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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Wundervolle Geschichte aus dem Leben einer emanzipierten Frau

Die Briefträgerin
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Anfang der Dreißiger Jahre war es mit der Emanzipation der Frauen auch in Italien noch nicht weit her und genau dann und dort spielt die Geschichte von Francesca Giannones Roman "Die Briefträgerin". Als ...

Anfang der Dreißiger Jahre war es mit der Emanzipation der Frauen auch in Italien noch nicht weit her und genau dann und dort spielt die Geschichte von Francesca Giannones Roman "Die Briefträgerin". Als es noch üblich war, dass verheiratete Frauen nicht arbeiten gingen und zu Hause sich um Familie und hoffentlich viele Kinder kümmern, stellt Anna die Vorstellungen in dem kleinen Dorf, in das sie mit Eheman und Kind zieht, auf den Kopf. Sie hat ein Kind durch Kindsbetttod verloren und fühlt sich im Dorf, in dem jeder jeden kennt und alle ihre Geheimnsse haben sowie jeden insbesondere "Fremde" aufs genaueste beobachten, nicht besonders wohl. Mit ihrer erfolgreichen Bewerbung als Briefträgerin ist sie zwar immer noch die Fremde, aber nun verdient sie ihr eigenes Geld und hat ein eigenes Leben, was nicht von der Familie bestimmt wird. Auch wenn sie ihren Ehemann sehr liebt, fühlt sie sich von ihm oft nicht verstanden, denn ihr Schwager ist ihr gefühlt näher, da er auch ein Faible für Bücher hat. Doch nicht nur durch ihren Beruf macht Anna von sich reden, sondern auch durch ihre Kleidung und ihre Ansichten. Ich habe es genossen diesen Roman über die emanzipierte Anna zu lesen und sie kann heute noch als Vorbild für Frauen dienen. Ich würde sehr gerne mehr als fünf Sterne vergeben, wenn ich könnte.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 08.04.2026

Schwächerer Teil

Ostseehölle
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Kriminalkommissarin Pia Korittki wird zu einem Leichenfund in einem Kirchenturm gerufen. Die Leiche ist bei einer Kirchenführung entdeckt worden und als sich herausstellt, dass es sich um einen gewaltsamen ...

Kriminalkommissarin Pia Korittki wird zu einem Leichenfund in einem Kirchenturm gerufen. Die Leiche ist bei einer Kirchenführung entdeckt worden und als sich herausstellt, dass es sich um einen gewaltsamen Tod handelt,, geraten zunächst die Mitglieder eines Chores in das Blickfeld der Ermittlungen, denn zumindestens sind sie Zeugen, die die Ermordete zuletzt gesehen haben.
Ich mag die Fälle mit Pia und ihren Ermittlungsstil, sowie stets auch ihr Privatleben eine Rolle spielt. Die Autorin führt mich dieses Mal ziemlich in die Irre bezüglich des Tatmotivs und mit der Auflösung hätte ich so überhaupt nicht gerechnet, was natürlich positiv ist. Was mich in diesem Krimi jedoch gestört hat, war in manchen Situationen das Handeln bzw. das Verhalten der Figuren, was für mich nicht immer schlüssig oder logisch gewesen ist. Zudem sind Sachen erwähnt worden, die ich gerne zu Ende bzw. intensiver erzählt bekommen hätte, da sie so für mich bedeutlungslos für die die Story wurden. Zusätzlich hätte ich mir gewünscht, dass Pias Privatleben in der Entwicklung ein wenig zügiger voran ginge. Da das Privatleben aber mit einem gewollten Cliffhanger endet, möchte ich nach so viel Zeit, an der ich an Pias Privatleben teilgenommen habe, doch wissen wie es weitergeht. Ich warte also gebannt auf einen neuen Fall! 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Mir ein wenig zu ünübersichtlich

Blütenpracht und Ernteglück – Dein Weg zum Traumgarten
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Das Buch enthält sehr viele Bilder, wobei nur einige wirklich hilfreich sind oder vielmehr hätten weniger zur Auflockerung gereicht. Es steht ganz klar die Autorin im Vordergrund und mir wären hier Bilder ...

Das Buch enthält sehr viele Bilder, wobei nur einige wirklich hilfreich sind oder vielmehr hätten weniger zur Auflockerung gereicht. Es steht ganz klar die Autorin im Vordergrund und mir wären hier Bilder oder genauere Anweisungen per Bild wichtiger gewesen. Die Grundlagen, die ich zwar zum größten Teil schon kenne, fand ich gut dargestellt ebenso wie mir das Kapitel über monatliche Aussaaten gut gefallen hat, da es übersichtlich gestaltet war. Bei der Pflege hätte ich mir gewünscht, dass es hier mehr überschaubar gewesen wäre und insbesondere die Eindämmung von Schädlingen genauer erklärt worden wäre. Bei der Düngung fand ich die Werbung durch die abgebildete Flasche sehr irritierend und gut hätte ich es hier gefunden auch auf natürliche Dünger einzugehen bzw. welche Stoffe worin enthalten sind. Die Beetpflanzpläne haben mich so gar nicht angesprochen, da ich das Bild zur Zeichnung vermisst habe und dadurch mir die optische Wirkung nicht vorstellen konnte.
Insgesamt ein nettes Buch für Einsteiger. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Während das Cover verspielt wirkt, sind die Themen sehr ernst

Der Sommer, der uns blieb
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Das Buch fällt zunächst schon mal durch seine ansprechende optische Gestaltung auf, dazu zählt neben dem wunderschön verträumt wirkendem Cover, das sich nicht nur auf dem Schutzumschlag sonden auch auch ...

Das Buch fällt zunächst schon mal durch seine ansprechende optische Gestaltung auf, dazu zählt neben dem wunderschön verträumt wirkendem Cover, das sich nicht nur auf dem Schutzumschlag sonden auch auch dem Buch selbst befindet, auch der farblich bedruckte Buchschnitt sowie ein Lesebändchen. Die innere Gestaltung besticht durch ein ansprechendes Schriftbild, in der Mitte gibt ein transparentes Bild mit dem See der Kindheit der Hauptfiguren, sowie den einzelnen kurzen Kapiteln jeweils kleine Lebensweisheiten bzw. Sprüche in einer anderen Schrift vorangestellt werden. Mir hat die Gestaltung sehr gut gefallen und die Autorin hat die Geschichte ihrer drei Hauptfiguren - Britta, Martin und Pia, diese jeweils sie selbst erzählen lassen. Dies geschieht in kurzen Kapiteln, wobei der Name des Erzählenden immer genannt wird und sie wechseln sich scheinbar willkürlich ab und schwenken zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin unher. Schnell wird mir klar, dass die schöne, unbeschwerte Kindheit der Nachbarskinder und Freundestro nicht so unbeschwert war. Nach dem Abitur verschwindet Pia spurlos und lässt die anderen beiden zurück, doch auch deren Kontakt endet. Zwanzig Jahre später treffen die drei am Ort ihrer Kindheit gewollt und ungewollt wieder aufeinander, wobei nur Martin dort noch wohnt. Mich hat der Roman sehr bewegt und auch sehr traurig gemacht, denn das Leben hat vieles für sie im Gepäck. Wer einen leichten und fröhlichen Sommerroman erwartet, liegt hier völlig verkeht, denn es werden viele ernste Themen behandelt. Eine Anmerkung noch am Rande, auch Corona wird häufiger erwähnt, obwohl es nie zum Hauptthema wird.
Trotz allem blieben mir die Figuren teilweise zu wenig beschrieben und ich hätte manchmal, insbesondere bei Britta und Martin mehr über ihr Gefühlsleben bzw. Gedanken erfahren. Es wurde einiges am Rande erwähnt und für mich nicht zu Ende erzählt.
3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Vielfältiges Kinderbuch mit anspruchsvollen Texten

Judiths kleine Farm
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Ich finde die Autorin Judith Rakers sehr sympathisch und kenne sie natürlich als Nachrichtensprecherin und Moderatorin. Auch weiß ich um ihre Leidenschaft dem Gärtnern, dem sie sich seit einigen Jahren ...

Ich finde die Autorin Judith Rakers sehr sympathisch und kenne sie natürlich als Nachrichtensprecherin und Moderatorin. Auch weiß ich um ihre Leidenschaft dem Gärtnern, dem sie sich seit einigen Jahren verschrieben hat. Bisher habe ich nur positives über ihre Bücher gehört, aber bis dato noch keines von ihr gelesen bzw. Kindern vorgelesen. Die kleine Leserin, mit der ich dieses Buch gelesen habe, fand die Zeichnungen der Tiere total schön und konnte sich insbesondere nicht von den Katzen losreißen. Doch genau an dieser Stelle tauchten dann auch Fragen und Ängste auf, da es fand, dass das Fohlen Charlie bestimmt Schmerzen wegen des Ziehens am Strick hat und als die Katzen alleine auf der Straße waren, da hatte sie fast keine Geduld auf das Beenden des Vorlesen des Textes zu warten, sondern wollte unbedingt weiterblättern, um zu sehen, ob es den Katzen gut geht.
Ich selber als Erwachsene fand den Text für vierjährige Kinder ziemlich viel und schwierig, da u.a. auch Ausdrücke "Tschüssikowski" oder überhaupt viele Worte mit denen Kinder, in dem Alter, nicht sofort etwas anfangen können.
Was ich sehr schön fand, war die Einheit über das Kartoffelpflanzen oder die Pferdepflege, die für mich aber besser hinten im Buch als Anhang mit Sachwissen aufgehoben gewesen wären. Stattdessen wurde die Erzählung dafür unterbrochen, was uns beide - klein und groß - gestört hat. Was ich trotz der schönen Idee der Bastelecke leider nicht so gut fand, war der Gebrauch einer Kartoffel als Stempel. Es handelt sich um Lebensmittel und da hätte ich anderes Materal besser gefunden.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, aber ich würde es definitiv nur für vorleseerfahrene Kinder mit viel Ausdauer empfehlen und auf keinen Fall abends zum ersten Mal vorlesen, denn es ist schon "spannend".
Vier Sterne - insbesondere für die schönen Illustrationen!

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