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Veröffentlicht am 13.03.2021

Ein schöner Liebesroman für die grauen Tage

Sommer auf Schottisch
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„Sommer auf Schottisch“ ist der erste Band der Highland-Liebesroman-Reihe von Karin Lindberg. Mittlerweile sind schon „Winter auf Schottisch“ und jetzt im März „Frühling auf Schottisch“ erschienen. Die ...

„Sommer auf Schottisch“ ist der erste Band der Highland-Liebesroman-Reihe von Karin Lindberg. Mittlerweile sind schon „Winter auf Schottisch“ und jetzt im März „Frühling auf Schottisch“ erschienen. Die Bänder können unabhängig von einander gelesen werden. Ich selbst hatte mit „Winter auf Schottisch“ begonnen. Dieser Band hatte mir so gut gefallen, und obwohl dies der zweite Band der Reihe ist, hatte ich kein Problem dem Geschehen zu folgen und mich in das kleine schottische Dorf und dessen Einwohner zu verlieben. Aus diesem Grund hatte ich mir gleich im Anschluss den ersten Band gekauft.

Inhalt:
Im ersten Band lernen wir Ellie kennen, die junge Hamburgerin, die Urlaub in den Highlands macht. Sie ist am Tiefpunkt angekommen und in Hamburg hält sie nicht mehr viel. Als sie jedoch ein altes Bootshaus entdeckt entwickelt sie einen Plan und fängt an ihre Zukunft zu gestalten. Sie pachtet das baufällige Bootshaus und will sich damit den Traum von einen eigenen Restaurant erfüllen. Ein Problem ist jedoch der Besitzer, der sich alles andere als kooperativ erweist. Kurzer Hand beschließt Ellie sich bei ihm in den Haushalt einzuschleusen und dem unfreundlichen Schlossherrn von sich und ihrem Traum zu überzeugen.

Meine Meinung:
Der erste Band der Reihe hat mir sogar noch besser gefallen als der Zweite. Ellie muss man als weibliche Protagonistin einfach gerne haben. Sie ist liebenswürdig, lustig und ziemlich mutig. Sie weiß, was sie will und kämpft dafür. Als sie ihren Urlaub startet will passiert so Einiges unerwartet, aber sie lässt sich davon nicht abhalten und tritt trotzdem den Trip an. Kenneth ist als männlicher Protagonist auch richtig gut dargestellt. Der junge übellaunige Schlossherr, der mit seiner Situation überfordert ist und dann schleicht sich auch noch diese Touristin in sein Leben. Die Zwei ergänzen sich gut und ihre Aufeinandertreffen geben den Roman viele schöne Knistermomente.

Die Autorin hat hier eine schöne Liebesgeschichte vor der traumhaften Kulisse der Highlands aufs Papier gebracht. Sie schreibt flüssig, abwechslungsreich und lässt zum richtigen Zeitpunkt die Funken fliegen. Ihre Bücher haben den richtigen Anteil von Spannung, Romantik und Humor, wie ich es mir für einen schönen Liebesroman wünsche. Ich hätte die Geschichte immer weiterlesen lesen können, und war dann enttäuscht, als das Buch nach gut 350 Seiten, gefühlt viel zu schnell zu Ende war. Karin Lindberg hat mich in dieser Geschichte eingefangen und mich nach Schottland verschleppt. Es war einfach schön, die Reise mit Ellie zu machen.
In das Cover hab ich mich übrigens gleich auf den ersten Blick verliebt, weshalb ich dieses Buch auch unbedingt als Print haben musste.
Ich kann euch dieses Buch sehr empfehlen, um einfach mal aus dem Alltag auszubrechen.
5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Teil 2 - Promises of tomorrow

Promises of Tomorrow
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„Promises of tomorrow“ von L.H. Cosway ist der zweite Band der Cracks Duet Reihe.
Die beiden Bücher gehören zusammen und sollten auf jeden Fall nicht getrennt von einander gelesen werden, da sie aufeinander ...

„Promises of tomorrow“ von L.H. Cosway ist der zweite Band der Cracks Duet Reihe.
Die beiden Bücher gehören zusammen und sollten auf jeden Fall nicht getrennt von einander gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen.
Der zweite Band, ist eher ruhig, ohne viel Drama. Auch wenn ich eigentlich nicht der Freund von zu viel Drama bin, fehlte es mir hier doch schon, Es ist eine schöne Ergänzung zum ersten Band aber dennoch fehlte mir hier das Gewisse etwas. Es hatte leider wenig „Biss“ und ich musste mich teilweise sehr durch die Geschichte kämpfen.
Auch konnte ich mich nicht mehr ganz an den ersten Band erinnern „Dreams of Yesterday“, so dass ich sehr Probleme hatte mich wieder in die Charaktere hinzufinden.
Der Schreibstil von L. H. Cosway ist schön flüssig aber leider fehlt der Geschichte das „Knistern“.
Das Cover ist ein richtiger Blickfang und gefällt mir mit seinen Farben und Illustrationen richtig gut.
Alles in Allem ist es eine seichte Geschichte, die ich jedem empfehlen würde, dem Band 1 gut gefallen hat, nur halt nicht mit zu viel Abstand dazwischen, um die Geschichte von Evelyn und Dylan abschließen zu können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Der Abschlussband

When We Hope
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„When we hope“ der letzte Band zu der Trilogie von Anne Pätzold Buchreihe.

Klappentext:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen? Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella ...

„When we hope“ der letzte Band zu der Trilogie von Anne Pätzold Buchreihe.

Klappentext:

Was, wenn wir doch zu hoffen wagen? Jae-yong ist ein Mitglied der erfolgreichsten K-Pop-Gruppe der Welt, Ella eine ganz normale Studentin aus Chicago. Eigentlich hätte den beiden klar sein müssen, dass eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich ist. Nicht nur trennen sie Tausende von Kilometern und mehrere Zeitzonen, auch die Welten, in denen sie leben, sind grundverschieden. Und egal, wie nahe sich Ella und Jae-yong in den letzten Monaten gekommen sind - sie müssen sich nun fragen, ob ihre Liebe stark genug ist, allen Widerständen zu trotzen

Meine Meinung:

In diesem Band zeigt die Autorin sehr schön auf, dass die Ella und Jae doch in verschiedenen Welten leben. Beide plagen sich mit ihren ganz eigenen Problemen herum und die Distanz zum jeweiligen anderen, ist eine zusätzlich Belastung.
Auch die Zeitzonen, die zwischen ihnen liegen, belastet die Beziehung sehr. Aber Ella ist in diesem Teil, der für mich stärkere Charakter. Sie kommt endlich aus sich raus und hängt sich so in die Beziehung rein, wie ich es mir die ganze Zeit gewünscht habe. Sie verlässt ihre Wohlfühlzone und besucht Jae. Dieser Teil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da wir durch Ellas Augen, wenn auch nur einen kleinen Teil, Korea kennen lernen.

Es ist ein schöner Abschluss für diese Liebesgeschichte, die sich doch so sehr von anderen Rockstarromanen abhebt. Auch wenn mir die Protagonisten nicht immer zugesagt haben, hab ich alle drei Teile gelesen und bin sehr glücklich darüber.
Auch wenn ich kein K-Pop Fan bin, war es sehr interessant wie Anne Pätzold das Leben der Stars beschrieben hat, und womit sie sich herumschlagen müssen, und wie wenig Freiheiten sie haben.
Sie zeigt auch wunderbar, was für Probleme so eine Beziehung mit sich bringen kann aber auch, was eine Beziehung einem alles geben kann. Es hat mir Spaß gemacht Ella und Jae auf ihre Reise zu begleiten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2021

When we fall - Band 2

When We Fall
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„When we fall“ von Anne Pätzold ist der zweite Band der Trilogie.
Die Geschichte von Ella und dem K-Pop Star Jae-yong geht weiter, nachdem der erste Teil nicht wirklich schön geendet hat, geht es aber ...

„When we fall“ von Anne Pätzold ist der zweite Band der Trilogie.
Die Geschichte von Ella und dem K-Pop Star Jae-yong geht weiter, nachdem der erste Teil nicht wirklich schön geendet hat, geht es aber für die beiden jungen Erwachsenen im Band zwei wieder aufwärts, mit der Zeit.

Leider muss ich sagen, dass mich der zweite Band nicht fesseln konnte. Ich werde mit Ella und Jae-Yong einfach nicht warm.
Ella, die sich viel zu wenig zumutet aber anscheinend wirklich alles kann – gegen etwas „tiefstapeln“ habe ich nichts aber bei Ella ist es auffällig und strengt mich mit der Zeit auch etwas an. Und Jae-Yong, der immer und für so gut wie alles Verständnis hat. Für mich sind diese beiden Protagonisten einfach zu rund – zu perfekt dargestellt.
Die Handlung hat mir aber ganz gut gefallen, denn auch, wenn ich mit den Charakteren nicht warm werde, finde ich es doch interessant, wie und wohin die Geschichte sich entwickelt und wie Zwei das mit dieser großen Entfernung schaffen, sich doch irgendwie nahe zu sein.
Auch der Einblick in das K-Pop Leben ist sehr gut dargestellt.
Ich werde auf jeden Fall auch den dritten Band lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Winter in Alaska

Alaska Love - Winter in Wild River
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Den Beginn der Weihnachtszeit habe mich mit dem Buch „ Alaska Love – Weihnachten in Wild River“ von Jennifer Snow eingeläutet.

Inhalt:

Erica Sheraton ist gerade mitten in einer Studie, als die junge ...

Den Beginn der Weihnachtszeit habe mich mit dem Buch „ Alaska Love – Weihnachten in Wild River“ von Jennifer Snow eingeläutet.

Inhalt:

Erica Sheraton ist gerade mitten in einer Studie, als die junge Ärztin in den Zwangsurlaub geschickt wird. Erica kann es nicht fassen und ist frustriert darüber. Doch dann entscheidet sie sich, ihre beste Freunden zu Besuchen, die in einem kleinen Städtchen in Alaska lebt und dort ein Outdoor Unternehmen führt. Viel zu lange hat Erica sie vernachlässigt, durch die Arbeit im Hospital hatte sie kaum Zeit Kontakte zu alten Freunden und bekannten aufrecht zu halten. Aber statt eines erholsamen Urlaubs findet sie sich schon bald als Teil des Search-and-Rescure-Teams bei einer Rettungsaktion in den Bergen wieder.
Sie gerät bei dem bei den Einsätzen immer wieder mit Reed Reynolds aneinander, der das Team anführt, ihr Herz bei jeder Begegnung höher schlagen lässt und der Bruder ihrer besten Freundin ist.

Meinung:

Es ist ein schöner Roman für zwischendurch. Die Geschichte von Erica und Reed lässt sich gut lesen, da der Schreibstil der Autorin sehr stimming ist.
Leider fehlte mir aber bei der Geschichte das Gewisse „Etwas“. Die Handlungen sind sehr vorhersehbar und auch haben mir die „Schmetterlinge im Bauch“ Momente gefehlt, jedenfalls waren sie für mich nicht so spürbar, wie ich es mir erhofft hat. Auch das Knistern in der Luft zwischen den zwei Protagonisten war für mich als Leser schwer fühlbar.
Erica und Reed sind zwei gute Protagonisten. Sie sind sehr lebensnahe dargestellt. Jeder der Zwei hat sein eigenes Leben, das sie eigentlich auch mögen. Erica hat sehr viel Druck, weil sie sich immer wieder ihrem Vater gegenüber beweisen will und leidet sehr unter seinen Abweisungen. Im Urlaub bekommt sie den nötigen Abstand zu der Klinik, der ihr ganz gut tut.
Reed lebt in dem verschneiten Städtchen und leitet das dortige Rettungsteam. Er hätte mehr aus seinem Leben machen können, doch hat er seinen Vater in der Familie vertreten, als diese von heute auf morgen vor Jahren verschwunden ist.
Leider hat mich die Geschichte aber nicht zu 100% mitgerissen, wie oben schon geschrieben. Ich habe mir einfach mehr erhofft. Auch kamen die Charaktere manchmal etwas kalt vor. Alles in Allem lässt sich das Buch aber dennoch gut lesen, eingekuschelt in einer Decke mit einem heißen Kakao.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere