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Veröffentlicht am 25.10.2021

Vielschichtiger und rasanter Coming-of-Age-Thriller

The Girls I've Been
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„The girls I’ve been” ist bereits der zweite Roman der amerikanischen Autorin Tess Sharpe der ins Deutsche übersetzt wurde. Mir war die Autorin bisher nicht bekannt, daher ist dies der erste Roman den ...

„The girls I’ve been” ist bereits der zweite Roman der amerikanischen Autorin Tess Sharpe der ins Deutsche übersetzt wurde. Mir war die Autorin bisher nicht bekannt, daher ist dies der erste Roman den ich von ihr gelesen habe.

INHALT
Nora war nicht immer Nora. Sie war bereits Rebecca, Samantha, Haley, Katie und Ashley. Identitäten, die sie annehmen musste, um ihrer Mutter die eine Trickbetrügerin ist dabei zu helfen um reiche, kriminelle Männer um ihr Geld zu erleichtern.
Fünf Jahre ist es her seitdem Nora ihrer Mutter entkommen konnte und noch immer weiß sie nicht wer sie wirklich ist, ob sie wirklich Nora ist. Da gerät sie mit ihren Ex Wes und ihrer großen Liebe Iris in einen Banküberfall. Nur mit Hilfe der Mädchen die sie bereits war kann es Nora gelingen sich und ihre freunde zu retten. Ein Spiel um Leben und Tod sowie die eigene Identität beginnt.

LESEEINDRUCK
Ich liebe Jugendbuchthriller wie z. B. die Romane von Karen M. McManus. „The girls I’ve been“ ist aber nochmal eine ganz andere Liga. Dies liegt and der Hauptfigur Nora und ihrer mehr als besonderen Kindheit. Sie ist vielschichtig, besonders und innerlich zerrissen. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich habe von Anfang bis Ende mitgefeiert, ob sie es zum einen schafft der scheinbar ausweglosen Situation zu entkommen und zum anderen Friedenmit sich selbst zu schließen.

Der Roman wird hauptsächlich aus ihrer Perspektive erzählt. Hierbei wechseln sich Kapitel ab, in denen es um den Banküberfall im hier und jetzt geht mit Kapiteln aus ihrer Vergangenheit. Diese werden aus der Sicht der Mädchen erzählt die Nora in ihrem früheren leben mit ihrer Mutter gewesen ist und die sie tief traumatisiert haben. Diese Kapitel heben sich auch farblich von denen die in der Bank spielen ab, denn die Seiten sind etwas dunkler.

Nach und nach setzt sich so zusammen wie Nora zu einem Teenager werden konnte, der es mit zwei hochgefährlichen Bankräubern aufnehmen kann. Hochspannend und aufwühlend.

Doch auch ihre Freunde Iris und Wes sind spannende Charaktere die man als Leser direkt in sein Herz schließt und mit denen man mitzittert. Den nicht nur Nora hat Geheimnisse, über die sie mit niemandem spricht…

FAZIT
Eine absolut tolle, spannende Mischung aus Thriller und Coming-of-Age-Roman. Zum einen gibt es die Spannung und den Nervenkitzel des Bankraubs, zum anderen die Geschichte von Nora der Hauptfigur, durch welche sie zu einer vielschichtigen Hauptfigur macht, mit der man gerne mitleidet. Wer das Genre mag wird hier absolut auf seine Kosten kommen. Für mich ein echtes Highlight in dem Genre!

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Amerikanischer Klassiker der Emanzipationsliteratur

Erfahrungen eines schönen Mädchens
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Der Roman „Erfahrungen eines schönen Mädchens“ der Autorin Alix Kates Shulman gilt in Amerika als feministischer Klassiker. Erstmals veröffentlicht 1972 gibt es nun im Zuge der #MeeToo-Bewegung eine Neuauflage ...

Der Roman „Erfahrungen eines schönen Mädchens“ der Autorin Alix Kates Shulman gilt in Amerika als feministischer Klassiker. Erstmals veröffentlicht 1972 gibt es nun im Zuge der #MeeToo-Bewegung eine Neuauflage mit Vorwort der Autorin, die erstmals auch ins deutsche übersetzt wurde.

Shulman ist eine amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin, die sich für Frauenrechte und das Recht auf körperliche Selbstbestimmung einsetzt. Die fiktiven Memoiren „Erfahrungen eines schönen Mädchens“ schrieb sie, um auf die Missstände im Umgang der Gesellschaft mit Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.


INHALT
Sasha ist ein Mädchen aus der amerikanischen Mittelschicht, die behütet in den Nachkriegsjahren zum 2ten Weltkrieg aufwächst. Der Roman begleitet ihr Leben von der Kindheit bis in ihre Dreißigerjahre hinein.

Sasha ist ein intelligentes junges Mädchen, das sich für Literatur interessiert. Bereits früh bekommt sie ein Empfinden dafür, wie wichtig Schönheit für Mädchen und Frauen ist und wünscht sich nichts sehnlicher als schön zu sein. Dieser alles verzehrende Wunsch nach Schönheit bzw. der Erhalt ihrer Schönheit soll sie den Rest ihres Lebens begleiten und liegt im ewigen Zwist mit ihrem zweiten Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit. Dies führt sie auf einen turbulenten Lebensweg mit vielen Höhen und Tiefen


LESEEINDRUCK
Der gesamte Roman wird in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin Sascha erzählt. Die Erzählweise ist so intim, dass ich zu Beginn Probleme hatte mich von der Idee loszusagen das es sich hierbei nicht um die tatsächlichen Memoiren der Autorin Alix Kates Shulman handelt. Man hat teilweise das Gefühl persönliche Tagebucheinträge zu lesen.

Was man stellenweise ebenfalls leicht vergessen kann ist, dass dieser Roman in den 40er und 50er Jahren spielt. Viele der Erlebnisse die Sasha auf ihrem Lebensweg hat und die direkt mit der Tatsache zusammenhängen dass sie eine Frau ist, könnten auch aus der heutigen Zeit stammen. Dies führt einem eindringlich vor Augen das wir mit der gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau noch lange nicht so weit sind wie wir es gerne wären. So philosophiert die Ich-Erzählerin an einer Stelle z.B. darüber warum es Aufgabe der Mädchen und Frauen ist sich derart zu kleiden und zu verhalten das Männer sich nicht provoziert sehen ein Verbrechen an ihnen zu begehen. Und eben nicht Aufgabe der Männer ihr verhalten zu kontrollieren, eine Diskussion, die jüngst immer wieder in Medien und sozialen Netzwerken geführt wird.

So ging es mir auf dem gesamten Entwicklungsweg den Sasha im Laufe ihres Lebens durchlebt. Vieles davon kommt mir schmerzlich bekannt vor. Ihre Erlebnisse wie auch ihre innerliche Zerrissenheit und der stete Wunsch nach Schönheit. Je länger ich gelesen habe umso mehr habe ich mit Sasha darum mitgefiebert, ob sie es schafft ihren inneren Kampf zu gewinnen und sich ihren sich ihren Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zu erfüllen.


FAZIT
Ein Roman der trotz seines Alters kein bisschen an Aktualität eingebüßt hat. Eindringlich hält er einem den Spiegel vor Augen und zwingt dazu sich einzugestehen das sich in den letzten Jahrzehnten i den Köpfen der Menschen zum Thema Geschlechterrollen und Rollendenken nicht viel getan hat. Definitiv ein Klassiker!

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Urban Fantasy meets britischen Humor

The Stranger Times
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“The stranger times” ist der erste Roman des in Manchester ansässigen Autoren C.K. McDonnell der ins deutsche übersetzt würde. McDonnell hat unter dem Namen Caimh McDonnell im Englischen bereits zahlreiche ...

“The stranger times” ist der erste Roman des in Manchester ansässigen Autoren C.K. McDonnell der ins deutsche übersetzt würde. McDonnell hat unter dem Namen Caimh McDonnell im Englischen bereits zahlreiche Thriller veröffentlicht. Bevor er mit dem Schreiben von Romanen begann, hat er als Stand-Up-Comedian gearbeitet. „The Stranger Times“ ist der erste Teil einer Reihe die insgesamt drei Romane umfassen wird, der zweite Teil ist noch nicht erschienen.

INHALT
Die etwas mittellose Hannah ist nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann händeringend auf der Suche nach einem Job. Auf Grund fehlender Möglichkeiten fängt sie als Chefredakteurin bei der Wochenzeitung „Stranger Times“ an. Hier ist der Name definitiv Programm. Nicht nur die veröffentlichten Nachrichten über Ufosichtungen und andere paranormale Merkwürdigkeiten sind mehr als seltsam, sondern auch der Sitz der Zeitung sowie deren gesamter Belegschaft. Für Hannah beginnt eine ereignisreiche erste Arbeitswoche in der sie sich nicht nur mit ihrem „Chef aus der Hölle“ und den kuriosen Kollegen herumschlagen muss, sondern einem ersten Fall der nicht gerade ungefährlich ist.

LESEEINDRUCK
Das der Autor vor seiner Schreibkarriere Stand-Up-Comedian war merkt man dem Roman sofort an. Der Schreibstil ist locker und von typisch britischem Humor durchsetzt. Dadurch habe ich einen sehr schnellen und leichten Einstieg in die Geschichte gefunden, bereits auf den ersten Seiten musste ich ständig schmunzeln. Immer wieder überrascht McDonnell mit witzigen Kommentaren, die nie unpassend wirken.

Auch die Hauptprotagonistin Hannah war mir mit ihrer tollpatschigen Art und ihrem großen Herzen sofort sympathisch. Sie hat Ecken, Kanten und Unsicherheiten wodurch sie sehr nahbar wirkt.

Hannahs Kollegen bei der „Stranger Times“ sind alle skurril und besonders, aber auf ihre ganz eigene Art sympathisch. Diese Gruppe schrulliger Charaktere passt zum Gesamtton des Romans. Der erste teil der Geschichte besticht vor allem durch Humor, man lernt die Mitarbeiter der „Stranger Times“ kennen und lieben, erlebt aus Hannahs Sicht ihren Arbeitseinstieg bei dieser seltsamen Zeitung. Immer wieder wird diese Handlung von Kapitel aus Sicht verschiedener, anderer Protagonisten durchbrochen. In diesen Kapiteln wird klar, das eine Bedrohung auf Manchester zukommt die wahrscheinlich nicht ganz menschlich ist. Durch den Wechsel dieser Kapitel mit denen aus dem Stranger-Times-Alltag entwickelt sich eine langsam steigernde Spannung bis zu dem Punkt an dem man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann bis sich alles restlos aufgeklärt hat.

Das Ende der Handlung ist absolut zufriedenstellend. Obwohl dies der erste Teil einer Reihe ist, wird die Geschichte dieses Romans abgeschlossen und restlos aufgeklärt. Hier und da werden vorsichtig neue Handlungsstränge aufgenommen die voraus deuten was einen im Folgeband erwarten könnte.

FAZIT
„The Stranger Times“ ist eine Mischung aus Urban Fantasy und Kriminalroman, der mit einer großen Prise Humor aufwartet. Dadurch ist der Roman spannend und unterhaltsam zugleich. Ein bisschen skurril, ein bisschen schräg und sehr sehr besonders hebt er sich (positiv) von anderen Romanen des Genres ab. Für mich ein echter Geheimtipp dem ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich freue mich jetzt schon auf den 2ten Teil der Reihe!

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Der Klimawandel ist da und die Folgen schon heute spürbar

Überhitzt
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Das Buch „Überhitzt“ von Claudia Traidl-Hoffmann und Katja Trippel beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels die wir bereits heute spüren können. Dabei wird das Thema gesundheitliche Folgen für den ...

Das Buch „Überhitzt“ von Claudia Traidl-Hoffmann und Katja Trippel beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels die wir bereits heute spüren können. Dabei wird das Thema gesundheitliche Folgen für den Menschen in den Vordergrund gestellt.





INHALT

Das Buch behandelt verschiedene Aspekte des Klimawandels und deren direkte Folgen auf unsere Gesundheit. Die vorgestellten Folgen werden durch zahlreiche wissenschaftliche Studien und Forschungsprojekte belegt.



Die verschiedenen Thema werden alle in einem eigenen Kapitel vorgestellt. Zunächst einmal wird das Problem vorgestellt und erläutert, wie es durch den Klimawandel verursacht wird. Weiter wird aufgezeigt welche Risiken und gefahren das durch den Klimawandel verursachte Problem für unsere Gesundheit darstellen. Es werden Projekte in anderen Ländern vorgestellt mit denen bereits heute versucht wird das Ausmaß des Klimawandels in den Griff zu bekommen. Dann wird gezeigt wie Deutschland bzw. die deutsche Politik bisher mit dem Thema umgegangen ist und was Deutschland bisher getan hat bzw. tun sollte, um einer zukünftigen Verschlimmerung des Problems entgegenzuwirken.



Behandelt werden die Themen Klimaerwärumung bzw. Hitzewellen; Allergien; Krankheitserreger; Mücken und Zecken; Naturkatastrophen; seelische Auswirkungen des Klimawandels sowie Klimawandel und Gesundheitswesen.





LESEEINDRUCK

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und gut zu lesen. Die Sprache ist nicht zu fachlich, die Themen werden spannend dargestellt so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.



Ich bin von der Lektüre des Buches mehr als geschockt. Natürlich hat jeder bereits vom Klimawandel gehört. Seit Fridays for Future ist das Thema in den Medien sehr präsent. Wie brisant es aber tatsächlich ist und dass wir gerade in Deutschland bei Maßnahmen zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels und Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung so weit hinter anderen Ländern hinterherhinken hat mich wirklich entsetzt.





FAZIT

Das Thema Klimawandel geht uns alle an und das schon heute. Dieses Buch gibt einen guten und leicht verständlichen Überblick über die Problematik und führt anschaulich die Auswirkungen unserer heutigen, modernen und sehr technisierten Lebensweise vor Augen. Mich persönlich lässt das Buch auch nach dem ich es ausgelesen habe nicht los

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Anders als erwartet aber dennoch sehr spannend

Bonuskind
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„Bonuskind“ ist der erste Roman von der niederländischen Autorin Saskia Noort der in deutsche übersetzt wurde. Ich hatte daher keine spezielle Erwartungshaltung an die Autorin. Auf Basis des Klappentextes ...

„Bonuskind“ ist der erste Roman von der niederländischen Autorin Saskia Noort der in deutsche übersetzt wurde. Ich hatte daher keine spezielle Erwartungshaltung an die Autorin. Auf Basis des Klappentextes und des Zusatzes „Thriller“ auf dem Buchumschlag habe ich auf jeden Fall mit Nervenkitzel und Gefahr gerechnet.



INHALT

Die 15jährige Lies wächst nach der Scheidung ihrer Eltern wöchentlich wechselnd bei ihrer Mutter und ihrem Vater auf. Während ihre Mutter Jet nach der Trennung allein geblieben ist, lebt Lies‘ Vater in einer Beziehung mit der deutlich jüngeren Laura.

Eines Morgens wacht Lies mit dem unguten Gefühl auf das ihrer Mutter etwas zugestoßen ist. Und tatsächlich ist diese nicht Zuhause und taucht auch im Laufe des Tages nicht mehr auf. Da Jet als psychisch instabil gilt geht Lies Vater sofort davon aus das diese sich eine Auszeit nimmt und die Polizei schließt sich dieser Meinung an. Nur Lies ist fest davon überzeugt das ihrer Mutter etwas zugestoßen ist und macht sich auf eigen Faust daran herauszufinden was. Dabei stößt sie auf ein Tagebuch von Jet und schnell wird klar, dass Lies ihre Mutter nicht so gut kannte wie sie dachte.



LESEEINDRUCK

„Ich wachte mit dem Gefühl auf das Mama tot ist.“ Mich hat das Buch bereits mit dieser ersten Zeile gepackt und ich war voll im Geschehen bzw. der Gefühlswelt von Lies.

Von der ersten Seite an ist klar, dass Jet ihrer Tochter sehr viel bedeutet und das Patchwork-Familienverhältnisse alles andere als einfach sind, worunter die Lies und ihr jüngerer Bruder sehr leiden.



Die gesamte Handlung wird aus Lies‘ Sicht erzählt, immer wieder unterbrochen von Passagen aus Jets Tagebuch sowie Rückblenden aus Jets Sicht. Dieser Perspektivenwechsel macht die Handlung spannend und abwechslungsreich.



Die Stimmung ist insgesamt sehr düster, was gar nicht so sehr an dem möglicherweise begangenen verbrechen liegt, sondern an der Dynamik innerhalb der Beziehungen der verschiedenen Erwachsenen zueinander. Da steht auf der einen Seite Jets Mutter, auf der anderen Lies Vater und seine neue Freundin die sich einen erbitterten Kleinkrieg liefernd er auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird. Während Jet sich mit ach und Krach finanziell über Wasser halten kann geht es Lies Vater finanziell sehr gut.



Im Vordergrund der Handlung stehen für mich die verzwickten persönlichen Beziehungen und Bedürfnisse der einzelnen Protagonisten sowie deren Umgang mit der Trauer nach Jets verschwinden. Der Thrilleraspekt der Handlung ist hier nebensächlich und kommt ohne Blutvergießen oder ähnliches aus. Was mit Jet geschehen sein könnte wird hauptsächlich über deren Tagebucheinträge vermittelt die zu immer wieder neuen Vermutungen und Fragen anregen.



FAZIT

Obwohl das Buch nicht das ist was ich erwartet habe war es sehr spannend und ich konnte es zügig durchlesen. Für mich ist „Bonuskind“ mehr ein Familiendrama mit Thrilleraspekt als ein reiner Thriller. Wer also aufregende Mordermittlungen und Gefahren a la „Sonderdezernat Q“ erwartet wird hier enttäuscht. Wer Spaß an einer schwierigen Familiengeschichte mit unterschwelliger Spannung hat kommt hier definitiv auf seine Kosten.

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