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Veröffentlicht am 01.02.2023

Feelgood-„Ideensammlung“ für Selbstversorger mit tollen Fotos

Homefarming: Das Kochbuch
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Begeistert haben mich die vielen tollen Fotos. Die fertigen Gerichte sehen toll aber nicht künstlich aus, die Einblicke hinter die Kulissen fand ich herrlich authentisch und das Pipi Langstrumpf-Feeling ...

Begeistert haben mich die vielen tollen Fotos. Die fertigen Gerichte sehen toll aber nicht künstlich aus, die Einblicke hinter die Kulissen fand ich herrlich authentisch und das Pipi Langstrumpf-Feeling ist deutlich spürbar, wenn Stute Sazou beim Essen vorbeischaut und die niedlichen Katzen sich in Pose schmeißen, möchte man am liebsten dabei sein. Ich mochte Judith Rakers erfrischendem Schreibstil und ihre sympathischen Art, die mich bereits beim Vorwort überzeugt hat. Hier bekommt man beim Durchblättern wirklich gute Laune und Lust, selbst was auszuprobieren. Das ist mir bei einem Kochbuch besonders wichtig. Außerdem ist der sichtliche Spaß am Kochen und Dazulernen eine Freude. Der Aufbau ist dabei gleich: Ein Überblick, was man in dem entsprechendem Monat säen, ernten und zubereiten kann; Rezepte und ein ausführlicher Beitrag mit einem prominenten Profikoch pro Jahreszeit, inklusive Interview und gemeinsamen Kochschritten, mit Gemüse, direkt aus Judith Rakers Garten.

Neben ganz simplen Rezepten wie Pfannkuchen mit Erdbeeren oder Kartoffelsalat bekommen auch erfahrene Hobbyköche ganz neue Inspiration: Kartoffeln in Blumenerde, Wildkräuterrahm und Sommerblumensalat mit Fliederessig-Vinaigrette mit Ideen zum Anrichten beispielsweise. Abwechslungsreich für Anfänger und Fortgeschrittene also. Bereits ausprobierte Rezepte, wie den Rüblikuchen oder die Apfelspalten mit Rosmarin (mit Gartenäpfeln aus dem Wintervorrat) haben meine letzten Zweifel beseitigt. Lecker! Hier hat mir besonders die Anleitung gefallen, die nicht zu knapp ausfällt, verständlich geschrieben ist und auch den ein oder andere Tipp bereithält, der sinnvoll ist.

Fazit: Empfehlung für alle, die sich selbst mit Gemüse, Obst und frischen Eiern versorgen, und sich ein sympathisches, visuell attraktives Buch wünschen, das sie das ganze Jahr über mit Tipps und saisonalen Rezeptideen begleitet. Gelungene Ergänzung zum ersten Buch von Judith Rakers, indem der Grundstein zur Selbstversorgung gelegt wird. Selbst für Nicht-Selbstversorger ist das Buch eine Inspirationsquelle, besonders, wenn sie sich insgeheim auch eine eigene Farm wünschen.

Veröffentlicht am 01.02.2023

Ich sehe eine Nashorn, was du nicht siehst

Ludwig und das Nashorn
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"Ludwig und das Nashorn" ist eine philosophische Gute-Nacht-Geschichte im Retro-Überdruck-Look, die Lust auf das gemeinsame Philosophieren macht.

Und darum gehts:
Es ist Schlafenszeit und Ludwig sitzt ...

"Ludwig und das Nashorn" ist eine philosophische Gute-Nacht-Geschichte im Retro-Überdruck-Look, die Lust auf das gemeinsame Philosophieren macht.

Und darum gehts:
Es ist Schlafenszeit und Ludwig sitzt mit einem Nashorn auf dem Bett, als Ludwigs Vater hereinkommt. Der sieht kein Nashorn und glaubt, Ludwig bildet sich das nur ein. Aber es ist doch eindeutig da, oder nicht? Wie soll Ludwig beweisen, dass da wirklich ein Nashorn ist, wenn nur er es sehen kann? Zwischen Vater und Sohn entsteht ein lehrreiches Gespräch, das ganz neue Sichtweisen eröffnet.

Wirklich toll sind die Illustrationen dazu, wie gekonnt sich das Nashorn „versteckt“ und mit der Einrichtung verschmilzt. Dieses lustige Versteckspiel hält einige Lacher bereit und es ist gar nicht viel Text nötig, um diese Geschichte zu verstehen.
Man kann dieses Bilderbuch auf vielfältige Weise und in jedem Alter entdecken. Es ist eine amüsante und schöne Geschichte und sie wirft eine spannende philosophische Frage auf, die zu einem gemeinsamen Austausch einlädt, weshalb sich das Buch prima für das gemeinsame Vorlesen und Diskutieren in Gruppen eignet. Außerdem ist es eine Hommage an die neugierigen Fragesteller der Welt und den Philosoph Ludwig Wittgenstein, der sich mit Bertrand Russell darüber stritt, das man nicht beweisen könne, dass etwas nich tim Zimmer sei. Ein paar abschließende Informationsseiten dazu, runden dieses gelungene Bilderbuch ab.

Empfehlenswerte Bilderbuch-Entdeckung, die Kinder und Erwachsene zusammenbringt und für interessante Gespräche sorgt.

Veröffentlicht am 14.01.2023

Detailreich und spannend

Atelier of Witch Hat 01
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Im erste Band "Das Geheimnis der Hexen" von der Manga-Reihe "Atelier of Witch Hat" lernt man die Hauptfigur Coco kennen und erfährt einiges über die magische Welt von Witch Hat.

Coco ist ein sehr sympathisches, ...

Im erste Band "Das Geheimnis der Hexen" von der Manga-Reihe "Atelier of Witch Hat" lernt man die Hauptfigur Coco kennen und erfährt einiges über die magische Welt von Witch Hat.

Coco ist ein sehr sympathisches, neugieriges Mädchen mit großen Träumen und einer Faszination für Magie. Als ein Magier ins Dorf kommt, möchte sie am liebsten mit ihm reisen, denn sie wäre nichts lieber als eine Hexe in Ausbildung. Wäre es nicht toll, zaubern zu können? Wie wird sich ihr Wunsch erfüllen und was muss sie dafür aufgeben?

Der Zeichenstil ist detailreich und der Humor ganz typisch für japanische Manga. Allerdings nicht zu aufgedreht oder anstrenengd. Es spiegelt vor allem Cocos Unsicherheit wieder und ihren mutigen Willen, auch das zu erreichen, was ihr niemand zutraut, für die Menschen, die sie liebt. Total begeistert haben mich die magischen Details, zu denen es im Anhang noch mehr Informationen gibt: Magische Tinte, Zauberkreise, ihr Aufbau und die Welt von Witch Hat. Das ist mal was Neues, was mir so noch nicht begegnet ist und wird bestimmt auch unerfahrene Manga Leser und Leserinnen zu Fans machen. Außerdem ist die Handlung mitreißend und spannend. Der Cliffhanger hat es in sich, aber glücklicherweise sind bereits einige Bände erschienen und ich habe mir die Fortsetzungen gesichert, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Empfehlenswert für alle Kleinen und Großen Manga-Fans, die Magie und Hexerei mögen und Lust haben, in eine fantastische Welt einzutauchen.

Veröffentlicht am 14.01.2023

Hörbuch-Empfehlung

Anatomy
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Diese außergewöhnliche Liebesgeschichte hat mich in ihren Bann gezogen und vor allem der spannende Verlauf und das überraschende Ende würde mich dazu bewegen, das Buch zu empfehlen. Besonders das Hörbuch ...


Diese außergewöhnliche Liebesgeschichte hat mich in ihren Bann gezogen und vor allem der spannende Verlauf und das überraschende Ende würde mich dazu bewegen, das Buch zu empfehlen. Besonders das Hörbuch ist toll, weil es durch verschiedene Sprecher:innen viel leichter ist, den unterschiedlichen Erzählperspektiven zu folgen und die bekannten Stimmen aus Film- und Fernsehen zu einem angenehmen Hörgenuss beitragen.

Hazel Sinnett kann man als starke Hauptfigur nur mögen. Sie verfolgt beharrlich ihren Traum, Chirurgin zu werden und geht auch unkonventionelle Wege, wenn es sein muss. Jack ist eine geheimnisvolle Figur, die auch Hazels Interesse weckt, als sie sich zufällig begegnen. Es ist keine Liebesgeschichte, die von Romantik geprägt ist. Das hat mir besonders gefallen. Sondern eine Harmonie aus entstehender Verbindung und spannender Handlung, bei der sich Hazel und Jack gegenseitig unterstützen. Die düstere Atmosphäre von Edinburgh um 1817 ist beim Lesen spürbar, was der Story so reizvoll macht. Gefühlvoll und beeindruckend geschrieben, ist "Anatomy" eine Lesefreude mit Fortsetzungsgarantie.

Veröffentlicht am 14.01.2023

Ungewöhnliches autobiografisches Werk

Das glückliche Geheimnis
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In "Das glückliche Geheimnis" erzählt der österreichische Autor
Arno Geiger autobiografisch von seinen Weg als Schriftsteller und Suchender und seiner Leidenschaft für Bücher und Briefe (bzw. Briefserien). ...

In "Das glückliche Geheimnis" erzählt der österreichische Autor
Arno Geiger autobiografisch von seinen Weg als Schriftsteller und Suchender und seiner Leidenschaft für Bücher und Briefe (bzw. Briefserien).
Geiger schreibt schonungslos über seinen schriftstellerischen Werdegang und private Bekenntnisse. Trotzdem schafft er es überwiegend, eine persönliche Distanz zu wahren, um nicht alles von sich preis zu geben.

Mir hat besonders gefallen, dass man einiges an Hintergrundwissen über seine früheren Werke erfährt. Außerdem streut Geiger immer wieder passende Zitate anderer Werke ein und rundet damit dieses anspruchsvoll Buch ab. Das titelgebende Geheimnis fand ich sehr interessant, wie er über seine Fundstücke schreibt und die Gefühle, die sich im Laufe der Zeit wandelten und welche Kreativität diese in ihm auslösten. Gern hätte ich davon mehr konkrete Details erfahren, während andere Textstellen mir unwichtig erschienen. Hier fehlte mir das gewisse Etwas, aber insgesamt ist "Das glückliche Geheimnis" eine inspirierende Lektüre, die vom Scheitern berichtet, vom Anderssein, von der Liebe und vom Leben und neue Perspektiven für Geschichten und Literatur aufzeigt. Sehr zu empfehlen, für alle, die sich für die Arbeit als Schriftsteller interessieren, für Literatur begeistern und Arno Geiger besser kennenlernen möchten. Dieses Werk steht aber ganz für sich und wird nicht jedem zusagen, der auch seine Romane mochte.

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