mich nicht packen. Ich hatte mehrmals mit dem Gedanken gespielt, die Geschichte abzubrechen. Schlussendlich habe ich doch durchgehalten. Warum weiß ich selbst nicht so genau. Das Ende bzw. die Auflösung versöhnt mich hier ein bisschen, da sie stimmig war.

Mit Theo tat ich mich schwer. Er war mir nicht sonderlich sympathisch. Dagegen fand ich die Jungs aus seinem Team interessanter. Christoph ist ein Kapitel für sich. Ihn mochte ich allerdings noch weniger.

Die Seiten flogen bei mir nicht dahin, teilweise habe ich auch Absätze übersprungen, was bei mir eher selten vorkommt. Mir fehlte hier die nötige Spannung. Erst gegen Ende trat diese bei mir auf, aber das war einfach zu wenig.

Für mich reicht es hier nur für einen Stern.

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