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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2021

Moral und Abenteuer

Fuchsland
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Meinung
Das Grundgerüst dieser Geschichte erinnerte mich an ein Märchen. Neben zahlreichen fantasievollen Aspekten gab es allerhand Moral, die man sich aus dem Kontext ziehen konnte und es fühlte sich ...

Meinung
Das Grundgerüst dieser Geschichte erinnerte mich an ein Märchen. Neben zahlreichen fantasievollen Aspekten gab es allerhand Moral, die man sich aus dem Kontext ziehen konnte und es fühlte sich auch vom Stil her so an, als würde man eine märchenhafte Erzählung genießen.

Der Stil von Katja Frixe ist magisch. Direkt zu Beginn wickelte sich mich um den Finger und sorgte dafür, dass Seite um Seite wie im Flug verging. Das Wort Abenteuer wird hier groß geschrieben und mit dem fliegenden Teppich, welcher an 1001-Nacht erinnert beginnt für die Protagonistin Juna das Abenteuer ihres Lebens.

Die Beiden sprengen die Mauer und streben nach Freiheit. Freiheit danach sie selbst sein zu können. Als Leser spürte man diesen Hunger hautnah und es war ein leichtes sich in die Emotionen und Gedanken hinein zu versetzen. Die Autorin befasst sich inhaltlich mit sehr aktuellen Themen wie z.B. Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile, welche geschickt in die Story eingewoben sind und somit besondere Signale senden. Die Bewohner sind festgefahren in ihren Vorstellungen und bieten nur wenig Raum für Neues, sie sind geprägt von Freundlichkeit, aber ebenso auch Verachtung gegenüber Menschen, die anders zu sein scheinen.

Mir gefiel dieser Spagat zwischen Spannung, Magie und Ernsthaftigkeit sehr, welcher dem Buch auch einen gewissen Mehrwert eingeflüstert hat.

Fazit
Fuchsland ist eine abenteuerliche Story, welche mich von Beginn an fesseln konnten. Die Charakteren wirken authentisch, die Emotionen und Gedanken sind greifbar, aber vielmehr konnten vor allem die vermittelten Werte bei mir punkten. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 06.10.2021

schönes Kinderbuch

Aribella und die Feuermaske
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Meinung
Venedig - ein Setting mit dem ich mittlerweile auch einige emotionale Momente verbinde und genau aus diesem Grund war ich umso neugieriger auf die Version von Anna Hoghton. Venedig versprüht von ...

Meinung
Venedig - ein Setting mit dem ich mittlerweile auch einige emotionale Momente verbinde und genau aus diesem Grund war ich umso neugieriger auf die Version von Anna Hoghton. Venedig versprüht von Natur aus schon einen ganz eigenen Charme, es wirkt magisch, unnahbar und fast schon unrealistisch, dass es diesen Ort in Wirklichkeit gibt, so bot eben jener Schauplatz für mich die perfekte Grundlage zur Idee der Autorin.

Im Mittelpunkt steht Aribella ein Mädchen mit einem großen Herzen, dem Drang sich zu beweisen und einer entsprechenden Portion an Mut. Sie möchte nur beschützen und lernt in diesem Moment etwas an sich kennen, was bisher im Verborgenen schlummerte. Theo ist der gute Freund an ihrer Seite, der Begleiter, welcher sie immerzu unterstützt und sie mit all ihren Macken schätzt. Die Freundschaft der Beiden habe ich sehr genossen und mit jeder einzelnen Zeile hatte ich das Gefühl ein Teil des Bundes zu werden.

Der Stil der Autorin ist wie das Cover malerisch. Sie beschreibt nicht ausführlich, bringt die Ansätze dennoch auf den Punkt und sorgt somit für eine Vielfalt an Bildern, welche einen verzaubern. Wundervolle Zitate lassen sich aus dem Verlauf der Story entnehmen, welche stellenweise tiefgründig sind und zum Nachdenken anregen.

Auch in die Protagonisten/Nebencharaktere wurde viel Herz gesteckt. Man lernt zwar nicht direkt die Emotionen und Gedanken kennen, dennoch besaßen sie für mich einen Tiefgang, der mich ihnen näher brachte.

Die Spannung war etwas schwierig. Es gab viele spannende Momente, welche mich überzeugen konnte, aber ab und an hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte vor sich ein wenig hinplätschern würde. Es gab viele Momente der Pausen in denen ich mich verloren fühlte.

Fazit
Aribella und die Feuermaske ist ein schönes, tiefgründiges und fantasievolles Kinderbuch, welches mit einem fesselnden Schreibstil und einem magischen Setting punkten kann. Das Adrenalin kam hier und da doch ein wenig zu kurz. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 05.10.2021

runder Abschluss

Talus - Die Magie des Würfels
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Meinung
Nach dem magischen Auftakt war meine Neugier und auch meine Euphorie auf die Fortsetzung groß. Ebenso, aber auch meine Sorge, dass dieser nicht an den ersten Band rankommen könnte.

Zu Beginn erwartet ...

Meinung
Nach dem magischen Auftakt war meine Neugier und auch meine Euphorie auf die Fortsetzung groß. Ebenso, aber auch meine Sorge, dass dieser nicht an den ersten Band rankommen könnte.

Zu Beginn erwartet mich als Leser ein Zeitsprung, welcher mich zunächst irritiert zurückließ und für einige Fragezeichen sorgte. Dennoch passte dieser Sprung irgendwie, es lässt sich schwer erklären, aber es fühlte sich bereits ab der ersten Zeile richtig an.

Liza Grimm schaffte es wieder mich mit ihren Stil zu fesseln und zu verzaubern. Die Fragezeichen lösten sich zwar nicht nach den ersten Kapiteln in Luft auf, aber alles bekam nach und nach eine Richtung an der ich mich erfreuen und kaum sattsehen konnte. Dem jedoch nicht genug. Jedes Einzelne Kapitel offenbarte mir etwas Neues, sei es die Entwicklung eines Protagonisten, eine magische Überraschung, eine Vielfalt an Emotionen/Gedanken oder anderen Dingen, welche mich aus dem Staunen nicht mehr heraus brachten. Ebenso wie im ersten Buch zauberte die Autorin mir Bilder vor mein geistiges Auge und sorgte für ein wahres Filmerlebnis während ich durch die Seiten glitt.

Der Punkt Spannung war hier für mein Verständnis nicht ganz so präsent wie in der ersten Geschichte, aber dennoch war diese kleine, aber feine Spur von Adrenalin deutlich spürbar, sodass ich hier auch an diesem Punkt nichts misste.

Nun aber zu meinem kleinen Contra. Auch wenn ich stark unterhalten wurde, mich die Wendungen überzeugten konnten, war dennoch nicht gänzlich diese Zufriedenheit zu spüren, wie einst. Meine Erwartungen an die Fortsetzung wurden nicht ganz so erfüllt, wie ich sie mir ausgemalt hatte. Die Charaktere waren für mich leider auch nicht ganz so greifbar und die Emotionen, welche zwar durchaus vorhanden waren, gingen mir persönlich nicht so sehr in die Tiefe.

Fazit
Talus - Die Magie des Würfels ist ein runder Abschluss der Diologie, welcher mit einem bildhaften Stil punkten konnte. Für mich war es nicht ganz so sehr ein Highlight, wie Talus - Die Hexen von Edinburgh. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen und dennoch eine Empfehlung für beide Titel vom Herzen

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Fortsetzung mit Knalleffekt

Rauer Glanz
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Der Beginn knüpft nahtlos an das Geschehen des Vorbandes an. Bereits im ersten Band konnte man die Protagonisten von allen Seiten kennen lernen, hier legte Vinachia Burke jedoch noch eine Schippe drauf ...

Der Beginn knüpft nahtlos an das Geschehen des Vorbandes an. Bereits im ersten Band konnte man die Protagonisten von allen Seiten kennen lernen, hier legte Vinachia Burke jedoch noch eine Schippe drauf und sorgte dafür, dass ich fast in ihre Seelen sehen konnte. Die Gedanken und Emotionen jedes einzelnen Charakter waren zum greifen nah. Nicht nur in das Innere erhält man hier einen Einblick, sondern ebenso auch in die Hintergründe. Die Vergangenheit wird ein Teil der Geschichte und man merkt deutlich, welche Ausmaße die damaligen Ereignisse, sowohl vom ersten Buch, als eben auch von den einzelnen Vorgeschichten sich auf das aktuelle Werk auswirken.









Sie forderte mich wie bereits beim Auftkat beim Lesen heraus. Hatten man sich eine Meinung über eine Person bereits gebildet, wird hier dafür gesorgt, dass man seine Ansätze überdenken sollte. Dem jedoch nicht genug. Auch einige Passagen in der Handlung sorgten bei mir für leuchtende, lachende oder sogar weinende Augen. Der Überraschungseffekt seitens der Autorin war allgegenwärtig und ich konnte nur über den inhaltlichen Verlauf staunen, welcher hier von Seite zu Seite auf mich einprasselte.









Was dieses Werk einen Ticken vom ersten Band unterschied waren die ernsten Töne, welchen hier Platz geschaffen wurde. Krankheiten und Trauer werden hier in einer Tiefe angesprochen, wie man sie selten in einem Buch in diesem Genre zu sehen bekommt.




Fazit




Die Karten wurden neu gemischt. Vinachia Burke schaffte es erneut mich zu fesseln und zu überraschen. Die Story ist emotional, geht in die Tiefe, bietet eine gute Portion an Spannung und sorgte bei mir vor allem dafür, dass die Charaktere ein Teil beim Lesen wurden. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 04.10.2021

keine leichte Story

Survivors - Die Flucht beginnt
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Meinung
Der Einstieg in das Werk fiel mir nicht leicht. Viele Elemente prasselten auf mich ein, die Figuren konnten meinerseits nur schwer unterschieden werden und mit der sprachlichen Gestaltung hatte ...


Meinung
Der Einstieg in das Werk fiel mir nicht leicht. Viele Elemente prasselten auf mich ein, die Figuren konnten meinerseits nur schwer unterschieden werden und mit der sprachlichen Gestaltung hatte ich zunächst meine Differenzen.

Das Setting - das Riff - ist anschaulich beschrieben und bot einen wundervollen Schauplatz für das Geschehen. Man fühlt sich wohl in diesem Umfeld und bekommt auch ein gewisses Urlaubsfeeling auf den Buchseiten serviert.

Der Stil des Autors war für mich persönlich von der Gestaltung her sehr untypisch für ein Kinderbuch. Es war angenehm zu lesen, keine Frage, aber ebenso herrschte in gewisser Weise auch ein rauer Ton zwischen den Seiten und das, was die Veränderung hervorgerufen hat wurde nicht klar definiert. Hier stellte sich mir die Frage, soll der Leser selber darauf kommen, ist die Veränderung ggf. gar nicht so ausschlaggebend, wie die Zeilen vermuten lassen?

Die unterschiedlichen Charaktere und hier gibt es eine Vielzahl zwischen den Buchdeckeln, konnten mich erst nach und nach mehr oder weniger für sich gewinnen. Es fiel mir schwer hier eine Verbindung aufzubauen und auch mich in ihnen trotz der menschlichen Züge hinein zu versetzen.

Fazit
Das Buch lässt mich aus den oben geschriebenen Gründen etwas gespalten zurück. Es ist eine tolle Botschaft/Kontext zwischen den Zeilen zu finden, aber ebenso überwogen für mich dennoch die Schwierigkeiten auf meiner Seite mit dem Inhalt. Aus diesem Grund 3,5 von 5 Sternen

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