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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

Zähflüssige, verworrene Story - schade

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Das Cover - very british- und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, aber nach ein paar Seiten hatte ich schon Schwierigkeiten die Personen einzuordnen, da fehlte mir definitiv ein Personenregister. ...

Das Cover - very british- und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, aber nach ein paar Seiten hatte ich schon Schwierigkeiten die Personen einzuordnen, da fehlte mir definitiv ein Personenregister. Dazu kommt, dass ich den ersten Teil nicht kenne, der mir vielleicht geholfen hätte bei den Personen, ihren Verbindungen untereinander und auch mit inhaltlichen Vorwissen. Im Laufe der Story konnte ich mit keiner der Figuren näher anfreunden und verlor zu dem den Überblick über die Handlung selber, weil ich so vieles nicht nachvollziehen konnte. Weder das Handeln der Polizei noch das von Annie und ihrer Freundin Jenny erschien mir schlüssig. Wenn ich eine Leiche in meinem Haus finden würde, würde ich dort nicht sofort wieder übernachten. Nur ein Beispiel von vielen. Das Ende war dann überraschend, aber voll mit vielen Erklärungen. Dann noch ein kleiner Cliffhanger....mich hat der Kriminalroman enttäuscht. 1;5 Sterne aufgerundet 2 Sterne

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Weder besonders interessant noch romantisch

Something Old, Someone New
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In dem Roman steht Shea Anderson im Fokus der Story oder besser gesagt "Verlobungsring", den sie von ihrem Freund John bekommt. Bei dem Ring handelt es sich um einen Ring, der schon "getragen" wurde. Dies ...

In dem Roman steht Shea Anderson im Fokus der Story oder besser gesagt "Verlobungsring", den sie von ihrem Freund John bekommt. Bei dem Ring handelt es sich um einen Ring, der schon "getragen" wurde. Dies ist in Sheas Augen ein absolutes Ausschlusskriterium, da sie von ihrer Nonna in dem "Aberglauben" erzogen wurde, dass dies Unglück bringt. Shea beschließt dem Ursprung des Rings auf die Spur zu kommen.
Der Anfang der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, da mir die Kennenlerngeschichte bzw. das Gespräch zwischen Shea und John kurzweilig und mir da auch witzig vorkam. Gut, da sagt Shea zwar, dass sie nie einen gebrauchten Ring als Ehering akzeptieren würde, aber da fand ich es nur ein wenig abergläubisch und nicht ganz ernst zu nehmen. Doch Shea geht verbissen auf Spurensuche und die vielen Erkenntnisse und Menschen, die sie kennenlernt, das fand ich dann doch zu viel. Ich habe Johns Geduld mit ihr bewundert, aber zwischendurch auch gedacht, dass, wenn ein Ring schon solche Komplikationen hervorprüft, was passiert dann bei anderen Ereignissen. Mir ging beim Lesen die Romantik und die Liebe abhanden oder vielmehr kam es mir manchmal aufgesetzt vor. Das Ende hat mich dann überrascht, da ich im Laufe der Geschichte eine andere Vermutung hatte. Schön war, dass durch die Spurensuche andere Menschen wieder miteinander in Kontakt kamen. Ich habe eine interessante und lockere Geschichte über den Hintergrund des Ringes und viel Romantik erwartet, doch das traf nur in geringem Maße zu. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Durchschnittlicher Krimi

Dunkle Asche
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Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau ...

Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau mit vielen Messerstichen getötet und verbrannte im Ferienhaus. Der Täter oder die Täterin wurde bisher nicht gefunden und nun beschuldigt der totkranke Mann seine eigene Tochter mit dem Tod der Frau im Zusammenhang zu stehen. Für die beiden Kommissarinnen ist es der erste gemeinsame Fall im Rahmen ihrer Cold Case Abteilung und sie müssen erst zusammenfinden. Mir gefiel das Verhalten der Kommissarinnen nur bedingt, da ich es teilweise wenig professionell fand und ich habe bis zum Ende des Krimis eine gewisse Distanz empfunden. Obwohl der Fall auf einmal nicht mehr kalt, sondern an Brisanz gewann, fand ich die Spurensuche trotz diverser Fährten nicht so besonders spannend. Am Ende wurde zwar alles aufgelöst und es gab für mich noch Überraschungen, was ich durchaus mag, aber insgesamt weiß ich noch nicht, ob ich einen zweiten Teil lesen würde. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Der Klappentext hat in mir verkehrte Erwartungen geweckt

Apartment 5B
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Der Klappentext klang sehr spannend , ebenso wie mich die Leseprobe angesprochen hat, und so war ich überzeugt, dass dieser Thriller meinen Geschmack treffen würde. Dem war leider nicht so und ein Punkt, ...

Der Klappentext klang sehr spannend , ebenso wie mich die Leseprobe angesprochen hat, und so war ich überzeugt, dass dieser Thriller meinen Geschmack treffen würde. Dem war leider nicht so und ein Punkt, der mir vorher nicht klar war, war, dass es viel um Übersinnliches, Visionen, Symbole etc. geht. Dazu hatte ich Schwierigkeiten mit den sehr vielen Protagonisten klar zu kommen, einerseits den Überblick zu behalten und andererseits mir sie vorzustellen bzw. mich in sie einzufinden. Rosie, die junge Ehefrau aus der Gegenwart, die mit ihrem Ehemann in das geerbte Apartment einzieht, begriff ich in ihrem Verhalten und Gefühlen immer weniger, je mehr ich sie kennenlernte. Die Handlung des Thrillers ist sehr sprunghatft und ich verlor das Zeitgefühl bzw. habe keine Vorstellung davon gehabt wieviel Zeit vergangen ist. Da Rosie Autorin ist und deswegen sich bei ihrem neuen Buchprojekt mit der Vergangenheit und der Bewohner des Hauses beschäftigen will, weil es dort schon zu vielen Todesfällen gekommen ist, ist verständlich und nachvollziehbar. Die Eregnisse und Todesfälle geben sich auch in der Gegenwart die Klinke in die Hand und der einzige vernünftige Mensch, den ich auch wirklich sympathisch außer Rosies Lektor Max finde, ist der ermittelnde Polizist Crowe. In diesem Haus möchte ich noch nicht einmal zu Besuch sein. Die Autorin schafft es jedoch viele Spuren zu legen, so dass ich trotzdem gebannt beim Lesen bleibe, aber am Ende, dessen Entwickilungen noch mal alles auf den Kopf stellen, bleibe ich enttäuscht zurück. Mir war es zu verworren, an einigen Stellen auch überhaupt nicht logisch, auch außerhalb der mysteriösen Schiene. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Eine sehr packende Geschichte - unbedingt lesen!

Die Schwestern von Krakau
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Die Autorin hat mich schon mit anderen Romanen, die ich von ihr gelesen habe, begeistert und so war auch bei diesem Buch meine Erwartung ziemlich hoch. Mich hat dieser Roman absolut begeistert, denn wieder ...

Die Autorin hat mich schon mit anderen Romanen, die ich von ihr gelesen habe, begeistert und so war auch bei diesem Buch meine Erwartung ziemlich hoch. Mich hat dieser Roman absolut begeistert, denn wieder einmal schafft es die Autorin ein Stück historischer Zeitgeschichte sehr eindrucksvoll zu erzählen, wobei sie neben historischen Figuren auch fiktive Figuren in die Geschichte einflicht und mich sehr nahe an der Geschichte teilhaben lässt. Die Geschichte spielt in Krakau, sowie in Paris als auch in Fellbach Nähe Stuttgart. Die Vergangenheit ist zeitlich angesiedelt zwischen 1941- 1943 und es geht um die Schwestern Lilo und Helene, die in Krakau als sogenannte Voksdeutsche aufgewachsen sind. Während Helene 1936 ohne Wissen ihrer Eltern nach Paris ausgewandert ist und über ihr Leben nur wenig erzählt wird, arbeitet Lilo als Angestellte in der Apotheke von Tadeusz Pankiewicz, die sich seit 1941 mitten jüdischen Ghetto liegt , Den Apotheker sowie seine Apotheke gab es wirklich, was mich nach dem Lesen des Romans besonders berührte. Während die Frage, was ist mit Helene weder Eltern noch Lilo in Ruhe lässt, schildert die Autorin Lilos damaliges Leben und das was sie erlebt.Die Autorin wechselt die Erzählebenen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die im Jahre 2016 beginnt, als Ediths Vater Simon in Paris überraschend stirbt .Völlig überrascht steht Edith plötzlich vor Nachforschungsergebnissen bzw. Hinweisen ihres Vaters, die sie auf die Spur von Familienmitgliedern bringt, die ihr bis dato völlig unbekannt war.

Ich las völlig versunken und zeitweise mit Tränen in den Augen, wie Lilos und Helenes Geschichte mit Simon, Simons Schwester Adi, Edith und der Cousine Tatjana zusammenhängt Es gab viele Schicksalsschläge und Leid zu beklagen, aber auch Mut und Liebe, die ich bewundere, zu betrachten. Eingebettet sind das persönliche Erleben der Figuren - für mich wirkten sie alle wie sehr real existierende Menschen - , in kleine und große historische Ereignisse, deren Spuren wir heute noch sehen. Die vielen, scheinbar kleinen Details, lassen alles sehr intensiv und authentisch wirken.

Für mich ist es jetzt schon ein "Herzensbuch", was ich zwar verleihen, aber nicht weggeben werde, denn es wird einen Platz in meinem Bücherregal bekommen. Fünf Sterne!

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