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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2020

Wohlfühlbuch, das das Herz schneller schlagen lässt und einen in eine malerische Traumstadt versetzt

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Zunächst muss ich sagen, dass ich durch die vielen positive Rezensionen eine sehr hohe Erwartung an das Buch hatte und mich sehr auf das Lesen gefreut habe. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht!

Erzählstil:
Am ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich durch die vielen positive Rezensionen eine sehr hohe Erwartung an das Buch hatte und mich sehr auf das Lesen gefreut habe. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht!

Erzählstil:
Am meisten Angst hatte ich davor, dass mir die Geschichte durch die Erzählerperspektive nicht gefallen wird, aber das war gar nicht der Fall. Durch den lockeren, humorvollen und flüssigen Schreibstil bin ich super schnell in die Geschichte reingekommen. Die Autorin hat es außerdem geschafft, dass trotzdem Gefühle und Gedanken der Protagonisten vermitteln werden konnten. Durch die Beschreibungen konnte ich mich super in die Atmosphäre und vor allem das tolle Setting reinversetzen und wäre am liebsten gerne selbst in Redwood gewesen.

Charaktere:
Sowohl Avery und Cade, als auch die Nebenfiguren, die unterschiedlich wichtige Rollen gespielt haben, sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. – Richard klammern wir an dieser Stelle mal aus  - Avery ist eine junge Frau, die sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Tochter, Hailey, bewusst ist und ihr alle Liebe schenkt. Nach außen gibt sie sich stark und selbstbewusst, aber innerlich hat sie hohe Mauern um sich errichtet, ist sehr emotional und leicht verletzlich. Sowohl ihre, als auch Cades Handlungen, Gedanken und Emotionen konnte ich immer gut nachvollziehen. Cade hat es mir auch mehr als angetan! Seine hilfsbereite, liebevolle und humorvolle Art war einfach genial und hat mir das Herz aufgehen lassen. Auch Drake empfand ich als sehr interessanten Charakter. Mir hat sein „brummiges“ Auftreten gefallen und es war schön zu sehen, wie Avery ihn Schritt für Schritt aufbrechen konnte. Und dann war da noch Hailey. Ach, die kleine Maus. Was soll ich zu ihr sagen? Ich fand es unglaublich schön, wie die Autorin mit dem Thema Autismus umgegangen ist. Die Szenen in denen Hailey einfach glücklich war, gelacht hat oder sich Cade angenähert hat, haben mein Herz aufgehen lassen und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Handlung:
Redwood ist für mich ein absolutes Wohlfühlbuch gewesen. Es war interessant und spannend zu sehen, wie sich die Charaktere entwickelt und angenähert haben. Die Kleinstadt-Atmosphäre hat perfekt zur Handlung gepasst und hat der Geschichte eine ordentliche Portion Humor und Gefühl verpasst. Das Buch hat für mich gezeigt, was es bedeutet für sich und seine Mitmenschen da zu sein und was es mit Menschen machen kann, wenn man sie mit offenen Armen empfängt.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und versetzt den Leser/die Leserin schon bereits vor dem eigentlichen Lesen in die Atmosphäre von Redwood. Die Farben und Fotos sind gut gewählt und unterstützen die Handlung.

Ich könnte noch so viel mehr schreiben, aber ich glaube, das würde den Rahmen sprengen! Meine Vorfreude auf die nächsten Teile ist auf jeden Fall groß und ich kann es kaum erwarten, dass die Folgebände endlich bei mir einziehen. Ich hoffe, dass auch Avery, Hailey und Cade in den weiteren Bänden auftreten…ich möchte sie einfach noch nicht loslassen.

Absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Enttäuschend und unnahbar

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Nachdem ich "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" gelesen hatte, habe ich mir gleich - und mit hohen Erwartungen - auch dieses Buch gekauft.

Leider wurde ich wirklich enttäuscht.
Die Handlung hat ...

Nachdem ich "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" gelesen hatte, habe ich mir gleich - und mit hohen Erwartungen - auch dieses Buch gekauft.

Leider wurde ich wirklich enttäuscht.
Die Handlung hat mich nicht gecatcht, teilweise fande ich sie auch wirklich sehr unrealisitisch und übertrieben. Mir hat es an Spannung gefehlt und es gab für mich viel zu viele Längen.

Zu den beiden Protagonsiten konnte ich keine Beziehung aufbauen und muss sagen, dass ich sie auch nicht wirklich mochte.
Ich glaube, dass mir vielleicht eine Bindung zur Musik, die hier wirklich einen sehr großen Teil einnimmt, fehlt und ich mich deshalb nicht in Jasmine und Eliott hineinversetzen konnte.

Dafür haben mir die Nebenfiguren unglaublich gutgefallen. Vorallem Ray und TJ sind wirklich tolle und gutherzige Figuren, die für mich das Highlight in dem Buch waren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Gefühlvolle Handlung mit Charakteren, die ans Herz wachsen

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" war mein erstes Werk der Autorin und war absolut begeistert von dem Setting, der Atmosphäre und vor allem den Emotionen, die die Autorin geschaffen hat.💜

Jackson ...

"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" war mein erstes Werk der Autorin und war absolut begeistert von dem Setting, der Atmosphäre und vor allem den Emotionen, die die Autorin geschaffen hat.💜

Jackson und Grace sind unglaubliche Charaktere, die mir schnell ans Herz gewachsen sind und mit denen ich gemeinsam gelitten und geliebt habe.

Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Perspektive der beiden geschrieben war, sodass man sie noch besser kennenlernen konnte. Vorallem die Rückblicke in Jacksons Vergangenheit haben mich sehr berührt.

Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Mitfühlen, verlieben, wohlfühlen

Wir sind der Sturm
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Nach "Wir sind das Feuer" durfte der 2. Teil natürlich auf keinen Fall fehlen!

Auch hier waren das Setting und die Emotionen wieder ein absolutes Meisterwerk.
Man lernt Louisa und Paul noch besser kennen ...

Nach "Wir sind das Feuer" durfte der 2. Teil natürlich auf keinen Fall fehlen!

Auch hier waren das Setting und die Emotionen wieder ein absolutes Meisterwerk.
Man lernt Louisa und Paul noch besser kennen und leidet mit ihnen gemeinsam. Beide Charaktere wurde schlüssig dargestellt, so dass ich mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen konnte. Beide sind mir total ans Herz gewachsen.❤
Aber auch die Nebenfiguren können mithalten!
Aiden, Trish, Bowie und Co. kann man einfach nur gerne haben. Ich würde mich so sehr freuen, wenn sie eigene Teile bekommen würden.😍 Besonders gut gefallen hat mir, dass auch die Nebenfiguren tragende Rollen spielen, sie oft vorkommen und man sie gut kennen lernen kann.

Nicht nur der flüssige Schreibstil, die Handlung an sich haben zur Freude beim Lesen beigetragen, sondern auch die Vorfreude über das nächste neue/außergewöhnliche Wort, auf das man förmlich gewartet hat. Alle, die die Bücher schon kennen werden wissen, was ich meine.😉

Aus dem Buch habe ich außerdem viele weitere Werke mitgenommen, die ich gerne mal lesen würde.

Auch wenn es zwischendurch mal ein paar klitzkleine Längen gab, ein absolutes Must-Read!
Es hat mir ein bisschen das Herz gebrochen Lousia und Paul gehen zu lassen.💔

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Die wirklich wichtigen Dinge im Leben...

Aufgetaut
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Es gibt Menschen, die das Glas halb voll sehen, andere, die es halb leer sehen, und welche die meinen:
Und dann gibt es noch jene Menschen, die sagen: < Verdammt nochmal, es muss auf dieser Welt doch ...

Es gibt Menschen, die das Glas halb voll sehen, andere, die es halb leer sehen, und welche die meinen:
Und dann gibt es noch jene Menschen, die sagen: < Verdammt nochmal, es muss auf dieser Welt doch noch andere Gläser geben."
-David Safier

"Aufgetaut" war nicht mein erstes Buch von David Safier und auch dieses konnte mich wieder voll abholen und überzeugen.

Erzählstil:
Die Geschichte rund um Urga, Felix, Lovskar, Maya und Co. ist aus der Erzählerperspektive geschrieben. Normalerweise bin ich kein Fan davon, aber durch den lockeren und flüssigen Schreibstil bin ich super in die Geschichte gekommen und konnte eine gute Beziehung zu den Figuren aufbauen. Man verstand immer schnell auf welche Figur sich die Textstelle gerade bezieht, was oft gewechselt hat und die Geschichte damit dynamischer und interessanter gemacht hat.

Figuren:
Jede Figur war mit Liebe zum Detail ausgearbeitet und hatte Stärken und Schwächen. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren alle in der Handlung eine Wandlung durchleben und neue Kenntnisse über sich gewinnen. Außerdem stehen sie für verschiedene Werte und bringen dem Leser* unterschiedliche Werte unserer Gesellschaft nahe.
Während die Steinzeitfrau Urga für die Emanzipation der Frau eintritt, Felix nach Selbstverwirklichung strebt und Maya immer wieder auf die wirklich wichtigen Dinge hinweist, merken Bruce, Lovskar und Amanda, was ihnen bisher gefehlt hat: Liebe & Nähe.

Handlung:
Wenn diese Story keine Fiktion wäre, bin ich mir ziemlich sicher, dass es genauso laufen könnte! Die Story hat mich in ihren Bann gezogen amüsiert, zum Lachen gebracht, zum Nachdenken angeregt und mir vorallem ein tolles Leseerlebnis beschafft. Im Rahmen der humorvollen Story rundum die aufgetaute Steinzeitfrau in der modernen Welt, fließen immer mal wieder gesellschaftskritische Aspekte mit ein und zwar, meiner Meinung nach, im absolut richtigen Maß!

Es ist keinesfall ein Buch, das sagt: "Das ist schlecht, das sowieso und bitte BITTE lasst jenes." Nein! Es fließen einfach immer mal wieder kleine Denkanstöße in die Handlung mit ein, die meist ebenfalls humorvoll gestaltet sind. Vorallem die kleine Maya erinnert ab und zu und "direkt-indirekt- an die Wirkungen von Social Media, Co2-Ausstoß, Hungerkrisen und den Klimawandel.
Auch die Thematik von Stereotypen wird indirekt behandelt.
Schön finde ich, dass sich die Frage "Was ist eigentlich Glück und was sind die wahren Dinge, die zählen?" sich durch das ganze Buch zieht und mir somit einige neue Perspektiven aufgezeigt wurden. Außerdem schafft es Urga zu verdeutlichen, was es eigentlich für andere und für uns bedeutet, wenn wir andere vorschnell verurteilen.
Alles in allem eine absolute Leseempfehlung und perfekt für alle, die genau wie ich, mal eine NA-Pause benötigen.🙈
Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autor!

Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass uns dieses Buch endlich bestätigt, dass Schokolade glücklich macht?😉🍫

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere