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Veröffentlicht am 07.08.2023

Träume überwinden

Orangencreme und süße Träume
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Valentina ist müde und immer im Stress. Doch dann trifft sie auf Max und plötzlich ist sie hellwach. Als ihre Chefin merkt, wie Valentina für Max empfindet, sorgt sie dafür, dass sie ihn zum Klettern begleiten ...

Valentina ist müde und immer im Stress. Doch dann trifft sie auf Max und plötzlich ist sie hellwach. Als ihre Chefin merkt, wie Valentina für Max empfindet, sorgt sie dafür, dass sie ihn zum Klettern begleiten muss. Dabei wird bei Valentina eine längst vergessene Wunde aufgerissen und sorgt für Stress mit ihrem Bruder.

„Orangencreme und süße Träume“ ist der dritte Band der Liebe am Gardasee-Reihe von Lotte Römer.
Auch hier knüpft Lotte Römer wieder an altbewährtes an. So orientiert sich der Titel an etwas Kulinarischem, die Kapitel sind benannt und hängen mit dem Titel zusammen und was mir am beste gefällt, Valentinas Chefin, Antonella, bildet wieder die Rahmenhandlung dieser Geschichte.
Auch trifft der Leser hier wieder auf alte Bekannte und es ergibt sich endlich ein schlüssiges Bild zur Protagonistin Valentina. 
Bisher hatte ich keine Ahnung und konnte mir auch nicht vorstellen, was es mit Valentina auf sich hat. Ich hatte zwar immer Verdächtigungen, aber die stimmten nie mit dem überein, wie der Leser sie in diesem Buch kennenlernt. Ich finde gerade das, zeichnet den tollen Schreibstil und die Ideenvielfalt der Autorin aus. 
Die Geschichte ist eine klassische Liebesgeschichte, die aber ein wichtiges Thema anspricht, was oftmals in Vergessenheit gerät oder kleingeredet wird. Außerdem steht in diesem Buch auch die Kommunikation als wichtiges Mittel im Fokus. 



Gerade aufgrund dieser beiden Themenpunkte war dieses Buch für mich wieder ein absolutes Highlight und ein Muss als Lotte Römer- und Liebe am Gardasee-Fan! Ich bin jetzt schon auf den 4. Band gespannt.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Liebe kennt kein Alter

Limoncello und die wahre Liebe
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Ein Jahr ist vergangen, seit sich Ellis Leben von Grund auf verändert hat und doch kehrt sie voller Freude an den Ort zurück, der diese Veränderungen mit sich brachte und auch zu der Frau, die alles zerstörte ...

Ein Jahr ist vergangen, seit sich Ellis Leben von Grund auf verändert hat und doch kehrt sie voller Freude an den Ort zurück, der diese Veränderungen mit sich brachte und auch zu der Frau, die alles zerstörte und doch zur besten Freundin wurde.


Am Gardasee vereint, wollen Elli und ihre beste Freundin Kim Zeit miteinander verbringen. Leider kommt es anders als geplant und Elli startet ohne die Freundin zur geplanten Wanderung. Als sie sich dann auch noch im Gewitter den Fuß verstaucht und sie von einem angsteinflößenden Mann beschimpft wird, könnte sie nicht demotivierter sein.

„Limoncello und die wahre Liebe“ ist Band 2 von Lotte Römers Liebe am Gardasee-Reihe. 
 Dieses Buch spielt unter dem großen Thema Vogelschutz. Aus diesem Grund hat Lotte Römer auch hier wieder spezielle Namen für die einzelnen Kapitel vergeben. In diesem Roman sind es Namen von Vögeln.


Mit Elli und Sandro lernt der Leser hier zwei sehr zurückhaltende und etwas unnahbar wirkende Charaktere kennen. Gerade das machte für mich diesen Roman aber besonders lesbar. Es gibt hier nicht den großen Spannungsteil oder das ganz große Missverständnis mit einem großen Streit. Die Geschichte verläuft ruhig, abgeklärt, aber dennoch interessant und gefühlvoll.


Ich finde die Thematik und die Erklärungen um den Vogelschutz gut gewählt. Ebenso begeistert bin ich immer wieder von Antonella, die für mich die heimliche Erzählerin dieser Romanreihe ist.
 Ebenso familiär wirkt die Atmosphäre des Romans auf mich, weil die meisten der Charaktere, die einem hier begegnen, schon aus dem Vorgängerroman bekannt sind und es so, wie ein Wiedersehen mit Freunden wirkt. Mein Favorit ist dabei immer noch der smarte Barbarossa.

Ein toller Fortsetzungsroman, der Lust auf mehr bzw. Gardasee macht und so bin ich sehr auf Band 3 der Reihe gespannt.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Eine malerische Zukunft

Zitronenduft und zarte Küsse
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Die erfolgreiche Kim hat alles, was sie braucht, einen tollen Job und einen Mann, der sich, nach dem nun geglückten Auftrag, auch öffentlich zu ihr bekennen will und eben seine Frau verlassen will. Sie ...

Die erfolgreiche Kim hat alles, was sie braucht, einen tollen Job und einen Mann, der sich, nach dem nun geglückten Auftrag, auch öffentlich zu ihr bekennen will und eben seine Frau verlassen will. Sie hat die Rechnung dabei nur ohne Dirk gemacht, der sich ganz öffentlich zu etwas anderem bekennt. Den geplanten Liebesurlaub tritt Kim aber zum Trotz allein an und wagt sich an den romantischen Gardasee.

„Zitronenduft und zarte Küsse“ ist Band 1 von 4 der Gardasee-Reihe Lotte Römers.

Der liebevollen Gestaltung des Covers folgt die ebenso liebevolle Gestaltung der Überschriften der einzelnen Kapitel. So sind die Kapitel zwar nummeriert, tragen aber dennoch zur Unterscheidung Namen von Getränken.


Umrahmt wird diese Reihe von Antonella und ihrer kleinen Pension, von welcher aus die Haupterzählstränge der Geschichten starten. Antonella ist dabei die graue Eminenz der Geschichten rund um die Liebespaare.


Lotte Römer erzählt mit Kim die Geschichte einer jungen Frau, die sich stets an ihr Umfeld angepasst hat, immer nach Ansehen strebt und sich und ihre Wünsche und Träume dabei total aus den Augen verloren hat. Sie stellt damit die Entwicklung von der arroganten Geschäftsfrau zum umgänglichen Freigeist dar. Dabei erfährt sie Unterstützung von so manch ebenso erquicklichen Freigeist und all jene machen für mich dieses Buch zu etwas Buntem. Die Autorin vermittelt für mich die Botschaft, sich immer mal wieder selbst zu hinterfragen, die eigenen Ansprüche herauszustellen und immer unter die Oberfläche der Menschen zu schauen, die einen umgeben.

Ein wunderbarer Beginn dieser sommerlich erfrischenden Reihe mit tollen Persönlichkeiten. Ein Muss für alle Lotte Römer-Fans und natürlich für alle Fans des Gardasees.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Chaotisch-Chaotischer-Elodie

Das romantische Château in Frankreich – Ein Neuanfang für Élodie
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Élodie steht kurz vor dem Abschluss ihres verhassten Jurastudiums, aber fällt immer wieder durch die Abschlussprüfungen. Der perfekte Zeitpunkt, um eine intensive Lernpause bei den Eltern mitten im französischen ...

Élodie steht kurz vor dem Abschluss ihres verhassten Jurastudiums, aber fällt immer wieder durch die Abschlussprüfungen. Der perfekte Zeitpunkt, um eine intensive Lernpause bei den Eltern mitten im französischen Niemandsland einzulegen. Doch alles kommt anders, wird sie zum Aufpasser für die Nichte der Nachbarin bei Dreharbeiten im Schloss des Ortes genutzt und findet sich nun inmitten von Filmstars und einem von zwei Besitzern des Schlosses, ihrer Jugendliebe Nicolas, wieder.

Claire Bonnets „Das romantische Chateau in Frankreich - Neuanfang für Élodie“ ist Band 1 von 3 dieser französischen Feel-Good-Reihe.


Die Geschichte wird aus der Perspektive der chaotischen Élodie erzählt, die es schafft, kein Fettnäpfchen auszulassen, aber sich immer treu zu bleiben. Dies schafft sie, indem sie sagt, was sie denkt, aber auch versucht, ihren Mitmenschen zu helfen (jedenfalls denen, die es verdient haben).


Claire Bonnett ist es mit dieser Story gelungen, eine locker-leichte Geschichte zu schaffen, die nicht konstruiert wirkt, sich auch nicht zu Extravaganzen hinzieht und objektiv über den Frust der Protagonistin berichtet.


Élodie erzählt dabei aus der Ich-Perspektive und das gefällt mir bei diesem Roman besonders, weil man ihre Gedankengänge so wunderbarer nachvollziehen kann. Das macht sie für mich sehr sympathisch.


Auch Nicolas, ihre Eltern und die Dorfgemeinschaft machen die Geschichte menschlich, da sie sich bodenständig, aber durchaus mit ihren Ecken und Kanten geben. Hier spielen auch historische Streitigkeiten und die Oberflächlichkeit mit dem schönen Schein eine Rolle.

Mein Fazit: Ein guter Auftakt für eine Wohlfühlreihe hinter bzw. in den Gemäuern eines alten, betagten und dringend renovierungsbedürftigen Schlosses, der aber mit Menschlichkeit, eine Prise Humor und etwas Chaos, beginnt.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Etwas langatmige Fortsetzung

Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 2)
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Die ehrgeizig und etwas aufmüpfige Cici muss den Sohn des Schokoladenfabrikanten Leopold Mendel, Julius, heiraten. Was für beide als annehmbarer Kompromiss beginnt, mündet in eine Beziehungsqual beiderseits. ...

Die ehrgeizig und etwas aufmüpfige Cici muss den Sohn des Schokoladenfabrikanten Leopold Mendel, Julius, heiraten. Was für beide als annehmbarer Kompromiss beginnt, mündet in eine Beziehungsqual beiderseits. Doch Julius steht vor der großen Aufgabe die hallesche Schokoladenfabrik und damit die Mignon-Schokolade berühmter zu machen. Während Cici ihm dabei helfen will, schwebt Julius’ unerfüllte, große Liebe, Ida, über der Ehe der Beiden.

„Salz und Schokolade - Süße Wunder“ ist Band 2 der Hallorensaga.


Erzählt werden soll dabei die Anfangsgeschichte der Hallorenfabrik in Halle an der Saale. 


Für mich ist es sehr schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Ich habe den ersten Teil der Saga gern gelesen, da es hierbei um meine Heimat geht und ich mich daher noch besser in die Geschichte hineindenken konnte. Allerdings stand ich diesem Band schon am Anfang skeptisch gegenüber, spielt er doch weit vor dem ersten Teil. So war es mir nicht klar, wie die Autorin in der Geschichte den Bogen zu Band 1 bekommen möchte.


In meinen Augen ist ihr das auch nicht ganz gelungen. Ich empfand, die Geschichte enthielt zu viele Personen und damit zu viele Handlungsstränge. Die Verbindung von Salz, in Form des Handlungsstrangs um die Halloren wirkt konstruiert und erzwungen und auch der Teil um die Auswanderung nach Amerika bringt die ganze Geschichte noch einmal ins Wanken.

Dennoch finde ich den historischen Teil, um die Entwicklung der Schokoladenfabrik und auch der Entwicklung der Stadt Halle sehr interessant.

Fazit meinerseits: Vermutlich versteht mandie Geschichte besser, wenn man erst diesen zweiten Band und anschließend den ersten Band liest. Ich denke, dann hat man eine ganz andere Sicht auf die Geschichte hinter diesem Roman.


Für mich ist es dennoch eine Empfehlung für alle die, die sich mit der wunderschönen Saalestadt und ihrer berühmten Schokolade verbunden fühlen oder die mehr darüber erfahren wollen.

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