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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2017

aufschlussreiche Lebensgeschichte mit Emotionalen Momenten

Ich, mit Risiken und Nebenwirkungen
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Ich habe lang überlegt, ob und wie viele Bücherpunkte ich dem Buch geben werde. Ist es gerechtfertigt einer "Biographie" Punkte zu geben. Würde ich nicht das Leben auf gut oder nicht gut bewerten. Ich ...

Ich habe lang überlegt, ob und wie viele Bücherpunkte ich dem Buch geben werde. Ist es gerechtfertigt einer "Biographie" Punkte zu geben. Würde ich nicht das Leben auf gut oder nicht gut bewerten. Ich habe mich entschieden Punkte zu geben, aber nicht für den Inhalt an sich, denn es steht mir nicht zu darüber zu (be)urteilen, sondern für die Art und Weise des Schreibens. Ich habe auch, bevor ich die Rezension veröffentlicht habe, mit Frank Pape gesprochen und mich nach Hintergründen informiert, warum das eine oder andere so und nicht anders geschrieben ist. Hätte ich diese Inhalte mit berücksichtigt, müsste das Buch Vier Bücherpunkte erhalten, da ihr als normale Leser ohne Kontakt diese Informationen nicht habt, kann ich sie hier nicht berücksichtigen.
Das Buch müsste man in zwei Teile teilen, in Früher und die neuere Gegenwart. Im ersten Teil des Buches, hatte ich das Gefühl, es fehlt an Emotionen, an wichtigen Inhalten, es wirkte etwas kalt, runtergeschrieben, wie eine Art Aufzählung der wichtigsten Geschehnisse von Früher, die ins Jetzt reichen. Das fand ich etwas schade. Was mich in dem Teil aber echt bewegt hat, ist sein Bruder. Ich habe einen Groll auf ihn. Er hat so viel Kaputt gemacht, unglaublich. Das ist auch der Part, nachdem ich gefragt hatte. Es ließ sich leider aus verschiedenen Gründen auch nicht anders verpacken. Im zweiten Teil änderte es sich schlagartig. Dort ging es darum, wie er zum Seelsorger wurde, was ihn bewegte dazu, wie der Verein und der Hof entstanden und es geht um die Arbeit auf diesem und als Seelsorger. In diesem Teil des Buches spürte man die Tiefe, die Leidenschaft. Dieser Teil hat Seele, Wärme und es gibt Geschehnisse, die wirklich fassungslos machen.
Insgesamt kann ich vor dem Lebenslauf nur der Hut ziehen und vor allem vor seinen Veränderungen im Leben und der Arbeit, die er jeden Tag tut. Hut ab, auch vor seiner Frau. Meine Hochachtung.

Veröffentlicht am 15.10.2017

Titel besser als der Inhalt

Die verlorene Kunst, Liebschaften zu pflegen
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MEINE ERWARTUNGEN:
Ich hatte ein moderneres Buch erwartet, welches in die Richtung eines erotischen Romans geht. Irgendeine verruchte Geschichte. Ich freute mich auf das Buch.

MEINE MEINUNG ZUM BUCH:
Zeitgenössische ...

MEINE ERWARTUNGEN:
Ich hatte ein moderneres Buch erwartet, welches in die Richtung eines erotischen Romans geht. Irgendeine verruchte Geschichte. Ich freute mich auf das Buch.

MEINE MEINUNG ZUM BUCH:
Zeitgenössische Literatur ist ja nicht so meins und dieses geht schon in die Richtung. Die Sprache an sich fand ich sogar ganz gut. Es hatte Stil. Die Geschichte selber ist an sich auch gar nicht so schlecht, aber viel zu langatmig dargestellt. Man liest und liest und erfährt nichts neues. Sehr träge und viel mit Liebschaften kam da auch nicht. Mehr um Freundschaften. Ich überlegte zwischendrin auch mal, ob ich das Buch nicht abbrechen sollte. Ich habe es nicht gemacht, weil ich hoffte es kommt noch etwas spannendes, hat das Buch an sich ja gute Bewertungen im Netz. Ich kann dem aber so gar nicht zustimmen. Es blieb träge bis zum Schluss. Vielleicht habe ich aber schon zu viele gute Bücher gelesen, dass meine Ansprüche steigen. Es war einfach nicht mein Buch. Und wer das Buch liest, sollte keine Liebesgeschichte, wie man sie kennt erwarten.

Veröffentlicht am 27.08.2017

gute Weine, viele Opern und ein unendliches Liebeschaos

Wenn du mich endlich liebst ...
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Es ist schade, dass ich es sagen muss, aber das Buch hat mich wenig überzeugt. Es hätte der Geschichte und dem Buch gut getan, wenn es etwa 100 Seiten weniger gehabt hätte. Es lies sich schon nicht so ...

Es ist schade, dass ich es sagen muss, aber das Buch hat mich wenig überzeugt. Es hätte der Geschichte und dem Buch gut getan, wenn es etwa 100 Seiten weniger gehabt hätte. Es lies sich schon nicht so flüssig und dazu kam, dass es sehr langatmig war. Ich kann das Wort Anna, Bardo nicht mehr hören, es nervte mich schon. Da das aber die Hauptpersonen sind, ist es unerlässlich, dass die Namen fallen. Auf ein überspitztes Drama, folgte das nächste. Das einzige Drama war für mich das erste, was wirklich eins darstellte. Alle anderen waren schlimm? Nicht schön, aber künstlich hoch gespielt. Ich war zwischendurch echt gereizt und dachte nur noch:"Was ist denn jetzt schon wieder". Die doch eher schwache Persönlichkeit von Anna und die kranke Einstellung von Bardo kombiniert, war einfach anstrengend;schon beim Lesen. Das Ende ist für mich absolut nicht nach vollziehbar. Ich hoffe, dass in der Geschichte wenig Wirklichkeit lebt. Das Thema Onlineliebe ist nur kurz und eigentlich nebensächlich mit angeschnitten, auch wenn das der Hauptgrund für das Ende darstellt. Wenn das Buch kürzer gewesen wäre, nicht so viel theatralisch überspitzt und mehr auf den Punkt, wäre es wohl um einiges besser ausgefallen. Das Buch ist zwar nicht spurlos an mir vorbeigezogen, aber irgendwie mit negativen Emotionen besetzt. Ich fühle mich gereizt, genervt. Schade, denn die Geschichte könnte so schön sein, wenn der Ausgang anders wäre. Naja, oder der Typ gescheiter. Arme Anna. Drei Punkte bekommt es aber trotzdem, eben weil so viele, wenn auch negative Emotionen, transportiert wurden. Und weil ich unbedingt diesen Barolo testen muss und ein wenig mehr über Opern gelernt habe.

Veröffentlicht am 27.08.2017

leichte Liebesgeschichte mit einer vedammt coolen Omi

Vorübergehend verschossen
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Das Buch überzeugt durch eine/ zwei wirklich kuriose Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, den vier Hauptdarstellern einen Character zu verpassen, der mir als Leser im Einzelnen sehr sympatisch ...

Das Buch überzeugt durch eine/ zwei wirklich kuriose Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, den vier Hauptdarstellern einen Character zu verpassen, der mir als Leser im Einzelnen sehr sympatisch war. Die Omi war der Hammer und verkörpert so eine typische Lieblingsoma. Am Beginn der Geschichte, dachte ich noch, irgendwie unrealistisch, das muss doch auffallen, aber dies klärt sich im hinteren Teil des Buches auf. Zudem dachte man im vorderen Drittel noch, den Ausgang zu kennen, dann irgendwie waren die Anzeichen doch Anders und das Ende kam irgendwie doch wie erhofft und doch ganz anders. Die Geschichte ist sehr lebendig geschrieben, macht Lust auf Urlaub und Blumen. Mir fehlte jedoch diese magische Anziehung die manche Bücher haben. Ich konnte auch aufhören zu lesen und las irgendwann bei Gelegenheit weiter. Das Buch machte mich nicht süchtig oder wahnsinnig. Ich hatte zwar Emotionen und drückte irgendwie allen die Daumen, aber nur oberflächlich, nicht bis ganz ins tiefe Innere. Ihr wisst schon was ich meine. Aber es ist schön, lustig mit Witz und Charme. Daher erhält das Buch auch nur 4 Bücherpunkte.

Veröffentlicht am 05.08.2017

Eine leichte Liebesgeschichte, die einen Frauenroman perfekt wiederspiegelt. Eine kuriose Geschichte mit Witz, Charme, Ironie und einer mega coolen Omi. Eindeutig zu empfehlen.

Vorübergehend verschossen
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Das Buch überzeugt durch eine/ zwei wirklich kuriose Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, den vier Hauptdarstellern einen Character zu verpassen, der mir als Leser im Einzelnen sehr sympatisch ...

Das Buch überzeugt durch eine/ zwei wirklich kuriose Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, den vier Hauptdarstellern einen Character zu verpassen, der mir als Leser im Einzelnen sehr sympatisch war. Die Omi war der Hammer und verkörpert so eine typische Lieblingsoma. Am Beginn der Geschichte, dachte ich noch, irgendwie unrealistisch, das muss doch auffallen, aber dies klärt sich im hinteren Teil des Buches auf. Zudem dachte man im vorderen Drittel noch, den Ausgang zu kennen, dann irgendwie waren die Anzeichen doch Anders und das Ende kam irgendwie doch wie erhofft und doch ganz anders. Die Geschichte ist sehr lebendig geschrieben, macht Lust auf Urlaub und Blumen. Mir fehlte jedoch diese magische Anziehung die manche Bücher haben. Ich konnte auch aufhören zu lesen und las irgendwann bei Gelegenheit weiter. Das Buch machte mich nicht süchtig oder wahnsinnig. Ich hatte zwar Emotionen und drückte irgendwie allen die Daumen, aber nur oberflächlich, nicht bis ganz ins tiefe Innere. Ihr wisst schon was ich meine. Aber es ist schön, lustig mit Witz und Charme. Daher erhält das Buch auch nur 4 Bücherpunkte.