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Veröffentlicht am 27.03.2022

Absolut unerträgliche Dialoge

Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1)
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Wen immer wir lieben ist der erste Band der Immer-Trilogie von Michelle Schrenk und wird als New Adult-Roman mit Bad-Boy-Challenge und Liebe auf den zweiten Blick beworben. Das Cover ist ansprechend gestaltet ...

Wen immer wir lieben ist der erste Band der Immer-Trilogie von Michelle Schrenk und wird als New Adult-Roman mit Bad-Boy-Challenge und Liebe auf den zweiten Blick beworben. Das Cover ist ansprechend gestaltet und der Klappentext hat sich unterhaltsam angehört, so dass das Buch praktisch von selbst in meinen Einkaufswagen gewandert ist. Beim zweiten Blick zuhause war von Liebe aber leider nichts mehr zu spüren. Gleich vorne Weg, ich habe das Buch nach rund 100 Seiten abbrechen müssen. Das Buch wirbt damit, dass die Autorin mit über 400.000 verkauften Büchern zu einer der erfolgreichsten Selfpublisher gehört. Das kann ich leider nicht beurteilen, da mir Michelle Schrenk bisher gänzlich unbekannt war und das was ich jetzt gelesen habe spricht eher nicht dafür. Ich noch nicht behaupten, dass die Autorin überhaupt kein Talent zum Schreiben hätte. Bei der "Erzählung" an sich, war das Buch zwar keine Meisterleistung, war aber auch nicht schlecht und lies sich eigentlich ganz gut lesen. Aber, ich hatte ein unglaubliches Problem mit der Hauptfigur und insbesondere mit den mehr als dämlichen Dialogen. Ganz ehrlich, eine Liebesgeschichte, der solche unzusammenhängende und schwachsinnige Dialoge vorausgehen, das ist mehr als unglaubwürdig. Die Autorin ist nur dezent älter als ich, aber ich frage mich wirklich, ob sie glaubt, dass die jüngere Generation heutzutage wirklich so kommuniziert und daraus dann auch noch eine Liebesbeziehung entstehen soll…
Da ich die Hauptprotagonistin einfach nur ätzend finde, interessiert mich auch nicht wie ihre "Lovestory" weitergeht. Von mir gibt es einen Stern für das Cover.

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Veröffentlicht am 26.03.2022

Vom einschläfernd zähem Kaugummi bis hin zu absolut nervig

Midnight Chronicles - Dunkelsplitter
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Achtung Spoiler! Ich habe wirklich versucht die Midnight Chronicles Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl zu mögen und der Sache eine echte Chance zu geben. Ich liebe Fantasy-Storys und hatte mir, ...

Achtung Spoiler! Ich habe wirklich versucht die Midnight Chronicles Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl zu mögen und der Sache eine echte Chance zu geben. Ich liebe Fantasy-Storys und hatte mir, optimistisch wie ich bin, gleich die ersten drei Bände der Reihe zugelegt. Außerdem haben mir die Berühre mich.nicht Reihe und das Flüstern der Magie von Laura Kneidl wirklich gut gefallen. Leider musste ich mich bereits durch den ersten Teil „Schattenblick“ quälen. Aber ich hatte die Hoffnung, dass es ab dem zweiten Band "Blutmagie" mit den Midnight Chronicles bergauf geht, da dieser Teil von Laura Kneidel geschrieben wurde. Leider wurde ich aber auch hier enttäuscht. Die meiste Zeit war es einfach extrem langatmig und vor allem langweilig. Jetzt, nachdem ich auch den dritten Teil "Dunkelsplitter" hinter mich gebracht und mich dabei gefühlt permanent nur geärgert habe, steht für mich fest, dass ich diese Reihe definitiv nicht beenden werde. Die Bücher haben mich auf ihre ganz eigene Art wirklich aggressiv gemacht. Ich weiß überhaupt nicht wo ich mit der Kritik anfangen soll, deswegen erstmal zu den positiven Aspekten, da diese doch recht überschaubar sind. Die Cover der Reihe sind ein hübscher Eye-Catcher und perfekt aufeinander abgestimmt. Zudem werden bei der Erstauflage schicke Charakterkarten mitgeliefert. Wer die Bücher nur aus Deko-Artikel nutzen möchte kommt hier daher voll auf seine Kosten. Auch die Grundidee der Story an sich ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich neu. Einiges erinnert doch zu stark an Reihen wie Chroniken der Unterwelt. Hätte man die Handlung auf weniger Bände aufgeteilt und unnötige filler weggestrichen, wäre sicher eine ganz annehmbare Freizeitlektüre dabei herausgekommen. Leider ist die Story wohl ein Opfer der Gewinnmaximierung geworden. Das war es dann auch schon mit den positiven Punkten und ich muss jetzt mal die Kritik loswerden, welche sich drei Bände lang regelrecht in mir aufgestaut hat. Ich war wirklich oft kurz davor das Buch am liebsten in die Ecke zu schmeißen. Irgendwie hab ich es dann doch geschafft durchzuhalten. Das lag vor allem daran, dass der Preis mit rund 15,00 € pro Band (insgesamt sind es immerhin 6 Teile!) relativ teuer war.. Ist also nicht unbedingt was für den kleinen Geldbeutel. Auch die mit der 1. Auflage mitgelieferten Charakterkarten rechtfertigen den hohen Preis nicht, da sie in späteren Auflagen nicht mehr enthalten sind. Von Bianca IOSIVONI war ich bisher noch nie ein Fan, deswegen hatte ich an die von ihr geschriebenen Bände auch nicht so hohe Erwartungen. Aber auch der Band von Laura Kneidel konnte leider nichts für die Qualität der Geschichte leisten. Alle Charaktere sind durchweg vollkommen platt und man kann sich null mit ihnen identifizieren oder gar mitfühlen. Die Hauptfiguren der Reihe, Roxy und Shaw, dümpeln in dem von Laura Kneidl verfassten Band „Blutmagie“ vor sich hin und erfüllen nicht wirklich einen Zweck. Ab und an werden sie mal erwähnt, ohne jedoch einen wirklichen Zweck zu erfüllen oder etwas für die Geschichte zu tun. Die Main-Story hat im zweiten Band insgesamt kaum eine Rolle gespielt. Irgendwie finden die beiden Autorinnen nicht wirklich zueinander und schaffen es nicht ihre Handlungsstränge authentisch miteinander zu verknüpfen. Die meiste Zeit passiert eigentlich insgesamt nicht viel bis überhaupt nichts. Man merkt, dass die ganze Geschichte auf möglichst viele Bände gestreckt werden sollte. Vielleicht hätte es der Story gut getan, wenn sie auf weniger Teile aufgeteilt worden wäre. Die Dialoge sind zum überwiegenden Teil einfach richtig hohl und tragen die Geschichte nicht wirklich weiter. Seitenweise werden die Bücher mit ständigen Wiederholungen und Aufzählungen gefüllt. Ständig werden alle Charaktere Steckbriefartig vorgestellt und es wird viel zu viel Wert auf die Betonung unnötiger Sachverhalte gelegt. Obwohl es am Anfang jeden Buches ein Seitenlanges "Was bisher geschah…" gibt (auch das füllt Seiten), wird im Laufe der Geschichte ständig mehrmals erwähnt was bisher passiert ist, welche Aufgabe die Figuren zu erfüllen haben und die Charaktere haben auch ständig wiederkehrend die gleichen Gedanken. Besonders Bianca Iosivoni lässt ihre Protagonisten wirklich in jedem Kapitel etwas essen oder zumindest von Essen reden (oder daran denken). Wenn man bedenkt, dass Roxy ständig Fastfood etc. in sich reinschaufelt und Sport eher weniger ihr Ding ist, müsste ihre Figur eigentlich ganz anders aussehen… Aber das ist ja nicht das tragische an der ganzen Sache. Vielmehr hat man beim Lesen den Eindruck, dass hierdurch wieder nur Lücken in der Handlung gefüllt werden mussten. Ich habe schon beim ersten Mal verstanden, dass Roxy mega auf Fast Food steht, es muss nicht alle fünf Seiten wiederholt werden! Die Grundstory von Roxy und Shaw hätte locker in einen Band gepasst, wenn man den ganzen unnötigen Kram weggelassen hätte. Kommt ab und an doch mal etwas Spannung auf, wird diese wenige Atemzüge später direkt im Keim erstickt oder ad absurdum geführt. So fangen Charaktere schon mal mitten im tiefsten Kampfgeschehen aus dem Nichts an über die Vornamen anderer Charaktere zu philosophieren. Das Ganze lässt sich irgendwann schon nicht mehr wirklich ernst nehmen. Dem Ganzen die Korne der Lächerlichkeit aufgesetzt hat dann folgende Szene (Achtung es folgen Spoiler zur Handlung): Roxy und Shaw sind alleine in Rumänien unterwegs. Die Gegend ist eingeschneit und wirkt verlassen. Sie verfolgen eine Blutspur und treffen im Dracula Schloss auf ein ganzes Vampir-Nest, aus dem sie nur knapp entkommen können. Sie fliehen ins nächste Dorf. Das scheint auch verlassen, aber im örtlichen Hotel wird eine riesige Hochzeitsfeier veranstaltet. Roxy und Shaw haben nichts Besseres zu tun als sich unter die Hochzeitsgäste zu mischen und sich am Buffet zu bedienen. Anschließend vergnügen sich die beiden dann noch in einem der Hotelzimmer. Am nächsten Tag geht es dann zurück zum Schloss und es wird weiter gekämpft,… Ich kann absolunt nicht verstehen, wie die ganzen positiven Bewertungen zustande kommen. Von mir gibt es einen STern für die Cover und einen für die Story.

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Sehr theoretisch

Chaos im Darm
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Der Ratgeber Chaos im Darm: Hilfe aus der Natur bei Leaky-Gut-Syndrom, Darmpilzen, Reizdarm, Allergien und Verstopfung von Günther H. Heepen ist im GU-Verlag erschienen.

Zunächst erhält man eine recht ...

Der Ratgeber Chaos im Darm: Hilfe aus der Natur bei Leaky-Gut-Syndrom, Darmpilzen, Reizdarm, Allergien und Verstopfung von Günther H. Heepen ist im GU-Verlag erschienen.

Zunächst erhält man eine recht ausführliche Einführung darüber, wie die (menschliche) Verdauung genau funktioniert und der Darm arbeitet. Anschließend erhält der Leser einen Überblick darüber, welche Probleme bzw. Erkrankungen im Bereich des Darms überhaupt vorkommen können. Der Autor präsentiert zudem diverse (Heil-)Mittel und ihre Anwendungsgebiete und verweist wiederholt auf die von ihm entwickelten spezifischen Heilpläne, welche bei den entsprechenden Beschwerden zur Anwendung kommen sollen. Leider war in dem mir vorliegenden Leseexemplar nur einer der besagten Heilpläne beigefügt, so dass ich hierzu nicht wirklich viel sagen kann. Bezugnehmend auf den mir vorliegenden Heilplan handelt es sich im Grunde mehr oder weniger um einen knapp gehaltenen Medikamentenplan mit Angaben darüber, welche Mittel zu welcher Zeit eingenommen werden sollen. Nähere Angaben erhält der Plan leider nicht. Zwar werden die Produkte wie eingangs bereits erwähnt im Buch entsprechend vorgestellt, ich persönlich empfinde es jedoch als äußerst mühselig, wenn man die Daten zu den einzelnen Mitteln an anderer Stelle erst nachschlagen muss. Dies gilt insbesondere für die mir vorliegende E-Book Ausgabe. Das ganze Buch ist in der Darstellung leider etwas unübersichtlich gestaltet und da wo es ankommt leider auch nicht immer ausreichend genau. Zudem läuft alles mehr oder weniger darauf hinaus, dass man sich beim Arzt diversen Testungen unterziehen soll um zu ermitteln, welche Erkrankung etc. tatsächlich vorliegt und welche Heilpläne dann entsprechend zur Anwendung kommen. Das ist ja grundsätzlich richtig und sollte definitiv gemacht werden. Aber hierfür bedarf es erstmal keinen Ratgeber, welcher einen ständig darauf hinweist. Zum Teil liest sich der Ratgeber wie eine Auflistung mit sich wiederholenden Stichpunkten. Ich hätte eher erwartet, dass der Ratgeber konkrete Tipps bietet, welche Maßnahmen unterstützend ergriffen werden können, wenn eine bestimmte Erkrankung mit bereits erfolgter Diagnose vorliegt. Insgesamt hat mir der Ratgeber leider nicht wirklich weitergeholfen und daher kann ich für diesen auch nur eine bedingte Empfehlung aussprechen. Die „Hilfe aus der Natur“ bleibt hier leider hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt vergebe ich daher nur zwei von fünf Sternen.

ChaosimDarm

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Erwartungen wurden leider nicht erfüllt

Natürliche Schmerzkiller
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Der Ratgeber "Natürliche Schmerzkiller – Schnell beschwerdefrei ohne Nebenwirkungen und Chemie" von Aruna M. Siewert ist im GU-Verlag erschienen.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, da ich zukünftig gerne ...

Der Ratgeber "Natürliche Schmerzkiller – Schnell beschwerdefrei ohne Nebenwirkungen und Chemie" von Aruna M. Siewert ist im GU-Verlag erschienen.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, da ich zukünftig gerne vermeiden würde im Akutfall direkt zu synthetischen Schmerzmitteln zu greifen um keinen Gewöhnungseffekt herbeizuführen. Ich suchte daher nach einer Alternative um leichte bis mittlere Schmerzen ohne Tabletten zu behandeln ohne dabei unnötig Leiden zu müssen. Der Ratgeber bietet zunächst eine Übersicht über verschiedene Arten von Schmerzformen und –definitionen. Im Anschluss folgt eine Übersicht von Heilpflanzen mit kurzem Steckbrief und ihre Anwendung. Leider wurde hierbei nach Pflanzen und nicht nach Anwendungsgebiet sortiert.
ZUdem werden traditionelle Methoden der ganzheitlichen Medizin und Homöopathie thematisiert. Auch hier wurde leider nach Methoden bzw. Mitteln und nicht nach Anwendungsgebiet sortiert. Das erschwert es erheblich sich zurechtzufinden. Erst im letzten Drittel des Buches wird eine Auswahl an Beschwerden und entsprechende Maßnahmen präsentiert.

Insgesamt ist das Buch leider wenig als Sachlektüre geeignet und ähnelt eher einem Nachschlagewerk bei akutem Bedarf. Es findet sich nicht wirklich ein Mehrwert zu einem der vielen Heilpflanzenlexika und Büchern über alternative Behandlungsmethoden, außer das sich in diesem Buch auf eine bestimmte Auswahl beschränkt wird.

Grundsätzlich kann man das Ganze auch im Internet nachlesen und findet die entsprechenden Infos über Suchmaschinen auf diesem Weg auch wesentlich schneller und gezielter. Das Buch selber besteht gefühlt überwiegend aus Steckbriefen. Insgesamt war es daher eher etwas enttäuschend. Ich vergebe daher leider nur einen von fünf Sternen.

NatürlicheSchmerzkiller

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Für Leute, die nicht gerne kochen

Feierabendfood vegetarisch
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Feierabendfood Vegetarisch – 70 Rezepte zum Runterkommen von Susanne Bodensteiner ist im GU-Verlag erschienen und soll die arbeitende Bevölkerung trotz stressigem Alltag zum selber Kochen animieren. Zum ...

Feierabendfood Vegetarisch – 70 Rezepte zum Runterkommen von Susanne Bodensteiner ist im GU-Verlag erschienen und soll die arbeitende Bevölkerung trotz stressigem Alltag zum selber Kochen animieren. Zum Einstieg geht es um die Basic-Zutaten, die immer im Vorratsschrank sein sollten.
Anschließend folgen schnelle Rezepte, die mit nur wenig Auffand verbunden sind. Zudem gibt es nüttzliche Tipps, von denen aber leider nicht alle etwas taugen. Aus Zeitersparnis diverse Fertigprodukte zu empfehlen (z. B. fertiger Teig oder fertig geschältes Obst aus dem Kühlregal) finde ich doch etwas fehl am Platz. Für die Zubereitung solcher Produkte bedarf es keinen Ratgeber. Es gibt genügend schnelle und unkomplizierte Rezepte, die ohne solche Produkte auskommen.
Darüber hinaus bietet das Buch Ideen für Feierabendfood passend zu verschiedenen Situationen, sowie hin und wieder kleine Anregungen für den Feierabend die dem Ausgleich dienen sollen.
Insgesamt bewerte ich das Buch in der Kategorie Rezepte/Ernährung eher als unteres Mittelmaß und daher gibt es von mir nur zwei von fünf Sternen und eine Empfehlung an Leute die Kochen nur als notwendiges Übel betrachten.

Feierabendfoodvegetarisch

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