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Jenny_C

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein bisschen schwächer als Band 1, aber ein guter Abschluss!

Flying High
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Nach dem fiesen Ende aus Band 1 war ich froh direkt zum zweiten Band greifen zu können. Dieser setzt nahtlos an die Geschehnisse aus Band 1 an. Nachdem ich einige eher ernüchternde Rezensionen zu dem ...

Nach dem fiesen Ende aus Band 1 war ich froh direkt zum zweiten Band greifen zu können. Dieser setzt nahtlos an die Geschehnisse aus Band 1 an. Nachdem ich einige eher ernüchternde Rezensionen zu dem Buch gelesen habe war ich ein wenig besorgt, dass mir das Buch nicht gefallen würde, aber das war zum Glück nicht so, allerdings kann ich die eher weniger begeisterten Meinungen trotz allem ein Stück weit nachvollziehen.

Bereits im ersten Band ging es um die Bewältigung eines Verlustes, doch obwohl dieser auch im Fokus stand, gab es noch viel anderes, was davon abgelenkt hat. Hier spielt die Trauerbewältigung nun eine noch viel größere Rolle. Nach Hailees Fast-Selbstmord braucht sie Zeit um wieder in die Spur zu kommen. Sie bekommt Hilfe von ihren Eltern und einer Psychologin. Von ersterem war ich nicht unbedingt begeistert, das Verhältnis zu ihren Eltern und die „Hilfe“ ihrer Eltern hat ihr nicht unbedingt geholfen, im Gegenteil. Von den Therapiesitzungen hätte ich gerne mehr mitbekommen.

Vielen hat es nicht gefallen, dass das Buch so wenig ereignisreich war. Die beiden Protagonisten stecken mehr oder weniger fest und die Entwicklung geht nur langsam vonstatten. Ich kann verstehen, dass es manchen zu langsam geht, ich selbst bin auch etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich es eigentlich ganz gut, denn gerade dieser langsame Prozess wirkt auf mich realistisch, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man das was Hailee durchgemacht hat mal eben so überwinden kann. Andererseits nimmt es der Geschichte auch etwas an Spannung und sie plätschert ein wenig vor sich hin.

Fazit
Flying High war ein guter Abschluss der Reihe, leider gab es diesmal einige Längen, die die Geschichte ein wenig vor sich haben hinplätschern lassen. Nichts desto trotz hat mir der Abschlussband gut gefallen.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Falling Fast

Falling Fast
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Bei gehypten Büchern bin ich immer ein wenig zwiegespalten, manchmal kann ich die Begeisterung nicht wirklich teilen und bin am Ende enttäuscht, aber bei „Falling Fast“ war das definitiv nicht der Fall. ...

Bei gehypten Büchern bin ich immer ein wenig zwiegespalten, manchmal kann ich die Begeisterung nicht wirklich teilen und bin am Ende enttäuscht, aber bei „Falling Fast“ war das definitiv nicht der Fall. Ich bin froh das Buch gelesen bzw. als Hörbuch gehört zu haben.

Die Geschichte um Hailee und Chase hat mir sehr gut gefallen. Es wird abwechselnd aus deren Perspektiven erzählt, sodass man genau weiß was sie bewegt, diese Gefühle hat die Autorin sehr gut rübergebracht. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne, über Chase erfährt man schon recht früh, was er durchmacht und wie es ihm damit geht. Hailees Vergangenheit wird jedoch nicht wirklich beleuchtet, wobei ich schon früh eine Vermutung hatte, was sie für ein Geheimnis hat.

Der Verlauf der Handlung hat mir gut gefallen. Man lernt die beiden Protagonisten kennen, die einander nur begegnen aufgrund des Todes ihres gemeinsamen besten Freundes Jesper. Sein Tod bringt ihn und andere Freunde wieder zusammen. Die Stimmung ist bedrückend, obwohl man Jesper als Leser nicht kennenlernt und nur durch Geschichten von anderen über ihn erfährt, trauert man ebenfalls um ihn. Hailee und Chase kommen sich natürlich näher und ich mochte sie als Paar sehr gerne. Die vielen gemeinsamen Momente zwischen ihnen waren echt schön, sie geben einander Halt und man wünscht sich, dass das in Zukunft auch so sein wird.

Das Ende war heftig! Obwohl ich bereits vermutet hatte in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird, war ich trotzdem entsetzt als ich am Ende des Buchs angekommen war. Der Cliffhanger ist richtig fies und ich bin mehr als froh, dass die Fortsetzung bereits draußen ist. Nach diesem Ende auf Band 2 zu warten hätte mich echt wahnsinnig gemacht.

Fazit
Das Buch war einfach toll! Die Charaktere waren sympathisch und man konnte stets mit ihnen mitfühlen, überhaupt wurden die Gefühle wunderbar von der Autorin rübergebracht, die Handlung war schön, gefühlvoll und mitreißend, außerdem will mach nach dem unglaublich fiesen Ende unbedingt direkt weiterlesen. Die Autorin hat hier definitiv alles richtig gemacht und ich freue mich schon sehr auf Band 2.

Veröffentlicht am 28.12.2019

Nach Band 1 etwas enttäuschend!

Shadow Dragon
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Eine Kleine Warnung: Lest am besten nicht den Klappentext im Internet, dieser verrät einfach schon viel zu viel von der Handlung und der Text im Schutzumschlag des Buches verrät sogar noch ein weiteres ...

Eine Kleine Warnung: Lest am besten nicht den Klappentext im Internet, dieser verrät einfach schon viel zu viel von der Handlung und der Text im Schutzumschlag des Buches verrät sogar noch ein weiteres Detail mehr. Ich fand es schon ziemlich ärgerlich, dass hierdurch im Grunde die mitunter wichtigsten Ereignisse, die im Buch passieren in diesen paar Sätzen bereits vorweg genommen werden.

Band 2 der Shadow Dragon Trilogie schließt direkt an die Ereignisse aus Band 1 an. Kai und Aiko flüchten auf dem Rücken des Shadow Dragons aus der Kaiserstadt und landen zunächst in Samac. Von dort aus wollen sie sich zurück in ihre Heimat durchschlagen, sind allerdings gezwungen Hilfe anzunehmen.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir Band 2 der Trilogie weitaus weniger gefallen hat als Band 1. Das Buch war nicht direkt schlecht, aber ein wenig enttäuschend, was zum einen daran lag, dass mir die Hauptprotagonistin immer unsympathischer wurde. Ihre Loyalität gegenüber ihrer Heimat, dem Tempel und ihrer Prinzessin empfand ich als ziemlich übertrieben und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Generell konnte ich Kais Gefühle und Handlungen oftmals nicht nachvollziehen. Bereits im ersten Band wird offensichtlich, dass eine Verbindung zwischen ihr und dem Shadow Dragon besteht, aber Erklärungen bekommen wir diesbezüglich leider immer noch nicht.

Auch schade fand ich, dass es hier so gut wie keine neuen Erkenntnisse gibt. Die Handlung war nicht schlecht und hat mir an sich schon gefallen, durch die fehlenden Erklärungen war jedoch vieles hier für mich nicht nachvollziehbar. Die Autorin deutet nur ein paar Dinge an, vermutlich um die Spannung auf den Finalband zu steigern, trotzdem bringt einen das nicht weiter. Auch fand ich das Buch an einigen Stellen etwas langatmig und nur wenig mitreißend.

Die Einbindung der neuen Charaktere Akara und Sang hat mir gut gefallen. Auch das Kennenlernen der unterschiedlichen Königreiche mochte ich sehr, besonders das Forest Kingdom mit seinen Drachen hat mir gut gefallen. Apropos Drachen, der Shadow Dragon taucht in diesem Band leider kaum auf, was ich doch schade fand. Ich hätte mir mehr Szenen mit ihm gewünscht und vor allem auch endlich eine Erklärung was es nun mit ihm und der Verbindung zu Kai auf sich hat.

Fazit
Mit Band 2 der Trilogie konnte mich die Autorin leider nicht wirklich überzeugen. Handlungen und Intentionen der Charaktere waren für mich größtenteils nicht nachvollziehbar, offene Fragen wurden noch immer keine beantwortet und die Geschichte war teilweise auch etwas langwierig. Ich hoffe mit

Veröffentlicht am 27.10.2019

Schön und berührend, eine tolle Ergänzung!

You are my Light
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Auch die Novelle, in der es primär um Noahs Versuche geht, sich als Blinder in der Welt zurecht zu finden war eine gute Ergänzung. Es gab zudem noch ein paar Einblicke, die nach „The Light in Us“ spielen, ...

Auch die Novelle, in der es primär um Noahs Versuche geht, sich als Blinder in der Welt zurecht zu finden war eine gute Ergänzung. Es gab zudem noch ein paar Einblicke, die nach „The Light in Us“ spielen, welche mir sehr gut gefallen haben.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Einfach nur schön!

The Light in Us
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So viele sind von den Büchern der Autorin begeistert, nun bin ich selbst in den Genuss einer ihrer Geschichten gekommen.

“The Light in Us” war sehr emotional. Beide Hauptcharaktere haben Schicksalsschläge ...

So viele sind von den Büchern der Autorin begeistert, nun bin ich selbst in den Genuss einer ihrer Geschichten gekommen.

“The Light in Us” war sehr emotional. Beide Hauptcharaktere haben Schicksalsschläge erlitten, auf der einen Seite Charlotte, die einen geliebten Menschen verloren hat, auf der anderen Seite Noah, der sein Augenlicht durch einen Unfall eingebüßt hat. Beide müssen lernen mir ihren Verlusten zu leben und weiter zu machen, doch das ist leichter gesagt als getan.

Beide Charaktere hatten direkt mein Mitgefühl, Noah war zwar oft übellaunig, anfangs sogar sehr herablassend, aber ich konnte es verstehen und mochte in trotzdem. Es hat mir gut gefallen die Entwicklung der beiden zu beobachten, sowie deren leise, aber stete Annäherung zueinander.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die wechselnden Perspektiven waren gut und wichtig, um beiden Charaktere und deren Gefühle nachzuempfinden. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, kann ich auch sagen, dass mir die Sprecher sehr zusagt haben.

Den Verlauf der Handlung mochte ich zudem sehr. Es lief nicht alles glatt, es gab mehrere Rückschläge, aber nichts desto trotz war alles stimmig und mitreißend. Das Ende hat mir gut gefallen und hat der Geschichte einen guten Abschluss gegeben.

Fazit
„The Light in Us“ war eine sehr berührende, schöne Geschichte. Die Autorin hat es absolut geschafft, dass ich mich emotional mit den Charakteren verbunden fühle. Ich habe mit ihnen gelitten, mich gefreut und auf ein gutes Ende hingefiebert. Ein tolles Buch!