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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2017

Spinnen sind doch ganz nette Tiere

Die kleine Spinne Widerlich
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Ich muss gestehen, dass ich auch kein Fan von Spinnen bin, obwohl sie mir natürlich nie etwas getan haben. Vor meiner Tochter versuche ich aber immer sehr neutral zu bleiben, da sie bis jetzt noch keine ...

Ich muss gestehen, dass ich auch kein Fan von Spinnen bin, obwohl sie mir natürlich nie etwas getan haben. Vor meiner Tochter versuche ich aber immer sehr neutral zu bleiben, da sie bis jetzt noch keine Angst vor ihnen hat und ich es ihr auch nicht beibringen möchte. Dieses Buch ist sehr schön gezeichnet. Die kleinen Spinnen schauen uns mit großen niedlichen Kulleraugen an. Wir lernen die kleine Spinne Widerlich kennen, die gerne wissen möchte, warum die Menschen Angst vor ihr haben. Also zieht sie los und fragt die Familie und die Freunde nach ihrer Meinung.

Meiner Tochter gefällt das Buch sehr gut. Wenn wir mal eine Spinne sehen, fragt sie ob das Onkel Langbein oder Punky ist. Ich muss auch sagen, dass sich meine Einstellung zu den kleinen Tierchen geändert hat. Natürlich sind sie nicht meine Lieblingstiere geworden, aber ich kann sie akzeptieren.

Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Aber nicht nur an die Kleinen, sondern auch die Erwachsenen sollten hier ein Blick hinein werfen und ihre Meinung nochmal überdenken.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Sehr berührendes Buch!

Sieben Minuten nach Mitternacht - Filmausgabe
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Auf die Geschichte aufmerksam geworden, bin ich durch den Film. Ich lese aber gerne erstmal die Bücher, bevor ich mir die Filme anschaue. Eigentlich bin ich auch kein Fan von Filmausgaben. Ich mag lieber ...

Auf die Geschichte aufmerksam geworden, bin ich durch den Film. Ich lese aber gerne erstmal die Bücher, bevor ich mir die Filme anschaue. Eigentlich bin ich auch kein Fan von Filmausgaben. Ich mag lieber die ursprünglichen Bücher. Da in der Buchhandlung aber nur dieses da war, hab ich hier zugegriffen.

Wir lernen in diesem Buch Conor kennen. Seine Mutter ist krank und er muss lernen damit umzugehen. Ob in der Familie oder der Schule, überall spürt er die Auswirkungen. Eines Tages spricht sieben Minuten nach Mitternacht ein Monster zu ihm.

Es handelt sich um ein sehr gefühlvolles Buch mit wahnsinnig viel Emotionen. Wir begleiten Conor das ganze Buch über in seiner Gefühlswelt. Nach und nach erfährt man, was das Monster von ihm will.

Ich konnte mich sehr gut in den Jungen hinein versetzen und habe mit ihm gelitten. Es ist sehr bedrücken, wie ein kleiner Junge mit der schweren Krankheit der Mutter umgeht.

Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen. Es hat mich sehr berührt zurück gelassen.

Veröffentlicht am 24.11.2017

Schönes kurzweiliges Buch

Wir sehen uns beim Happy End
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„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der zweite Roman nach „Dein perfektes Jahr“ der Autorin Wiebke Lorenz unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas. Da ich ihr erstes Buch sehr gemocht habe, habe ich mich ...

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der zweite Roman nach „Dein perfektes Jahr“ der Autorin Wiebke Lorenz unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas. Da ich ihr erstes Buch sehr gemocht habe, habe ich mich wahnsinnig auf ihren neuen Roman gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.

Inhalt:
Die von ihrem Freund verlassene Ella trifft auf Oskar der sein Gedächtnis nach einem Sturz verloren hat. Da sie keine Wohnung mehr hat und sich an seinem Zustand schuldig fühlt, zieht sie kurzerhand bei ihm ein, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. Dies stellt sich jedoch als gar nicht so einfach heraus, da sie nicht möchte, dass er seine ganze Geschichte erfährt.

Meinung:
Das Cover ist dem Vorgänger Roman in seinem Stil sehr ähnlich, was mir ausgesprochen gut gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und mit seiner Prise Humor macht es Spaß das Buch zu lesen. Obwohl das Buch für mich einmal kurz etwas langatmig wurde, hat es doch einen guten Spannungsaufbau und das Ende fand ich grandios. Es hat mich so sehr berührt, dass sogar ein paar Tränen geflossen sind. Dies lag aber auch daran, dass man zu den Charakteren, gerade zu Ella eine Beziehung aufbauen konnte. Sie ist so gut beschrieben, dass ich sie zwischen durch auch einfach nur schütteln wollte, damit sie wieder in die Realität zurück kommt.
Ella führt einen Blog in dem sie das Ende von Büchern oder Filmen neu schreibt. Hier habe ich neue Filme kennen gelernt und auch lieb gewonnene angetroffen. Der Blog ist in das Buch mit eingearbeitet und lockert die Geschichte noch ein wenig auf.
Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten und ich habe es sehr gerne gelesen. Für alle die „Dein perfektes Jahr“ gelesen haben, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Und alle anderen sollten beide Bücher ebenfalls lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Charlotte Lucas.

  • Cover
  • Gefühl
  • Handlung
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 22.11.2017

Schönes Buch mit Gefühl und Witz

Die Nächte, die Tage und das ganze Leben
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Bei dem Buch „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ von Barbara Leciejewski geht es um Fanny, die gerne allen ihre Meinung sagt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Im Gegensatz zu ihrer Freundin ...

Bei dem Buch „Die Nächte, die Tage und das ganze Leben“ von Barbara Leciejewski geht es um Fanny, die gerne allen ihre Meinung sagt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Im Gegensatz zu ihrer Freundin Lore ist sie skeptisch gegenüber Hellseherinnen. Als die beiden mit ihrer gemeinsamen Freundin Emma auf dem Tollwood Festival sind, schnappt sie sich den Freund einer völlig unbekannten Frau und möchte mit ihm beweisen, dass Hellseherei Humbug ist. Doch es kommt alles anders als geplant…

Aufmerksam bin ich auf das Buch durch das tolle Cover geworden. Das gefällt mir richtig gut! Nach kurzem Lesen ist man gleich im Geschehen drin und lernt die drei Freundinnen kennen. Die Charaktere werden so detailliert beschrieben, dass sie mir gleich sehr sympathisch waren. Man baut eine Beziehung zu ihnen auf und fühlt mit ihnen. Der bildliche Schreibstil ermöglicht eine gute Vorstellung der Umgebung.

Das Buch ist mit viel Witz geschrieben. Bereits auf den ersten Seiten musste ich herzhaft lachen. Natürlich sind hier auch sehr viele Gefühle im Spiel, so dass sich bei dem Buch eine gute Mischung aus Gefühlen, Humor und Spannung ergibt. Sehr gut fand ich auch, dass nichts vorhersehbar war, gleich das Ende des ersten Kapitels war für mich eine Überraschung.

Ich muss gestehen, dass ich eine Abneigung gegen Hellseherei habe und erst Bedenken hatte, dass dies in diesem Buch zu sehr thematisiert wird. Dies ist aber nicht der Fall.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, deshalb bekommt es von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Sehr gefühlvolles Buch, welches die Sehnsucht nach dem Meer weckt.

Die Stille zwischen Himmel und Meer
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Edda wurde im Alter von 5 Jahren entführt und in einem Kellerraum gefangen gehalten. Nach 12 Jahren kommt sie aus ihrem Gefängnis frei. Wir dürfen Edda einige Jahre nach der Befreiung bei ihren Schritten ...

Edda wurde im Alter von 5 Jahren entführt und in einem Kellerraum gefangen gehalten. Nach 12 Jahren kommt sie aus ihrem Gefängnis frei. Wir dürfen Edda einige Jahre nach der Befreiung bei ihren Schritten in die Welt begleiten. Durch einen Zufall lernt sie Sebastian kennen, der in seinem Leben auch einiges mitgemacht hat.

Das Buch ist hauptsächlich in der Gegenwart geschrieben. Durch zusätzliche Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, erfahren wir mehr über die Entführung, der Befreiung und dem Leben danach. Der Schreibstil bleibt dabei immer eher leise. Was für die eigentliche Thematik des Buches sehr passend ist. Wir begleiten Edda dabei, wie sie trotz ihres Schicksals und Ihrer daraus resultierenden Ängste , versucht in ein einigermaßen normales Leben zu finden.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und es weckt die Sehnsucht nach dem Meer. Die geschwungene Schrift passt sehr gut.

Das Buch spielt an der Nordsee und die Orte sind so schön bildlich beschrieben, dass man sofort das Watt vor sich sieht, die Möwen hört und das Meer riecht. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll mit vielen wunderschönen Zitaten.
"Erinnerungen durchdrangen das Gemäuer, schlichen durch jede Fuge und strömten aus Fotos von früheren Urlaubern auf den Regalen und aus vollgeschriebenen, zerfledderten Gästebüchern."

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Gerade Edda ist eine sehr sympathische junge Frau mit der man einfach mitfühlen muss. Ebenfalls zu erwähnen ist noch die kleine Mia, die ihr ganz eigenes Schicksal hat.

Die Entführung rückt irgendwann in den Hintergrund, womit ich zwar nicht gerechnet habe, was aber für dieses Buch sehr passend ist.

Es handelt sich um keinen Krimi und auch keine Liebesgeschichte. Das Buch beschreibt das Schicksal von Edda in einer sehr leisen Art. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es jedem ans Herz legen, der gefühlvolle Bücher mag.

  • Cover
  • Gefühl
  • Anspruch
  • Figuren
  • Atmosphäre