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Veröffentlicht am 01.07.2017

Humorvoll, aber nicht für jedes Alter

Playlist meiner miesen Entscheidungen
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Jeder von uns kennt wohl diese Entscheidungen, die in eine halbe Katastrophe hinauslaufen. Und dann auch noch diese Menschen, die einem ständig das Leben zur Hölle machen, nicht wahr? Wer hat keine Mädchen ...

Jeder von uns kennt wohl diese Entscheidungen, die in eine halbe Katastrophe hinauslaufen. Und dann auch noch diese Menschen, die einem ständig das Leben zur Hölle machen, nicht wahr? Wer hat keine Mädchen oder Jungs, die man beeindrucken möchte, weshalb man auf ziemlich idiotische Ideen kommt?
Der Jugendroman „Playlist meiner miesen Entscheidungen“ handelt von einer humorvollen Geschichte mit vielen mittelschweren Dramen, Freundschaft und natürlich Liebe; erzählt von einem Jungen, der all dies zu spüren bekommt.
Ich (mit meinen 16 Jahren) habe mich mit dem Anfang der ersten Seite in die Geschichte eingebunden gefühlt, würde Freunden von viel Aktion und Spannung jedoch etwas anderes empfehlen, denn diese Buch lässt eher die Herzen von Musikfanatikern und der Liebe höher schlagen.

Die ewige Sache mit den Mädchen, dem komplizierten Familiending und dem toten Vater, dem es wieder besser geht.

Die Sommerferien beginnen und Austin beschließt, anstatt zum Mathekurs zu gehen, lieber den beliebtesten Mädchen der Schule ein Ständchen auf der Mandoline des Freundes seiner Mutter Rick zu spielen, um vor allem Alison zu begeistern. Folge sind eine Platzwunde an der Stirn und ein kaputtes Instrument, aber auch der wütende Rick, der das Geld für seine Mandoline zurück verlangt.
Da das allerdings eine Summe ist, die Austin ohne Job nicht zusammen bekommt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als einen Vertrag zu unterzeichnen, der einen Job im Rasenpflegeteam Ricks und zusätzliche Mathenachhilfe beinhaltet.
So lernt er Josephine kennen und lieben, seine Nachhilfelehrerin, die ihm aufgrund seines Verhaltens allerdings nicht länger helfen möchte. Und als wäre das nicht schon genug, ist in dem Rasenpflegeteam auch noch der Junge, nämlich Todd, der Austin durch die Zerstörung der Mandoline in diese missliche Lage beförderte und nun weiterhin dafür sorgt, dass Austins Leben zur Katastrophe wird.
Nachdem letztendlich noch ein berühmter Sänger vor der Haustür Austins steht und sich als dessen Vater ausgibt, die Austins Mutter ihrem Sohn für tot erklärt hatte, steht die Welt des Jungen tatsächlich Kopf ...

Mich persönlich hat das Buch nicht umgehauen, da viele Handlungen bereits am Anfang der Geschichte zu erahnen und kein Spannungsbogen zu erkennen waren.
Dennoch sollten sich sowohl Mädchen als auch Jungs, denen das Thema zusagt, davon angesprochen fühlen.
Ebenso weist die einfache, leicht verständliche Sprache auf die Art des Buches hin; nämlich eine schlichte, allerdings auf seine ganz eigene Weise auch schöne Geschichte.
Für meinen Teil etwas zu einfach gestrickt, aber es ist keineswegs eine Zeitverschwendung in das Werk hineinzuschauen und mit Austin, der furchtbar Angst hat, auf der Bühne zu stehen und von dort aus kein Ton mehr aus sich herausbekommt, sollte er denn überhaupt darauf auftauchen, eine kleine Reise zu machen.
Denn wird dieser Junge es jemals schaffen, vor einem Publikum zu singen? Findet es selbst heraus, indem ihr Austin begleitet.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Götterfunke Band 1 - Rezension

GötterFunke - Liebe mich nicht
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Wer wünscht sich nicht Sommerferien und diese schließlich auch noch mit der besten Freundin in einem Camp zu verbringen? Verlieben – kommt nicht in Frage. Das dachte sich Jess, die Hauptprotagonistin zumindest ...

Wer wünscht sich nicht Sommerferien und diese schließlich auch noch mit der besten Freundin in einem Camp zu verbringen? Verlieben – kommt nicht in Frage. Das dachte sich Jess, die Hauptprotagonistin zumindest vor Ankunft im Camp.
Der Roman von Marah Woolf „Götterfunke – Liebe mich nicht“ dreht sich um die Geschichte eines zunächst unscheinbaren Mädchens, wie sich Jess selbst beschreibt, was sich im Camp in den Rocky Mountains jedoch schlagartig ändert. Cayden taucht auf und stielt dem Mädchen das Herz.

Die Spiele der Götter, Mädchen und die Liebe – auch Götter bekommen nicht immer, was sie wollen.
Ein merkwürdiger Traum sucht Jess heim. Vorerst hält sie auch noch daran fest, dass es sich bloß um einen Traum mit einem unverschämt gutaussehenden Jungen handelt, bis dieser plötzlich vor ihr im Camp auftaucht und ihr schöne Augen macht. Doch nicht nur ihr, sondern ebenso Robyn, der besten Freundin von Jess und auf einmal werden die Freundinnen zu Rivalen. Wer bekommt den Jungen für sich? Wen von ihnen mag Cayden mehr?
Was beide Mädchen allerdings nicht wissen, ist, dass Cayden seine eigenen Ziele verfolgt: Nämlich endlich unsterblich zu werden. Durch ein Abkommen mit Zeus wird ihm dies gewährt, wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht.
Wird Cayden Jess das Herz brechen, damit er seinen Wunsch endlich erfüllt bekommt?

Marah Woolf – Eine Autorin, die man, wenn man sie vor diesem Buch noch nicht kannte, nun auf jeden Fall kennt und liebt.

Die Autorin der „Federleicht“ – Reihe, brachte nun eine neue Reihe, die ebenso erfolgreich ist, heraus. Nämlich die Götterfunke – Triologie.
In diesem Buch fühlt man sich ziemlich schnell mit Jess im Einklang, was wohl Teil des tollen Schreibstils der Autorin ist. Der zunächst einfache Roman, der das normale Leben im Camp beschreibt, wandelt sich plötzlich in der Mitte des Buches in eine spannende Handlung, die bis zum Ende anhält. Zumindest mir ging es so, dass ich nach der letzten Zeile vor dem Buch hockte und dachte: „Nein, das kann doch nicht da zuende sein!“
Ich bin jetzt mehr als gespannt auf den nächsten Teil und möchte am liebsten gar nicht mehr so lange darauf warten, denn die Fortsetzung dieser wunderbaren Reihe folgt erst am 25.09.2017.
Ein Buch, das ich nur empfehlen kann, trotz des sich ziehenden Anfangs.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Ewig Dein - Deathline - Rezension

Deathline - Ewig dein
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Ich denke, dass Buchcover verrät bereits eine Menge über das wunderbare Werk von Janet Clark.
Wie viele wünschen sich nicht ein einziges Mal etwas Abwechslung im Leben? Habt ihr auch diesen gleichmäßigen, ...

Ich denke, dass Buchcover verrät bereits eine Menge über das wunderbare Werk von Janet Clark.
Wie viele wünschen sich nicht ein einziges Mal etwas Abwechslung im Leben? Habt ihr auch diesen gleichmäßigen, langweiligen Rhythmus satt? Ja? Josie auch.
Josephine, die Hauptperson des Buches „Ewig Dein“ von Janet Clark wünscht sich nichts mehr, als einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen in ihrem Leben. Und dies soll sie schneller erhalten, als sie es sich vorstellen kann.

Von dem normalen Leben eines Mädchens bis zur Begegnung eines Greenies, der ihr alles auf den Kopf stellt…

Mysteriöse Ereignisse suchen das sonst so unscheinbare Dorf des Mädchens heim und niemand kann sich die Geschehnisse zunächst erklären. Genauso passieren auf der Ranch von Josie immer häufiger merkwürdige Sachen, obwohl das Leben auf dieser bisher ganz angenehm war.
Und dann taucht auch noch Ray auf. Der Junge, zu dem sich Josie schlagartig hingezogen fühlt und der ihre Gefühle sogar zu erwidern scheint! Doch das soll noch nicht genügen, denn Ray hat Geheimnisse, die Josie nicht im Traum erwartet hätte.
Auch ihr Bruder Patrick und ihr Vater, aber ebenso einige Gäste und Arbeiter auf der Ranch verhalten sich merkwürdig. Und so ist das ahnungslose Mädchen schneller in die Geschehnisse verwickelt, als ihr lieb ist. Denn Josies Welt schwebt auf einmal in größter Gefahr. Sie muss sich entscheiden, auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …

Die Autorin und ihre wundervolle Art zu schreiben

Janet Clark, eine Bestseller Autorin, deren Name inzwischen jeder einmal gehört hat. Denn nicht nur dieses Buch schrieb sie gut verständlich und so, dass man sich perfekt in die Handlung aufgenommen fühlte, sondern auch andere Werke, wie „Schweig still, süßer Mund“ (2014) oder „Black Memory“ (2016). Eine einfach unbeschreiblich gute Autorin, wie ich finde.

Schon wieder so ein Liebesroman? – Nein.

Das Cover – schnulzig wie eh und je. Klappentext – Die große Liebe.
Ja, es mag auf den ersten Blick für einige Leser vielleicht so wirken, als würde es sich bei diesem Buch einmal mehr um eine Liebesgeschichte handeln, wie man sie schon tausende Male erzählt bekommen hat. Das trifft hier allerdings ganz und gar nicht zu!
Ich selbst bin ein Freund von Action und Spannung, weshalb ich Thriller unglaublich gerne lese. Dieses Buch fällt mit in den Bereich, den ich sehr mag, da es sich um eine außergewöhnliche Love-Story handelt.
Wenn ich euch eines raten darf: Lest das Buch einfach. Ich kann euch nicht mehr dazu schreiben, als dass es sich hierbei um keine gewöhnliche Geschichte handelt und auch das Ende keineswegs voraussehbar ist. Das Buch ist großartig.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Abgeschnitten - Rezension

Abgeschnitten
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Ein Thriller von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos – zwei Menschen, deren Namen wohl jeder einmal gehört haben sollte. Erschienen ist ihr Buch 2013 mit 400 Seiten beim Knaur TB Verlag und der Klappentext ...

Ein Thriller von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos – zwei Menschen, deren Namen wohl jeder einmal gehört haben sollte. Erschienen ist ihr Buch 2013 mit 400 Seiten beim Knaur TB Verlag und der Klappentext verspricht bereits ein großartiges Buch:
Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …
Ein Autor und ein Rechtsmediziner – das perfekte Team!
Das Buch ist wundervoll geschrieben: Spannend, grausam und mit etwas Humor – also genau richtig. Fitzek und Tsokos haben es geschafft, den Leser auf eine aufregende Schnitzeljagd mitzunehmen und ihn dabei die Emotionen haargenau miterleben zu lassen. Ich habe mich von der ersten Seite an in das Buch eingebunden gefühlt und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Anfangs war ich noch etwas skeptisch, da ich nicht der große Mediziner-Fan bin, durch diesen Thriller haben sich meine Ansichten da allerdings nicht nur ein wenig verändert. Trotz vieler Fachbegriffe habe ich das Buch geliebt, da man nur wenige Zeilen später erklärt bekommen hat, worum es sich bei unbekannten Dingen handelt. Auch die Arbeit als Rechtsmediziner, die hier schließlich mit im Mittelpunkt der Geschichte steht, finde ich hervorragend beschrieben – ein großes Lob an Fitzek und Tsokos!
Auch die Figuren finde ich gut beschrieben und man kann am Anfang noch nicht ahnen, wie sich die Geschehnisse am Ende auflösen - ganz anders, als bei anderen Büchern! Die Entwicklung der Handlung und der Protagonisten, sowie der Sprung in den verschiedenen Perspektiven finde ich sehr gelungen. Genauso ist der Schreibstil des Autors bemerkenswert: So spannend sind nicht viele Bücher!
Insgesamt haben sie es gemeinsam geschafft, den Leser in eine medizinische Welt zu entführen, sodass man die Zusammenhänge super verstanden hat.
Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen und sich dazu einen Tag zu nehmen, an dem er es nicht zur Seite legen muss, denn dieses Buch muss man einfach am Stück lesen!
Und wenn der „Stern“ sagt: „Hier geht es richtig zur Sache“, dann kann ich mich dieser Aussage bloß anschließen. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

Ich, mit meinen 16 Jahren, würde das Buch auf jeden Fall ein weiteres Mal lesen!

Veröffentlicht am 01.07.2017

Schweig still, süßer Mund - Rezension

Schweig still, süßer Mund
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In dem Buch „Schweig still süßer Mund“ beim Loewe-Verlag veröffentlicht, erzählt Janet Clark auf den 352 Seiten folgende Geschichte:

Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du solltest vorsichtig ...

In dem Buch „Schweig still süßer Mund“ beim Loewe-Verlag veröffentlicht, erzählt Janet Clark auf den 352 Seiten folgende Geschichte:

Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du solltest vorsichtig sein. Zwing mich nicht, auch dich zum Schweigen zu bringen.
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.

Schon nach den ersten Kapiteln, ist klar, wer der Mörder ist und dass dieser und Jana zueinanderfinden, indem sie sich lieben lernen. Das finde ich sehr schade, da dadurch die Spannung ziemlich zügig verschwindet und leider keine weiteren Personen auftauchen, die der Mörder sein könnten.
Zudem bekomme ich nicht wirklich Zugang zu den Personen und kann mich somit nur schlecht in ihre Lage versetzen, was vermutlich daran liegt, dass ich ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen kann. Wieso geht man mit Fremden mit, wenn ein Mörder frei herumläuft und die beste Freundin verschollen ist? Leichtsinn? Kann sein, aber ich kann mich da nicht mit identifizieren oder das Verhalten nachvollziehen.
Trotzdem hat mir die Geschichte dahinter super gefallen, sowie der Schreibstil, den ich bei Janet Clark sehr gerne mag. Super Idee und ich denke, nicht verkehrt umgesetzt.
Das süße mit Röschen verzierte Cover passt also super zum Inhalt des Buches, denn eine Liebesgeschichte steht tatsächlich im Vordergrund und auch Ella hat etwas mit den ganzen, verzwickten Beziehungen zwischen den im Buch auftauchenden Personen zu tun.
Man kann hier also nicht von einem Psycho-Thriller nach Sebastian Fitzek Art ausgehen, sondern in eine ganz andere Richtung. Statt einem Mord nach dem anderem (siehe „Abgeschnitten“), wird hier hinten herum alles Wichtige vermittelt, dass der Leser wissen muss, um das Buch mit seiner ganz eigenen Art lieben zu lernen und es nicht mehr weglegen zu wollen.

Ich würde dieses Buch definitiv Lesern ab 12 Jahren empfehlen, wobei ich glaube, dass auch abgehärtete, jüngere Leser das Buch gerne haben werden. Es ist also nicht ganz für meine Altersklasse, würde ich mit meinen 16 Jahren behaupten, und vermutlich verstehen begeisterte Leser in dem von mir empfohlenen Alter meine Kritikpunkte auch nicht.

Insgesamt ein Buch, dass mich weder umgehauen hat, noch eines, das ich schlecht fand. Und was man so hört, gehen die Meinungen da gewaltig auseinander, weshalb ich einfach sagen würde: Macht euch selbst ein Bild von dem Buch, indem ihr es lest!