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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2021

Krasser Sch***!

Im Versteck
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Seit dem ich Hexenkind der Autorin gelesen habe, muss ich einfach jede Neuerscheinung lesen. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:

Der gut situierte Fotograf Paul Böger kauft sich in den toskanischen Bergen ein Haus. Es liegt ...

Seit dem ich Hexenkind der Autorin gelesen habe, muss ich einfach jede Neuerscheinung lesen. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:

Der gut situierte Fotograf Paul Böger kauft sich in den toskanischen Bergen ein Haus. Es liegt am Ende eines kaum befahrbaren Weges und ist völlig verwahrlost. Paul kündigt seinen Job und zieht sofort in die eigentlich unbewohnbare Hütte ein. Von nun an vermeidet er jeden menschlichen Kontakt und versteckt sich in der Einsamkeit. Denn er ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und seinem unbezwingbaren Trieb, Schlimmes zu tun. ⁣

Und dann verschwindet ein kleines Mädchen. ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Obwohl man von Anfang weiß wer der Täter ist, umso erstaunlicher ist es, wie die Autorin, auf den knapp 600 Seiten, die Spannung halten konnte. ⁣
Sehr kurze und knackige Kapitel, mit immer wechselnden Szenerien aus der Vergangenheit und der Gegenwart (Toscana/ Hamburg/Flensburg) sorgten bei mir dafür, immer weiter lesen zu wollen. Die Geschichte hatte einen unheimlichen Sog und ich habe auch das Gefühl, dass die Autorin vom mal zu mal heftiger wird. ⁣

Wieder einmal hat mich Sabine Thiesler komplett überzeugt. Das Buch war durchweg spannend, auch wenn ich das Ende eher etwas schwächer fand, als den Rest der Geschichte, aber das ist Meckern auf ganz hohem Niveau. ⁣

Anmerkung❗ ⁣

Der Klappentext verrät ja schon, dass es hier um ein brisantes Thema geht und ich möchte noch erwähnen, dass die Autorin da schon sehr ins Detail geht. Man muss das abkönnen. Wer also Probleme mit "Kindern" in Thrillern hat, für den ist dieses Buch nichts. ⁣

Ich kann das aber ab und deswegen... ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Absolute Leseempfehlung! ⁣
Richtig krasser Sch***! ⁣
(Warnung oben beachten)❗❗❗⁣


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Veröffentlicht am 06.10.2021

Habe etwas Anderes erwartet

Barbara stirbt nicht
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Eine Geschichte, die vielversprechend klingt und die ich deswegen unbedingt lesen wollte. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man ...

Eine Geschichte, die vielversprechend klingt und die ich deswegen unbedingt lesen wollte. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.⁣
Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Hier verspricht der Klappentext Humor und Warmherzigkeit. ⁣

Witzig war es! Teilweise makaber, was ich aber mag. Jedoch das Warmherzige fehlte mir. Tatsächlich wollte ich aber aus genau diesem Grund diese Geschichte lesen. Sie klang so nach Herzschmerz, mit einer Prise Humor, wo mein Gefühl mir sagte, dass ich Walter sehr in mein Herz schließen würde. Ich würde ihm beistehen, ihm zeigen wie man Kaffee kocht, um diesen dann mit ihm zu trinken, während er mir von Barbara erzählt und ich dann weine. ABER!!!!... ⁣

...Irgendwie hatte ich eine andere Geschichte im Kopf. Allein was mit Barbara passiert, hatte ich so nicht kommen sehen, was ansich nicht schlecht ist, schließlich kann man auch positiv überrascht werden. Aber hier war ich etwas enttäuscht davon, dass dieses besagte Gefühl nicht aufkam. Klar ist Walter ein Mann der alten Schule, aber er hatte eben nicht dieses Warmherzige. ⁣
Dazu noch die Sache mit Barbara. Möchte nicht spoilern, darum sag ich einfach nur, ich habe zuviel in den Klappentext hineininterpretiert. ⁣
In der Mitte des Buches hatte ich dann meine kleine Flaute, weil nicht viel passierte, weil Walter stellenweise ein Stinkstiefel ist und ich die ganze Situation fragwürdig fand. Gott sei Dank bin ich aber dran geblieben, denn das Ende fand ich wirklich sehr berührend. Das hat die komplette Geschichte nochmal aufgewertet. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Auch, wenn ich enttäuscht war und etwas anderes erwartet habe, hat sich das Dranbleiben, für das sehr bewegende Ende, gelohnt.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Tolle Story, mit einer wichtigen Botschaft

Wie ein Schatten im Sommer
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𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Walddorf mit seinen 3.331 Einwohnern, ist ein Dorf, wo jeder jeden kennt. Wo die Zeit ein wenig stehen geblieben ist und die klassischen Klischees erfüllt werden. Es gibt ein Schützenverein, ...

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Walddorf mit seinen 3.331 Einwohnern, ist ein Dorf, wo jeder jeden kennt. Wo die Zeit ein wenig stehen geblieben ist und die klassischen Klischees erfüllt werden. Es gibt ein Schützenverein, ein kleines Lädchen und 3 Dorfkneipen. Ansonsten scheint der Hund dort  begraben. Gott sei Dank haben die Jugendlichen den Silbersee, den sie im Sommer auch gerne als Treffpunkt nutzen. ⁣

In dieses Örtchen zieht Vio mit ihren Eltern, aus der Metropole München, für einen Neuanfang. Sehr schnell lernt sie den witzigen und sympathischen Konstantin und dessen Clique kennen. Muss aber genauso schnell feststellen, dass einige mit Vorurteilen behaftet sind. Allen voran der Bruder von Konstantin und seine Gang. Nun stellt sie sich die Frage, ob Konstantin auch wirklich der ist, der er vorzugeben scheint? ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Wieder einmal war ich von Anfang an verbunden mit Vio und Konstantin. Er, der sein Walddorf liebt und ziemlich witzig sein kann und Vio, weil sie mutig und taff ist. ⁣
Die Geschichte baut so auf, dass man sich die ganze Zeit fragt, was Vio in der Vergangenheit wohl erlebt hat, aber auch, auf welches Worst case Szenario sie zu steuert. Das hält den Spannungsbogen permanent oben. Die recht kurz gehaltenen Kapitel tragen auch noch dazu bei, das man förmlich durch die Seiten fliegt und das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. ⁣

Eine tolle und für die Autorin persönliche Geschichte, mit einer wichtigen Botschaft. ⁣
Hier hat die Autorin wieder ihr ganzes Herzblut hineingesteckt und das merkt man auch. Ein Jugendbuch über Schubladendenken, Zivilcourage, Loyalität und die Liebe, dass nicht nur super gut in den Schulunterricht passt, sondern auch für für jedes Alter geeignet ist. Mir hat es wieder richtig gut gefallen, allen voran wegen der Charaktere, die stellenweise eine krasse Entwicklung durchmachen. Aber auch, weil es sich, durch die permanente Spannung und der kurzen Kapitel, so locker weglesen ließ. Man hat gar nicht bemerkt, wie die Zeit verging, weil man mit den Protagonisten im fiktiven Walddorf war, was sich gleichzeitig aber total real anfühlte. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Einfach nur großartig! 👏⁣
Dieses Buch ist wichtig! ⁣
"Open your mind"⁣



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Veröffentlicht am 14.09.2021

Niedlich, kindgerecht und lehrreich

Eusebius Zauberzahn und der Zahnputz-Trick
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Als ich dieses Buch ausgepackt hatte, war ich sofort verliebt. ⁣⁣
⁣⁣
Die süßen Illustrationen vom Affen Bo, über Ella das Nilpferd, bis zu Raja der Griffe sind allesamt richtig drollig gezeichnet. Etwas ...

Als ich dieses Buch ausgepackt hatte, war ich sofort verliebt. ⁣⁣
⁣⁣
Die süßen Illustrationen vom Affen Bo, über Ella das Nilpferd, bis zu Raja der Griffe sind allesamt richtig drollig gezeichnet. Etwas Besonderes war, dass die Kleinen (ab 2 Jahre) dabei auch noch fühlen können. Der morgendliche Atem wurde z.B. mit Glitzer versehen und hat dabei eine rauhe Haptik bekommen. Genauso der Zahnbelag, der sich gummiert anfühlt.⁣⁣
⁣⁣
Auch die kurzen und lehrreichen Texte, bringen den Kleinen schon bei, das es kein Hokuspokus und kein Abra-dent-hex braucht, um schöne Zähne zu haben, sondern lediglich Pflege und die richtige Ernährung. ⁣⁣
⁣⁣
Gut gefallen hat mir, dass auch das Nachputzen der Eltern mit eingebunden wurde, was ich auch als sehr wichtig empfinde, da gerade Kinder in diesem Alter alles alleine machen wollen und auch sollen, aber die Feinmotorik noch gar nicht so ausgeprägt ist. So verstehen sie, dass das gründliche "Nach"putzen von Mama oder Papa dazu gehört. ⁣⁣
⁣⁣
Hinten auf der Klappe findet man noch einen Link zum Scannen, der einen direkt zu dem Zahnputz-Zauberlied bringt. Im Video sieht man auch nochmal, wie man Zähne richtig putzen sollte. ⁣⁣
(⁣Empfohlen von der LAGH, Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Hessen) ⁣

Es handelt sich hierbei um ein 14 Seiten kurzes Pappbilderbuch, was man abwischen kann und es somit vor Spritzwasser beim Zähneputzen geschützt ist. Aber gleichzeitig auch, aufgrund der Größe, recht handlich ist. ⁣⁣
⁣⁣
Fazit:⁣⁣
Niedlich, kindgerecht & lehrreich!⁣⁣
Für mich ein richtig süßes Bilder-Vorlesebuch. ⁣⁣
#saycheeeeeese 😁⁣⁣
⁣⁣

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Ganz nett und ein wenig wie Heimkommen

Heller als alle Sterne
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Es gibt eine Unzahl von Geschichten, wo man sich wünscht, zu erfahren, was nach der Geschichte noch passiert.⁣
"Sag ihr, ich war bei den Sternen" war so eine, zumal für mich noch ein paar Fragen offen ...

Es gibt eine Unzahl von Geschichten, wo man sich wünscht, zu erfahren, was nach der Geschichte noch passiert.⁣
"Sag ihr, ich war bei den Sternen" war so eine, zumal für mich noch ein paar Fragen offen geblieben sind. ⁣

ACHTUNG, SPOILER ZUM VORGÄNGER⁣
⬇️⬇️⬇️ ⁣

Inzwischen ist Maddie zum zweiten Mal aus dem Koma erwacht. Dieses Mal dauerte es 10 Jahre und aus der kleinen Hope, ihrer Tochter, ist ein Teenager geworden, der das erste Mal verliebt ist. ⁣
Insgesamt handelt es sich hierbei um eine Kurzgeschichte von 93 Seiten.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Nach Beenden der Hauptgeschichte hatte ich tatsächlich noch einige Fragen offen.Wie z.B., erwacht Maddie tatsächlich gerade zum zweiten Mal aus dem Koma? Was wurde aus Mitch, ihrem Vermieter? Bekommt der Verfolger, warum es damals überhaupt zu dem Unfall kam, doch noch eine kleine Rolle? Und wie verlief das weitere Familienleben zwischen Ryan, Cloe und der kleinen Hope? ⁣

Ein paar Fragen haben sich mit dieser Fortsetzung zwar geklärt, aber einige blieben wieder offen. Für mich fühlte es sich auf der einen Seite wie Heimkommen an, zum anderen muss ich aber sagen, dass es sich auch ein wenig wie ein Epilog anfühlte, der damals gekürzt wurde. Die Story mit der demenzkranken Mutter hätte ich jetzt nicht noch zusätzlich gebraucht. Viel mehr hätte ich mir einfach nur ein wenig Friede, Freude, Eierkuchen rund um Maddie, Mitch, Cloe und Hope gewünscht und ich wollte erfahren, was es mit dem mysteriösen Verfolger zu tun hatte, den ich viel zu präsent fand, dafür, dass er damals GAR KEINE weitere Rolle bekam. Leider blieb er wieder unerwähnt.
Trotzdem habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass es sich hierbei um eine kleine Fortsetzung handelt, was ja schon zeigt, dass ich die Hauptgeschichte damals sehr mochte. Die Kurzgeschichte war ganz nett. Ich mag dieses Gefühl von Nachhausekommen.

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