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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2021

Reise in die Vergangenheit

Mitternacht in Charlbury House
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Meinung
Der Schreibstil von Helen Peters passt perfekt zu der Stimmung, welche in diesem Buch vordergründig zu herrschen scheint. Er ist leicht wie eine Feder, aber versprüht dennoch diese leichte Spur ...

Meinung
Der Schreibstil von Helen Peters passt perfekt zu der Stimmung, welche in diesem Buch vordergründig zu herrschen scheint. Er ist leicht wie eine Feder, aber versprüht dennoch diese leichte Spur von Geheimnissen und Mysterien in denen ich mich nur allzu gern verliere.

In der Geschichte begibt man sich mit der Protagonistin Evi auf eine Reise in die Vergangenheit. Für mich war es sehr realistisch dargestellt, wie sich diese zunächst zurecht finden musste und auch in so manchen Fettnäpfchen hinsichtlich der Sprache oder Sonstiges tappt. Hier gab es auch die ein oder andere unterhaltsame Stelle, welche mich zum Strahlen bringen konnte. Als Leser wird es nach und nach schwierig Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden. Man bekommt das Gefühl als würden diese beiden Elemente miteinander verschmelzen.

Erstaunlich ist auch wie viele Bilder die Autorin zwischen den Wörtern gezaubert hat und wie klar sie den Lesern vor Augen führt, wie schnell der Wandel, welchen wir heute in Form von Elektrizität und Wasser vorfinden vollzogen hat. Es steckt viel Liebe zum Detail in diesem Buch und es kam auch keine Spur von Langeweile auf, weil man ja ebenso wie Evi hinter die Geheimnisse des Herrenhauses kommen möchte.

Es ist eine sehr düstere Geschichte, die ich aber nicht unbedingt als gruselig bezeichnen würde. Die Szenen, welche Gänsehaut verbreiten könnten sind sehr unterschwellig. Mir persönlich hätte es hier für die Thematik ein Hauch mehr sein können.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich gut unterhalten wurde und auch das Setting und die Ausarbeitung der Charaktere sehr gut gefallen hat. Es ist als würden hier zwei verschiedene Welten aufeinander treffen, die aber dennoch etwas Großes verbindet.

Fazit
Eine schöne Geschichte mit Illustrationen, die gut zur Thematik passen und vor allem einen Stil, welcher mich fesseln konnte. Die Gänsehaut, welche ich mir hier erhofft hatte war jedoch kaum spürbar. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen ❤

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2021

überzeugt mit tollen Charakteren

Sohn der Unterwelt
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Meinung
Wie hätte dieser Titel nicht bereits beim Coverrelease auf meiner Wuli landen können? Umso glücklicher war ich, als er dann auch bei mir eingezogen ist.
Dana Graham versteht es den Leser in den ...

Meinung
Wie hätte dieser Titel nicht bereits beim Coverrelease auf meiner Wuli landen können? Umso glücklicher war ich, als er dann auch bei mir eingezogen ist.
Dana Graham versteht es den Leser in den Bann zu ziehen - man glaubt alles über die Welt der Götter zu wissen, schon einige Titel in diesem Bereich gelesen zu haben, sodass einen nicht mehr überraschen kann - der wird hier definitiv vom Gegenteil überzeugt.
Als Hauptprotagonist steht dieses Mal ein männlicher Charakter im Vordergrund -der Halbgott Kyros. Er ist sehr vielschichtig und versprühte einen angenehmen Charme zudem gefiel mir der Spagat zwischen Leichtsinn und Ernsthaftigkeit bei ihm sehr.

Aber nicht nur er besticht durch eine Vielzahl an Eigenschaften, auch die Nebencharaktere oder die Prinzessin Io sind starke Protagonisten. Man merkt ihnen an, dass in jedem einzelnen von ihnen dieser unverwechselbare Funken schlägt.

Inhaltlich wurde ich voll und ganz überzeugt. Neben einer großen Portion an Spannung konnten mich auch die Emotionen erreichen. Man fühlte sich mit den Herzen verbunden und konnte sich nur allzu gut vorstellen, was die einzelnen Personen durchmachen müssen. Auch der ein oder Andere humorvolle Einschub war zu finden, sodass das ein oder andere Lächeln mich beim Lesen begleiten durfte. Zudem konnten mich die Wendungen, welche es hier zuhauf gab durchweg überraschen - mein Wissen rund um die Götterwelt wurde voll und ganz auf den Kopf gestellt. Das Ende wirkte auf mich rund und stimmig, sodass das Werk mit einem guten Gefühl beendet werden konnte.

Fazit
Sohn der Unterwelt ist eine schöne, bildliche, emotionale und vor allem spannende Story in der vor allem die Charaktere ihren Eindruck hinterlassen haben. Jede einzelne Seite war ein Genuss und brachte mir diese Geschichte mit nachbleibenden Eindruck näher. 5 von 5 Sternen ❤

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2021

Aller Anfang ist schwer

Ministry of Souls – Das Schattentor
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Meinung
Das viktorianische Zeitalter erstrahlt hier im neuen Glanz. Akram EL-Bahay ist für mich ein Autor bei dem ich einfach die Bücher lesen muss, also konnte ich auch hier nicht meine Finger davon ...

Meinung
Das viktorianische Zeitalter erstrahlt hier im neuen Glanz. Akram EL-Bahay ist für mich ein Autor bei dem ich einfach die Bücher lesen muss, also konnte ich auch hier nicht meine Finger davon lassen. Das Setting zeigt direkt den Charme der damaligen Zeit und man merkt schnell, dass der Autor sehr viel Herz und Gedanken hinein gelegt hat. Der Beginn war etwas trocken und erst ab der zweiten Hälfte begann mich das Buch auch vom Plot her zu überzeugen. Die ersten Seiten zogen sich somit ein wenig in die Länge, aber dann kam Spannung und Adrenalin in die Story, welche mich fesseln konnte.

Der Stil des Autors ist für mich unvergleichlich. Er hatte hier etwas melancholisches, düsteres und überraschendes an sich.

Die Ausarbeitung der Charaktere bestach durch die Tiefe und emotionale Stärke, die ich so sehr schätze. Man kann sich gut in diese hinein versetzen und entwickelt nach kurzer Zeit eine Spur der Sympathie. Zudem sind es keine 08/15 Protagonisten, die man in der Buchwelt antreffen kann sondern Individuen, welche unverwechselbar sind und perfekt mit dem Verlauf harmonieren.

Der Verlauf begann wie bereits oben erwähnt erst ein wenig zäh und entfachte dann ein Feuerwerk an Action und Spannung. Viele Ideen finden hier ihren Raum und laden dazu ein in den Buchseiten zu verweilen.

Fazit
Das Schattentor konnte mich trotz des ruhigen Anfangs überzeugen. Dieser Wandel, den man als Leser hautnah erleben darf und auch die kreative Unsetzung seitens des Autors löste in mir Staunen aus. Das Setting, das gesamte Flair diesen Werkes passte wundervoll zu der darin verarbeitenden Thematik und dem angesprochenen Zeitalter. Aus diesen Grund 4 von 5 Sternen. ❤

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Veröffentlicht am 03.02.2021

auf gehts in die Bücherwelt

Die 2. Mission der tollkühnen Bücher (Bd. 2)
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Meinung
Dieses Buch hat absolutes Suchtpotenzial. Nachdem mir die erste Mission der verrückten Bande so sehr gefallen hat musste natürlich auch die neue Mission bei mir einziehen.
Zusammen mit Hedy Hexensocke, ...

Meinung
Dieses Buch hat absolutes Suchtpotenzial. Nachdem mir die erste Mission der verrückten Bande so sehr gefallen hat musste natürlich auch die neue Mission bei mir einziehen.
Zusammen mit Hedy Hexensocke, Paulchen Piratenkind, Reginald Ratlos, sowie Mel und Arthur begibt man sich als Leser auf einen skurrilen und abenteuerlichen Einsatz. Es war einfach herrlich zu lesen und zu verfolgen. Der Stil von Hendrik Lambertus ist leicht und erfrischend, sodass jede einzelne Seite wie im Flug vergeht und man am liebsten gar nicht die letzte erreichen möchte. Auch beim Setting blieben hier wieder keine Wünsche offen. Wundersame Orte und eigenwillige Kreaturen geben sich hier die Hand und versprühen magisches Flair. Es gibt faszinierende Ecken zu erkunden, bei denen eine atemberaubender ist als die Andere.
Auch die Ausarbeitung der Charaktere bestach durch Leichtigkeit und Humor, sodass man sich einfach wieder in diese verlieben musste. Jeder einzelne Protagonist bestach durch eine Eigenart, die in unvergleichlich werden ließ -egal ob Haupt- oder Nebencharakter oder Gut/Böse.
Das Buch wird ab 8 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung kann ich mich guten Gewissens anschließen. Kurze Kapitel, angenehme Schriftgröße und eine leicht verständliche Sprache.
Wie im Auftakt erwarteten mich wieder eindrucksvolle und wunderschöne Illustrationen. Man ist schlichtweg verzaubert und würde am liebsten in das Buch schlüpfen um diese auch real zu erkunden. Am Ende des Buches wartet eine Art Lesetest, was ich persönlich in Titeln für die jüngere Lesergruppe sehr schätze- hier wird auf Herz und Nieren geprüft, ob man denn auch das Buch gelesen hat und so manche Frage aus den Verlauf gestellt.
Fazit
Es ist eine wundervolle, spannende, abenteuerliche Geschichte mit Magie, liebevollen und wundersamen Charakteren, sowie beeindruckenden Illustrationen. Ich habe auch die Fortsetzung geliebt und verschlungen. 5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 01.02.2021

eine Sammlung an Wissen

Das Universum – Was unsere Welt zusammenhält
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Meinung
Der Klappentext bringt es hier auf den Punkt und macht klar, dass hier den Leser eine Flut an Informationen aus verschiedenen Themenbereiche erwartet.
Als ich die ersten Seiten gelesen hatte wunderte ...

Meinung
Der Klappentext bringt es hier auf den Punkt und macht klar, dass hier den Leser eine Flut an Informationen aus verschiedenen Themenbereiche erwartet.
Als ich die ersten Seiten gelesen hatte wunderte ich mich sehr über das empfohlene Lesealter. Es sind viele Thesen, Beiträge, Theorien und Gebiete vorhanden, die meines Erachtens nach komplex dargestellt sind. Sicher die Sprache ist recht einfach gehalten, aber der Inhalt der Informationen dennoch wissenschaftlich und auch so mancher Fachbegriff, den sogar ich nachschauen musste hatte sich in so manchen Text eingeschlichen.

Inhaltlich wurde ich von einem Spektrum an Themen übermannt, welche ich auf den ersten Blick nicht direkt mit dem Cover + Titel in Verbindung gebracht hätte, aber anhand der Erläuterungen wurde mir schnell klar, wie nah sich manche Bereiche doch stehen. Das Buch bietet ein weitläufiges Spektrum, aber man kann auch für das Verständnis das ein oder andere Kapitel auslassen, wenn es einen nicht interessiert. Es ist nicht so, dass diese direkt zusammen hängen würden eher im Gegenteil, jede einzelne Passage spricht für sich und hat am Ende eine Kernaussage, über die es sich zu Nachdenken lohnt.

Was mir hier besonders gut gefallen hat, war der Umstand, dass nicht nur ein Mensch zu Wort kommt. Man findet zahlreiche Berichte von anderen Wissenschaftler, Thesen von Stephen Hawking insbesondere bei der Materie der schwarzen Löchern und vielen mehr. Es brachte Abwechslung in diesen Schatz des Wissens . Wie in jedem Sachbuch gab es Dinge, die man selbst schon wusste, aber auch hier noch um einiges mehr zu entdecken. Mein Hunger auf das Universum, die Physik usw ist förmlich explodiert und es war ein Abenteuer für mich jedes einzelne Gebiet entdecken zu können.

Fazit
Verständlich, abwechslungsreich und mit einer großen Portion an Wissen löste dieser Titel eine Flut an "Oha" und "Ohs" in mir aus. Nur bei der Altersangabe bin ich leider bis zum Ende sehr skeptisch geblieben. Aus diesem Grund 4.5. von 5 Sternen ❤

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