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Veröffentlicht am 09.04.2021

Über Eishockey und zweite Chancen

The Brooklyn Years - Wer wenn nicht wir
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„Wer wenn nicht wir“ knüpft an „Was niemand erfährt“ an. Bisher bekannt war, dass Lauren Beccas Job vorübergehend übernehmen soll, was Lauren wegen eines bestimmten Spielers nicht gefällt. Die Vergangenheit ...

„Wer wenn nicht wir“ knüpft an „Was niemand erfährt“ an. Bisher bekannt war, dass Lauren Beccas Job vorübergehend übernehmen soll, was Lauren wegen eines bestimmten Spielers nicht gefällt. Die Vergangenheit hat ihre Spuren bei ihr hinterlassen.

Zu Beginn lernen wir zwei verschiedene Versionen von Lauren kennen. Die eine ist verbittert, die andere glücklich. Gegenwart und Vergangenheit. Durch diese Einblicke in die Vergangenheit konnte ich Lauren und auch Mike besser kennenlernen und verstehen. Es ist ein schleichender Prozess, in dem Lauren sich verändert und mit jedem Spiel mochte ich sie mehr. Langsam näherten sich Lauren und Mike wieder an, was schön zu verfolgen war.

Ich habe „Wer wenn nicht wir“ gerne gelesen und wurde nicht enttäuscht. Lauren weiß, was sie sich für die Zukunft wünscht und trifft entsprechend Entscheidungen. Näher möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen. Mike hingegen hat sich vorgenommen, Lauren zurückzugewinnen. Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Folgen waren für mich vorhersehbar, was mich allerdings nicht groß gestört hat, da ich den Verlauf der Geschichte trotzdem gespannt verfolgte (und das nicht nur wegen der Play-offs).

Elsa, Mikes Tochter, ist in einem schwierigen Alter. Mir tat nicht nur einmal mein Herz weh. Zu Lauren besteht kein gutes Verhältnis, die Gründe dafür wurden nachvollziehbar dargelegt. Mir gefiel es, Mike beim Umgang mit seiner Tochter zu beobachten.

Ich liebe die Eishockey-Bücher von Sarina Bowen. Durch sie habe ich mir auch im Fernsehen das ein oder andere Spiel angesehen, wobei ich aber die Play-offs hier spannender fand. Ich habe mit den Brooklyn Bruisers mitgefiebert und wäre am liebsten ebenfalls im Stadion gewesen. Die Mischung zwischen Liebesroman und Sport hat sie gut getroffen.

Ich warte ja schon gespannt auf Band 4, die Geschichte von Becca und Nate. Und nach diesem Buch hier fällt mir das Warten nicht leichter, ganz im Gegenteil. Immer wieder erhielt man Einblicke in ihre Geschichte, aber es waren eigentlich nur Bruchstücke. Die wirklich wichtigen Dinge erfuhr man nicht. Ich habe die Vermutung, dass diese Geschichte parallel zu dieser hier erzählt werden soll. Das würde zumindest Sinn ergeben.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne mit dem Hinweis, dass ich eher abrunden würde, da mir das i-Tüpfelchen gefehlt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Finding us - Befreit
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„Befreit“ ist der zweite Teil der Finding us-Reihe und erzählt die Geschichte von Aspens Schwester London und dem Anwalt Collier. Beide tragen Narben der Vergangenheit. So hat London durch einen Unfall ...

„Befreit“ ist der zweite Teil der Finding us-Reihe und erzählt die Geschichte von Aspens Schwester London und dem Anwalt Collier. Beide tragen Narben der Vergangenheit. So hat London durch einen Unfall ihren Ehemann verloren, während Collier eine gescheiterte Ehe hinter sich hat.
Die Chemie der beiden stimmt sofort, was man auch spürt. Manche Entscheidung bzw. Einstellung zu einem bestimmten Thema konnte ich nicht immer nachvollziehen bzw. tat mich schwer, mich in London hineinzuversetzen. Andererseits lebe ich auch nach der Einstellung, dass jeder das machen soll, was er bzw. sie für richtig hält.

Schön zu lesen fand ich, wie London loyal zu Tripp stand und dies auch Collier unmissverständlich kommunizierte. Über ihre Freundschaft hätte aber ruhig ein paar Worte mehr gesagt werden können.

Interessant fand ich, wie London die Emotionen der anderen wahrnahm. Dies war aus dem ersten Band bereits bekannt. Hier nun konnte man lesen, wie sie diese in einzelnen Situationen wahrnahm. Das war ein Aspekt, wegen dem ich besonders neugierig war.

Im Gesamten betrachtet war mir „Befreit“ zu oberflächlich. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. So wirkte Londons Entwicklung für mich nicht ganz stimmig. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mir hier Zwischenschritte fehlten. Dass die Chemie zwischen London und Collier stimmte, war, wie gesagt, spürbar. Das Kennenlernen war mir aber zu flach.

Dafür habe ich mich über das Wiedersehen bekannter Charaktere gefreut. Bei Nathaniel bin ich gespannt, mehr über ihn zu erfahren.

Nachdem ich bei „Verfallen“ die Liebesszenen bemängeln musste, ist dies hier nicht der Fall.

Bei der Geschichte an sich fehlte mir ein bisschen die Spannung. Die Spannung am Ende machte das Fehlen auf den bisherigen Seiten nicht wett. Und ganz zufrieden bin ich mit dem Ende auch nicht, da ich den Gedanken, dass es ja so kommen musste, einfach nicht loswerde.

Im Gesamten kann ich auch hier nur drei Sterne vergeben. Ich weiß, dass es Audrey Carlan besser kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Alaska Love - Winter in Wild River
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Mich konnte „Weihnachten in Wild River“ nicht ganz überzeugen.

Ich habe lange gebraucht, um mit Reed und Erika warm zu werden. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Ich tat ...

Mich konnte „Weihnachten in Wild River“ nicht ganz überzeugen.

Ich habe lange gebraucht, um mit Reed und Erika warm zu werden. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Ich tat es dann aber nicht. Die zweite Hälfte ließ sich dann auch besser lesen.

Bei der Liebesgeschichte hat mir das Besondere gefehlt, irgendwas, womit sie sich von der Masse abhebt. Ich will hier nicht das Wort langweilig verwenden, aber für mich war es abzusehen, worauf es hinausläuft. Schade. Ich hätte mich auch mit einer kleinen Überraschung zufrieden gegeben.

Die Rettungseinsätze fand ich wiederum spannend und interessant, wobei ich aber nicht beurteilen möchte, wie realistisch diese waren. Dazu fehlt mir die persönliche Erfahrung.

Cassies und Tanks Geschichte würde mich zwar grundsätzlich schon interessieren. Ich weiß heute aber noch nicht, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

Am Ende hätte ich gerne noch ein paar Worte mehr gelesen. So wurde mir das Ende zu schnell abgewickelt.

Alles in allem kann ich knappe 3 Sterne vergeben und bleibe mit einem enttäuschten Gefühl zurück.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Starkes Debüt mit liebevoll gezeichneten Charakteren und einem unvergesslichen Abenteuer

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Mit ihrem Debütroman nimmt Anna Fleck uns mit in eine andere Welt. Aber zunächst einmal beginnt die Geschichte in Cornwall. Wir lernen Ella kennen, die hier ihre Ferien verbringt. Doch dann rettet sie ...

Mit ihrem Debütroman nimmt Anna Fleck uns mit in eine andere Welt. Aber zunächst einmal beginnt die Geschichte in Cornwall. Wir lernen Ella kennen, die hier ihre Ferien verbringt. Doch dann rettet sie Aris das Leben. Ella ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr Leben von Grund auf verändern wird.

Ich mochte Aris gleich. Man merkt jedoch schnell, dass er ein Geheimnis hat. Er verhielt sich jedoch nicht abweisend, ich hatte lediglich das Gefühl, dass Aris von sich etwas zurückhält.
Mir gefiel, dass Aris Ella nicht ausschließen wollte bzw. sie von sich stieß in dem Versuch, sie zu schützen. Er gibt nur so viel Preis, damit Ella ihm helfen konnte. Hier konnte die Autorin bei mir Punkten, denn unnötige Dramatik um Geheimniskrämerei hat sie nicht nötig.

Was es mit Aris Welt auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle nicht. Das müsst ihr schon selbst lesen. Ich hatte jedoch schon früh eine Vermutung, wobei ich den Gedanken zwischenzeitlich wieder aus den Augen verlor, da die Handlung immer wieder eine neue Wendung annahm. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag.

In seiner Welt geht mit Aris eine Wandlung durch. Wie gesagt, hatte ich das Gefühl, er würde etwas von sich zurückhalten. Hier wirkte er freier, offener, souveräner. Als hätte jemand den Energiesparmodus herausgenommen.

Kaum in seiner Welt angekommen, geraten sie von einem Abenteuer ins nächste. Das sorgte beim Lesen immer wieder für Spannung, zumal ich die Wendungen meistens nicht kommen sah und ich eigentlich noch beim Verschnaufen war. Das habe ich positiv aufgenommen.

Was die Liebesgeschichte zwischen Ella und Aris angeht, so empfand ich sie nicht als vordergründig. Wer eine solche erwartet, könnte enttäuscht werden. Mir hat sie gefallen, vielleicht auch deshalb, weil sie sich eben nicht der Geschichte aufgedrängt hat.

Bereits von den ersten Seiten an nahm mich „Geheimnis in der Tiefe“ gefangen. Erzählt wird die Geschichte ausschließlich von Ella. Sie spricht dabei auch viel mit ihrer inneren Stimme bzw. diese mit ihr, ob sie das nun will oder nicht. Ich fand das recht unterhaltsam. Ab und zu hätte ich mir jedoch gewünscht, auch einmal in Aris Kopf sehen zu können.
Probleme hatte ich lediglich mit der Einordnung der Details der (Macht)Strukturen aus Aris Welt.

Das Cover gefällt mir sehr gut und noch besser, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel auf das Cover trifft. Es passt sehr gut zur Geschichten.

Bei „Geheimnis in der Tiefe“ handelt es sich um den ersten Band der Meeresglühen-Trilogie. Mit dem Ende bin ich zufrieden und bin gespannt, wie es weitergeht.

„Geheimnis in der Tiefe“ ist ein schönes Jugendbuch, das mich überzeugen konnte. Von mir gibt es hier gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2021

Über Eishockey und Schatten der Vergangenheit

The Brooklyn Years - Was niemand erfährt
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Ich mochte die Geschichte sehr. Ich fühlte mich gleich wohl und die Seiten flogen nur so dahin. Wenn ich nicht längst ein Fan der Brooklyn Bruisers wäre, wäre ich es spätestens jetzt.

Im Mittelpunkt ...

Ich mochte die Geschichte sehr. Ich fühlte mich gleich wohl und die Seiten flogen nur so dahin. Wenn ich nicht längst ein Fan der Brooklyn Bruisers wäre, wäre ich es spätestens jetzt.

Im Mittelpunkt stehen hier Ari Bettini und Patrick O’Doul. Beide fand ich sehr sympathisch und verbrachte meine Zeit gerne mit ihnen.

Patrick hatte keine leichte Kindheit. Das wird am Anfang schon deutlich. Ich habe mich gefragt, was dahintersteckt. Mit der Wahrheit hatte ich nicht gerechnet. Man kann gut beobachten, wie sich Patrick unter Aris Einfluss langsam öffnet. Die Entwicklung hat mir gefallen.

Ari hingegen hat vor kurzem ihre Beziehung beendet. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich mochte ihren Ex-Freund nicht. Die Spannung kam hierwegen jedoch nicht zu kurz, zumal das Bild erst nach und nach klarer wurde.

Die Chemie zwischen Ari und Patrick stimmte. Ich las gerne, wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelte. Es war amüsant, wie sich Patricks Ratschläge seiner Teamkollegen geben ließ. Aber auch Becca hatte ihren Anteil.

Patricks Weg, ein bestimmtes Problem zu lösen, war vielleicht nicht der richtige. Ich befürworte das auch nicht. Ich hätte mir gewünscht, er hätte anderes gehandelt. Mir gefiel aber, wie das Team schlussendlich damit umgegangen ist.

„Was niemand erfährt“ ist eine Eishockey-Geschichte, bei der der Sport definitiv nicht zu kurz kommt. Das hat mir sehr gefallen. Nur war mir bist nicht so richtig bewusst, wie viel im Eishockey tatsächlich gekämpft wird. Das war ein Punkt, der mir nicht gefallen hat.
Bei den Spielen fieberte ich mit dem Team mit. Teils wurde der aktuelle Stand in der Metropolitan Division den Kapiteln vorangestellt, so dass immer klar war, wo das Team gerade steht.

Die Geschichte macht aber auch neugierig auf die Fortsetzungen, so dass ich mit den beiden nächsten Büchern am liebsten gleich weiterlesen würde. Jetzt heißt es aber erstmal warten.

„Was niemand erfährt“ bekommt von mir lesenswerte 4,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere