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Veröffentlicht am 17.10.2020

Eine sanfte Liebesgeschichte

Truly
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„Der Beginn einer Reise ist meist das Ende einer anderen“

Was mir an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen hat, sind die Einleitungssätze für die Kapitel, wie dieser.
Kurz aber aus ihnen spricht eine ...

„Der Beginn einer Reise ist meist das Ende einer anderen“

Was mir an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen hat, sind die Einleitungssätze für die Kapitel, wie dieser.
Kurz aber aus ihnen spricht eine Wahrheit, die man selbst nachempfinden kann.

Ava Reeds Roman „Truly“ erzählt die Geschichte von Andie und Cooper, zwei junge Menschen, die schon einiges erlebt haben und in Seattle nun aufeinander treffen.
Andie kämpft mit dem Chaos, denn sie hat weder Geld, noch einen Job noch eine Wohnung als sie in Seattle ankommt, zu allem Überfluss trifft sie dann auf Cooper. Einem jungen schweigsamen Mann, der sie aber in seinen Bann zieht und von dem sie wissen möchte wer er wirklich ist.

Ein leichter Liebesroman, für graue Tage.
Auch wenn beide Protagonisten ihre eigenes Päckchen zu tragen haben und diese Last, sicher keine leichte ist, so kam dies bei mir als Leser leider nicht wirklich an. Die Geschichte von Andie und Cooper war für mich leider etwas oberflächlich. Ich bin mit den Beiden nicht warm geworden, dadurch ist es mir auch schwer gefallen, in das Geschehen einzutauchen.
Für mich passiert in diesem Buch leider nicht viel. Es gibt die Liebesgeschichte zwischen Andie und Cooper, die aber lange braucht, um zu starten. Andie traut sich nicht und Cooper hält sich zurück aus Gründen, die zwar schlimm sind, aber für mich nicht ganz nachvollziehbar. Meine Helden dieser Geschichte waren eigentlich eher die Freunde der Zwei, June und Mason, um die esin den zweiten Band „Madly“ der Reihe geht.
Jedoch muss man sagen, der Schreibstil der Autorin ist, wie auch schon von ihr gewohnt, flüssig, abwechslungsreich, locker und leicht - und hat diese ganz spezielle „Ava Reed“ Note.

Auch wenn mich „Truly“ nicht überzeugt hat, freue ich mich riesig bald die Geschichte von June und Mason in der Hand zu halten und bin gespannt, ob ich hier abtauchen und mitgerissen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Wenn der Ringhüter seinen Ring verliert

Stolen 1: Verwoben in Liebe
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„Stolen – Verwoben in Liebe“ ist der neue Roman der Autorin Emily Bold.

Abby Woods hat mal wieder eine falsche Entscheidung getroffen und nun befindet sie sich in Darkenhall wieder, einer Schule in London ...

„Stolen – Verwoben in Liebe“ ist der neue Roman der Autorin Emily Bold.

Abby Woods hat mal wieder eine falsche Entscheidung getroffen und nun befindet sie sich in Darkenhall wieder, einer Schule in London für problematische Jugendliche. Auf dieser Schule begegnet sie dem charismatischen Tristan und seinem Bruder Bastian und begeht einen riesen Fehler. Sie entwendet Bastian seinen wertvollen Ring, ohne zu wissen, was das für Folgen mit sich trägt. Durch die Kräfte, die sie damit freisetzt, lernt sie eine Welt kennen, die ihr zuvor unbekannt war und die nichts mit der ihr bekannten Welt zu tun hat.

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Es wirkt durch die Blautöne etwas kalt aber es ist auf jeden Fall ein Blickfang.
Ich hab ziemlich schnell in die Geschichte rein gefunden, was sich aber leider im Laufe der Geschichte verloren hat. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und flüssig. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Abby und aus der Sicht von Bastian geschrieben, das gibt dem Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Beiden.
Emily Bold hat sich ziemlich auf die Protagonisten fokussiert, was an sich ja richtig ist, aber hätte sie den Nebencharakter mehr Persönlichkeit geben können. Diese kamen für mich absolut unwichtig/farblos vor und ich fragte mich oft, warum sie die Charaktere dann überhaupt ins Spiel gebracht hat.
Leider bin ich mit den Protagonisten nicht warm geworden. Zwischen Abby und Bastian ist das ein hin und her und dann mischt da auch noch Tristan mit. Abby ist für mich ein anstrengender Charakter, sie ist sehr launisch und es fiel mir unheimlich schwer, ihre Gefühlsausbrüche, Handlungen und Denkweisen nachzuvollziehen.
Auch ist das Geschehen in diesem Buch sehr oft vorhersehbar und nicht überraschend. Nur zum Schluss hin, da wird es noch mal spannend und fesselnd. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den nächsten Teil der Reihe lesen werde. Alles in Allem ist der Grundgedanke der Geschichte wirklich gut nur halt noch sehr ausbaufähig. Ich hoffe, dass mich der zweite Teil, wenn ich ihn lese, mehr überzeugen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Das Leben im Blitzlichtgewitter

How to Love a Rockstar
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"How to love a Rockstar“ von Keira Flanagan - Im Blitzlichtgewitter sieht die Welt auf einmal ganz anders aus.


Das merkt Josy ziemlich schnell, als sie sich plötzlich in den Armen und an den Lippen ...

"How to love a Rockstar“ von Keira Flanagan - Im Blitzlichtgewitter sieht die Welt auf einmal ganz anders aus.


Das merkt Josy ziemlich schnell, als sie sich plötzlich in den Armen und an den Lippen von Cedric, dem Leadsänger der angesagten irischen Band Lonely Lions wieder findet. Ab dem Moment ist nichts, wie es war und als besagter Leadsänger sie dann auch noch bittet, für eine Zeit, seine feste Freundin zu spielen, gerät Josys Welt ganz aus ihren Fugen. Sie lässt sich auf dieses Spiel ein aber je mehr Zeit die Zwei miteinander verbringen, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Spiel und wahren Gefühlen.


Ein Rockstar Roman, wo das Gefühlschaos bereits vorhersehbar ist. Die Geschichte spielt einen großen Teil in Irland, und da ich das Land schon besucht habe, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, nicht auf diese Reise zu gehen.

Am Anfang hat mich diese Geschichte noch ziemlich gefesselt, doch mit der Zeit hat sie leider etwas an Reiz für mich verloren. Im Verlauf wurde mir es alles dann etwas too much. Auch konnte ich mich mit Josy und den anderen Charakteren nicht wirklich anfreunden. Ihre Handlungen und Entscheidungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Besonderes bei Josy wirkte auf mich teilweise ziemlich egoistisch und doch wurde sie immer als „das arme einsame Mädchen“ dargestellt, obwohl sie sich selbst in diese Situation gebracht hat.

Wer gerne Rockstarliebesromane liest, für den ist es sicher ein guter Roman für zwischendurch aber mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Er ist flüssig, abwechslungsreich und hat einen Hauch von Spannung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2020

Eine magische Reise beginnt

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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„Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Fantasy Saga.

Lelani ist in einem kleinen Dorf im Königreich Vael aufgewachsen. Schon von klein auf ...

„Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Fantasy Saga.

Lelani ist in einem kleinen Dorf im Königreich Vael aufgewachsen. Schon von klein auf spürte das junge Mädchen eine magische und starke Verbindung zu den fünf Monden, die nachts über das Königreich ziehen. An ihrem 18. Geburtstag öffnet sich das Amulett, dass ihre Eltern ihr hinterlassen haben. Zusammen mit ihrem besten Freund Hazel begibt sie sich auf ein Reise ins Ungewisse, um ihre wahre Bestimmung zu finden.

Die Geschichte von Lelani hat mich schon nach ein paar Seiten in ihren Bahn gezogen. Ich konnte ziemlich leicht in das Geschehen eintauchen.
Der Schreibstil ist flüssig, abwechslungsreich und spannend. Es gibt viele „starke“ Passagen und spannenden Szenen aber es kommt auch wieder etwas Ruhe in das Geschehen, ohne das einem langweilig wird. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Besonders mochte ich Lelani, sie ist ziemlich behütet bei einer alten Dame aufgewachsen, hat zuvor noch nichts von der Welt außerhalb des Dorfes gesehen. Zu Beginn ihrer Reise wirkt sich ängstlicher, unwissend und ist noch nicht richtig überzeugt von ihrer Reise und sich selbst. Im Laufe der Geschichte wird sie immer mutiger und entdeckt die Kräfte, die in ihr schlummern. Und auch wenn einige Ereignisse sehr vorhersehbar sind, so ist der Weg zu diesen doch unterhaltsam, gefühlsvoll, spannend und magisch. Die Autorin hat hier eine ganz eigene magische Welt erschaffen und beschreibt sie sehr bildlich.
Lelanis Reise ist magisch und spannend. Es gab keine langweiligen Stellen beim Lesen und ich hab den weiteren Geschehen entgegen gefiebert. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2020

Kill the Queen

Kill the Queen
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„Kill the Queen“ ein super Auftakt zu einer viel versprechenden Fantasy/Love Reihe.

Die junge Frau, Lady Everleigh, muss vom Palast fliehen, als bei ein Attentat ihr ganze Familie hingerichtet wird. ...

„Kill the Queen“ ein super Auftakt zu einer viel versprechenden Fantasy/Love Reihe.

Die junge Frau, Lady Everleigh, muss vom Palast fliehen, als bei ein Attentat ihr ganze Familie hingerichtet wird. Nur mit ihrer geheimem Gabe gelingt ihr die Flucht vom Hofe, wo sie immer nur im Schatten der ihrer Familie gelebt hat.
Auf ihrer Flucht trifft sie mit dem Gladiator Lucas Sullivan zusammen.

Zu viel möchte ich gar nicht über dieses Buch verraten, es nimmt nur die Spannung, und das wäre sehr schade. Die Geschichte hat mir gut gefallen auch die Charaktere, die darin vorkommen. Lady Everleigh, später Evie, ist ein starker Charakter. Sie weiß, was ihre Stärken sind, und weiß auch, wie sie diese einzusetzen hat. Lucas Sullivan, der berüchtigte Gladiator, ist für mich aber noch ein Buch mit sieben Siegeln. Auch nachdem ich das Buch beendet habe kann ich nicht sonderlich viel über ihn sagen.
Es ist zwar ein Fantasyroman mit einer Liebesgeschichte, denke ich jedenfalls, aber so viel, merkt man in dem ersten Teil. Natürlich gibt es ab und an mal prickelnde Momente, auf die ein Leser, der Liebesgeschichte liebt, so hin fiebert, aber sie sind ziemlich spärlich. Wer hier also auf heiße Liebesszenen mit viel Herzschmerz und küssen hofft, der wird enttäuscht. Aber dennoch lohnt es sich dieses Buch zu lesen.

Die Autorin hat hier ihre eigene Fantasy Welt geschaffen und schafft es mit ihrem guten und flüssigen Schreibstil den Leser dort hin zu entführen. Ab und an empfand ich die Schilderungen und Beschreibungen als sehr in die Länge gezogen, aber das wird im Laufe des Romans weniger und dann konnte ich auch besser in die Geschichte eintauchen.

Mir hat der Auftakt zu dieser Reihe sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.






  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere