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Veröffentlicht am 12.04.2018

✎ Joy Fielding - Ein mörderischer Sommer

Ein mörderischer Sommer
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Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass mir vieles bereits entfallen ist. Die Geschichte hat keinerlei Nachklang, man vergisst sie viel zu schnell.

Ich fand die Idee des unheimlichen Stalkers ...

Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass mir vieles bereits entfallen ist. Die Geschichte hat keinerlei Nachklang, man vergisst sie viel zu schnell.

Ich fand die Idee des unheimlichen Stalkers anfangs wirklich interessant. Die ersten Seiten sind auch noch ok, aber dann fängt es an, langweilig zu werden. Im Prinzip wird nämlich alles lediglich ständig wiederholt. Teilweise war ich sogar richtig genervt von den Charakteren. Nicht, weil ich ihr Gebaren nicht nachvollziehen konnte - jeder Mensch ist / handelt schließlich anders. Aber ich konnte dieses Mimimi irgendwann einfach nicht mehr lesen.

Das Buch beinhaltet im Grunde zwei Geschehnisse. Weder das eine noch das andere blieb über die Strecke fesselnd. Am Ende blieb sogar einiges ungeklärt, obwohl man doch gerade das wissen wollte - dafür habe ich schließlich bis zum Schluss durchgehalten.

Zudem fand ich die Story sehr konstruiert. Wenig glaubhaft werden die Ereignisse geschildert, die bei mir oft nur ein Kopfschütteln hervorriefen. Daher gibt es von mir an dieser Stelle keine Leseempfehlung.

©2018

Veröffentlicht am 11.04.2018

✎ Joy Fielding - Im Koma

Im Koma
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Ohne den Klappentext zu kennen, begann ich dieses Werk zu lesen - und war ziemlich schnell durch damit.

Direkt zu Anfang wird man mit der Situation, in der sich Casey befindet, konfrontiert und weiß, ...

Ohne den Klappentext zu kennen, begann ich dieses Werk zu lesen - und war ziemlich schnell durch damit.

Direkt zu Anfang wird man mit der Situation, in der sich Casey befindet, konfrontiert und weiß, worum es die nächsten Seiten gehen wird. Dabei ist es der Autorin gelungen, mir diese wirklich nahe zu bringen, sodass ich die beklemmenden Gefühle der Protagonistin oft selbst spürte.

Aber nicht nur Casey wird einem nahe gebracht, auch die anderen Personen bekommen eine Persönlichkeit und Charakter.

Ziemlich schnell wird aufgedeckt, wer der Mörder ist. Das störte mich anfangs sehr, denn man stellt natürlich seine eigenen Theorien auf und verwirft sie immer wieder. Die Verfasserin rückte ständig neue Informationen in den Fokus, deren man sich annahm oder direkt wieder verwarf. Als die Katze dann aus dem Sack war, war zumindest diese Spannung nicht mehr gegeben.

Danach fieberte man jedoch mit Warrens Ehefrau mit. Ihr Zustand ist beklemmend und die Geschehnisse um sie herum lassen einem manchmal den Atem stocken.

Das Finale fand ich dann ok. Vorher gab es noch eine Szene, die mich sprachlos machte und mit der ich so nicht gerechnet habe, aber das Ende war so ähnlich vorhersehbar.

Dennoch ist dies ist auf alle Fälle mal wieder ein Psychothriller von Joy Fielding, den ich mochte und den ich auch gerne weiterempfehle.

©2018

Veröffentlicht am 10.04.2018

✎ Petra Mikutta - Sie werden lachen. Mein Mann ist tot

Sie werden lachen. Mein Mann ist tot
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Ein (fast) jeder kennt es wohl: Ein geliebter Mensch ist aus dem Leben geschieden. Egal ob plötzlich oder nach langem Kampf - es ist immer ein Verlust, der weh tut und das meist sehr lange.

Die Autorin ...

Ein (fast) jeder kennt es wohl: Ein geliebter Mensch ist aus dem Leben geschieden. Egal ob plötzlich oder nach langem Kampf - es ist immer ein Verlust, der weh tut und das meist sehr lange.

Die Autorin hat im vorliegenden Buch ihr erstes Jahr nach ihrem schweren Verlust beschrieben und uns mit auf ihre Reise genommen. Genau das sollte man beim Lesen immer im Hinterkopf haben: Es ist ihre Reise, sie möchte nicht aufzeigen, wie ein jeder andere damit umzugehen hat.

Ich habe mich teilweise in den Gegebenheiten selbst wiedergefunden und konnte gut mit ihr mitfühlen. Auch wenn mein Verlust bereits einige Jahre her ist, vergisst man ihn doch nie ...

»Nichts wird gut.
Egal, was geschehen wird, alles bleibt verkehrt.
Der einzige Weg ist, mich mit dem Verkehrten anzufreunden.« (S. 166)

Dennoch muss ich gestehen, dass dies kein Buch ist, welches ich gerne weiterempfehlen werde.

Ihren Schreibstil fand ich teilweise etwas verwirrend. Sie springt sehr viel in der Zeit und das machte es mir nicht immer einfach, ihr flüssig zu folgen.

Außerdem habe ich zu ihr persönlich eher weniger einen Kontakt herstellen können, da mir vieles zu distanziert war. Die Verfasserin spricht einiges an, lässt das meiste jedoch einfach im Raum stehen, bei dem ich gerne mehr Informationen gehabt hätte.

Man darf hier wirklich keinen Ratgeber für die Trauerbewältigung erwarten. Petra Mikutta zeigt einfach auf, wie es ihr ergangen ist und wie sie in verschiedenen Situationen reagiert hat. Und vor allem: Was sie sich von ihren Mitmenschen gewünscht hätte. Ich denke, an dieser Stelle kann man sich das ein oder andere noch mitnehmen.

©2018

weitere Zitate:

»Ich wünschte, der Tod ließe mit sich handeln.« (S. 52)

»Kondolenz ist eine undankbare Angelegenheit. Für die richtige Menge und den idealen Abstand gibt es keine Formel.« (S. 66)

»Der Film ist für Jugendliche unter 16 nicht freigegeben, das Leben schon.« (S. 164)

»"Warum melden die sich nicht, glauben die, Sterben wäre ansteckend?", [...]« (S. 237)

Veröffentlicht am 30.03.2018

✎ Elena Ferrante - Neapolitanische Saga 2 Die Geschichte eines neuen Namens

Die Geschichte eines neuen Namens
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Obwohl mir Band 1 nicht sonderlich zusagte, habe ich dennoch zum nächsten Teil der Neapolitanischen Saga gegriffen. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Autorin weiterverfahren ist.

Nachdem ich das Ganze ...

Obwohl mir Band 1 nicht sonderlich zusagte, habe ich dennoch zum nächsten Teil der Neapolitanischen Saga gegriffen. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Autorin weiterverfahren ist.

Nachdem ich das Ganze nun auf mich habe wirken lassen, bin ich ein wenig gnädiger in meiner Ansicht als zuvor. Jedoch muss ich anmerken, dass ich (noch immer) nicht überzeugt bin.

Elena Ferrante hat einen Schreibstil und eine Art zu erzählen, die es nicht immer einfach macht, an der Geschichte dran zu bleiben. Oft erwischte ich mich bei dem Gedanken, dass ich nicht weiß, wohin mich das Ganze führen soll.

Es ist auf alle Fälle hilfreich, dass vorne ein Namensverzeichnis enthalten ist, denn es tauchen so viele davon auf, dass man sie nicht alle immer behalten kann.

Ich denke, die Schriftstellerin hat eines auf alle Fälle erreicht: Man spricht über ihre Bücher. Mich zumindest hat es neugierig gemacht und ich würde gern erfahren, was ihre Motivation war, über zwei so unterschiedliche Charaktere zu schreiben, die auch noch befreundet zu sein scheinen. (wobei ich dies nicht als Freundschaft bezeichnen würde)

Meine Ansicht hat sich im Vergleich zu 'Meine geniale Freundin' jedenfalls verändert. Vielleicht lese ich aus Neugierde den nächsten Teil ebenfalls. Vielleicht aber auch nicht. Ich denke, eine Leseempfehlung kann ich auch an dieser Stelle nicht aussprechen, da es mir schwierig erscheint, den richtigen Personenkreis dafür zu treffen.

©2018

Veröffentlicht am 29.03.2018

✎ Joy Fielding - Die Schwester

Die Schwester
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Durch ein Interview bin ich damals auf dieses Buch aufmerksam geworden und war gespannt, wie Joy Fielding ihre Fantasie spielen lässt.

Der gewohnt leichte Schreibstil ließ mich auch dieses Werk einfach ...

Durch ein Interview bin ich damals auf dieses Buch aufmerksam geworden und war gespannt, wie Joy Fielding ihre Fantasie spielen lässt.

Der gewohnt leichte Schreibstil ließ mich auch dieses Werk einfach lesen und machte es mir einfach, der Geschichte zu folgen.

Da man durch den Klappentext bereits einiges verraten wird und ich die Tat von damals immer im Hinterkopf hatte, gab es für mich keine Überraschungen. Aber damit hatte ich dieses Mal auch nicht gerechnet. Mich trieb die Neugier an, ob die Autorin es schafft, mich zu überzeugen.

Die Charaktere sind gut dargestellt. Gerade auch Caroline und ihre Tochter und deren Beziehung zueinander. Ich fand es wirklich glaubhaft dargestellt, was so ein Verlust mit einem anstellen kann.

Auch die Perspektivwechsel zwischen früher und heute haben mir gefallen. So bekommt man in beides einen Einblick. Als aufmerksamer Leser bekommt man so aber auch schon relativ früh eine Ahnung, was damals wirklich passiert ist. Dennoch hat mich dies nicht vom Lesen abgehalten, da ich die Beweggründe erfahren wollte. Wie gesagt, ich hatte dieses Mal meine Erwartungen nicht sehr hoch geschraubt, sondern diese Lektüre eher mit dem Gedanken gelesen, dass ich ja bereits weiß, worum es geht.

Für mich ein solider Roman aus der Feder von Frau Fielding. Daher gebe ich gerne eine Leseempfehlung, würde jedoch darauf hinweisen, dass man es mit dem Hintergedanken lesen sollte, dass man hier nichts Neues erwarten darf.

©2018