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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2020

Große Empfehlung!

V is for Virgin
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Ich gehöre zu den Leuten, die bisher noch nichts von Kelly Oram gelesen haben, also auch nicht die „Cinder & Ella“ – Reihe. Ich wurde dennoch neugierig und konnte dem Hype nicht mehr widerstehen, weshalb ...

Ich gehöre zu den Leuten, die bisher noch nichts von Kelly Oram gelesen haben, also auch nicht die „Cinder & Ella“ – Reihe. Ich wurde dennoch neugierig und konnte dem Hype nicht mehr widerstehen, weshalb „V is for Virgin“ nun mein erstes Buch der Autorin ist. Schon gleich zu Beginn wurde ich positiv beeindruckt. Es hat mich direkt gefesselt, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil, der ziemlich fesselnd ist, obwohl noch nicht einmal etwas passiert ist. Die Handlung ist witzig, dramatisch, fesselnd und einfach unterhaltsam. Und das von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen wie schon lange nicht mehr. Es gab einfach so viele Szenen, die mich schmunzeln, manchmal sogar laut auflachen ließen.
Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Valerie Jensen erzählt, die den Spitznamen „Virgin Val“ bekommen hat. Ich fand sie von der ersten bis zur letzten Seite sehr sympathisch, mutig und liebenswürdig. Ich mochte sie sehr gerne und habe sie dafür bewundert, dass sie sich so sehr für diese eine Sache einsetzt – nur um damit anderen zu helfen. Ihre beste Freundin Cara fand ich zu Beginn ebenfalls sehr sympathisch, doch mit der Zeit wurde sie immer zickiger und nervte etwas. Kyle fand ich auf der einen Seite arrogant und oberflächlich, auf der anderen Seite mochte ich ihn trotzdem irgendwie, vor allem zum Ende hin. Am liebsten mochte ich die ganzen Dialoge zwischen ihm und Val sehr, denn diese Wortgefechte waren mehr als nur unterhaltsam.
Ich habe aber ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Verlauf und vor allem mit einem ganz anderen Ende gerechnet, doch genau so wie es letztendlich gekommen ist, fand ich es sogar viel passender. Das offene Ende hat mich außerdem ziemlich neugierig gemacht. Ich kann daher kaum erwarten, bis der finale Teil der Dilogie erscheint und freue mich schon sehr darauf, dass die Fortsetzung dann aus der Sicht von Kyle erzählt wird. Vielleicht versteht man ihn dadurch auch etwas besser.
Durch „V is for Virgin“ bin ich nun ein großer Fan der Autorin geworden und möchte baldmöglichst „Cinder & Ella“ von meinem SuB befreien.
Auch das Cover und vor allem der Titel gefallen mir richtig gut und hätten das Buch nicht besser darstellen können.
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen und bin unglaublich froh darüber, mir meine eigene Meinung gebildet zu haben, denn ich habe leider auch einige negative Meinungen zu dem Buch gehört. Also wer Lust auf eine lustige und zugleich ernste Geschichte mit Drama, Freundschaft und Liebe hat, die erfrischend anders ist und in der sich ein junges Mädchen für eine äußerst wichtige Sache einsetzt, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.
Ich vergebe 5/5 Sterne und kann das Buch wirklich weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Unglaublich gutes Jugendbuch!

Das Gegenteil von Hasen
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„Das Gegenteil von Hasen“ ist ein weiteres Jugendbuch der Autorin, das am 25. Mai im Heyne Verlag erschienen ist. Ich kenne bereits einige Bücher der Autorin, weshalb ich mit großen Erwartungen an das ...

„Das Gegenteil von Hasen“ ist ein weiteres Jugendbuch der Autorin, das am 25. Mai im Heyne Verlag erschienen ist. Ich kenne bereits einige Bücher der Autorin, weshalb ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Und auch dieses Mal wurde ich wieder positiv überrascht.
Wie man dem Klappentext entnehmen kann, geht es in diesem Buch um das Thema Mobbing. Mobbing nicht nur an Schulen, sondern auch im Internet. Ein sehr aktuelles Thema also. Die Autorin beschreibt nicht nur den Verlauf und die Entwicklung von Mobbing, sondern gibt auch einen tiefen Einblick in die Welt der Jugendliche. Diese sind facettenreich und fernab von Klischees oder Derartiges. Man liest nicht nur viel über die Gedanken und Gefühle der Einzelnen, sondern erfährt auch ziemlich viel über deren familiäres Umfeld. Dass aber auch die Rektorin der Schule eine Rolle bekommt, fand ich unheimlich wichtig und passend. Es ist einfach schockierend, wie leicht Mobbing entstehen kann, aber auch wie viel Macht kleine Worte haben können. Als würden diese eine Bombe hochgehen lassen und alles um sich herum zerstören. Doch die Autorin gibt auch Hoffnung und zeigt, dass alles Schlimme nicht von Dauer ist.
Die Autorin hat einen angenehmen, flüssig leichten Schreibstil, der definitiv jugendgerecht ist. Man kann sich sehr gut in die Lage der jungen Leute hineinversetzen. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und lädt zudem zum Miträtseln ein, wer die privaten Posts mit den tiefsten Gedanken veröffentlicht haben könnte. Fesselnd fand ich übrigens auch die Protokolle und die „Stimmen der anderen“ zwischendurch. Letzteres zeigt umso deutlicher, wie schnell sich Gerüchte verbreiten und dass sobald auch nur einer verdächtigt wird, die Mehrheit (ohne genaueres zu wissen) daran festhält.
Neben der Geschichte finde ich auch das Cover und allgemein die Aufmachung des Buches gelungen. Insbesondere den Hasen mit dem Wolf-Schatten fand ich einfach so passend zur Geschichte.
„Das Gegenteil von Hasen“ von Anne Freytag ist ein gelungenes Werk. Es ist fesselnd, überhaupt nicht vorhersehbar, jugendgerecht und behandelt ein schwieriges und doch so wichtiges Thema der heutigen Zeit. Es mag sich hierbei zwar um ein Jugendbuch handeln, doch auch Erwachsene können dies lesen.
Ich vergebe insgesamt 5/5 Sterne und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Schöne Liebesgeschichte in der Stadt, die niemals schläft

Love on Lexington Avenue
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„Love on Lexington Avenue“ ist der zweite Band der New York – Trilogie. Ich habe den ersten Band nicht gelesen. Da die Bände allerdings in sich abgeschlossen sind, war das überhaupt kein Problem. Außerdem ...

„Love on Lexington Avenue“ ist der zweite Band der New York – Trilogie. Ich habe den ersten Band nicht gelesen. Da die Bände allerdings in sich abgeschlossen sind, war das überhaupt kein Problem. Außerdem wird dem Leser ohnehin gleich zu Beginn die Hintergrundgeschichte aufgezeigt, weshalb es (meiner Meinung nach) besser wäre, die Reihe lieber in chronologischer Reihenfolge zu lesen, sollte man alle drei Bände lesen wollen.
Es geht hauptsächlich um drei Frauen: eine Ehefrau, eine Geliebte und eine Freundin. Sie alle waren mit Brayden Hayes vertraut und sind auf ihn hereingefallen. Die Wahrheit kam jedoch erst nach seinem Tod ans Licht, als sich die drei Frauen zum ersten Mal begegneten. Diese wurden nicht nur enge Freundinnen, sondern haben auch beschlossen, dass sie nie wieder etwas mit einem Frauenhelden zu tun haben wollen.
In diesem Band geht es nun um die Ehefrau des Verstorbenen. Sie hat nicht nur die Rolle der Witwe aufgetragen bekommen, sondern auch noch den Status als betrogene Ehefrau. Sie durchlief und durchläuft viele Phasen der Trauer, ist deprimiert und will sich nie wieder auf eine ernste Beziehung einlassen. Von Männern hat sie definitiv genug. Bis ihr Haus renoviert wird und der Leiter des Ganzen niemand anderes als ein gewisser Scott ist. Scott ist attraktiv, ehrgeizig und war mir sehr sympathisch. Süß fand ich auch seinen Hund Bobsie. Aber auch die anderen Charaktere sind authentisch.
Die Chemie zwischen Claire und Scott hat gestimmt, jedoch finde ich, dass auch im Laufe der Handlung etwas an Tiefe gefehlt hat. Die Beziehung war meiner Ansicht nach etwas zu oberflächlich. Zudem war die Handlung vorhersehbar und zum Teil auch klischeehaft.
Der Schreibstil ist locker, was mir gleich zu Beginn sehr gut gefallen hat. So habe ich das Buch in einem Rutsch verschlingen können.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut und finde, es passt gut zur Handlung, denn die Geschichte (bzw. die komplette Reihe) spielt in New York – wie auf dem Cover abgebildet.
„Love on Lexington Avenue“ von Lauren Rayne ist eine romantische und amüsante Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich bin nun schon sehr gespannt auf den finalen Teil der Trilogie.
Ich vergebe 4/5 Sterne und kann das Buch all jenen, die gerne Liebesgeschichten lesen, empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Liebe nur Randthema, dennoch unterhaltsam

Never Let Me Down
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Ich bin durch die „The Ivy Years“-Reihe ein großer Fan der Autorin und ihrer gefühlvollen College-Geschichten geworden. Da war es für mich klar, dass ich auch ihr neues Buch mit dem wunderschönen Cover, ...

Ich bin durch die „The Ivy Years“-Reihe ein großer Fan der Autorin und ihrer gefühlvollen College-Geschichten geworden. Da war es für mich klar, dass ich auch ihr neues Buch mit dem wunderschönen Cover, welches ein Einzelband ist, lesen werde, insbesondere da der Klappentext sehr vielversprechend klingt und genau meinen Geschmack trifft.
Nach dem Tod ihrer Mutter, trifft Rachel das erste Mal ihren Vater, einen berühmten Rockstar. Die Beziehung ist eher angespannt, trotzdem versuchen beide Seiten das Beste daraus zu machen. Insbesondere der Vater hat mich größtenteils im positiven Sinne überrascht, sodass ich nicht verstehen konnte, weshalb er in den vergangenen 17 Jahren seine Tochter nie wirklich kennenlernen wollte – aber so wie es aussieht, weiß auch er selbst das nicht einmal.
Rachel ist sehr zurückhaltend, schüchtern und liebevoll. Die Handlung wird hauptsächlich aus ihrer Perspektive erzählt, sodass man einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekam. Sie musste und muss ziemlich viel durchmachen, weshalb sie eher verschlossen ist und meist ihre Meinungen und Gedanken für sich behält.
Jake ist ein verständnisvoller, sympathischer junger Mann. Doch von ihm liest man leider nur sehr wenig, was ich sehr schade fand.
In diesem Buch liegt der Fokus vielmehr auf der familiären Situation bzw. auf den Aufbau einer Beziehung zwischen Vater und Tochter. Wie man dem Klappentext entnehmen kann, soll auch die Liebe ein zentrales Thema in der Geschichte sein, doch meiner Meinung nach ist diese eher eine kleine Nebensache und wird nur kurz und knapp behandelt. Daher unterscheidet sich dieses Buch so ziemlich von den anderen Büchern der Autorin. Doch ich fand es überhaupt nicht „schlimm“ und wurde trotzdem gut unterhalten. Wünschenswert wäre es jedoch gewesen, wenn man über Jake auch mehr erfahren hätte, wenn es schon angeschnitten wird.
Es war jedenfalls interessant zu sehen, wie sich zwei Blutsverwandte wie zwei Fremde gegenüberstehen und trotzdem versuchen die vergangenen 17 Jahre wieder gut zu machen bzw. aufzuholen.
Ich vergebe „Never Let Me Down“ von Sarina Bowen 4/5 Sterne und kann es all jenen empfehlen, die Lust auf eine „Familiengeschichte“ und somit auf eine kleine Abwechslung haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2020

Schöne Liebesgeschichte mit einigen Schwächen

Wildflower Summer – In deinen Armen
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Nachdem ich die „Redwood“-Reihe der Autorin verschlungen und so geliebt habe, freute ich mich nun umso mehr auf ihre neue Reihe. Dieses Mal spielt die Handlung nicht in Redwood, sondern auf einer Wildflower ...

Nachdem ich die „Redwood“-Reihe der Autorin verschlungen und so geliebt habe, freute ich mich nun umso mehr auf ihre neue Reihe. Dieses Mal spielt die Handlung nicht in Redwood, sondern auf einer Wildflower Ranch, die ebenfalls wunderschön beschrieben und somit neben Redwood zu einem weiteren Wohlfühlort wurde.
Die Ranch gehört Olivia Cattenach, die zusammen mit ihrem Bruder von ihrer Tante aufgezogen wurde, da ihre Eltern früh verstarben. Doch auch Olivias Bruder verliert bei einem Einsatz als Soldat sein Leben. Eines Tages taucht Nate, ein Freund und Kamerad von Olivias Bruder auf, um ihr einen Brief von ihrem Bruder zu geben. Und somit kommt die Geschichte ins Rollen.
Olivia ist ein herzensguter Mensch, die sich sehr um ihre Familie und Freunde sorgt. Sie nimmt – obwohl sie Nate nicht kennt – ihn bei sich auf. Nate hingegen ist etwas verschlossener und aufgrund seiner Vergangenheit sehr unsicher. Diesen „Selbsthass“ empfand ich nach kurzer Zeit als „störend“. Klar, es gehört zu ihm dazu und es gibt tatsächlich Leute, die so ticken, doch ich hatte gehofft, dass er im Laufe der Handlung mehr an Selbstbewusstsein gewinnt und sich etwas öffnet. Jedoch bleibt sein unsicheres Verhalten bis zum Schluss. Nichtsdestotrotz ist er ein liebevoller und vertrauenswürdiger Mann.
Auch Nakos fand ich sehr sympathisch und mochte ihn schon fast lieber als die Hauptprotagonisten. Ich freue mich daher schon sehr auf seine Geschichte mit Amy, die man im Buch ebenfalls kennenlernen durfte.
Die Beziehung zwischen Nate und Olivia ging meiner Meinung nach auch etwas zu schnell und der Fokus lag vielmehr auf dem Sexuellen, was ich persönlich etwas schade fand. Ich finde außerdem, dass in dem Buch etwas zu viel Drama vorkam und die Autorin sich lieber mehr auf die emotionale Beziehung hätte fokussieren sollen. Nichtsdestotrotz ist „Wildflower Summer – In deinen Armen“ von Kelly Moran eine schöne Liebesgeschichte über Trauerbewältigung, Freundschaft, Liebe und Mut zum Neuanfang.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere