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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2025

Atmosphärisch, jedoch leider nicht ganz meins

Fate of Stone
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Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre ...

Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre wird gut transportiert. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt.

Thalia wirkt wie eine Journalistin, die außerhalb der Geschichte kaum ein eigenes Leben zu haben scheint. Wir begegnen kurz ihrem einzigen Freund – der jedoch direkt ermordet wird. Familie oder weitere soziale Kontakte fehlen völlig, stattdessen lebt sie in oberflächlichen Begegnungen und One-Night-Stands. Im Verlauf der Handlung wird zwar deutlich, warum sie so isoliert lebt, dennoch empfand ich diesen Einstieg als etwas irritierend und unausgewogen. Arion, der männliche Gargoyle, bleibt für mich leider etwas blass. Zwar erfahren wir einiges über seine Vergangenheit, doch in der Gegenwart wirkt er eher oberflächlich und wenig greifbar. Die Liebesgeschichte zwischen Thalia und Arion entwickelt sich als klassische Insta-Love – eine sofortige, intensive Verbindung, die trotz einer späteren Erklärung für mich nicht ganz nachvollziehbar war.

Nach dem Klappentext habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Elementen aus dem Suspense, faszinierenden fantastischen Wesen und einem coolen deutschen Setting gefreut. All diese Aspekte sind tatsächlich vorhanden – es gibt Morde, einen Fluch und eine Protagonistin, die viel durch Köln läuft und fährt. Doch leider bleiben viele dieser Elemente eher oberflächlich angedeutet, statt wirklich intensiv ausgearbeitet zu werden. Mehrere Themen werden nur gestreift, Hinweise fallen den Charakteren zu leicht in den Schoß, und die finale Auflösung konnte mich persönlich nicht überzeugen. Die Grundidee der Autorin ist wirklich vielversprechend, aber insgesamt habe ich leider nicht den Zugang zur Geschichte gefunden, den ich mir gewünscht hätte.

Mein Fazit

A Fate of Stone bringt spannende Ideen mit – ein düsterer Fluch, fantastische Wesen und ein ungewöhnliches Setting mitten in Köln. Doch trotz dieser vielversprechenden Ansätze bleibt die Umsetzung für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Charaktere wirken oft blass, die Liebesgeschichte entwickelt sich zu schnell, und viele Handlungselemente werden nur angerissen statt vertieft. Die Autorin hat definitiv ein gutes Gespür für Atmosphäre und eine interessante Grundidee, aber leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz erreichen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Spicy & leidenschaftlich

The Charlie Method
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Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive ...

Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der drei Protagonisten erzählt, um auch jede Sichtweise einzufangen.

Charlie als Figur hat definitiv Potenzial, aber ihr innerer Konflikt zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung bleibt oft an der Oberfläche. Die Liebesgeschichte? Schnell, heiß, und sehr spicy. Will und Beckett sind charmant, sodass ich wirklich verstehen kann, wie man sich in beide verlieben kann. Reverse Harem wird mittlerweile immer häufiger und auch attraktiver in Geschichten, jedoch merke ich, dass ich mich persönlich damit nicht zu 100% identifizieren kann. Irgendwie bleibt für mich dann immer etwas auf der Spur, hier wirkt alles sehr humorvoll oberflächlich.

Die Grundidee hat mich neugierig gemacht: eine Protagonistin mit zwei Gesichtern, die versucht, zwischen Erwartungen und Selbstverwirklichung ihren Weg zu finden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich selbst im Weg steht. Die Dreiecksbeziehung mit Will und Beckett bringt zwar Drama, aber vieles wirkt konstruiert und geht mir zu schnell. Statt echter Entwicklung gibt’s eher Schlagabtausch und heiße Szenen – unterhaltsam, ja, aber nicht unbedingt tiefgründig. Ich hätte mir mehr Raum für Charlies innere Reise gewünscht, statt ständigem Hin und Her.

Mein Fazit

The Charlie Method ist ein unterhaltsamer College-Romance-Roman mit Spice und Tempo, der sich gut weglesen lässt. Für mich persönlich fehlte jedoch das gewisse Etwas, um wirklich mitzufiebern – trotzdem ein netter Ausflug in die Welt der Campus Diaries.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein magischer Kampf um die Krone

Heir of Storms
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Meine Meinung

"Das tanzende Licht der Fackel lässt Fox' Augen grün funkeln. »Ich mag zwar ein Erbe der Terrathian sein, aber ich bin als Goldauge aufgewachsen«, sagt er. »Wo andere nur hinschaue, sehe ...

Meine Meinung

"Das tanzende Licht der Fackel lässt Fox' Augen grün funkeln. »Ich mag zwar ein Erbe der Terrathian sein, aber ich bin als Goldauge aufgewachsen«, sagt er. »Wo andere nur hinschaue, sehe ich. Und ich sehe dich, Sturmweberin. Ich sehe alles von dir.«" (Heir of Storms, S. 307)

Das Cover ist farblich sehr eindrucksvoll und detailreich, außerdem passt es gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Geschichte ist leicht, flüssig und sehr mitreißend, sodass man sehr schnell in die Geschichte eintauchen kann. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Blaze erzählt.

Blaze ist eine klassische Heldin, die zunächst zurückgezogen lebt und erst im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst. Ihre Entwicklung folgt zwar bekannten Mustern und bietet wenig Überraschungen, dennoch habe ich sie sofort ins Herz geschlossen – denn sie ist unglaublich authentisch gezeichnet. Zu Beginn lebt Blaze abgeschieden im Anwesen ihrer Großmutter. Erst das Turnier um die Krone der Wassermagier bringt sie an den königlichen Hof, wo sie sich zum ersten Mal unter Menschen mischen muss. Mit jeder Herausforderung im Turnier öffnet sie sich mehr und entfaltet nicht nur ihre Magie, sondern auch ihre Persönlichkeit. Zur Liebesgeschichte möchte ich noch nicht zu viel verraten – Spoilergefahr! – aber ich kann sagen: Sie ist charmant und unterhaltsam und fügt sich wunderbar in die Gesamtgeschichte ein.

Der Weltenbau hat mich richtig begeistert – vor allem das Zusammenspiel der Magie ist faszinierend und macht Lust auf mehr! Ich hoffe sehr, dass wir im zweiten Band noch tiefer in diese Welt eintauchen dürfen, denn bisher haben wir vor allem viel Zeit im Palast verbracht. Der kaiserliche Hof ist ein brodelnder Kessel aus Magie und höfischen Intrigen. Blaze muss nicht nur in den Wettkämpfen um die Wasserkrone bestehen, sondern auch häufig um ihr Leben fürchten. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und gipfelt in einem packenden Finale. Klar, magische Kämpfe sind in Fantasyromanen keine Seltenheit – aber die Autorin schafft es, den Wettstreit unterhaltsam zu erzählen. Die Charaktere sind lebendig und die Dynamik zwischen ihnen sorgt für ordentlich Zündstoff. Der erste Band endet spannend, aber glücklicherweise ohne einen fiesen Cliffhanger – was ich persönlich sehr angenehm fand.

Die Geschichte hat mich gut unterhalten, auch wenn ihr das gewisse Etwas zum Highlight noch fehlt. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Mein Fazit

Heir of Storms überzeugt mit einer atmosphärischen Welt, spannenden Wettkämpfen und einer sympathischen Heldin, die man einfach gernhaben muss. Auch wenn die Geschichte nicht völlig neu ist, punktet sie mit liebevoll gezeichneten Charakteren, einem stimmigen Magiesystem und einem Finale, das Lust auf mehr macht. Wer höfische Intrigen, magische Turniere und eine überraschende Liebesgeschichte mag, wird hier definitiv gut unterhalten. Ich freue mich schon auf Band zwei – denn Blaze hat noch einiges vor sich!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Bewegend & spannend

Not Quite Dead Yet
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Meine Meinung

“Was war das für eine Wahl? An den meisten Tagen konnte Jet sich ja noch nicht einmal entscheiden, was sie zum Frühstück essen sollte. Und nun hieß es, jetzt sterben oder in einer Woche?” ...

Meine Meinung

“Was war das für eine Wahl? An den meisten Tagen konnte Jet sich ja noch nicht einmal entscheiden, was sie zum Frühstück essen sollte. Und nun hieß es, jetzt sterben oder in einer Woche?” (Not Quite Dead Yet, Kapitel 3)

Das Cover finde ich irgendwie sehr cool und auch die Farben sind sehr auffällig.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, detailreich und sehr atmosphärisch, sodass man direkt eine Sogwirkung in der Geschichte hat. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die Gedanken- und Gefühlswelt von Jet.

Am Anfang dachte ich, Jet würde mir in der Geschichte das Leben schwer machen. Sie wirkte auf mich unsympathisch, unselbstständig und ziemlich nörgelig. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr hat sie mich überrascht – und berührt. Ihre Charakterentwicklung ist beeindruckend und tiefgreifend. Sicherlich spielt die Tatsache eine große Rolle, dass ihr Leben plötzlich ein festes, greifbares Ablaufdatum hat. Aber genau das scheint in ihr eine ungeahnte Stärke freizusetzen. Mit jeder Seite habe ich mich mehr in sie verliebt. Ihre Offenheit, ihre Zielstrebigkeit und der Wunsch, sich selbst und anderen noch etwas zu beweisen, machen sie unglaublich nahbar. Jet ist ein faszinierender Charakter, der mich nicht mehr loslässt. Ich kann mir kaum vorstellen, was es mit einem Menschen macht, zu wissen, dass nur noch eine Woche bleibt – aber die Autorin bringt genau dieses Gefühl so eindrucksvoll und authentisch rüber, dass Jet für mich einfach phänomenal ist.

Dieses Buch hat mich regelrecht überwältigt. Je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen – bis ich völlig darin versunken war. Die Idee, dass Jet ihren eigenen Mord aufklärt, klingt zunächst nach einem klassischen Fantasy-Plot. Doch Holly Jackson gelingt es auf beeindruckende Weise, daraus eine Geschichte zu formen, die sich absolut real und greifbar anfühlt. Gemeinsam mit Billy begibt sich Jet auf die Suche nach ihrem Mörder – und stößt dabei auf ein düsteres Geheimnis nach dem anderen. Was sich hinter den Fassaden eines scheinbar ruhigen Kleinstadtlebens verbirgt, ist erschütternd. Immer mehr Menschen scheinen ein Motiv zu haben, Jet etwas anzutun – weit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte. Die Verstrickungen sind so raffiniert und spannend, dass ich oft sprachlos war. Viele Wendungen habe ich nicht kommen sehen, und den wahren Täter habe ich tatsächlich erst ganz am Ende verdächtigt.

Doch was dieses Buch wirklich besonders macht, ist Jets Geschichte selbst. Ihre Perspektive verleiht der Handlung eine emotionale Tiefe, die mich tief berührt hat. Am Ende saß ich mit Tränen in den Augen da – nicht nur wegen der Auflösung, sondern weil Jet mir so sehr ans Herz gewachsen ist. Dieses Buch ist ein echtes Highlight, von der ersten bis zur letzten Seite.

Mein Fazit

Not Quite Dead Yet ist weit mehr als ein spannender Thriller-Roman – es ist eine tief berührende Geschichte über Selbstfindung, Mut und die Kraft, das eigene Schicksal anzunehmen. Jet, die zunächst wie eine schwierige Protagonistin wirkt, entfaltet sich im Laufe der Handlung zu einer Figur voller Tiefe, Stärke und Menschlichkeit. Ihre Entwicklung ist ebenso überraschend wie bewegend und macht sie zu einem Charakter, der lange nachhallt. Holly Jackson gelingt es meisterhaft, eine fantastische Idee mit emotionaler Authentizität zu verbinden und dabei eine Atmosphäre zu schaffen, die unter die Haut geht. Dieses Buch hat mich nicht nur gefesselt, sondern auch emotional aufgewühlt – ein echtes Highlight, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Humorvolle Zeitreise

Harrowmore Souls (Band 7)
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Meine Meinung

Das Cover passt wieder absolut in die Reihe.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll, sodass man eigentlich nur so durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird ...

Meine Meinung

Das Cover passt wieder absolut in die Reihe.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll, sodass man eigentlich nur so durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die unterschiedlichen Charaktere der Geschichte.

Die Handlung setzt nahtlos am vorherigen Band an und bleibt durchgehend spannend. Die Kanzlei Harrowmore steht unter enormem Druck, denn ein wichtiges Mitglied des Teams – Miranda – ist seit dem letzten Abenteuer spurlos verschwunden. Niemand weiß, wohin sie gegangen ist. Während alle fieberhaft nach ihr suchen, muss sich Conny gleichzeitig mit seiner eigenen Zukunft auseinandersetzen – einer Zukunft, die sich hartnäckig zu erfüllen scheint, obwohl er ihr lieber aus dem Weg gehen würde.

Miranda hingegen ist in der Vergangenheit gestrandet – und das Warten dort ist alles andere als aufregend. Kurzerhand begibt sie sich auf die Spur eines Geistes, um der Verlobten ihres Verlobten zu entkommen.

Die Autorin entfaltet erneut ein magisches Abenteuer voller Spannung und Charme. Mit viel Humor und Feingefühl verpackt sie tiefgründige Themen in eine Geschichte, die sich wie ein Heimkommen anfühlt.

Mein Fazit

Mit Sommer 1956 geht die Geschichte der Kanzlei Harrowmore ruhig, aber spannend weiter. Die Figuren stolpern wie gewohnt durch Zeit und Magie, und dabei bleibt viel Raum für schräge Begegnungen, stille Momente und kleine persönliche Dramen. Die Autorin erzählt mit einem liebevollen Blick auf ihre Charaktere und einem feinen Gespür für Atmosphäre. Das Buch ist wie eine schöne Tasse Kakao mit Kuscheldecke.

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