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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Spannend und gefühlvoll

Game of Gold
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Game of Gold von Shelby Mahurin ist ein toller Fantasy/Liebesroman. Die Autorin versteht es, die spannenden Momente langsam aufzubauen und mit einem „Knall“ zu beenden. Langweilig Phasen gibt es nicht, ...

Game of Gold von Shelby Mahurin ist ein toller Fantasy/Liebesroman. Die Autorin versteht es, die spannenden Momente langsam aufzubauen und mit einem „Knall“ zu beenden. Langweilig Phasen gibt es nicht, wenn Lou nicht gerade um ihr Leben fürchtet und sich beweisen muss, entwickeln sich ihre Gefühle für den ihren Mann, der eigentlich ihr Feind ist. Es ist eine Liebe, die sich langsam, fast unscheinbar entwickelt. Die beiden Protagonisten, sind unheimlich charakterstark, sympathisch und man schließt sie sehr schnell ins Herz. Aber am besten gefiel mir der Charakter von Lou, sie hebt sich schon anderen weiblichen Protagonisten an, sie ist nicht perfekt, hat ein wirklich lautes – für die Zeit auch vulgäres Mundwerk und ganz sicher ist sie keine gefügige Ehefrau. Sie lebt bei dem Hexenjäger, obwohl sie weiß, dass wenn er hinter ihr Geheimnis kommt wird sie auf dem Scheiterhaufen enden.

Reid hingegen ist durch und durch ein Hexenjäger. Er ist ziemlich fanatisch. Für ihn ist die Welt nur schwarz/weiß und Hexen sind für ihn eindeutig schwarz. Für ihn sind sie das Böse, dass es aber auch Hexen gibt, die nicht böse sind, die einfach nur leben und lieben wollen, ignoriert er. Eine Hexe ist eine Hexe und sie muss brennen. Er war immer ein Hexenjäger, zu dem anderen respektvoll, teilweise auch neidvoll aufgesehen haben... bis Lou in sein Leben tritt und es gehörig durcheinander bringt.

Im Roman ist eine schöne Balance geschaffen, zwischen spannenden Szenen und gefühlsvollen Szenen, so dass es von keiner zu viel gibt. Auch ziehen sich die Szenen nicht unnötig in die Länge. Die Autorin, hat hier das Mittelmaß gefunden und es durch den ganzen Roman beibehalten.
Gleich auf den ersten Seiten, war ich schon in dem Geschehen gefangen.

Game of Gold ist seit längeren mal wieder ein Fantasy-Roman, der mich gefesselt und sehr begeistert hat. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und gefühlvoll.

Das Cover finde ich hingegen eher unscheinbar. Es wird dem Inhalt nicht ganz gerecht und ist für mich leider auch kein Blickfang. Es wirkt sinnlich und still, aber der Roman ist alles andere als still.

Für mich ist es eins der ersten Highlights 2020 und ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der gerne Fantsay/Liebesromane liest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Lebe den Beat !

Beat of Love
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Beat of Love ist ein schöner Liebesroman, in dem es neben der Liebe auch ums Tanzen und um den Wettbewerb geht.
Sontje Beermann erzählt hier die Geschichte von Katie, einer jungen Studentin mit Hip Hop ...

Beat of Love ist ein schöner Liebesroman, in dem es neben der Liebe auch ums Tanzen und um den Wettbewerb geht.
Sontje Beermann erzählt hier die Geschichte von Katie, einer jungen Studentin mit Hip Hop im Blut und Finn, einem Notfallsanitäter, der in Afghanistan gedient hat.

Auch wenn Finn eine weitaus schlimmere Vergangenheit erlebt hat, als Katie, so steht diese hier nicht im Mittelpunkt. Natürlich muss so ein wichtiges und einschneidendes Erlebnis behandelt werden und das wird es auch. Aber in direkten Vordergrund steht natürlich die zart beginnende Beziehung zwischen Katie und Finn aber auch Katies Tanzgruppe, in der es ordentlich Probleme gibt. Mir hätte es noch etwas besser gefallen, wenn noch etwas mehr auf Finn Trauma und Vergangenheit eingegangen wäre. Für mich hatte das Thema nicht das „Gewicht“ das es eigentlich hätte haben müssen.
Auch fand ich die „Jugendsprache“ teilweise doch zu extrem, etwas weniger davon wäre auch gut gewesen.
Doch ist es hier eine schöne Geschichte geht, in der es um die Liebe, das Vertrauen, das „Fallenlassen“ aber auch ums Kämpfen und das Gewinnen geht. Die 248 Seiten sind wirklich schnell gelesen, auch dank des flüssigen und abwechslungsreichen Schreibstils. Wir bekommen die Geschichte hier sowohl aus Katies, als auch aus Finns, Sicht geschildert, was es den Leser leicht macht beide Charaktere schnell gern zu haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2020

London 1818 und eine Liebesgeschichte mit "Schmetterlingen im Bauch"

Das Verlangen des Herzogs
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Und wieder haben ich eine Roman von Christi Caldwell verschlungen, dieses Mal ging es um Philippa, die Lady Winston und Miles Brookfield, dem Marquis of Guilford.


Wie immer ist der Schreibstil der Autorin ...

Und wieder haben ich eine Roman von Christi Caldwell verschlungen, dieses Mal ging es um Philippa, die Lady Winston und Miles Brookfield, dem Marquis of Guilford.


Wie immer ist der Schreibstil der Autorin flüssig und leicht. Der Leser kann leicht ins alte London im Jahre 1818 abtauchen und sich von der Geschichte treiben lassen. Für mich hätte die Geschichte jedoch etwas länger sein können. Die Liebe zwischen Philippa und Miles entwickelt sich sehr schnell, innerhalb von Tagen, ich persönlich hätte mir hier einfach eine längere Zeitspanne gewünscht, dies hätte evtl. auch zu mehr „Schmetterlinge-im-Bauch-Momente“ geführt.


Besonders gut hat mir als Charakter Miles Brockfield gefallen. Innerhalb kürzester Zeit hat er mein Herz erobert, genau wie das von der Lady Winston. Ein richtiger Ehrenmann, der aber ab und an gegen seine Gefühle machtlos ist.

Auch Philippa, die Lady Wintson war mir als Leserin sehr sympathisch. Bisher hatte sie kein leichtes Leben und mimt nun die trauernde Witwe, obwohl ihre Ehe alles andere als glücklich war. Sie schwört den Männern in Gedanken ab, aber als Miles ihren Weg kreuzt kommt sie ganz schon mit ihren Vorsätzen ins straucheln.

Aber, wie sollte es auch anderes sein, der wirkliche Star für mich war in dieser Geschichte die kleine Faith, Tochter von Philippa. Sie gibt der Geschichte das Gewisse etwas.


Die Story ist wie immer schön und authentisch. Jedoch ist die Handlung und das Geschehen nicht sonderlich überraschend, wer die anderen Bücher von Christi Caldwell kennt, weiß was ihn hier erwartet, dennoch war dennoch ist auch dieser Roman es wert gelesen zu werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2020

Mia und Chase lassen die Leserherzen höher schlagen

Nur ein einziger Song – Mia & Chase
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Dies ist der zweite Band der Reihe „Nur ein einziger Song“ von Stacey Lynn, aber vorweg kann schon gesagt werden, auch wenn es hier eine Reihe ist, kann man Band eins und zwei unabhängig von einander lesen. ...

Dies ist der zweite Band der Reihe „Nur ein einziger Song“ von Stacey Lynn, aber vorweg kann schon gesagt werden, auch wenn es hier eine Reihe ist, kann man Band eins und zwei unabhängig von einander lesen.

Im zweiten Band wird die Geschichte von Mia und Chase erzählt, diese beiden Charaktere lernt man bereits im ersten Band kennen. Wobei Mia dort präsenter ist als Chase und schon im ersten Teil habe ich Mia sehr ins Herz geschlossen. Sie ist ein sehr liebenswerter Charakter und setzt sich für die Menschen, die ihr was bedeuten, ein. Schon im ersten Band jedoch hat man gemerkt, dass sie von Ereignissen in der Vergangenheit geprägt wurde und jetzt erfährt man auch was es ist.

Mir hat dieser Teil bei Weitem besser gefallen als der Erste. Die Charaktere sind viel authentischer und es fiel mir als Leser einfacher, sich in die Geschichte einzutauchen. Auch Chase ist ein ganz toller Charakter, er wird das Herz von so mancher Leserin zum schmelzen bringen – der Prinz auf dem weißen Pferd... nur rockiger, sexyer und ohne dem weißen Pferd. Wie er um Mia kämpft, ist wohl das, was sich viele mal wünschen. Aber wird hier mit seiner „Anbetung“ zur Protagonistin nicht übertrieben.

Auch wird hier ein ernstes Thema angesprochen.. und dazu muss ich leider sagen, ich hätte mir hier gewünscht, dass darauf viel mehr eingegangen wird. Es war zwar ein wichtiger Punkt in der Geschichte, doch hätte ich mir hier gewünscht, dass die Autorin mehr darauf eingegangen wäre, weshalb ich auch keine 5 Sterne geben kann.

Stacey Lynn hat einen tollen Schreibstil, der flüssig und geschmeidig ist. Dem Leser fällt es leicht der Geschichte von Mia und Chase zu folgen, ohne über irgendwelche komischen Formulierungen zu stolpern oder den Zusammenhang, wegen ewig langen Sätzen, nicht zu verstehen.

Alles in Allem ist es ein schöner Liebesroman, der sich gut lesen lässt. Und wer auf sexy Drummer steht, die vernarrt in eine starke Frau sind, der sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2019

Eine Freundschaft mit dem gewissen Etwas

Maybe this Christmas - Und dann war es so viel mehr
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Ein wirklich schöner Roman und nur weil „Christmas“ im Titel vorkommt, kann man die Geschichte auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit lesen, aber natürlich spielt die Geschichte von Emma und Asher zu Weihnachtszeit. ...

Ein wirklich schöner Roman und nur weil „Christmas“ im Titel vorkommt, kann man die Geschichte auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit lesen, aber natürlich spielt die Geschichte von Emma und Asher zu Weihnachtszeit.
Durch den guten Schreibstil der Autorin, konnte ich abschalten und der Geschichte der Beiden folgen, auch wenn Weihnachtsgefühle bei mir nicht geweckt wurden.

Besonders Emma hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist in ihren besten Freund verliebt, aber hat bisher nichts gesagt. Die Angst, dass sich danach alles ändern kann – und zwar nicht zum positiven – lässt sie zögern. Auch weiß sie, dass für Asher an aller erster Stelle seine Karriere steht und wer lässt sich schon gerne das Herz brechen. Doch sie bleibt nicht auf der Stelle stehen und wartet, bis er endlich versteht, was sie ihm bedeutet. Sie schmiedet neue Pläne, als Asher sich dann jedoch verletzt, werden ihre Pläne an Asher angepasst.
Asher selbst hat mich ab und zu in den Wahnsinn getrieben. Er ist so vernarrt in seine Karriere und weiß genau wie sein Leben laufen soll. Doch als er merkt, dass es nicht so läuft, kommt er ins Zweifeln. Teilweise ist er für mich zu sehr vernarrt in sportliche Karrieren, ihm fehlt oft der Blick über den Tellerrand, dass es noch andere Sachen geben kann, die einen glücklich machen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist eine schöne Liebesgeschichte aber ohne große Überraschungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere