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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2021

Hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

Lovett Island. Sommernächte
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🎼"𝓢𝓾𝓷𝓼𝓱𝓲𝓷𝓮, 𝓼𝓾𝓷𝓼𝓱𝓲𝓷𝓮 𝓡𝓮𝓰𝓰𝓪𝓮... ⁣
𝓖𝓲𝓶𝓶𝓮 𝓰𝓲𝓶𝓶𝓮, ⁣
𝓰𝓲𝓶𝓶𝓮 𝓳𝓾𝓼𝓽 𝓪 𝓵𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓼𝓶𝓲𝓵𝓮." ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Wer einen Job auf der paradiesischen Karibikinsel Lovett Island ergattert, den erwarten neben extravaganten ...

🎼"𝓢𝓾𝓷𝓼𝓱𝓲𝓷𝓮, 𝓼𝓾𝓷𝓼𝓱𝓲𝓷𝓮 𝓡𝓮𝓰𝓰𝓪𝓮... ⁣
𝓖𝓲𝓶𝓶𝓮 𝓰𝓲𝓶𝓶𝓮, ⁣
𝓰𝓲𝓶𝓶𝓮 𝓳𝓾𝓼𝓽 𝓪 𝓵𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓼𝓶𝓲𝓵𝓮." ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Wer einen Job auf der paradiesischen Karibikinsel Lovett Island ergattert, den erwarten neben extravaganten Gästen weiße Sandstrände, so weit das Auge reicht, türkisblaues Meer und schillernde Partys mit den Reichen und Schönen. Maci Stiles will hier neu anfangen, ihr altes Leben endlich hinter sich lassen. Doch als sie ausgerechnet dem Sohn des Inselbesitzers ins Auge fällt, zerplatzt dieser Traum. Trevor Parker ist nicht nur märchenhaft reich, sondern auch ein gefährlich attraktiver Baseball-Star, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Und Society-Girl Blair hat nicht vor, ihn kampflos einem Niemand zu überlassen ... ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Ich weiß gar nicht, was ich so richtig zu der Geschichte sage sagen soll. Vielleicht erstmal, dass ich mit dem Setting Karibik auch dieses Flair erwartet habe. Nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch Palmen, türkisblaues Wasser, Flora und Fauna die eben typisch dafür sind, Cocktails und karibische Klänge, wie Merengue, Calypso oder wenigstens Reggae. Meiner Meinung nach hätte diese Geschichte so eben auch auf Rügen spielen können. Dabei hatte ich so Lust⁣
in die Karibik zu reisen. ⁣

Was ich aber viel tragischer fand, dass die Story um Maci und Trevor gar nicht deren Geschichte allein war, worum sich alles dreht, sondern genauso die von Violett, Blair, Brent, Ezra und wie sie alle hießen. Jeder hat seine eigene kleine Geschichte und somit lag der Fokus gar nicht so sehr auf Maci und Trevor, wie der Klappentext vermuten lässt. Das fand ich sehr schade, da ich so auch nicht richtig den Zugang gefunden habe. Kaum war man in der einen Story drin, wurde man durch den Perspektivwechsel direkt wieder rausgerissen und man musste sich auf jemand Neues einlassen. Da dies eine Reihe wird, ist mir natürlich bewusst, dass mit dem ersten Teil die Protagonisten damit schon mal vorgestellt werden, aber ich empfand es als störend, dass die Hintergründe schon so stark angeschnitten wurden, dass es wie viele einzelne Geschichten wirkte. ⁣
Zudem ein kleiner Logikfehler, der mir die ganze Zeit im Kopf rumschwirrte. ⁣

Leider hat mich die Geschichte von Seite zu Seite mehr verloren, was auch der Cliffhanger, am Ende, nicht mehr rausreißen konnte. Ich denke, ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen, was mir wirklich Leid tut, da ich so Lust auf Carribean Feeling hatte. Ich freue mich aber zu lesen, dass es wohl eine Menge Fans von Lovett Island gibt, die dem nächsten Teil, wegen dem fiesen Cliffhanger, entgegengefiebern. So soll es sein, denn Geschmäcker sind verschieden. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Zu Beginn war ich noch voller Euphorie, aber am Ende angekommen und trotz fiesen Cliffhangers, hat die Geschichte nicht meinen Geschmack getroffen. ⁣




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Veröffentlicht am 02.07.2021

Kulisse top! Lovestory eher etwas mau

Der kleine Teeladen in Tokio
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Sightseeing mal anders! ⁣

Man muss nicht immer vor Ort sein, um sich an Orte zu träumen. Mit der Reihe von Julie Caplin reist man direkt dort hin. Nach Kopenhagen, Brooklyn, Paris und Island geht's dieses ...

Sightseeing mal anders! ⁣

Man muss nicht immer vor Ort sein, um sich an Orte zu träumen. Mit der Reihe von Julie Caplin reist man direkt dort hin. Nach Kopenhagen, Brooklyn, Paris und Island geht's dieses Mal nach Tokio. Und obwohl die Stadt technisch auf dem neuesten Stand zu sein scheint, pflegen die Einwohner dort nachwievor ihre Traditionen. So kommt der Leser kulinarisch und kulturell zumindest auf seine Kosten. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩: ⁣

Die angehende Fotografin Fiona ist überglücklich, als sie zu einer Reise nach Japan eingeladen wird. Es ist ein Stipendium, und ihre Bilder sollen anschließend in einer angesehenen Londoner Galerie gezeigt werden. Doch in Tokio stellt sich heraus, dass der Engländer Gabriel Burnett ihr Tutor sein wird. Ausgerechnet Gabe! Für ihn hat Fiona lange und unerwidert geschwärmt. Und Gabe hat sichtlich kein Interesse an einer Zusammenarbeit. Zum Glück wohnt Fiona bei einer warmherzigen Gastfamilie, die einen traditionellen Teeladen führt und ihr die japanische Kultur näherbringt. Dank Zen-Garten und Teezeremonie blüht Fiona auf. Aber kann sie auch einen Zugang zu Gabes Herzen finden? ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Eine Geschichte mit einem großen Kontrast. Hier erlebt der Leser Tokio in seiner vollen Bandbreite. Mal hektisch, mit viel Leuchtreklame und technisch sowieso auf dem neuesten Stand und dann wiederum taucht der Leser ein, in die japanische Kultur mit ganz viel Ruhe und all seinen alten Traditionen. Das fand ich unglaublich schön. Dabei entstanden Bilder, die Fernweh gemacht haben. ⁣
Die Familie, wo Fiona untergekommen ist, war das nächste, was mir richtig gut gefallen hat, allen voran Haruka, mit ihrer Herzlichkeit. Betrachte Ich jetzt die reine Liebesgeschichte, konnte die mich nur wenig überzeugen, zumal der Hauptprotagonist Gabe jetzt nicht der Sympathiebolzen gewesen ist. Er hat mich eigentlich die ganze Zeit über eher geärgert. Was mich aber überrascht hat, dass die Autorin vom "Schema F" etwas abgewichen ist. So habe ich die Geschichte ein paar mal in eine andere Richtung erwartet. Ob das jetzt gut war, kann ich gar nicht sagen, aber irgendwie hätte mir meine Version auch gefallen, sie hätte zumindest mehr Schwung hineingebracht. Dennoch, wie gesagt, es hat mich überrascht! ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Was das Setting angeht 5 Sterne, leider konnte ich mit Fiona und Gabe nicht richtig mitfiebern, auch wenn das Ende ganz süß war.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Traurig und humorvoll zugleich

Norman Foremans Weg zum Ruhm
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"𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘊𝘩𝘢𝘳𝘢𝘬𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯." ⁣

Ich denke, es ist selbsterklärend, warum ich dieses Buch lesen wollte. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:⁣

Eine zum Heulen lustige ...

"𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘪𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘊𝘩𝘢𝘳𝘢𝘬𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯." ⁣

Ich denke, es ist selbsterklärend, warum ich dieses Buch lesen wollte. ⁣

𝙕𝙪𝙢 𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:⁣

Eine zum Heulen lustige Familiengeschichte über zwei Außenseiter und ihren Weg zurück ins Leben Norman und Jax waren mehr als beste Freunde. Gemeinsam stand ihnen eine große Karriere als Comedy-Duo bevor – zumindest hatten sie das fest eingeplant. Als Jax jedoch noch vor seinem zwölften Geburtstag stirbt, muss Norman erkennen, dass dieses Ziel ohne ihn ziemlich weit entfernt liegt. Schließlich kann man allein kein Comedy-Duo sein, besonders wenn einem dazu noch jedes Gespür für das richtige Timing fehlt. Doch er weiß, dass er es Jax schuldet, ihren gemeinsamen Traum nicht aufzugeben.⁣
Normans Mutter Sadie weiß, dass sie niemals die Mutter des Jahres sein wird, immerhin weiß sie nicht einmal, wer Normans Vater ist. Es bricht ihr schier das Herz, ihren Sohn nach Jaxs Tod so leiden zu sehen. Als Norman einen Fünf-Jahres-Plan aufstellt, hat Sadie endlich wieder Hoffnung, ihn zum Lächeln zu bringen. Alles, was sie dafür tun muss, ist, ihn auf die Bühne zu bringen – und ganz nebenbei noch seinen Vater zu finden.⁣
Damit beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip quer durch Großbritannien, bis nach Edinburgh zum legendären Fringe Festival.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Zu Beginn hatte ich ein ähnliches Gefühl, wie bei dem Film "My girl", als Vada ihren besten Freund Thomas verloren hat. Eine gewisse Melancholie war trotz des Humors zu spüren. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, wobei der Leser einen tollen Einblick in die Gedanken der Hauptprotagonisten bekommt. ⁣
Als es in Richtung Roadtrip ging und die damit verbundenen Erlebnisse/Erkenntnisse, fand ich die Story zwar gut, aber das besagte Gefühl, wie zu Beginn, war nicht mehr so stark. Ich schätze es lag daran, dass die Szenerien sich sehr ähnelten. (Auftritte und die Suche nach dem Vater wiederholen sich auf ähnliche Weise) ⁣
Was ich schön fand, wie Sadie und auch Norman auf ihrem Weg gewachsen sind und sich selbst, aber auch den anderen besser kennengelernt haben. ⁣
Alles in allem eine schöne und irgendwie auch wertvolle Geschichte, wo es um Trauerbewältigung, Selbstzweifel, Glaube, Vertrauen und Selbstliebe geht. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Ich empfand es als eine humorvoll und traurige Geschichte zugleich, die im Mittelteil, durch ähnliche Szenarien, das anfänglich euphorische Gefühl etwas verloren hat. Weil die Charaktere aber eine schöne Entwicklung gemacht haben und weil es den liebenswerten Leonard gibt, vergebe ich trotzdem eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Früher habe ich auch hin und wieder mal Fantasy gelesen. Doch irgendwann war die Luft raus und ich hab mich nur noch für andere Genres interessiert. Bis heute, da habe ich mal meine Komfortzone verlassen. ...

Früher habe ich auch hin und wieder mal Fantasy gelesen. Doch irgendwann war die Luft raus und ich hab mich nur noch für andere Genres interessiert. Bis heute, da habe ich mal meine Komfortzone verlassen. Mr. Parnassus hat mich irgendwie gereizt und gedanklich nicht mehr losgelassen, sodass ich ihn mir letztendlich doch gekauft habe. Vorab schon mal, das war eine gute Idee!

Zum Inhalt:

Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. Linus' eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus', das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus' Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens ...

Eigene Meinung:

Ich bin so froh, meine Komfortzone mal verlassen zu haben, denn die Geschichte war nicht nur gut; nein, sie gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern. Sie hat mich beim Lesen richtig glücklich gemacht, weil sie Positivität enthält und so liebevolle Charaktere beschreibt. Sie handelt vom klassischen Schubladendenken und vom Umdenken, macht somit Hoffnung. Zum Schluss sind dann auch ein paar Tränchen gekullert. Linus, Arthur und den Rest jetzt gehen zu lassen, fällt mir wirklich schwer, auch wegen der Weisheit und der Liebe die alle versprüht haben. Allein schon dieses Zitat von Talia (eins der Kinder) zeigt, wie toll und klug dieses Buch ist.

"Für die Dinge, die wir gerne tun, sollte
man sich Zeit nehmen, sonst vergessen wir vielleicht, wie man glücklich ist."

Fazit:

Bitte lest alle dieses Buch!!!!

lieblingsbuch

jahreshighlight

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Throwback in die alten Zeiten, wobei der Drogenkonsum einen zu hohen Stellenwert hatte

Die Geschichte von Kat und Easy
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Oh wie schön, eine Zeitreise, zurück zu meiner Jugend...⁣


Zum Inhalt: ⁣

Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat ...

Oh wie schön, eine Zeitreise, zurück zu meiner Jugend...⁣


Zum Inhalt: ⁣

Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp? Mit einzigartigem Humor und psychologischer Scharfsicht erzählt Susann Pásztor von den wundervollen und schrecklichen Unwägbarkeiten des Lebens, und der Kunst, ihnen zu begegnen.⁣


Eigene Meinung: ⁣

Hier hatte ich gehofft, neben der Geschichte, eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit zu bekommen. Musikalisch war das auch absolut der Fall, aber der hohe und verharmloste Drogenkonsum ist dann wohl, Gott sei Dank, an meinen Freunden und mir vorbeigeschlittert. Die reine Story gefiel mir zwar, wurde aber durch ständiges Kiffen, Ecstasy und Co. einfach überlagert. Irgendwann fand ich es nervig. Schade, der Schreibstil war nämlich sehr angenehm. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet, weil ich auch gehört hatte, dass das Vorgängerbuch so gut gewesen sein soll. Vielleicht sollte ich mich lieber an dem probieren? ⁣

Fazit: ⁣

Ein Throwback in die alten Zeiten, allen voran musikalisch. Was die Drogen aber angeht, war es mir etwas zu viel.

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