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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2020

21. Jahrhundert Rugby trifft auf 19. Jahrhundert Romantik

Playing for Good
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Obwohl es Sportler Stories fast wie Sand am Meer gibt ist diese besonders. Wieso?
Der Sportler hat es nicht darauf abgesehen eine Frau nach der anderen abzuschleppen. Und die Frau ist keine selbstbewusste ...

Obwohl es Sportler Stories fast wie Sand am Meer gibt ist diese besonders. Wieso?
Der Sportler hat es nicht darauf abgesehen eine Frau nach der anderen abzuschleppen. Und die Frau ist keine selbstbewusste oder zurückhaltende Frau, die entweder nichts von Sportlern hält, beziehungsweise weiß, was und wen sie wohl. Obwohl, nicht ganz.
Unsere Eleanor hält nichts von der heutigen Mode, sie ist eine leidenschaftliche Verfechterin a la Jane Austen.
Sie scheut sich nicht davor das zu wollen und darauf zu warten, was sich insgeheim viele Frauen wünschen. Den perfekten Gentleman, der ihr den Hof macht. Der Etikette beweist und sich nach den Regeln des charmanten Verführen richtet, ohne dabei nur auf das eine Eine hinaus zu sein.
Sie ist ein erfrischender Charakter, der mir von Anfang an sympathisch gewesen ist. Genauso wie Bodie, der eine gute Mischung aus Gentleman und Neandertaler vorweist.
Der Verlauf der Geschichte ist gleichermaßen unterhaltsam wie prickelnd, denn dass die Funken zwischen ihnen sprühen merkt man ganz genau.
Natürlich dürfen hier der typische Charakter "Beschützer" und "Unterstützer" nicht fehlen, was das Buch umso unterhaltsamer macht.
Ihre Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und hatte das ein oder andere Schmunzeln auf dem Gesicht.
Der einzige Manko meiner Meinung nach ist die fehlende Spannung. Trotz der Ereignisse kommt mir diese einfach zu flach vor, sodass es zwar eine angenehme Lektüre ist, aber der Spannungsbogen leider noch an Überarbeitung bedarf. Aber wer auf Sportler Stories steht und einer Abwechslung nicht abgeneigt ist kann ich sie wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Potential nach oben

Autumn Leaves
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Wir waren kaputt, trugen beide eine Maske. Jeder auf seine eigene Art und Weise, gemeinsam - und doch allein.

Wenn ich mein Empfinden zu diesem Buch beschreiben müsste gleicht es einer mittelmäßigen ...

Wir waren kaputt, trugen beide eine Maske. Jeder auf seine eigene Art und Weise, gemeinsam - und doch allein.

Wenn ich mein Empfinden zu diesem Buch beschreiben müsste gleicht es einer mittelmäßigen Achterbahnfahrt.
Der Anfang war langwierig, schleppend. Ich hatte Probleme mich mit Autumn und dem Erzählstil anzufreunden, und auch was Bryan angeht, war ich ihm nicht wohlgesonnen. Es kamen Szenen vor, wo ihre Gedanken oder auch ihr Verhalten total widersprüchlich gewesen sind, und ich einfach nur den Kopf schütteln konnte (wenn ihr es lesen solltet, verweise ich hier auf ihre Gedanken bezüglich ihrer Mutter und den Interviews hin, dann versteht ihr was ich meine).
Was ich positiv finde ist, dass es sich um eine Sportart dreht, die nicht zum typischen Klischee gehört und die Geschichte so etwas aufwertet. Was dies jedoch meiner Meinung nach wieder runzerzieht ist wie Autumn gepriesen und gelobt wird. Auch hier habe ich es einfach zu realitatsfern empfunden.
Die Probleme, welche Autumn und Bryan jeweils selbst in sich tragen, sind nachvollziehbar und erklären ihr Denken und ihr Verhalten, was die sprunghaften 'Entscheidungen' aber wieder zunichte machen, was die Geschichte wieder mehr runzerzieht, als es nötig wäre.
Letztendlich bin ich zwar mit ihnen warm geworden und hatte keine Probleme die Geschichte fertig zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass ich mehr erwartet habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Jede Liebe verdient eine zweite Chance

Repeat This Love
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Allein das Cover und der Klappentext haben mich sofort überzeugt dieses Buch vorzustellen, weshalb ich mich riesig gefreut habe, sobald es seinen Weg in meine Hände gefunden hat.
Man wird quasi von Anfang ...

Allein das Cover und der Klappentext haben mich sofort überzeugt dieses Buch vorzustellen, weshalb ich mich riesig gefreut habe, sobald es seinen Weg in meine Hände gefunden hat.
Man wird quasi von Anfang an in die Geschehnisse geworfen und lernt mit Clementine zusammen ihre Vergangenheit kennen. Angefangen mit Ed, ihrer großen Liebe, dem so offensichtlich das Herz gebrochen hat. Man spürt durch das gesamte Buch die Entwicklung zwischen ihnen, lernt den Mann hinter der bunten Haut kennen und vor allem, was es heißt, eine zweite Chance zu bekommen.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Kylie aufgezeigt hat wie sehr ein Mensch sich durch solche Geschehnisse verändern können und gleichzeitig dieselbe Person bleiben.
Als Leser hat man sofort Fronten gebildet - wen nickt man mit gutem Gewissen ab, wer kommt einem nicht ganz koscha vor.
Auch ich und meine Buddy-Readerin haben immer wieder unsere Vermutungen gehabt, was es mit Clementine's Überfall auf sich hat, was einen unweigerlich mitfiebern ließ, ob man am Ende richtig gelegen hat.
Ich konnte mich wunderbar in die Charaktere versetzen, habe innerlich mir Clementine mitgefühlt und kann nur dazu sagen, dass ich das wirklich toll finde.
Der einzige Haken - aber das ist vielleicht Meckern auf höherem Niveau - ist das Ende. Meiner Meinung nach war es im Vergleich zum Rest der Story zu kurz angebunden. Dort hätte man sicher noch ein paar Seiten mehr einbauen können, sonst jedoch eine absolute Empfehlung!

Fazit: 4.5 von 5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Hervorragender Auftakt!

Vicious Cycle: Teuflisch
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Eine Bikergang, Tattoos und ganz viel Testosteron? Diese Mischung hat von Anfang an perfekt geklungen und sie hat mich genauso wenig enttäuscht.

Die Raiders sind nicht nur eine Gang, sondern eine Familie, ...

Eine Bikergang, Tattoos und ganz viel Testosteron? Diese Mischung hat von Anfang an perfekt geklungen und sie hat mich genauso wenig enttäuscht.

Die Raiders sind nicht nur eine Gang, sondern eine Familie, und das spürt man in jeder einzelnen Zeile dieses Buches. Trotz der bunten Mischung aus Ruppigkeit, Beschützer und Muskeln habe ich die ganze Truppe von Anfang an in mein Herz geschlossen. Genauso wie die kleine Willow, mit der das Buch überraschenderweise begonnen und diese Tatsache eindeutig Pluspunkte bei mir gesammelt hat.

Die Autorin hat es in diesem Buch geschafft eine hervorragende Mischung aus Spannung, Rivalitäten, Knistern und Liebe - in verschiedenen Arten - zu kreieren und hat mich nachts wach gehalten, nur damit ich das Buch nicht aus der Hand legen musste.
David - oder auch als Deacan bekannt - und Alexandra sind das perfekte Beispiel für Gegensätze, die sich anziehen und zueinander gehören. Die sich ausgleichen und zusammen eine perfekte Harmonie bilden. Beide haben ihre Schwachpunkte, zeigen aber auch, was sie wollen und für was sie bereit sind zu kämpfen.

Das einzige, was mich von den vollen 5 Sternen abhält, ist eine Spanne von Alexandra, in der sie mir emotional etwas zu übertrieben vorkam. An der Stelle hätte es mir genügt, wenn gezeigt wird, wie wichtig ihr Deacan ist, und nicht, dass sie ihre Gefühle so maßlos übertrieben beschreibt. Sonst ist der Auftakt der Hells Raiders Reihe hervorragend gelungen - und ich brenne darauf die kommenden Teile zu lesen!
Fazit: 4.5 von 5🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

Fantastischer Einstieg!

Throne of Glass - Die Erwählte
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Auf Empfehlung habe ich mich nun an den Auftakt der Throne Of Glass Reihe gewagt und muss sagen - Ich bin positiv überrascht!
Was meine Neigung zu Fantasy Büchern angeht, ist diese sehr begrenzt, da mich ...

Auf Empfehlung habe ich mich nun an den Auftakt der Throne Of Glass Reihe gewagt und muss sagen - Ich bin positiv überrascht!
Was meine Neigung zu Fantasy Büchern angeht, ist diese sehr begrenzt, da mich nur selten ein Buch oder Klappentext in dem Genre anspricht. Und ich bereue es nicht sie begonnen zu haben.

Caleana ist ein Charakter, den man selten in Büchern findet. Eine Frau, die genau weiß, was sie will, und sich von so gut wie nichts davon abhalten lässt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, aufmüpfig - einfach erfrischend. Die emotionalen Szenen standen in diesem Buch nicht im Vordergrund, was mit in anbetracht der Storyline sehr gut gefallen hat. Dennoch war sie präsent und man hat sich innerlich wieder und wieder dieselbe Frage gestellt - Dorian oder Chaol?
Zugegeben, bis zum Ende des Buches konnte ich mich nicht entscheiden, denn ich habe beide Männer ins Herz geschlossen. Sei es denn verschlossenen Chaol, zu dem der Spruch - harte Schale, weicher Kern - passt, oder Dorian, der sich jedem Klischee versucht zu widersetzen und durch seine Sympathie eindeutig gepunktet hat. Und vielleicht auch durch einen gewissen Fellknäuel, wer weiß das schon.

Und was mich besonders gefreut hat, ist dass die Action der Story mich jciht abgeschreckt, sondern immer mehr fasziniert hat. Ich zähle mich nicht zu den Lesern, die auf Action-geladene Stories steht, doch hier habe ich vom Anfang bis zum Ende mitgefiebert. Man hatte das Gefühl direkt dabei zu sein, was durch den Schreibstil von Sarah umso mehr unterstreicht wurde.

Was kann ich noch sagen? Mein Read-A-Thon hat sehr gut gestartet. Und was mein nächstes Ziel sein wird? Ich sage so viel - es wird heimisch ❤️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere