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Veröffentlicht am 01.08.2021

Ganz große Liebe für diese wunderschöne Schmuckausgabe!

Little Women
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Mit „Little Women“ reiht sich ein weiterer Klassiker in der geliebten Schmuckausgaben-Reihe des Coppenrath-Verlags ein. Da ich alle bisher erschienenen Schmuckausgaben gelesen und geliebt habe, konnte ...

Mit „Little Women“ reiht sich ein weiterer Klassiker in der geliebten Schmuckausgaben-Reihe des Coppenrath-Verlags ein. Da ich alle bisher erschienenen Schmuckausgaben gelesen und geliebt habe, konnte ich mir auch diese neueste Ausgabe nicht entgehen lassen.
Auch dieses Mal muss ich ein großes Kompliment aussprechen. Diese Schmuckausgabe ist nicht nur inhaltlich wundervoll, sondern auch äußerlich ein wahres Meisterwerk. Hier und da schmücken kleine Illustrationen die Seiten und sind schön anzusehen. Ferner sind zwischen einigen Seiten passende Extras versteckt, die beim Entdecken ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Man fühlt sich gleich ein wenig in der Zeit zurückversetzt und kann sich bspw. mit einer Illustration zur damaligen Mode alles bildlich genau vorstellen. Zudem gibt es auch einige sehr hilfreiche Informationen zu den historischen Ereignissen dieser Zeit oder ein Stammbaum der Familie March, sodass die Zusammenhänge verständlicher waren. Aber Hand aufs Herz, allein schon das Cover ist zauberhaft schön und ein absoluter Hingucker! In dieser (und all den anderen) Schmuckausgabe(n) steckt einfach so viel Liebe und Herzblut, dass man es allein durch das Betrachten schon lieben muss. Umso besser, dass mich auch die Geschichte rund um Beth und ihre Schwestern bezaubern konnte.
Obwohl die Geschichte 1868 geschrieben wurde, ist der Schreibstil doch recht modern. Am Anfang musste ich mich gewiss daran gewöhnen, da sie sich schon ein wenig vom heutigen Sprachgebrauch unterscheidet. Doch kaum war ich in der Geschichte drin, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und war so fasziniert von der Familie March. Jede einzelne der vier Schwestern ist individuell und hat einen einzigartigen Charakter. Man erfährt viel von ihren tiefsten Wünschen und Träumen und begleitet sie auf eine äußerst fesselnde Reise mit überraschender Wendung. Die Geschichte ist in zwei Teilen aufgeteilt. Im ersten spielt die Kindheit der vier Schwestern eine zentrale Rolle, im zweiten hingegen steht das Erwachsenenleben im Mittelpunkt.
Die Autorin vermittelt außerdem interessante Botschaften, die man sich auch heute noch sehr zu Herzen nehmen sollte.
Zusammen mit den vielen großartigen Extras hatte ich wahnsinnigen Spaß daran, diesen (für mich) neuen Klassiker zu entdecken. Ich hatte große Freude daran, Beth und ihre Schwestern und deren Leben kennenzulernen. Einzig schade fand ich, dass Beth sehr viel kürzer vorkam, obwohl der Titel das Gegenteil aussagt. Nichtsdestotrotz ist „Little Women – Beth und ihre Schwestern“ eine wundervolle, rührende Geschichte mit Weisheiten, die auch heute noch zum Nachdenken anregen.
Ich kann jedem diese wunderschöne Schmuckausgabe empfehlen und bin der Auffassung, dass diese ein MUSS in jedem Bücherregal sind. Sie sind wunderschön anzusehen, sorgen für Spaß beim Lesen und der Leser begibt sich durch die vielfältigen Extras auf eine höchst interessante Reise.
Wahrlich ein Meisterwerk! Ganz ganz große Liebe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2021

Herzzerreißend schöne Liebesgeschichte

Eine Handvoll Worte
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Als ich gesehen habe, dass ein weiteres Werk der Bestseller-Autorin Jojo Moyes verfilmt wurde, bin ich neugierig geworden und konnte es mir – nachdem ich schon „Ein ganzes halbes Jahr“ so geliebt habe ...

Als ich gesehen habe, dass ein weiteres Werk der Bestseller-Autorin Jojo Moyes verfilmt wurde, bin ich neugierig geworden und konnte es mir – nachdem ich schon „Ein ganzes halbes Jahr“ so geliebt habe – auf keinen Fall entgehen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: auch dieses Mal konnte mich diese besondere Liebesgeschichte berühren. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, mit den Zeitsprüngen zurechtzukommen. Der erste Teil dieser Geschichte war daher etwas zäh und somit sehr mühsam zu lesen. Doch dann wurde es immer spannender und ich konnte und wollte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Den Rest habe ich also inhaliert, denn es war mitreißend und gefühlvoll geschrieben.
„Eine Handvoll Worte“ beinhaltet zwei Liebesgeschichten, die sich im Grunde zwar sehr ähnlich aber doch so verschieden sind. Beide spielen zu unterschiedlichen Zeiten – 1960 & 2003. Ich muss zugeben, die Liebesgeschichte der 1960er hat mir so viel besser gefallen und ich habe bis zum Ende mitgefiebert. Ein Glück hatte diese besondere Liebesgeschichte auch mehr Gewicht im Buch.
Die Protagonisten der 1960er sind authentisch und man kann sich erschreckend gut in sie hineinversetzen. Besonders fand ich den Briefwechsel, in denen die Gefühle und Gedanken der beiden besonders zur Geltung kamen. Die 1960er Jahre und die Umstände der beiden Protagonisten machen diese verbotene Liebe außerdem zu etwas ganz besonderem.
Die Charaktere der aktuellen Zeit hingegen waren eher Randfiguren und doch konnte ich auch sie verstehen.
Dieses schöne Taschenbuch-Format ist eine Filmausgabe, weshalb das Cover mit Filmausschnitten geschmückt ist – gefällt mir ziemlich gut. Zudem beinhaltet diese einige schöne Fotos aus dem Film, die mich auf die Verfilmung neugierig machten. Selbstverständlich musste ich mir auch den Film ansehen, doch meiner Ansicht nach, ist das Buch bei Weitem besser als der Film. Letzteres hat mich sogar ein wenig enttäuscht. Daher empfehle ich unbedingt zuerst das Buch zu lesen und dann den Film anzusehen – ihr werdet mir danken, denn der Film ist so viel anders.
Jedenfalls ist dieses Buch – „Eine Handvoll Worte“ von Jojo Moyes aus dem Rowohlt Verlag – eine herzzerreißend schöne Liebesgeschichte von verpassten Chancen und unglücklichen Umständen, die zu einem überraschenden und doch schönen Ende führt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten meinerseits, kann ich euch das Buch empfehlen und vergebe dieser unglaublich rührenden, tiefgründigen Liebesgeschichte 4,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2021

Ein wundervolles, witziges und romantisches Jugendbuch

Das Avery Shaw Experiment
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Endlich gibt es ein neues Buch von Kelly Oram! Ich habe all ihre (bisher im Deutschen erschienenen) Bücher gelesen und geliebt – da ist es klar, dass ich auch die heißersehnte Neuerscheinung lesen muss. ...

Endlich gibt es ein neues Buch von Kelly Oram! Ich habe all ihre (bisher im Deutschen erschienenen) Bücher gelesen und geliebt – da ist es klar, dass ich auch die heißersehnte Neuerscheinung lesen muss.
Als ich es zum ersten Mal in meinen Händen hielt, war ich etwas überrascht, denn: das Buch ist ziemlich dünn und hat „nur“ ca. 250 Seiten. Sehr schade eigentlich, denn ich hätte gerne noch viel mehr von Avery, Aiden und Grayson gelesen.
Vom Schreibstil der Autorin kann ich wieder einmal nur schwärmen. Das Buch lässt sich flüssig leicht lesen und ist zugleich fesselnd. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe das Buch innerhalb von einigen Stunden gelesen. Obwohl nichts Überraschendes geschah und die Geschichte teilweise sogar vorhersehbar ist, hatte ich ziemlich viel Freude an dieser Liebeskomödie.
Die drei Charaktere sind sympathisch und liebenswürdig – der eine mehr als der andere. Auch die Nebenprotagonisten, wie etwa Libby und Owen fand ich authentisch – auf deren Geschichte freue ich mich daher ebenfalls sehr! („Das Libby Garrett Programm“, ET: 28.01.2022)
Das Cover und die minimalistische Gestaltung der einzelnen Kapitel gefallen mir sehr. Ich finde, das Cover bzw. auch die Farbe passt perfekt zur Geschichte.
Alles in allem habe ich einfach nichts anzumerken und kann nur schwärmen.
„Das Avery Shaw Experiment“ von Kelly Oram beinhaltet witzige Szenen, ist romantisch und sehr unterhaltsam. Ich hatte ziemlich viel Spaß am Lesen und fieberte dem großen Finale des Experiments entgegen. Es ist ein wundervolles Jugendbuch mit viel Humor und Romantik.
Ich vergebe 5/5 Sterne und kann diese süße Geschichte daher sehr empfehlen – eignet sich übrigens auch perfekt für eine leichte Lektüre für Zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2021

Wundervolle Enemies-to-Lovers-Geschichte!

Dear Enemy
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Da ich so viel Gutes über „Dear Enemy“ gehört habe und der Klappentext mich daraufhin entsprechend neugierig gemacht hat, konnte ich nicht anders und musste es unbedingt lesen. Es ist mein erstes Buch ...

Da ich so viel Gutes über „Dear Enemy“ gehört habe und der Klappentext mich daraufhin entsprechend neugierig gemacht hat, konnte ich nicht anders und musste es unbedingt lesen. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, mit dieser unglaublich tollen Enemies-to-Lovers-Geschichte kann sie mich nun als Fan dazuzählen. Ich bin absolut begeistert von diesem Werk und freue mich schon jetzt auf die unabhängige Fortsetzung.
Die Geschichte ist in einem sehr angenehmen, fesselnden Schreibstil verfasst, sodass ich die knapp 500 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß daran, diese intensive Hassliebe zwischen Delilah und Macon mit deren amüsanten Wortgefechten zu verfolgen. Besonders interessant fand ich auch die Rückblicke, denn Delilah und Macon kennen sich schon seit ihrer Schulzeit. Die Gegenüberstellung derer Vergangenheits- als auch Gegenwartsverhalten verdeutlicht umso mehr, wie sehr sich die Protagonisten entwickelt haben.
Delilah ist eine liebevolle, gutmütige und vor allem ehrgeizige junge Frau, die man einfach nur mögen muss. Auch Macon überraschte mich sehr als er sein wahres Gesicht preisgab.
Im Buch wird im Übrigen das Thema Mobbing angesprochen. Die Autorin zeigt auf, welche negative Konsequenzen Mobbing haben kann. Auch wenn dies den Meisten nicht einmal bewusst ist, wie eben in diesem Fall bei Delilah und Macon. Umso wichtiger ist es, dies zu reflektieren. Ich fand außerdem das gegenseitige Verzeihen und Aufbauen des Vertrauens äußerst stark von den Protagonisten nach so einer gemeinsamen Vergangenheit.
Diese Liebe – begonnen mit Hass und Wut – hat so viel Feuer und Leidenschaft entfacht und ist einfach einzigartig. Deren Geschichte hat mich definitiv überwältigt. Auch das Cover bekommt ganz viel Liebe von mir! Es ist unfassbar schön. Das Gesamtpaket stimmt absolut.
„Dear Enemys“ von Kristen Callihan ist eine wundervolle, fesselnde und absolut empfehlenswerte Enemies-to-Lovers-Geschichte. Ich habe sie so gerne gelesen und war bzw. bin noch immer traurig, dass die Geschichte rund um Delilah und Macon schon vorbei ist. Umso mehr freue ich mich nun aber auf die unabhängige Fortsetzung und kann euch das Buch nur ans Herz legen. Lest es unbedingt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2021

Konnte mich leider nicht begeistern...

Ein letzter erster Augenblick
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Das Cover ist ein echter Blickfang und machte mich direkt auf das Buch neugierig. Und da der Klappentext eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz versprach, konnte ich mir dieses Buch ...

Das Cover ist ein echter Blickfang und machte mich direkt auf das Buch neugierig. Und da der Klappentext eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz versprach, konnte ich mir dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen.
Doch leider wurde ich ziemlich schnell enttäuscht. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, es passiert rein gar nichts Interessantes und war für mich schlichtweg nur langweilig. Am Anfang dachte ich mir noch, dass es wohl etwas dauert, bis man in die Geschichte hineinfindet – wie es bei den meisten Büchern eben der Fall ist. Doch es vergingen immer mehr Seiten und auch nach ca. 200 Seiten war keine Spannung, kein Drama oder generell etwas Besonderes in Sicht. Das nahm mir zunehmend die Lust am Lesen und ich spielte mehrmals mit den Gedanken, das Buch abzubrechen. Da aber der Klappentext doch so vielversprechend klang, quälte ich mich bis zum Ende durch und überflog die Seiten grob.
Zudem konnte ich keinerlei Beziehung zu den beiden Protagonisten aufbauen, da sie nur oberflächlich behandelt wurden. Es hat mir in dieser Hinsicht sehr an Tiefe gefehlt, vor allem mehr und intensiver von ihrer Gedanken- und Gefühlswelt zu erfahren. Ich habe mich daher nur wie eine außenstehende Beobachterin gefühlt, die nur das erkennbare Äußere der Lebensgeschichte der beiden mitkriegt.
Der Schreibstil an sich ist ganz in Ordnung, doch die Autorin beschreibt und erzählt Vieles meiner Meinung nach schon sehr ausführlich. Weniger hätten der Geschichte definitiv nicht geschadet.
Nichtsdestotrotz finde ich die Grundidee hinter dieser Liebesgeschichte wunderschön – daran habe ich keinerlei Zweifel. Doch an der Umsetzung ist es für mich gescheitert. „Ein letzter erster Augenblick“ konnte mich überhaupt nicht begeistern, doch ich hoffe, euch wird es evtl. anders ergehen als mir. Ich habe zu diesem Buch schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört, der Großteil mochte es allerdings.
So schön das Cover auch ist und so herzzerreißend schön die Grundidee auch sein mag, ich zähle leider nicht zu den dazugewonnenen Fans und kann es daher nicht weiterempfehlen. Ich vergebe 2/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere