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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2021

Spannende Familiengeschichte mit Intrigen und Geheimnissen

The Cousins
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Mit „The Cousins“ habe ich das erste Buch der Autorin Karen M. McManus gelesen und bin begeistert. Gleich zu Beginn befindet sich ein Stammbaum der Familie, was mir einen guten Überblick verschafft hat. ...

Mit „The Cousins“ habe ich das erste Buch der Autorin Karen M. McManus gelesen und bin begeistert. Gleich zu Beginn befindet sich ein Stammbaum der Familie, was mir einen guten Überblick verschafft hat. Doch hauptsächlich geht es nur um drei Cousins – zwei Mädchen und einen Jungen, die alle ungefähr im gleichen Alter sind, und um deren Großmutter. Obwohl sie miteinander verwandt sind, haben sie sich aus (am Anfang) unbekannten Gründen bislang nicht kennengelernt. Während die geheimnisvolle Großmutter eher eine Nebenrolle spielt, lernt man die drei Jugendlichen näher kennen. Sie sind sehr verschieden und facettenreich dargestellt. Außerdem erfährt man durch die drei auch einiges zur Familiengeschichte, wodurch ich erst recht Vermutungen zum Geschehen aufstellen musste. Mit jeder Seite wurde es also zunehmend irritierender, spannender und das Buch nimmt unerwartete Wendungen.
Die Insel als Setting fand ich toll gewählt und konnte mir es nur zu gut bildlich vorstellen. Zudem ist der Schreibstil fesselnd und die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, was mitunter für mehr Spannung sorgte. Man fiebert von Beginn an mit, versucht dem Ganzen auf die Spur zu kommen und wird dennoch immer wieder überrascht.
Das Cover ähnelt sich sehr der „One of Us“-Reihe der Autorin, die schlichte Gestaltung passt jedoch gut zum Buch.
„The Cousins“ von Karen M. McManus ist insgesamt ein sehr spannender und packender Thriller für junge Leute, in der es um ein Familiendrama mit Intrigen und Geheimnissen geht. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall all jenen empfehlen, die gerne spannende und geheimnisvolle Familiengeschichten lesen. „The Cousins“ bekommt von mir 5/5 Sterne und ich bin schon ganz gespannt auf die anderen Werke der Autorin, denn dieses Buch wird mit Sicherheit nicht mein Letztes von ihr gewesen sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Empfehlenswert für Jung & Alt

Das Universum – Was unsere Welt zusammenhält
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Meiner Ansicht nach, beschreibt der Klappentext den Inhalt dieses Buches perfekt. Es werden einige wichtige und allen voran spannende Fragen rund um das Thema Universum vereinfacht erklärt und anhand von ...

Meiner Ansicht nach, beschreibt der Klappentext den Inhalt dieses Buches perfekt. Es werden einige wichtige und allen voran spannende Fragen rund um das Thema Universum vereinfacht erklärt und anhand von Skizzen, Illustrationen und sogar ein paar schönen Farbfotos dargestellt. Die einzelnen Beiträge sind übersichtlich, kurz und doch prägnant. Ich habe durch dieses Buch viele neue Dinge erfahren und staune noch immer über all das Gigantische.
Herausgeber dieses Buches ist die Tochter des berühmten Astrophysikers Stephen Hawking, doch in diesem Buch befinden sich von vielen verschiedenen Wissenschaftlern Beiträge und Erfahrungsberichte – auch von Stephen Hawking selbst. Das fand ich besonders toll und sorgt auch für etwas Abwechslung.
Das Buch muss jedoch keinesfalls chronologisch oder gar komplett gelesen werden. Auch ich habe mich lediglich erstmal nur mit Themen auseinandergesetzt, die mich besonders fasziniert haben – doch insgesamt finde ich alle aufgeführten Inhalte interessant, weshalb ich mir auch all die anderen Themen noch näher anschauen werde.
Das Cover passt perfekt zum Titel und zum Inhalt des Buches. Aber auch die Aufmachung finde ich besonders toll. All die Illustrationen, hochwertigen Fotos und Skizzen geben den Beiträgen von den unterschiedlichsten Wissenschaftlern eine persönliche Note. Dadurch konnte ich mich umso mehr für all die Themen begeistern als ohnehin schon.
Allerdings stelle ich mir die Frage, ob dieses Werk wirklich bereits für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. All die Theorien und Darstellungen sind im Vergleich zu einem wissenschaftlichen Fachbuch zwar schon sehr stark vereinfacht, dennoch tauchen viele Fachbegriffe auf, auf die meist nicht näher eingegangen wird und ein Zusammenhang ist ebenfalls schwer zu erkennen.
Nichtsdestotrotz finde ich dieses Buch sehr interessant, und selbst wenn ein Kind im Alter von 10 Jahren eine tiefe Begeisterung für dieses komplexe Thema verspürt, sollte das im Großen und Ganzen schon klappen.
„Das Universum. Was unsere Welt zusammenhält“ ist übrigens der 4. Band der „Das Universum“-Reihe, das man allerdings unabhängig voneinander lesen kann.
Ich vergebe diesem beeindruckendem Buch 5/5 Sterne und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich bisschen Allgemeinwissen rund um das Universum aneignen möchte. Egal ob jung oder alt, man lernt einfach nie aus. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 28.12.2020

Hat einige Schwächen, ist dennoch unterhaltsam

For that Moment
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„For that Moment: falling feels like flying“ hat so ein wunderschönes Cover, worin ich mich sofort verliebt habe! Ich konnte einfach nicht anders und musste das Buch unbedingt lesen - aber auch der Klappentext ...

„For that Moment: falling feels like flying“ hat so ein wunderschönes Cover, worin ich mich sofort verliebt habe! Ich konnte einfach nicht anders und musste das Buch unbedingt lesen - aber auch der Klappentext hat mich angesprochen und verspricht interessant zu werden. Es ist der Auftakt einer Trilogie, weshalb ich sehr darauf hoffte, dass es keinen Cliffhanger haben wird.
Die Autorin hat einen einfachen, flüssigen Schreibstil. Dennoch scheint sie eine Vorliebe für das Ausrufezeichen zu haben, denn diese kamen viel zu oft vor und störten meinen Lesefluss ein wenig. Über etwaige Rechtschreibfehler konnte ich jedoch getrost hinwegsehen.
Die Hauptprotagonisten sind Emilia und Vincent. Vince ist ein sehr schwieriger Charakter mit heftigen Stimmungsschwankungen – ein echter Bad Boy. Mit ihm konnte ich leider nicht warm werden, weshalb ich ihn nicht besonders mochte. Emmy hingegen ist eine liebevolle Person, doch auch sie hat ihre Macken – mir ist aufgefallen, dass sie viel zu viele Lügen erfindet. Die beiden sind also definitiv sehr spezielle Charaktere, an die man sich erst einmal gewöhnen muss, auch wenn dies aufgrund des Klappentextes zu erwarten war. Es war ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden – sowohl beziehungstechnisch als auch verhaltensmäßig. Manchmal war das schon etwas anstrengend, zwischendurch gab es aber auch sehr fesselnde und interessante Stellen. Der Fokus in dieser Geschichte liegt daher eindeutig auf der Beziehung zwischen den beiden. Die Krankheit von Emilia rückt im Laufe der Handlung allerdings immer mehr in den Hintergrund, was ich persönlich sehr schade fand.
Ein Happy End gab es leider nicht, doch umso mehr bin ich auf die Fortsetzung(en) gespannt.
Ich vergebe „For that Moment: falling feels like flying“ von Nena Muck 3,5/5 Sterne, denn trotz seiner Schwächen konnte es mich unterhalten und hat mich auf seinen Fortgang neugierig gemacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2020

Ruhige, warmherzige Liebesgeschichte - ein tolles Wohlfühlbuch!

Sweet like you
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„Sweet like you“ ist der Auftakt der Honey-Springs-Reihe von Robyn Neeley. Da der Klappentext ganz nach einem Wohlfühlbuch – ähnlich wie eine meiner Lieblingsreihe (Redwood Love/Dreams) aus dem Verlag ...

„Sweet like you“ ist der Auftakt der Honey-Springs-Reihe von Robyn Neeley. Da der Klappentext ganz nach einem Wohlfühlbuch – ähnlich wie eine meiner Lieblingsreihe (Redwood Love/Dreams) aus dem Verlag – klingt, freute ich mich besonders auf die Geschichte von Cassie und Nick.
Das Setting hat mir besonders gut gefallen. Honey Springs, die Farm mitsamt Imkerei sorgten bei mir ein kleines bisschen für Fernweh. Die zahlreichen Beschreibungen sorgten dafür, dass ich mir diese Kleinstadt nur zu gut vorstellen und problemlos in diese neue Umgebung eintauchen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, humorvoll und harmonisch. Ersteres auch obwohl die Handlung eher ruhiger verläuft. Dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe es noch am selben Tag beendet.
Die Charaktere sind liebenswürdig, authentisch und lebhaft. Nick Porter mochte ich besonders gerne, denn ich schätze seine Eigenschaften sehr. Trotz einiger (großer) Enttäuschungen begegnet er seinem Gegenüber mit Respekt und Freundlichkeit, was heutzutage leider selten ist. Aber auch die Nebenprotagonisten fand ich super. Ich bin daher schon ganz gespannt auf die Fortsetzung mit Madison, denn über sie konnte man auch schon Einiges erfahren. Mein Highlight war die Rolle der Katze Belle – hat mich ein wenig an die Redwood Reihe erinnert und mein Herz für Tiere definitiv zum Strahlen gebracht.
„Sweet like you“ ist insgesamt eine eher etwas ruhigere, warmherzige Liebesgeschichte in einer idyllischen Kleinstadt. Anders als ich es von solchen Büchern gewohnt bin, gibt es in diesem Fall keine großen Dramen. Zudem ist – zumindest das Ende – ein wenig kitschig, aber auch das muss mal sein und hat mir in diesem Fall ganz gut gefallen.
„Sweet like you“ ist ein tolles Wohlfühlbuch, das sich besonders jetzt an den kalten Tagen zum Entspannen eignet und man in dieser besonderen Zeit gebrauchen könnte. In einer Decke auf dem Sofa eingekuschelt mit einer Tasse Tee und Plätzchen liest es sich wirklich am besten. Ich möchte demnächst auch unbedingt die im Buch enthaltenen Rezepte (Cookies & Lippenpflege) ausprobieren.
Ich kann „Sweet like you“ von Robyn Neeley jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einem entspannten, warmherzigen Wohlfühlbuch mit liebenswürdigen Charakteren und einem tollen Setting ist.
Das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2020

Schöne Geschichte mit einer schweren, emotionalen Thematik

Das Gewicht von Seifenblasen
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„Das Gewicht von Seifenblasen“ von Jessica Winter verspricht ein weiteres emotionales und rührendes Buch der Autorin zu werden.
Die Autorin hat einen flüssig leichten und angenehmen Schreibstil, wodurch ...

„Das Gewicht von Seifenblasen“ von Jessica Winter verspricht ein weiteres emotionales und rührendes Buch der Autorin zu werden.
Die Autorin hat einen flüssig leichten und angenehmen Schreibstil, wodurch ich das Buch trotz seiner schweren Thematik in einem Rutsch gelesen habe. Es gab jedoch Stellen, die – für mich zumindest – teilweise zäh waren.
In diesem Buch steht überraschenderweise nicht die Liebesgeschichte zwischen Liza und dem jungen Medizinstudenten River im Vordergrund. Sie wurde meiner Ansicht nach etwas oberflächlich behandelt bzw. gehen nicht in die gewünschte Tiefe. Vielmehr geht es um Lizas Schwester bzw. um ihre Krankheit Mukoviszidose. Ich kenne mich mit dieser Krankheit nicht sonderlich aus, habe aber bemerkt, dass die Autorin sich intensiv mit diesem Krankheitsbild und dessen Verlauf auseinandergesetzt hat. Es war interessant, aber auch sehr emotional diese besondere Geschichte zu lesen. Die Beziehung zwischen den zwei Schwestern war etwas Besonderes, auch wenn sie verständlicherweise an einigen Stellen aufgrund der Krankheit litt. Liza, die Hauptprotagonisten, leidet jedoch am meisten unter der Krankheit ihrer Schwester. Ich finde, sie ist dennoch eine sehr starke Persönlichkeit, die ihre Schwester sehr liebt und ihr Leben für sie sogar halbwegs aufgibt. Sie macht in dieser Geschichte eine besonders bemerkenswerte Entwicklung durch, die man von Beginn an hoffnungsvoll mitverfolgt. Das Ende war für mich persönlich jedoch leider etwas enttäuschend.
Insgesamt behandelt „Das Gewicht von Seifenblasen“ ein schweres, ernstes und emotionales Thema, das realitätsnah beschrieben ist. Die Autorin hat ehrliche, authentische Protagonisten erschaffen. Mir hat jedoch eine gewisse Tiefe gefehlt. Nichtsdestotrotz ist es eine wundervolle, ehrliche und rührende Geschichte. Ich vergebe 4/5 Sterne und kann dieses Buch allen empfehlen, die mal nicht auf eine locker leichte Lektüre aus sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere