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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2019

Gelungener Auftakt

Das Juwel der Finsternis
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Bei „Das Juwel der Finsternis“ von Mara Lang ist mir zuerst das schöne Cover aufgefallen. Nach einem Blick auf den Klappentext war schnell klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Der Einstieg war ...

Bei „Das Juwel der Finsternis“ von Mara Lang ist mir zuerst das schöne Cover aufgefallen. Nach einem Blick auf den Klappentext war schnell klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Der Einstieg war - wie bei Fantasy leider häufig - zunächst etwas verwirrend. Es dauerte ein wenig bis ich mich in mitten der fremden Welt und den vielen Namen ein wenig orientiert hatte. Dann begann das Leseabenteuer. Mara Lang schafft es einen zunächst sanften dann immer weiter zuspitzenden Spannungsbogen zu bilden. Trotzdem war für mich einiges zu stark bereits im Vorfeld angedeutet. Die Geschichte ist aus drei wechselnden Perspektiven geschrieben und obwohl ich kein Fan von Liebesdreiecken in Büchern bin, hat sich dieses nicht aufdringlich angefühlt. Kea war eine unheimlich starke und mutige Protagonistin, aus deren Sichtweise ich am liebsten gelesen habe. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Dilogie, somit war das Ende nicht wirklich abgeschlossen und es bleiben so einige Fragen offen.

Veröffentlicht am 25.09.2019

Für mich leider der schwächste Teil der Reihe

Find Our Way
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Ich bin eine großer Fan von Nina Bilinzski und habe diesen vierten Teil der auch unabhängig lesbaren „Philadelphia Love Story“-Reihe sehnsüchtig erwartet (Teil 1: „At Your Side“; Teils 2: „“Hold You Close“; ...

Ich bin eine großer Fan von Nina Bilinzski und habe diesen vierten Teil der auch unabhängig lesbaren „Philadelphia Love Story“-Reihe sehnsüchtig erwartet (Teil 1: „At Your Side“; Teils 2: „“Hold You Close“; Teil 3: „Trust Your Heart“). Das Auf und Ab zwischen David und Keiran konnten wir bereits in den anderen drei Büchern ein wenig am Rande miterleben, dennoch war ich sehr gespannt auf die Umsetzung. Vor allem bei Keiran war anfangs ich eher skeptisch. Durch sein verletzendes Verhalten hatte er bei mir eher wenige Sympathiepunkte gesammelt. Doch im Laufe der Geschichte lernt man - auch durch die zwei unterschiedlichen Sichtweisen - Keiran zu verstehen und will ihn so manches Mal tröstend in den Arm nehmen. Leider konnte mich die Handlung nicht in allen Punkten fesseln. Das lag zum einen an den etwas holprigen und teils gestelzten Dialogen und zum anderen an der etwas zu konstruierten Handlung. Ich hatte einfach den Eindruck, dass zu viele wichtige Themen unter einen Hut gebracht werden mussten. Familiäre Probleme, Identitätskrisen, Zukunftsfragen und gesellschaftliche (In-)Akzeptanz gegenüber Homo- und Bisexuellen waren mir einfach zu viel Stoff für eine Geschichte. Trotz allem waren David und Keiran ein sehr liebenswertes Paar und ich freu mich riesig, dass die beiden ihr verdientes Happy End bekommen haben.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Trotz kleinerer Schwächen eine wichtige Message!

Reveal me
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KLAPPENTEXT: Als Jonah in Ellas Leben stolpert ist sie hungrig, müde und völlig überfordert von dem Angebot des Fremden, der erst ihren Einkauf ruiniert und dann anbietet, für sie zu kochen. Ellas Tagesablauf ...

KLAPPENTEXT: Als Jonah in Ellas Leben stolpert ist sie hungrig, müde und völlig überfordert von dem Angebot des Fremden, der erst ihren Einkauf ruiniert und dann anbietet, für sie zu kochen. Ellas Tagesablauf lässt keinen Platz für Spontanität. Viel zu sehr ist sie damit beschäftigt, sich und ihre Familie zusammenzuhalten, seitdem ihre Mutter sie verlassen hat. Doch Jonah geht ihr nicht aus dem Kopf und – wie es scheint – auch nicht aus dem Weg. Als sie sich erneut zufällig begegnen, wirft Ella all ihre Bedenken über Bord und lässt sich auf einen Ausflug mit dem Fremden ein. In Jonahs Gegenwart spürt Ella zum ersten Mal, dass ihr Leben auch ganz anders sein könnte. Sie fühlt sich mutig, frei und lebendig. Doch ein Anruf holt sie hart auf den Boden der Tatsachen zurück und auch Jonah ist nicht so frei, wie er vorgibt zu sein

REZENSION: Der Einstieg in die Geschichte lief gut und ich konnte dank des flüssigen Schreibstils schnell in die Geschichte abtauchen. „Reveal me“ ist mein erstes Buch von Jana Schäfer und obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht kannte, habe ich mich schnell in Lilberg zurechtgefunden. Ella und Jonah, aus deren Sichtweisen abwechselnd erzählt wird, waren zwei besondere Protagonisten. Vor allem Ella ist mir schnell ans Herz gewachsen, da ich sie als authentischere Person empfunden habe, während ich bei Jonah anfangs meine Schwierigkeiten hatte. Seine Annährungsversuche fand ich – ebenso wie Ella – fast ein wenig gruselig und auch irgendwie unrealistisch. Die Handlung selbst war zwar ziemlich vorhersehbar, trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Zum Ende hin wurde mir Jonah immer sympathischer. Es wurde es sehr dramatisch, fast schon ein wenig zu viel für meinen Geschmack, da es mehrere große „Baustellen“ gab. Es war einfach schwer, nicht den Überblick zu verlieren. Weniger wäre –aus meiner Sicht- hier definitiv mehr gewesen. Dennoch eine lesenswerte Liebesgeschichte mit einer wichtigen Message am Ende!

Veröffentlicht am 28.03.2019

Elyanor, Teufels Tochter, in London

Elyanor 1: Zwischen Licht und Finsternis
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KLAPPENTEXT: Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie ...

KLAPPENTEXT: Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie vor ihm, und zu Recht: Zayden will Lya unbedingt tot sehen und setzt alles daran, ihr das Leben zu nehmen. Sie sind wie Licht und Finsternis– und trotzdem ziehen sie sich auf unerklärliche Weise an. Und eines wird Lya schnell klar – Zayden ist kein gewöhnlicher Mensch.

REZENSION: Dieses Buch lässt mich zwiespältig zurück. Cover und Idee überzeugen von Anfang an. Vor allem Elyanor, genannt Lya, aus deren Sichtweise erzählt wird, ist ein sehr sympathischer Charakter und sie wächst beim Lesen sehr ans Herz. Ihre anfänglichen Schwierigkeiten in der Menschenwelt waren authentisch und einfach liebenswert. Ihre Beziehung zu Roy, der sie nach London begleitet hat, wirkte zunächst wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen. Gewann allerdings zunehmend an Tiefe und Roy entwickelte sich glücklicherweise nicht zum unliebsamen Dritten, der dem Traumpaar im Weg steht, sondern viel mehr zum wahren Sympathiecharakter. Im Gegensatz dazu konnte mich die Entwicklung der Beziehung zu Zayden nicht so ganz überzeugen. Obwohl der Klappentext es andeutet, würde ich sagen, dass die verbotene Liebe zwischen Lya und Zayden, eher weniger im Vordergrund steht, viel mehr der Konflikt rund um Lya selbst. Zayden und seine „Art“ wirkten bis zuletzt undurchsichtig. Ich hätte mir gerade bei Zaydens Familie mehr Informationen und Tiefe gewünscht. Im Verlauf wurde so einiges angedeutet und Nebenhandlungen begonnen, die sich später im Sande verliefen. Schade, denn die Idee hätte definitiv mehr Potential gehabt. Insgesamt war der Schreibstil anfänglich flüssig und gut zu lesen, wenn auch von den Redewendungen unheimlich wiederholungsträchtig. Das Ende war nicht so ganz mein Fall und Lyas Entwicklung für mich nur schwer nachzuvollziehen. Letztlich war der Schluss von der Autorin ohne Cliffhanger, aber offen gelassen und lässt somit Raum für eine mögliche Fortsetzung.

Veröffentlicht am 02.08.2018

Blieb hinter den Erwartungen zurück!

Fire Queen
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„Fire Queen“ von Vanessa Sangue (Teil 2 der Cosa Nostra-Dilogie)

Nachdem Madox ihr Vertrauen auf schlimmste Art und Weise missbraucht hat, ist Saphira wieder allein in ihrer Welt aus Kälte und Einsamkeit. ...

„Fire Queen“ von Vanessa Sangue (Teil 2 der Cosa Nostra-Dilogie)

Nachdem Madox ihr Vertrauen auf schlimmste Art und Weise missbraucht hat, ist Saphira wieder allein in ihrer Welt aus Kälte und Einsamkeit. Während sie versucht, Madox zu vergessen, sieht sie sich plötzlich einer ganz neuen Gefahr von unerwarteter Seite gegenüber. Und als alles, was ihr immer wichtig war, in Scherben liegt, ist Madox ihre einzige Rettung. Aber kann sie ihm seinen Verrat vergeben? Oder wird er sie endgültig zerstören?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da die Autorin die Geschehnisse aus „Cold Princess“ (Teil 1) noch einmal kurz zusammen gefasst hat. Auch dieses Buch enthält vor Beginn einen entsprechenden Hinweis, dass dieses Buch im Dark-Romance-Bereich einzuordnen ist und daher keine zuckersüße und sanfte Liebesgeschichte verspricht. Auch das Cover ist wieder ein wahrer Hingucker im Bücherregal und mit dem Titel passt es hervorragend zur Stimmung des Buches.
Der Cliffhanger aus „Cold Princess“ wurde zu Beginn schnell aufgelöst und durch die verschiedenen Sichtweisen waren die Bösewichte der Geschichte für mich viel zu schnell klar. Auch die Beweggründe wurden – meiner Meinung nach – viel zu schnell offenbart. Da hätte ich mir die Informationen erst stückchenweise im späteren Verlauf des Buches gewünscht. Die verschiedenen Sichtweisen konnte mich - wie bereits in „Cold Princess“ - nicht wirklich überzeugen. Die vielen Charakterwechsel machten die Handlung vorhersehbar, schleppend und größtenteils langwierig. Auch bei den Charakteren hätte mich mir mehr Tiefgang gewünscht. Es gab kaum noch Facetten zu entdecken und abgesehen vom Epilog barg die Handlung eher weniger Überrraschungen. Erst gegen Ende der Geschichte konnte mich das Feuer zwischen Saphira und Madox wieder fesseln. Vanessa Sangue hat definitiv ein Händchen für diese besondere prickelnde Athmosphäre zwischen den beiden. Während ich die übrigen Szenen rund um die Cosa Nostra sehr konstruiert und teils eher gestelzt empfunden habe, waren die Szenen zwischen Saphira und Madox feuerig, berührend und der Grund, warum ich dem Buch auch weiterhin eine Chance gegeben habe. Das Ende sehe ich wiederum mit gemischen Gefühlen: Einerseits gefiel mir der Epilog sehr gut, andererseits war mir das Ende rund um die Cosa Nostra zu vorhersehbar und unspektakulär. Da wäre definitiv mehr Potential gewesen!

Zusammenfassend gesagt:
Ein deutlich schwächerer Abschluss als erwartet! Der Handlung fehlte es trotz besonderer Liebesgeschichte an Tiefe, Spannung und Fortschritt.