Profilbild von Kindra

Kindra

Lesejury Star
online

Kindra ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kindra über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2020

Gute Fantasy - leider mit Cliffhanger

Die Krone der Dunkelheit
0

„Die Krone der Dunkelheit – Magieflimmern“ ist der zweite Teil einer Fantasy-Reihe von Laura Kneidel. Ursprünglich sollte es wohl mal eine Trilogie werden, mittlerweile ist von 4 Bänden die Rede.

Nachdem ...

„Die Krone der Dunkelheit – Magieflimmern“ ist der zweite Teil einer Fantasy-Reihe von Laura Kneidel. Ursprünglich sollte es wohl mal eine Trilogie werden, mittlerweile ist von 4 Bänden die Rede.

Nachdem Freya wieder aus dem Land der Fae zurückgekehrt ist, sitzt sie wie in einem goldenen Käfig im Schloss fest. Ihre Eltern wollen sie schnellstmöglich verheiraten, damit sie eine „würdige“ Königin wird. Dabei hat Freya nur Gedanken für Larkin übrig und für ihre Magie. Ans Heiraten will sie gar nicht denken.
Zeitgleich kommt es bei den Unseelie zu Unruhen und erneuten Anfeindungen gegen Kheeran. Auch die Wächterin Ceylan sitzt immer noch bei den Unseelie im Kerker und hofft darauf, dass ihre Unschuld am Tod der Königin doch noch bewiesen werden kann und sie freikommt.

Da es schon ein halbes Jahr her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe und ich in der Zeit so viele andere Geschichten gelesen habe, fiel es mir zu Beginn etwas schwer, wieder in das Geschehen reinzukommen und mich daran zu erinnern, was im ersten Band so alles passiert ist. Aber nach den ersten 1-2 Kapiteln war ich wieder angekommen und konnte mit Larkin, Ceylan und Freya mitfiebern.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Charaktere werden anschaulich präsentiert. Durch die einzelnen Kapitel aus Sicht der unterschiedlichen Personen (in der dritten Person geschrieben) kann man sich auch gut in sie hineinversetzen. Am liebsten mag ich Ceylan und Larkin. Die beiden müssen/mussten viel durchmachen, obwohl sie eigentlich nichts falsch gemacht haben und nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Dennoch geben sie nicht auf und helfen weiterhin anderen.

Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger – eigentlich sogar mit mehreren, da so ziemlich jeder Charakter in einer anderen Situation feststeckt. Und es gefällt mir gar nicht, dass ich jetzt wahrscheinlich wieder fast ein Jahr warten muss, bis ich weiterlesen kann – und dann ist die Geschichte immer noch nicht zu Ende.

Das Cover mit dem goldenen Sand in der Sanduhr und dem Schlüssel gefällt mir sehr gut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Das Jahr ist noch jung, aber könnte ein Lesehighlight werden

PS: Du fehlst mir
0

„P.S. Du fehlst mir“ von Hannah Siebern ist ein sehr gefühlvoller Roman.

Noah musste für zwei Jahre nach Schweden, weil er in kriminelle Handlungen involviert war. Aufgrund seines jungen Alters wurde ...

„P.S. Du fehlst mir“ von Hannah Siebern ist ein sehr gefühlvoller Roman.

Noah musste für zwei Jahre nach Schweden, weil er in kriminelle Handlungen involviert war. Aufgrund seines jungen Alters wurde ihm statt einer Haftstrafe ein Betreuer zur Seite gestellt und er musste mit ihm fahren. Er hat Kontaktverbot zu seinen alten Freunden und darf seiner großen Liebe nur ab und an Briefe schreiben, die auch noch überprüft werden.

Als er mit 18 endlich wieder zurückkommt und zu seiner großen Liebe Sarah will, erwarten ihn einige Schwierigkeiten. Die Familie ist fortgezogen und nachdem er sie endlich findet, sieht er sie mit einem anderen.

Es ist wirklich schwierig, was über dieses Buch und über die Charaktere zu schreiben, ohne zu sehr zu spoilern und den Inhalt zu verraten.

Zumindest der Anfang kam sehr überraschend, danach waren die Wendungen recht vorhersehbar. Trotzdem fand ich es gut umgesetzt und es hat mir gut gefallen.

Deswegen sage ich nur so viel, dass diese Geschichte sehr emotional ist. Sie hat mich sehr berührt. Die tiefe Liebe, große Wut und Trauer, Verzweiflung, Schuldgefühle und Angst. Eigentlich ist hier so ziemlich jedes Gefühl vertreten.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und viel zu schnell ist es schon fertig gelesen.

Der Erzählstil ist in der ersten Person gehalten, sowohl aus Noahs Sicht als auch aus der von S.L., ebenso werden immer wieder ein paar Briefe, die sie sich in den zwei Jahren geschrieben haben, gezeigt.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und man fühlt mit ihnen mit.

Das Cover ist wunderschön und spiegelt den Inhalt gut wider.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Insgesamt hat mir dieser Band besser gefallen als der erste

Die Tribute von Panem 2
0

„Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist der zweite Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

Nach dem Ende des ersten Teils konnte ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen, wie es mit den Hungerspielen ...

„Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist der zweite Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

Nach dem Ende des ersten Teils konnte ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen, wie es mit den Hungerspielen weitergehen sollte und die Ankündigung, dass Katniss und Peeta wieder in die Arena sollen, weil sich das Kapitol von ihnen betrogen fühlt, kam mir unrealistisch vor. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das glaubwürdig erzählt werden soll. Doch die Autorin hat mich überrascht. Der zweite Teil ist noch besser als der erste.

Katniss und Peeta werden von den Gegnern des Kapitols als Sinnbild des Widerstandes aufgefasst und verehrt. Durch die Weigerung sich gegenseitig in der Arena umzubringen, haben sie unbewusst den Aufstand angestachelt. Auch wenn ihr Mentor versucht, dies auf ihre gegenseitige Liebe zu schieben, glaubt ihnen der Präsident nicht und droht Katniss, ihre Lieben zu töten.

Als dann die Regeln für das Jubel-Jubiläum verlesen werden, in denen es heißt, dass aus den Siegern der jeweiligen Distrikte zwei ausgelost werden, ist klar, dass es wieder Katniss und Peeta treffen wird, da es nur drei Sieger in ihrem Distrikt gibt.

Auch wenn die Methoden der Spielmacher mindestens genauso grausam sind wie im ersten Teil – wenn nicht grausamer, so erscheinen einem die Hungerspiele dieses Mal nicht so schrecklich. Es herrscht eine gewisse Einigkeit unter einigen der Tributen und sie kämpfen gemeinsam – auch wenn immer etwas Misstrauen mitschwingt.

In diesem Buch bekommt auch die Welt außerhalb der Arena etwas mehr Platz eingeräumt als im ersten Teil. Katniss und Peeta lernen die anderen Distrikte kennen und der Aufstand gegen das Kapitol wird erzählt.

Der Schreibstil ist auch hier wieder gut zu lesen und ich bin dieses Mal gleich von Beginn an gut in die Geschichte reingekommen.

Insgesamt hat mir dieser Band besser gefallen als der erste, und das, obwohl er mit einem Cliffhanger endet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Dieser Band konnte mich leider nicht überzeugen

Die Tribute von Panem 3
0

„Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ ist das Finale der Panem-Trilogie von Susanne Collins.

Nachdem die Flucht aus der Arena den Rebellen gelungen ist, muss sich Katniss von ihren Verletzungen erholen ...

„Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ ist das Finale der Panem-Trilogie von Susanne Collins.

Nachdem die Flucht aus der Arena den Rebellen gelungen ist, muss sich Katniss von ihren Verletzungen erholen und sich an die neue Umgebung im Distrikt 13 gewöhnen. Der Verlust ihres eigenen Distriktes und die vielen Toten belasten sie sehr. Ebenso die Ungewissheit, ob Peeta noch lebt und wie es ihm geht.

Gemeinsam mit den Rebellen beschließt Katniss das Kapitol zu stürzen und Präsident Snow zu töten. Doch der Weg dahin ist lang und sehr verlustreich.

In meinen Augen ist dies der schlechteste Band der Trilogie. Er ist einfach nur brutal und gleicht einer Kriegserzählung. Außer den Beschreibungen der diversen Schlachten mit den widerwärtigen Methoden des Kapitols und der Rebellen hat das Buch keine große Handlung. Ein Gemetzel nach dem nächsten wird beschrieben.

Dieser Band konnte mich leider nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Spannende Geschichte und gut erzählt

Die Tribute von Panem 1
0

„Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ ist der erste Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

In Panem werden jedes Jahr aus jedem der 12 Distrikte ein Junge und ein Mädchen im Alter von 12-18 ...

„Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ ist der erste Teil der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.

In Panem werden jedes Jahr aus jedem der 12 Distrikte ein Junge und ein Mädchen im Alter von 12-18 Jahren ausgelost, um bei den tödlichen Hungerspielen gegeneinander anzutreten. Nur einer der 24 Kandidaten wird überleben.

Als Katniss` jüngere Schwester Prim gezogen wird, meldet sie sich freiwillig, um an Prims statt anzutreten. In der Arena muss sie sich dann gegen die Wildnis, den Hunger und den 23 anderen Kandidaten durchsetzen.

Der Schreibstil ist recht einfach (typisch Jugendbuch), aber flüssig und angenehm zu lesen. Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen und die Hintergründe und Regeln der Hungerspiele zu verstehen. Am Anfang ist nur die Rede von „der Ernte“ und es dauert etwas, bis der Leser erfährt, dass damit die Spiele gemeint sind und was es damit auf sich hat. Aber danach liest es sich sehr gut.

Erzählt wird das Geschehen aus Katniss` Sicht und aufgrund ihrer Erinnerungen an vergangene Ereignisse erfährt man auch einiges aus ihrer Jugend.
Ihre Einschätzung der Gegner erweist sich zumeist als zutreffend (als Jägerin kann sie sich gut in ihre Beute hineinversetzen), nur Peeta kann sie überhaupt nicht durchschauen, was mich manchmal schmunzeln ließ.
Das Ende ist recht offen gehalten, aber annehmbar – kein Cliffhanger in dem Sinne.

Die Hungerspiele sind brutal und widerwärtig, dennoch würde ich sie nicht als abwegig bezeichnen. Bei dem ganzen Schrott, der heutzutage im Fernsehen läuft, ist der Schritt zu dieser Art von „Realityshow“ auch nicht mehr weit – möge Gott dies verhindern.

Fazit:
Spannende Geschichte und gut erzählt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere