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Veröffentlicht am 10.09.2020

Vielversprechender Anfang einer royalen Fantasyreihe

Silver Crown - Forbidden Royals
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Inhalt: Emilia Lancaster führt ein vollkommen normales Leben. Doch als ein Schicksalsschlag die Thronfolge des Landes ändert und ihr Vater zum König gekrönt werden soll, ist Emilia als illegitime Tochter ...

Inhalt: Emilia Lancaster führt ein vollkommen normales Leben. Doch als ein Schicksalsschlag die Thronfolge des Landes ändert und ihr Vater zum König gekrönt werden soll, ist Emilia als illegitime Tochter plötzlich die Kronprinzessin. Eine Rolle, die sie niemals wollte und auf. Die sie nicht vorbereitet wurde. Nur sehr widerwillig lässt Emilia sich auf „Probezeit“ als Prinzessin ein. Ihr neues Leben im Palast, voller Luxus und Reichtum, könnte zwar der Anfang eines Märchens sein, aber hinter der goldenen Fassade verbergen sich dunkle Abgründe. Emilia merkt schnell, dass sie nicht nur von Intrigen und Machtspielen umgeben ist – sondern auch von Menschen, die alles andere als begeistert von ihrem unerwarteten Aufstieg sind. Ganz besonders Carter Throne, der als Bad-Boy-Prinz bekannte Sohn ihrer Stiefmutter, ist Emilia ein Rätsel: Seine abweisend düsteren Blicke kann sie beinahe körperlich spüren, und trotzdem herrscht seit ihrer ersten Begegnung eine knisternde Spannung zwischen ihnen, die Emilias Herz schneller schlagen lässt …

Meine Meinung:
Aufmerksam bin ich auf das Buch durch eine Leserunde geworden. Das Cover sprach mich direkt an und machte mich direkt neugierig worum es gehen könnte. Natürlich gab die Krone darauf schon einen Hinweis, aber gerade diese machte mich in Kombination mit den Puderelementen neugierig. Also habe ich draufgeklickt und mit der Leseprobe angefangen. Schon diese war vielversprechend und hat mich schon im Prologe voll in ihren Bann gezogen. Viel zu schnell war die Leseprobe durchgelesen und für mich stand fest, dieses Buch musste ich weiterlesen. Gesagt getan und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin war mir von Anfang an sympathisch und hat mich zusätzlich noch auf die Spur dieser Geschichte gebracht. Insgesamt war ihr Schreibstil sehr angenehm und lässt trotzdem roten Faden, dem sie folgt, Fragen offen, die einen auf die nächsten Bände hoffen lassen. Dennoch wirkt die Geschichte nicht konzipiert, sondern sehr organisch. Gerade das organische Wachsen der Figuren und der Geschichte ist mir positiv aufgefallen, denn die Informationen und Änderungen fallen nicht einfach so vom Himmel, sondern haben einen richtigen Hintergrund, den der Leser auch versteht. Dadurch bringt die Autorin die Geschichte sehr nah an den Leser ran und schafft eine Verbindung zwischen Leser und Geschichte.
Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Zusätzlich zu dem organischen Aufbau der Geschichte ist die Handlung gut durchdacht, wirkt allerdings nicht gestellt. Mir gefallen die Einflüsse eines Märchens auf die Geschichte, denn diese lockern die Handlung auf und modernisieren die Hintergrundidee. Obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob die Idee einer royalen Umgebung nicht schon ausgelaugt ist, muss ich sagen, dass Julie Johnson es geschafft hat, etwas völlig Neues zu schaffen. So eine Handlung wie die in Silver Crown habe ich noch nie gesehen. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, eine neue Facette dieses Genres kennenzulernen. Auch die Verbindung zwischen den zwei Hauptsträngen, also Liebesgeschichte und Hauptgeschichte (rund um den familiären Hintergrund), ist ihr sehr gut gelungen, denn sie laufen parallel, ohne wirklich zu kollidieren und haben trotzdem immer etwas miteinander zu tun.
Emilia ist ein starker Hauptcharakter, was direkt am Anfang ins Auge fällt. Sie hat ihren eigenen Willen, muss sich allerdings erst mal in der neuen Situation zur recht finden. Sie erscheint als junge, unabhängige Frau mit einem eigenen Hintergrund, welchen der Leser erst einmal erkunden muss und auch erst nach und nach zu erfahren, was die Spannung hochhält. Carter wirkt von Anfang an wie ein typischer Bad-Boy, zeigt allerdings im Verlauf auch hin und wieder mal seine Gefühle. Auch die restlichen Charaktere sind sehr stark und unterstützen dadurch die Handlung und auch die Hauptcharaktere, indem sie Zündstoff für Diskussionen liefern, welche Emotionen hochkochen lassen und die Handlung interessanter gestalten.
Nicht nur die Handlung und Charaktere sind sehr durchdacht und überzeugend, auch die Emotionen kommen perfekt zur Geltung. Besonders an manchen Stellen musste ich schwer schlucken, um nicht anzufangen zu weinen. Der Schreibstil von Julie Johnson transportiert die Gefühle der Charaktere direkt in das Herz des Lesers. Dadurch wirkt das Buch viel realitätsnaher und angenehmer zu lesen. Was genau die Charaktere dazu so zu fühlen bringt, wird leider meist etwas hintenüberfallen gelassen. Doch dies macht nichts, denn der Rest der Geschichte ist so überzeugend geschrieben, dass sich der Leser diese selbst zusammenreimen kann.
Am Ende des Buches saß ich da und konnte es nicht glauben, das es jetzt das Ende sein sollte und ich ein paar Monate auf den nächsten Teil warten muss. Es lässt viele Fragen offen und Probleme ungelöst.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben, da es meine Erwartungen absolut erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen hat. Deswegen bekommt Silver Crown von Juli Johnson von mir 5 von 5 Sternen und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil und hoffentlich auf ein paar Antworten auf meine Fragen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Eine schöne Sommerromance für Teenager

Trust Him
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Inhalt: Melindas Leben läuft mit kleinen Schwankungen in ruhigen Bahnen, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Doch dann drängt sich der gutaussehende Sam in ihr Leben und stellt es zu ihrem Leidwesen ...

Inhalt: Melindas Leben läuft mit kleinen Schwankungen in ruhigen Bahnen, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Doch dann drängt sich der gutaussehende Sam in ihr Leben und stellt es zu ihrem Leidwesen gehörig auf den Kopf. Ist sein plötzlich entfachtes Interesse nur Teil einer Wette? Aber Sam ist anders als erwartet und die Schublade, in welche sie ihn stecken will, klemmt und seine grünen Augen verfolgen sie bis in den Schlaf. Widerwillig bemerkt sie, dass ihre Vorurteile sich langsam aber sicher in Luft auflösen …

Meine Meinung:

Durch das Cover bin ich erst auf dieses Buch gekommen. Das hellblau des Covers ist mir direkt ins Auge gesprungen. Zusammen mit den roségoldenen Streifen, die das Cover kreuzten, ergeben ein harmonisches Bild, welches absolut zu dem Inhalt des Buches passt. Ein absolutes Highlight ist die Blumenranke am rechten Rand des Covers. Wie sie wachsen die Charaktere über das Buch hinweg zu einer wunderschönen Blume.

Der Schreibstil von Sara Pepe hat mich von Anfang an mitgenommen. Sie beschreibt ein normales Mädchen von nebenan in einer wundervollen, geordneten Art und Weise. Die ganze Zeit über verfolgt sie einen roten Faden und erzählt die Geschichte zielorientiert.

Die Charaktere Melinda und Sam wirken wie normale Teenager, welche dem echten Leben entsprungen sein könnten. Melinda ist ein sehr sympathischer Charakter, sie ist ein junges Mädchen mit Zielen und Präzision in ihrer Arbeit. Sie denkt wie viele Menschen in Schubladen und unterschätzt dadurch Sam total. Entgegen ihrer Vorstellung ist Sam sehr einfühlsam und nicht der Bad Boy für welchen sie ihn hält. Erst langsam merken sowohl Melinda und der Leser, was für ein netter und aufmerksamer Kerl Sam doch ist. Einzug seine Entscheidung am Ende des Buches trübt dieses Bild.

Die Handlung in Trust him ging mir manchmal etwas zu schnell und leider haben mir hin und wieder die Detailverliebtheit etwas gefehlt. Dennoch hat der rote Faden, welcher durch das Buch führt, diese fehlende Liebe zum Detail wieder aufgehoben. An sich ist die Handlung flüssig und angenehm zu verfolgen. Leider ging die Geschichte von Melinda und Sam leider viel zu schnell zu Ende, was allerdings in den folgenden Büchern fortgeführt wird.

Insgesamt mochte ich Trust him von Sara Pepe sehr gerne. Es ist sehr angenehm zu lesen und die perfekte Sommerlektüre für Teenager. Sie hat einen schönen Hintergedanken und lehrt einen, andere Menschen nicht direkt in eine Schublade zu stecken, ohne diese richtig zu kennen. Besonders zu Melinda konnte ich direkt einen Draht aufbauen. Sam hat ehrlich gesagt Bookboyfriendqualitäten. So schnell wie ich in die Geschichte reingekommen bin, war sie leider auch schon wieder vorbei. Der Schreibstil von Sara Pepe war flüssig und gut zu verfolgen, sodass ich das Buch in einem durchgelesen habe.
Deswegen gebe ich dem Buch 4 / 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

Ein wunderbarer und spannender Auftakt der neuen Fantasyreihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Klappentext: Als Roxy das erste Mal auf Shaw trifft, könnte der Zeitpunkt für die junge Huntress kaum ungünstiger sein. Denn Roxy ist nicht nur auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder, der von übernatürlichen ...

Klappentext: Als Roxy das erste Mal auf Shaw trifft, könnte der Zeitpunkt für die junge Huntress kaum ungünstiger sein. Denn Roxy ist nicht nur auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder, der von übernatürlichen Wesen entführt wurde, sie hat auch alle Hände voll damit zu tun, die 449 Seelen einzufangen, die sie versehentlich aus der Unterwelt befreit hat. Wenn es Roxy nicht gelingt, all diese entflohenen Wesen innerhalb der vorgegebenen Zeit zurückzuschicken, wird sie mit ihrem Leben bezahlen – eine Mission, die trotz der Unterstützung der Londoner Hunter so gut wie unmöglich ist. Deshalb passt es ihr überhaupt nicht, dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keine Erinnerung an seine Vergangenheit hat. Nicht nur treibt er sie mit seiner großen Klappe vom ersten Moment an in den Wahnsinn, Roxy kann auch das Kribbeln zwischen ihnen nicht brauchen. Ein Kribbeln, das immer stärker wird, je näher sie sich kennenlernen – und das zur Gefahr für ihre ganze Mission werden könnte …

Meine Meinung:

- Das Cover: Schon bei meinem ersten Blick auf das Cover hatte ich mich in das Buch verliebt. Passend zu dem Titel Schattenblick ist das Cover in Nebel gehüllt. Dazu passend ist die Farbgebung in hellen Blautönen. Davon setzt sich der Buchtitel wunderbar ab, denn dieser ist in Gold gehalten. Besonders schön finde ich das Detail, das die Namen der Autorinnen beide auf dem Cover stehen und nur durch die Größe zu unterscheiden ist.

- Der Schreibstil: Bisher habe ich von Bianca Iosivoni nur New Adult Romane gelesen, deswegen konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass sie ein Fantasyroman schreibt. Am Ende war ich doch positiv überrascht, wie gut sie zu diesem Genre gepasst hat. Einzig die häufigen Wiederholungen haben mich etwas gestört. Des Öfteren wurden Fakten mehrmals erwähnt, welche schon in dem Buch ausführlich beschrieben wurden. Dennoch hat mich der Schreibstil in einen Bann gezogen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

- Die Handlung: Deutlich zu erkennen ist der Spannungsbogen, welchen Bianca Iosivoni und Laura Kneidl mit eingebaut haben. Ich bin fast wahnsinnig geworden, als ich den letzten Satz gelesen habe und dann das Buch auf einmal zu Ende war. Genauso gut hat mir gefallen, dass man direkt in die Geschichte reingeworfen wurde und dadurch direkt in die Geschichte gekommen ist. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass sich die Handlung zu sehr an die Shadowhunters anlehnt, was zum Glück nicht der Fall war. Die Welt, welche die beiden aufgebaut haben, ist ausgeklügelt und so aufgebaut, dass es wirklich ins wahre Leben projiziert werden kann.

- Die Charaktere: Roxy war mir vom ersten Satz an sympathisch. Sie macht alles mit sich selber aus, was mir sie sehr nahebringt, weil ich ähnlich ticke. Ihre Charakterbeschreibung ist schleppend, da man erst langsam etwas Persönliches von ihr erfährt. Trotzdem hat dies auch etwas Gutes, denn dadurch kommen immer neue Aspekte ins Spiel, die die Spannung oben halten.
Shaw ist trotz seines Gedächtnisverlusts ein sehr netter Zeitgenosse, der sich schnell an die neue Situation gewöhnt. Besonders mochte ich seine Verbindung von Roxy und ihm. Diese spielerische Art der beiden lockert das gesamte Buch auf und nimmt die atmosphärische. Spannung aus manchen Situationen.
Auch Finn und die anderen Nebencharaktere sind sehr gut ausgestaltet. Jeder hat eine Hintergrundgeschichte oder eine Aufgabe, die wichtig für den Plot sind und dadurch den Fokus auf die kleinen Dinge legt. Gerne hätte ich so einen Freund wie Finn oder Shaw im echten Leben, denn sie wirken loyal und vertrauenswürdig auf mich.

- Die Emotionen: Auch wenn die Emotionen bei den Midnight Chronicels nicht so wirklich im Vordergrund stehen, haben sie mich dennoch überzeugt. Die vielen kleinen emotionalen Ausbrüche runden die Story ab und bringen die Charaktere dem Leser näher. Die Verbindung zwischen den einzelnen Personen ist dadurch noch mal tiefer verankert und man merkt erst durch diese kleineren Ausbrüche, wer wem überhaupt vertraut. Besonders emotional fand ich den Tod einer bestimmten Person, da ich sie sehr ins Herz geschlossen hatte und gern mehr über die Person erfahren hätte.

- Fazit: Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil, der leider erst in 6 Monaten rauskommt. Bis dahin werde ich mich leider mit den bisherigen Informationen geschlagen geben. Insgesamt war Midnight Chronicels Schattenblick ein Buch, das ich jedem Fantasyfan wärmstens empfehlen kann. Ich bin gespannt, wie die beiden Autorinnen es hinbekommen, mit den wechselnden Hauptautorinnen und dabei die Geschichte ohne Probleme weiterzuführen.
Mir hat eigentlich alles an diesem Buch gefallen, bis auf die Wiederholungen, welche ich oben bereits angesprochen habe.

Insgesamt gebe ich Midnight Chronicels Schattenblick volle 5 / 5 Sterne, da es mich in seinen Bann gezogen hat und ich den nächsten Teil kaum erwarten kann. Lange ist es mir nicht mehr passiert, dass ich ein Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, was eindeutig ein Indiz für ein gutes Buch ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2020

Eine Fortsetzung die dem ersten Teil um Meilen voraus liegt.

Light Up the Sky
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Inhalt:
Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. ...

Inhalt:
Nach allem, was mit Connor und Weston geschehen ist, war ich fest entschlossen, mich daran zu halten und mein Herz zu schützen. Doch dann kehrte er zurück, und mein Schwur wurde sein Versprechen. Er hielt mein Herz ehrfürchtig in seinen Händen, er liebte mich so aufrichtig und wahrhaftig, dass ich wusste, ich würde in hundert Leben nie wieder so etwas fühlen. Es war real – bis zu dem Moment, als all die Lügen ans Licht kamen…

Meine Meinung:

- Das Cover: Genau wie schon bei Bring down the Stras ist mir das Cover positiv ins Auge gesprungen. Die Gestaltung beider Cover ist wunderbar aufeinander abgestimmt und die Farbwahl passt zu der jeweiligen Atmosphäre des Buches.
- Der Schreibstil: Was mir im ersten Teil nicht gefallen hatte, war die etwas platte Erzählweise, zum Glück war im zweiten Teil genau das Gegenteil der Fall. Die meiste Zeit über wird die Perspektive geändert, was eine dynamische Erzählweise ermöglicht.
- Die Handlung: Auch wenn die meiste Zeit nur alltägliche Situationen die Handlung bestimmen, hat mich die Handlung überzeugt. Wie ich finde, merkt man nicht, dass einer der Hauptcharaktere im Rollstuhl sitzt, da dies einfach nicht im Fokus liegt. Gerade am Anfang merkt man, wie sehr Weston und Connor mit ihren Verwundungen zu kämpfen haben. Teilweise wirken die Reaktionen der Charaktere etwas überzogen, wobei dies die Handlung unterstreicht. Dadurch, dass Weston und Autumn zu Freunden werden, baut sich langsam wieder eine normalere Beziehung zueinander auf.
- Die Charaktere: In Light up the Sky kommen, meiner Meinung nach, die Charaktere sympathischer und nahbarer rüber. Ihre Entscheidungen und Emotionen sind nachvollziehbar und an vielen Stellen habe ich sogar mit ihnen mitgefühlt. Gerade Weston finde ich sehr gelungen, da sein wahres ich endlich zum Vorschein kommt. Hingegen entgleitet Connor dem Leser vollkommen, da er sich immer mehr zurückzieht und niemanden eine Möglichkeit gibt ihn zu verstehen. Einzig Ruby lässt er an sich ran, was noch mehr Probleme bringt.
- Die Emotionen: An manchen Stellen sind die Emotionen auf den Leser übergesprungen, Autumns Verzweiflung, Westons Liebe und ihr gegenseitiges Vertrauen sind Auslöser dafür. Anders als angenommen sind hier die Emotionen im Vordergrund, weshalb das Buch auch besser ist als das Erste. Besonders emotional fand ich die „Wiedervereinigung“ von Weston und Connor, da ihre Freundschaft über die komplette Reihe etwas besonders war und mir quasi das Herz gebrochen wurde, als sie auseinandergegangen sind.

Fazit

Light up the Sky liegt auf jeden Fall Meilen vor Bring Down the Stars. Hier stehen die Emotionen im Vordergrund und die Geschichte hat mich auch mehr gefesselt als der erste Teil. Ich bin froh, dass ich dem zweiten Teil eine Chance gegeben habe.

Insgesamt gebe ich Light up the Sky von Emma Scott 4,5 Sterne, da mir an einigen Stellen doch noch ein winziges bisschen gefehlt hat, was ich allerdings auch nicht wirklich definieren kann, damit es eines meiner Jahreshighlights werden könnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2020

Leider etwas enttäuscht, aber ein spannendes Ende

Bring Down the Stars
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Inhalt:
College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen ...

Inhalt:
College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung, Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel…

Meine Meinung:

- Das Cover: Ich habe dieses Buch damals am Flughafen entdeckt und habe mich direkt in dieses Cover verliebt. Der Titel ist in dieses eingeprägt und verleiht dem Ganzen noch mal eine Tiefe, die weiter auf das Buch aufmerksam macht. An sich ist das Cover in Rose gehalten und erinnert etwas an Sterne, die vom Himmel fallen. Hervorgehoben wird dies noch mal durch kupferfarbene Akzente, die geformt sind wie kleine Sterne.
- Der Schreibstil: Emma Scotts Schreibstil ist schön flüssig und hat die ganze Zeit über einen roten Faden. Trotzdem muss ich leider sagen, dass mir am Anfang der Schreibstil nicht so wirklich zugesagt hat. Ich bin mir nicht sicher, ob es an der Handlung liegt oder an ihrem Schreibstil, aber besonders am Anfang fand ich die Geschichte etwas platt. Schön fand ich aber die abwechselnde Sichtweise, in welcher die Geschichte geschrieben ist. Besser hätte ich dennoch gefunden, wenn auch aus Connors Sicht mehrere Kapitel erzählt worden wäre.
- Die Handlung: Persönlich finde ich, dass man Bring down the Stars in zwei Teile teilen muss. Der erste Teil geht für mich bis zu der fatalen Entscheidung. In diesem kam mir die Geschichte ziemlich platt und langweilig vor, da die Geschehnisse vorhersehbar waren und auch die Charaktere nicht viel beigetragen haben. Ich war kurz davor, das Buch beiseitezulegen, als die fatale Entscheidung gefällt wurde. Durch diese hat die Handlung erst richtig Fahrt aufgenommen und mich mitgenommen. Besonders gefallen hat mir die Dynamik, welche durch die Dreiecksbeziehung zustande kommt.
- Die Charaktere: Autumn erscheint mir als Hauptcharakter geeignet, es reizt mich aber nicht wirklich sie näher kennenzulernen. Im Gegensatz zu ihr finde ich Connor und Weston höchst interessant, da nicht wirklich viel von ihnen preisgegeben wird. Besonders Connor, welcher in diesem Teil ja im Vordergrund steht bleibt, verschlossen und es wird nicht wirklich klar, wie er wirklich fühlt. Weston erscheint mir wie ein typischer Mensch, zu dem das Sprichwort „harte Schale, weicher Kern“ passt. Er ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich habe bedauert, dass er sich zum Ende hin immer weiter zurückgezogen hat.
- Die Emotionen: Dadurch das Weston und Connor ihre Gefühle entweder nicht zeigen oder nicht ausdrücken können, ist die einzige Figur, die ihre Emotionen zeigt, Autumn. In mir selbst sind erst Emotionen aufgekommen, als es persönlicher wurde und auch die wichtigen Dinge zur Sprache kamen.

Fazit:
Ich war leider erst mal enttäuscht von Bring Down The Stars. Bisher habe ich nur gute Dinge von dem Buch und von Emma Scott gehört, weshalb meine Erwartungen auch relativ hoch waren. Leider konnte nur das Ende mit diesen mithalten und ist auch der einzige Grund weswegen, das Buch nicht komplett durchgefallen ist. Insgesamt kann ich leider nur 3,5 Sterne geben. Für mich war noch eindeutig Luft nach oben und ich hoffe das der zweite Teil meine Erwartungen erfüllt, welche ich vor Bring Down The Stars hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere