"Nadya war von der Göttin des Todes erwählt, sie hatte nie unschuldig sein können."
Das schwarze Herz des Winters – UnholyIch gebe zu, vermutlich hätte auf dem Klappentext alles stehen können und ich hätte es bei dem Cover gekauft 😅
Es war das erste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe und ich berichte heute davon, weil ...
Ich gebe zu, vermutlich hätte auf dem Klappentext alles stehen können und ich hätte es bei dem Cover gekauft 😅
Es war das erste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe und ich berichte heute davon, weil übermorgen der zweite von drei Bänden auf Deutsch erscheint.
An der Stelle: Ich versuche, englischsprachige Bücher nach Möglichkeit in der Originalfassung zu lesen, aber ich lebe nun einmal in Deutschland und Impulskäufe enden somit in der Regel auf Deutsch. (Und innerhalb einer Reihe werde ich danach nicht mehr wechseln, weil mein innerer Monk sonst die Krise kriegt^^")
Der Schreibstil sagte mir tatsächlich nicht sonderlich zu. Allerdings ist es an der Stelle gut möglich, dass es tatsächlich an der Übersetzung lag, da manche Formulierungen auf mich etwas eigenartig wirkten.
Dafür gefiel mir das Worldbuilding umso besser. Die verschiedenen Orte und Gebiete, die Konflikte und Ansichten der unterschiedlichen Völker und deren andersartigen Kulturen konnten mich direkt überzeugen und fesseln. Besonders leicht haben es mir da die Kapitelanfänge gemacht, denen immer ein Auszug aus den heiligen Schriften der Protagonistin vorangeht.
Die Erzählperspektive wechselt immer zwischen der Sicht einer auserwählten Klerikerin und der Sicht des verfeindeten Kronprinzen. Dabei setzen sich die Puzzleteile für den Leser viel schneller und natürlicher zusammen, als im Verlauf der Geschichte für die Charaktere. Ich bin ein großer Fan von dieser Art von Erzählung und freue mich jedes Mal, wenn ich sie irgendwo finden kann.