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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2017

Verschenktes Potenzial

Bird and Sword
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Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover sehr schön und harmonisch, aber es ist meiner Meinung nach nichts allzu besonderes. Was mich allerdings sehr anspricht, ist die Farbgestaltung und die Auswahl der ...

Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover sehr schön und harmonisch, aber es ist meiner Meinung nach nichts allzu besonderes. Was mich allerdings sehr anspricht, ist die Farbgestaltung und die Auswahl der Schrift für den Titel.

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches konnte mich sofort überzeugen. Es wird dort nicht zu viel verraten - nur genau so viel, dass man richtig neugierig wird. Nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar: Dieses Buch musst du lesen! Ich habe mich dann sofort für die Leserunde auf Lesejury.de beworben und Bird & Sword dann schlussendlich auch als E-Book zugesandt bekommen.

Die Protagonistin Lark war mir auf Anhieb sympathisch. Ich hatte das Gefühl, dass sie trotz des Verlusts ihrer Mutter und ihrer erschwerten Lebensumstände aufgrund der Stummheit, zu einer starken, unabhängigen Frau herangewachsen ist. Leider verflüchtigte sich dieser Eindruck mit Fortschreiten des Buches, da Lark, als sie auf Tiras, den König, trifft, diese Eigenschaften fast komplett ablegt. Sie vertraut dem König blind, obwohl dessen Vater ihre Mutter getötet hat, und hinterfragt das Geschehen viel zu wenig. Tiras nutzt Lark nach Strich und Faden aus und Lark weiß das auch, doch trotzdem entwickelt sich mir nichts, dir nichts eine Liebesgeschichte daraus, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Ein Charakter, der mir dagegen unheimlich gut gefallen hat, war Boojohni, Aufpasser und Wegbegleiter von Lark. Durch seine witzigen Aussagen und sein sonniges Gemüt hat er mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht. Leider kommt dieser Charakter aber nur am Rande vor.

Obwohl das mein erstes Buch von Amy Harmon war, ist mir der leichte Erzähl- und Schreibstil gleich im Gedächtnis geblieben. Zwar gibt es im Buch auch ein paar kleinere Logikfehler, doch die finde ich nicht allzu tragisch. Auf diese möchte ich in meiner Rezension jedoch nicht eingehen, da ich sonst spoilern würde. Ich bin die ersten 15 Kapitel jedenfalls nur so durch die Seiten geflogen, da Harmon wirklich angenehm und ohne übermäßige Ausschmückungen schreibt. Komischerweise habe ich mir aber ab der Mitte des Buches immer schwerer getan, was vermutlich stark am Handlungsverlauf liegt.

Es geht in Bird & Sword ja um Magie und die Macht der Worte — eigentlich Themen mit sehr viel Potenzial, dachte ich. Am Anfang war ich auch wirklich noch sehr begeistert, aber mit der Zeit wurde die Geschichte einfach nur vorhersehbar und ich habe mich irgendwie gelangweilt.

Für mich war dieses Buch, wie auch schon einige andere Rezensenten angemerkt haben, kein richtiges Fantasy-Buch. Eher eine schlechte Romanze mit kurzgehaltenen Fantasy-Elementen. Ich hätte mir einfach mehr Informationen zu der Welt und den Problemen dort gewünscht sowie auch mehr Tiefe in der Beziehung zwischen Lark und Tiras. Das Finale war dann zu allem Überfluss auch noch sehr kurz gehalten.

Mein Fazit:
So begeistert ich von Klappentext und Leseprobe war, so enttäuscht bin ich vom ganzen Buch. Die Geschichte konnte mich insgesamt einfach nicht überzeugen und lässt mich sehr enttäuscht zurück. Schade, dass das Potenzial nicht genutzt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.10.2017

Gelungener Reihenauftakt mit kleineren Schwächen

The Promise - Der goldene Hof
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Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover schön, aber für mich ist es nichts Besonderes. Man hat vor allem in letzter Zeit genügend ähnliche Cover gesehen. Was mir allerdings gut gefällt sind die Farben, ...

Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover schön, aber für mich ist es nichts Besonderes. Man hat vor allem in letzter Zeit genügend ähnliche Cover gesehen. Was mir allerdings gut gefällt sind die Farben, denn das Türkis und das Gold harmonieren sehr schön miteinander. Die Schriftart für den Titel wurde ebenfalls toll gewählt.

Meine Meinung:
Da mich der Klappentext bei diesem Buch sehr angesprochen hat, musste ich unbedingt die Leseprobe lesen. Diese hat mich so neugierig gemacht, dass ich mich bei der Lesejury für ein Rezensionsexemplar beworben habe — und siehe da, es hat geklappt.

Im Buch geht es um Elizabeth, die aus einer Adelsfamilie stammt und aus finanziellen Gründen heiraten soll. Da sie partout keine Lust darauf hat, nimmt sie die erstbeste Gelegenheit wahr und flieht. Schon in der Leseprobe fiel mir die starke Persönlichkeit von Elizabeth auf. Sie war mir aufgrund ihrer Unverfrorenheit und ihrem Selbstbewusstsein auf Anhieb sympathisch. Sehr gut an ihr gefallen hat mir auch, dass sie sich nicht unterdrücken lies und ihre Freude immer oberste Priorität waren. So gut mir der Charakter der Elizabeth gefallen hat, so war ich bei den anderen ein wenig enttäuscht. Die meisten Personen lernt man erst gegen Ende des Buches besser kennen, zu Beginn bleiben sie eher flach. Genau wie Cedric, der männliche Protagonist, den ich erst in den letzten zehn Kapiteln richtig ins Herz schließen konnte und auch Elizabeth’s Freundinnen Mira und Tamsin.

Ein richtiges Highlight war für mich hingegen der Schreibstil der Autorin. Sie versteht es Szenerien Leben einzuhauchen und den Leser in die Welt hineinzuziehen. Ihre Sprache ist dabei weder zu einfach gestrickt, noch zu anspruchsvoll. Mit den Themen Frauen und Religion spricht die Autorin außerdem Themen an, die sehr aktuell sind und zum Nachdenken anregen.

Inhaltlich bin ich leider ein wenig zwiegespalten. Im Großen und Ganzen mochte ich die Geschichte sehr, aber zu Beginn habe ich mir etwas ganz anderes erwartet. Ich dachte, dass die Ausbildung am Goldenen Hof mehr Stellenwert hat, doch dem war leider nicht so. Generell plätschert die Geschichte sehr gemächlich dahin, allerdings passieren auch immer mal wieder unerwartete Dinge, die die nötige Spannung zumindest teilweise hervorbringen. Mit vielen dieser Geschehnisse habe ich beim besten Willen nicht gerechnet, deshalb waren öfter mal so richtige „Oha-Momente“ dabei.

Während ungefähr drei Viertel des Buches vom Erzähltempo her sehr langsam sind, wird dann erst im letzten Viertel ordentlich an Fahrt aufgenommen. Für mich ging da alles leider viel zu schnell. Bei einem Buch, das fast 600 Seiten hat, hätte man das ausgewogener machen können. Man hat hier einfach gemerkt, dass die Autorin fertig werden will. Zusätzlich bleiben auch noch viele Fragen unbeantwortet, was ich ein wenig schade fand.

Mein Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen ein gelungener Auftakt! Mir gefiel vor allem, dass The Promise mit keinem Jugendbuch, das ich bisher gelesen habe, zu vergleichen ist.

Zu empfehlen für..
… alle Leser, denen ein gemächliches Erzähltempo nichts ausmacht und die gerne in ein historisches und zeitweise glamouröses Setting eintauchen.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 29.09.2017

Steigerung zum ersten Band

Damnum
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Cover/Gestaltung:
Wie auch schon beim ersten Teil bin ich komplett überzeugt vom Cover und der Haptik des Buches. Ich finde es so toll, dass die Autorin die Cover zu ihrer Dilogie selbst entworfen hat. ...

Cover/Gestaltung:
Wie auch schon beim ersten Teil bin ich komplett überzeugt vom Cover und der Haptik des Buches. Ich finde es so toll, dass die Autorin die Cover zu ihrer Dilogie selbst entworfen hat. Das macht das Ganze noch viel authentischer.

Meine Meinung:
Nachdem ich Lucrum beendet habe, konnte ich es kaum erwarten weiterzulesen. Leider kamen dann einige Dinge dazwischen, weshalb ich meine Eindrücke erst jetzt teilen kann. Das Warten hat sich allerdings gelohnt, denn auch der zweite Teil konnte mich (trotz minimaler Schwierigkeiten im Mittelteil) beeindrucken.

Schon auf der ersten Seite war ich wieder komplett im Setting drin. Anika macht es einem durch ihren locker leichten Schreibstil aber auch wirklich einfach. Durch ihre bildhafte Sprache schaffte sie es, mich wieder komplett in die Geschichte reinzuziehen. Was mir vor allem gefallen hat, waren, wie auch im ersten Band, die düstere Atmosphäre und die toll ausgearbeiteten Charaktere.

„Eines Tages, wenn alles vorbei ist, bricht die Wolkendecke über London auf. Dann klettern wir auf das höchste Dach in dieser verdammten Stadt, damit wir den Sternen so nah sind wie nie zuvor, und schauen in den Himmel, bis der Morgen graut.“

Wo ich im ersten Teil noch ein wenig skeptisch war, kann ich jetzt sagen, dass ich die Protagonistin Emma richtig toll fand. Mit ihr wird es einem nie langweilig, denn sie ist bei Gott nicht auf den Mund gefallen. Genau wie mit Timotheus, den ich sowieso schon von Anfang an mochte. Auch Noah konnte mich in diesem Band mehr überzeugen. Man lernt ihn meiner Meinung nach endlich besser kennen und kann ihn dann nur gern haben - ebenso wie alle anderen.

Im Mittelteil hab ich mir allerdings kurz mal schwergetan, denn hier sind ein paar Längen vorhanden. Weil ich aber extrem neugierig war, wie es weitergeht, habe ich auch die schnell überwunden.

Generell kann ich sagen, dass die Geschichte in Damnum wirklich alles hat, was man sich wünschen kann. Super Protagonistin, ein wahnsinnig tolles Setting, dramatische Wendungen und Herzschmerz. Ich finde es sehr schön zu sehen, wie sich die Autorin vom ersten zum zweiten Band noch einmal steigern konnte.

Mein Fazit:
Diese Dilogie ist wirklich wunderbar. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht in die Welt von Emma und Noah abzutauchen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Ich hoffe ja insgeheim, dass hier irgendwann noch eine Fortsetzung kommt.

Zu empfehlen für..
... jeden Fantasy-Liebhaber!

Veröffentlicht am 20.09.2017

Von der Autorin enttäuscht

Aquila
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Cover/Gestaltung:
Ich muss ja sagen, dass ich kein Fan von den Covern der Poznanski-Bücher bin. Aquila finde ich allerdings relativ gut gelungen. Diese Farbkombination sieht man nicht sehr häufig, deshalb ...

Cover/Gestaltung:
Ich muss ja sagen, dass ich kein Fan von den Covern der Poznanski-Bücher bin. Aquila finde ich allerdings relativ gut gelungen. Diese Farbkombination sieht man nicht sehr häufig, deshalb hat es auf jeden Fall Wiedererkennungswert. Sehr schön finde ich auch die Schriftart und deren Gestaltung in Gold.

Meine Meinung:
Wer mich kennt, weiß, dass ich ein unglaublicher Ursula Poznanski-Fan bin. Vor allem Erebos und die Eleria-Trilogie haben mir wahnsinnig gut gefallen. Aus diesem Grund kaufe ich jede Neuerscheinung der Autorin — zumindest im Jugendbuch-Bereich. Leider konnte sie mich mit Aquila nicht richtig überzeugen.

Das Buch wird aus der Sicht der 19-jährigen Nika erzählt, die gerade ein Auslandssemester in Siena macht. An einem Samstagabend geht sie mit ihren Freunden feiern und wacht am nächsten Morgen, so glaubt sie, in ihrer Wohnung auf. Schnell findet sie heraus, dass es gar nicht Samstag, sondern schon Dienstag ist und sie sich nicht erinnern kann, was in der Zwischenzeit geschehen ist.

Der Klappentext zum Buch hat mich unheimlich neugierig gemacht und auch der Beginn der Geschichte war sehr vielversprechend und spannend. Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Spannung aufgrund der Langatmigkeit der Geschichte bald flöten ging. Nika tappt nämlich viel zu lange im Dunkeln, aber das ist kein Wunder, denn sie handelt so, wie man es eigentlich nicht tun sollte, wenn man ohne Erinnerung irgendwo aufwacht.

Generell ging mir Nika mit ihrer Naivität und ihren alleinigen Nachforschungen auf die Nerven. Außerdem wiederholt sie sich ständig — auf gefühlt jeder zweiten Seite jammert sie über ihre Amnesie. Über sie selbst erfährt der Leser wenig bis gar nichts. Auch die anderen Charaktere sind sehr farblos und machen das Ganze nicht viel besser. Am interessantesten fand ich da noch Jenny, Nikas Mitbewohnerin, die spurlos verschwunden ist. Die Liebesgeschichte, falls man das überhaupt so nennen kann, fand ich zu konstruiert.

Nachdem ich schon so viele Kritikpunkte aufgezählt habe, komme ich nun mal zu den guten Seiten des Buches. Gut gefallen hat mir wie immer der Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig, locker leicht und macht Lust weiterzulesen. Die ständigen Wiederholungen schwächen dieses Lesevergnügen allerdings ab. Sehr unterhalten hat mich auch das Rätsel, jedoch hatte ich zeitweise den Eindruck, dass die Geschichte rundherum gesponnen wurde. Die Auflösung des Buches lies mich schließlich auch sehr enttäuscht zurück, da ich sie sehr unrealistisch und unglaubwürdig fand.

Ich habe das Gefühl, dass Ursula Poznanskis Bücher in letzter Zeit an Qualität abnehmen. Ihr letztes Jugendbuch, Elanus, fand ich auch nicht wirklich gut, aber immerhin um einiges besser als Aquila. Natürlich muss man auch beachten, dass ich nicht mehr der Zielgruppe entspreche, aber Erebos habe ich auch mit etwa 20 gelesen und es hat mich umgehauen. Ich werde ihre Bücher weiterhin lesen, denn ich habe die Autorin noch nicht abgeschrieben. Man sei gespannt, ob sie wieder auf ihr Hoch findet.

Mein Fazit:
Alles in allem leider nicht mein Fall. Schwache Charaktere, langsamer Handlungsstrang, insgesamt zu wenig Spannung und zur Krönung auch noch ein unrealistisches Ende.

Veröffentlicht am 07.09.2017

Leider nicht ganz mein Fall

Die Endlichkeit des Augenblicks
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Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover von Die Endlichkeit des Augenblicks außerordentlich gelungen. Sowohl die farbliche, als auch die verspielte textliche Gestaltung sprechen mich an. Wie auch schon ...

Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover von Die Endlichkeit des Augenblicks außerordentlich gelungen. Sowohl die farbliche, als auch die verspielte textliche Gestaltung sprechen mich an. Wie auch schon bei den Covern der Danny-Trilogie mag ich das Spiel mit den Schatten und Silhouetten. Da keine Gesichter abgebildet sind, kann sich der Leser das Aussehen der Protagonisten durch die Beschreibungen im Buch selbst vorstellen.

Meine Meinung:
Nachdem mir Dem Horizont so nah von Jessica Koch wirklich gut gefallen hat und ich jetzt schon sagen kann, dass es eines meiner Jahreshighlights 2017 ist, habe ich mich sehr auf ihr neuestes Buch gefreut. Leider war ich von diesem sehr enttäuscht.

Zwei Freunde, der eine, Basti, durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, der andere, Josh, ein seelisches Wrack, weil er sich die Schuld für den Unfall gibt, treffen auf eine junge Frau, Sam, die auch ihr Päckchen zu tragen hat. Und da fängt es schon an: Dieses Buch wimmelt nur so von Schicksalsschlägen und Problemen jeglicher Art. Es hätte meiner Meinung nach gereicht, wenn der Fokus auf die beiden Freunde und deren Schwierigkeiten gelegt worden wäre, aber nein, auch die weibliche Protagonistin hat eine autistische Schwester (die übrigens für die Geschichte selbst total irrelevant war) und selbst die Tiere sind in diesem Buch schicksalsbehaftet. Alles in allem war das einfach zu viel, die Stimmung fast ausschließlich deprimierend. Ich hätte mir gewünscht, dass Sam als weiblicher Charakter, eine Art Gegenpol einnimmt, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass durch sie zeitweise alles schlimmer wird.

Die Charaktere selbst fand ich auch nicht wirklich authentisch und ich konnte zu keinem eine wirkliche Beziehung aufbauen, da die Kapitel, die übrigens abwechselnd aus der Sicht von Sam, Josh und Basti geschrieben sind, sehr kurz sind und man dadurch keinen ausreichenden Einblick in die Gefühlswelt der Personen bekommt. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren, unter anderem die Liebesgeschichte von Sam und Basti, konnte ich teilweise nicht nachvollziehen, da die Dialoge eher schwach ausfielen.

Was ich dem Buch aber zugutehalten kann, ist der Schreibstil. Hätte sich dieser nicht so flüssig lesen lassen, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen. Auch hat es mich durch die schwierigen Thematiken, wie Behinderung und Depression, sehr zum Nachdenken gebracht. Ich fand es sehr toll einen Einblick in das Leben eines Rollstuhlfahrers zu bekommen und zu erfahren, wie so jemand seinen Alltag meistert. Es gab also durchaus Stellen, die mich auch berührt haben. Vor allem die Einträge aus dem Tagebuch von Joshs Mutter fand ich sehr gelungen.

Das Ende war mir allerdings wieder viel zu unglaubwürdig und für mich so ein klassischer „Augenverdreh-Moment“. Vor allem nach dem letzten Kapitel war ich sehr froh das Buch endlich beendet zu haben.

Mein Fazit:

Die Endlichkeit des Augenblicks ist keine leichte Kost und regt sehr zum Nachdenken an. Leider fand ich einige Handlungen sehr übertrieben und unrealistisch. Bei diesem Buch sollte man sich wirklich selbst ein Bild machen, denn ich kann mir vorstellen, dass es für andere Leser auch ein Highlight sein kann – für mich leider nicht.

Zu empfehlen für..
…Leser, die mal Lust auf eine etwas andere Liebesgeschichte haben und die gerne über VIELE Schicksalsschläge und Probleme lesen.