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Jenoh_DieBuchfluesterin

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Ein schöner Auftakt

Gefährten der Hoffnung
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Inhalt:

In einer zerstörten Welt, bewohnt von Mutanten und erwachten Wesen, findet Erik seine große Liebe: Irinskat. Alles scheint perfekt.
Doch dann schlägt das Schicksal zu. Irinskat und ihre ...


Inhalt:

In einer zerstörten Welt, bewohnt von Mutanten und erwachten Wesen, findet Erik seine große Liebe: Irinskat. Alles scheint perfekt.
Doch dann schlägt das Schicksal zu. Irinskat und ihre Tochter Nanuk werden von Plünderern entführt. Kann Eriks vierbeiniger Gefährte Odin, ein riesiger Bärenhund, helfen, Irinskat zu retten?
Und welche Rolle spielt Giada, die italienische Kriegerin, der sie unterwegs begegnen?
Während der Suche tritt immer häufiger Eriks Geheimnis zutage.
Wird das seine Familie retten oder seine Gefährten in den Untergang reißen?
Zach, der Waldkauz, ist Nanuks Freund.
Er unterstützt die Gefährten als Kundschafter und erzählt ihre Geschichte auf seine ganz eigene Art und Weise.



Kleine Randnotiz:

Dieses Buch wurde mir vom Autor Jörg Krämer als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank dafür.

Gefährten der Hoffnung - Eriks Suche

von

Jörg Krämer


Cover:

Dieses Cover ist eine echte Schönheit, welches erst so richtig zur Geltung kommt, wenn man das Taschenbuch in der Hand hält.



Meinung:

Als ich den Klappentext zu dieser Geschichte gelesen hatte, hatte ich schon die Vermutung, dass die Geschichte ein paar ungewöhnliche Elemente beinhalten könnte.
Schnell stellte sich heraus, dass dem so auch ist.
Der Erzähler dieser Geschichte ist ein kleiner Kauz namens Zach, der telepathisch mit dem Germanischen Bärenhund Odin verbunden ist, der sich wiederum mit dem Protagonisten Erik telepathisch austauscht.

Klingt abgefahren? Funktioniert in dieser Geschichte aber wunderbar.

Die Charaktere kommen allesamt gut durchdacht, kommen mehr oder weniger sympathisch rüber, je nach Gesinnung.
Allerdings bleiben manche Charaktere, wie zum Beispiel Giada und Irinskat, sehr blass und eindimensional. Da hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die beiden Frauen waren für mich irgendwie nicht greifbar und daher eher uninteressant.
Die männlichen Figuren hingegen waren sehr authentisch und sehr gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist locker-leicht gehalten und daher sehr schnell und flüssig zu lesen.

Der interessante und spannende Erzählstil, fesselt den Leser sogleich.
Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit auf hohem Niveau gehalten und zum Ende hin noch ordentlich daran geschraubt.

Diese Story kann man einerseits im Fantasy-Genre ansiedeln, hat aber auch einen dystopischen Hintergrund.

Die Story endet mit einem Cliffhanger und schreit nach einer Fortsetzung.



Fazit:

Eine sehr fantasievolle und actionreiche Geschichte, die noch Raum nach oben hat und auf eine Fortsetrzung hoffen lässt.
Manche Figur könnte noch wenig mehr Tiefe vertragen, aber das lässt sich ja alles noch machen.



Empfehlung:

Ich kann diese Geschichte jedem Fantasy-Fan bedenkenlos weiter empfehlen.


Von mir gibts:

4 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Es bleibt spannend!

Der Prinz der Schmerzen
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Der Prinz der Schmerzen - Von Göttern und Drachen

von

Jen Williams


Inhalt:

Unsere drei Helden Wydrin, Sebastian und Frith müssen den Schrecken bekämpfen, den sie auf die Welt gelassen haben. Lord ...

Der Prinz der Schmerzen - Von Göttern und Drachen

von

Jen Williams


Inhalt:

Unsere drei Helden Wydrin, Sebastian und Frith müssen den Schrecken bekämpfen, den sie auf die Welt gelassen haben. Lord Frith hat eine uralte Magie zum Leben erweckt, die ihrer aller Rettung sein kann. Doch er hat noch nicht gelernt, sie zu beherrschen.

Derweil ruft Wydrins unbesonnene Art eine Horde tödlicher Piraten auf den Plan. Und Sebastian versteht nur langsam, dass ein echter Sieg nur mit einem persönlichen Opfer errungen werden kann.



Cover:

Passend zu den beiden vorherigen Covern, wieder mit einem Drachenmotiv.
Dadurch als Reihe erkennbar.


Kurz-Meinung:

In dieser Folge sind alle unsere Helden der Truppe getrennt und müssen erstmal iher eigenen Gefahren und Abenteuer bestehen, bevor sie wieder vereint sind.
Auch in Folge 3 geht es spannend weiter mit viel Action, blöden Sprüchen und allerlei Gefahren und Geheimnissen.
Obwohl es mir nicht gefiel, dass unsere Truppe getrennt war, begleitete ich jedes fesselnde Abenteuer und freute mich über jeden noch so kleinen Sieg.
In dieser Folge lernt man den Hintergrund von Wydrin und Sebastian kennen und man kann bei beiden ihre Motivation und den daraus resultierenden Handlungen besser nachvollziehen.
Die beiden haben sich zu meinen Lieblingscharakteren entwickelt.


Fazit:

Dieses Fantasy-Abenteuer gefällt mir unheimlich gut und ich bin jetzt mehr als gespannt auf Folge 4 , die ja den Abschluß dieser Geschichte bildet und ich möchte nun endlich wissen, auf welches Ende diese Story hinausläuft.



Empfehlung:

Für jeden Fantasy-Hörbuch-Fan geeignet.
Peter Lontzek liest sehr angenehm und zieht den Hörer in seinen Bann.



Von mir gibts:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Es bleibt spannend!

Von Göttern und Drachen - Folge 02
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Die Geschwister des Nebels - Von Göttern und Drachen
Folge 2

von

Jen Williams


Inhalt:

Schreckliches geht im Dunkelforst vor sich.
Fane und seine skrupellosen Männer terrorisieren die Menschen ...

Die Geschwister des Nebels - Von Göttern und Drachen
Folge 2

von

Jen Williams


Inhalt:

Schreckliches geht im Dunkelforst vor sich.
Fane und seine skrupellosen Männer terrorisieren die Menschen von Kieferngrund. Sie greifen zu den grausamsten Mitteln, um aus den Bewohnern Hinweise auf einen geheimen Schatz der Friths zu pressen. Wydrin, Sebastian und Lord Frith sind die letzte Hoffnung für die geschundene Bevölkerung.
Doch sie brauchen einen guten Plan. Und zwischen Frith und der wohlverdienten Rache an dem Mörder seiner Familie steht ein schier unüberwindlicher Feind:
die gespenstischen Geschwister des Nebels...



Cover:

Auch dieses Mal wieder ein sehr schönes Drachencover, passend zum Vorgänger und daher auch als Reihe erkennbar.



Meinung:

Nach den Abenteuern in der Zitadelle und der damit ausgelösten Katastrophe, zieht es unsere Truppe nach Kieferngrund, wo neue und alte Feinde sie erwarten.

Nachdem ich von der 1. Folge schon recht angetan war, wurde bei Folge 2 so richtig aufgedreht. Die Geschwister des Nebels stehen ihrem Anführer in Grausamkeit in nichts nach und einmal mehr muss unsere liebgewonnene Truppe Zusammenhalt beweisen.

Der Storyverlauf nimmt jetzt mehr Kontur an und die Figuren, vor allem Wydrin, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und durch die jeweiligen Hintergrundgeschichten bekommen alle Charaktere etwas mehr Tiefe.
Der Spannungsbogen wird immer mal wiedere etwas gelockert und dann wieder zum zerreißen gespannt. Einige Geheimnisse werden gelöst, aber nur um neue Fragen aufzuwerfen und um dann alles in einem neuen Licht zu betrachten. Auch an Action und Zwietracht fehlt in dieser Geschichte nicht.

Gelesen wird von Peter Lontzek, der seine Sache immer noch sehr gut macht. Ich höre ihm gerne zu, da er auf eine angenehme Art liest.


Fazit:

Jetzt kann ich definitiv sagen, dass diese Geschichte genau nach meinem Geschmack ist. Folge 2 hat mir sogar noch besser gefallen, als die vorherige, denn nun kennt man sämtliche Figuren etwas besser und versteht deren Beweggründe.
Ich bin sehr gespannt, wie die Story weiter verläuft.



Empfehlung:

Weiterhin sehr empfehlenswert für alle Fans der High Fantasy und für jene die mal in eine Fantasy-Hörbuch reinhören möchten.



Von mir gibt´s:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2020

Ein schöner Auftakt

Der Geist der Zitadelle
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Der Geist der Zitadelle - Von Göttern und Drachen, Folge 1

von

Jen Williams


Inhalt:


Um die Zitadelle im Herzen von Creos ranken sich viele Gerüchte. Sie soll verflucht sein, so raunt man sich ...

Der Geist der Zitadelle - Von Göttern und Drachen, Folge 1

von

Jen Williams


Inhalt:


Um die Zitadelle im Herzen von Creos ranken sich viele Gerüchte. Sie soll verflucht sein, so raunt man sich zu - das Gefängnis der alten Magier. Wer verrückt genug ist, sie zu betreten, ist für immer verloren.

Doch ein bisschen Verrücktheit kann nicht schaden, denken sich die geübte Diebin Wydrin und der Söldner Sebastian, als ein mysteriöser Auftraggeber eine horrende Summe bietet, um die Geheimnisse der Zitadelle zu erkunden. Zu verlockend ist die Aussicht auf Reichtum, Abenteuer und die eine oder andere Geschichte, die sie hinterher bei Trinkgelagen in der Taverne zum Besten geben können.

Bald stellt sich jedoch heraus, dass in Gerüchten immer auch Wahrheiten und in den Tiefen verfluchter Zitadellen oftmals Gefahren schlummern - und an beidem sollte man nicht rütteln.



Cover:

Ein typisches Fantasy Cover, würde ich sagen. Aber passend zur Story.
Trotz seiner Schlichtheit gefällt es mir sehr ( Klar, ist ja auch ein Drache drauf ).




Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich sehr gerne Fantasy lese, aber immer Schwierigkeiten habe, Fantasy zu hören. Klingt seltsam? Ist aber so!
Hier allerdings habe ich den 1. Teil einer kleinen Fantasy-Reihe gehört, welche ich als sehr unterhaltsam empfand.

Die Hauptstory ist eher klassisch gehalten.
Der schweigsame und grummelige Protagonist, heuert ein paar Söldner an, um eine uralte Zitadelle zu suchen, die großen Geheimnisse birgt. Natürlich hat er seinen Mitstreitern nicht mitgeteilt, weshalb er wirklich da ist und was er eigentlich vorhat. Bald danach bricht die Katastrophe aus ...
Meine Neugierde war da schnell geweckt.

Skurrile aber sehr liebenswerte Charaktere, Geheimnisse, Verrat, Freundschaft, viele Kämpfe und natürlich ... ein Drache und seine Brutarmee. Dabei gefielen mir einige Brutschwestern sehr gut und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte um sie weiterentwickelt.

Der Sprecher Peter Lontzek macht seine Sache sehr gut.
Seine Stimme ist sehr angenehm, so dass man entspannt der Geschichte lauschen konnte. Bei manchen Charakteren empfand ich die Verstellung seiner Stimme als etwas zu viel und auch als unpassend, aber bei dem Großteil der Figuren passte es.



Fazit:

Ein spannender Auftakt einer unterhaltsamen Fantasy-Reihe.
Mal sehen, ob sie weiterhin so interessant bleibt.



Empfehlung:

Den Auftakt dieser Reihe , kann ich jedem High Fantasy Fan empfehlen.
Spannend und bisher sehr unterhaltsam.



Von mir gibt´s:

4 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Sehr lesenswert!

Richtung Nirgendwo
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Richtung Nirgendwo - Melodys Song

von

Michael Dissieux


Inhalt:

Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr ...

Richtung Nirgendwo - Melodys Song

von

Michael Dissieux


Inhalt:

Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren.
Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam. Drei Jahre blieb ich alleine.
Dann sah ich den Rauch am Horizont ...


Cover:

Ein Cover, welches man sich genau anschauen sollte.
Es ist hervorragend gewählt und ich mag es sehr.



Meinung:

Diese Dystopie ist eher von der ruhigeren Sorte und wer wilde Action oder Zombies erwartet, ist hier definitiv falsch. Man erfährt auch nicht, was genau eigentlich geschehen ist, sondern nur das von einen Tag auf den anderen die Menschen fort waren.

Der Autor lässt tief in die Psyche des einsamen Protagonisten blicken, indem er den Leser durch Rückblicke in die Zeit vor und kurz nach der Katastrophe mitnimmt und ihn die Einsamkeit und Verzweiflung der Figur nicht nur vor Augen führt, sondern hautnah mit erleben lässt.

Der Schreibstil ist locker gehalten, sodass man problemlos durch die Seiten gleiten kann. Die bildhaften Beschreibungen lassen Umgebungungen und Geschehnisse vor dem inneren Auge Realität werden. Man taucht dadurch tief in die Story und in ihre Atmosphäre ein.

Als unser einsamer Wanderer plötzlich Gesellschaft bekommt, ist das Misstrauen groß und die kleine Gruppe muss erst lernen einander zu vertrauen.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und in ihrem Handeln nachvollziehbar. Das macht sie sehr authentisch und als Leser bekommt man das Gefühl, sie persönlich zu kennen.

Das Ende hält eine große Überraschung bereit.
Vielleicht entdeckt aber der ein oder andere aufmerksame Leser, bereits die kleinen Hinweise im Laufe der Geschichte



Fazit:

Ein ruhiger dystopischer Roman, der durchaus seine aufregenden Momente hat, aber dennoch ein eher gemächliches Tempo vorgibt.

Eine Geschichte über Einsamkeit, Verzweiflung und Verlust aber auch über das Wiederfinden des Lebensmutes, Freundschaft, über das Menschsein und alles was damit einher geht.



Empfehlung:

Richtung Nirgendwo kann ich bedenkenlos an Leser weiterempfehlen, die gerne etwas gehaltvollere dystopische Geschichten lesen.


Von mir gibt´s:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere