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Veröffentlicht am 16.04.2025

Makaber

Stalking Jack the Ripper
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Makaber. Das ist die beste Art und Weise dieses Buch zu beschreiben. Hier sollte man keine Berührungsängste mit Leichen-, Blut- und Organbeschreibungen haben, was man sich bei dem Titel sicherlich schon ...

Makaber. Das ist die beste Art und Weise dieses Buch zu beschreiben. Hier sollte man keine Berührungsängste mit Leichen-, Blut- und Organbeschreibungen haben, was man sich bei dem Titel sicherlich schon denken kann. In den ersten Sätzen schneidet die Protagonistin eine Leiche auf und führt eine Obduktion durch. Nicht sehr Ladylike für die damalige Zeit, doch sie ist fasziniert davon, was sie vom Körper eines Verstorbenen erfährt.

Audrey Rose ist feministisch angehaucht und interessiert an Bildung, Blutspritzer und Mordfällen. Sie verkleidet sich als Junge, allein um bei den Unterrichtsstunden ihres Onkels teilnehmen zu können. Von ihrem Vater und der Gesellschaft ist das gar nicht gern zu sehen, weshalb sie von der Familie gehütet wird wie ein Augapfel. Das macht sie jedoch nur aufmüpfiger, wodurch sie eine der Ersten ist, die die Morde von Jack the Ripper auflösen will.

Ich fand sie sehr spannend als Hauptfigur. Sie steht für sich ein, hat einen originelles Handwerk und gibt interessante Informationen über damalige Ermittlungstechniken mit.

Über den Serienkiller Jack the Ripper wird über die Geschichte ebenfalls viel Wissen weitergegeben. Die Hintergründe wurden gut recherchiert und wiedergegeben. Die Namen der Opfer stimmen überein, Briefe vom Ripper wurden mit eingearbeitet und ein paar Details des damaligen Täterprofils. Was ich persönlich ziemlich spannend fand. Natürlich lässt sich die Autorin ein wenig künstlerische Freiheit für ihren Roman, wodurch man als Leser ein wenig miträtseln und ermitteln kann. Ich selbst bin leider ein wenig zu früh auf einige Plottwists gekommen, was insbesondere durch mein Vorwissen über Jack the Ripper unterstützt wurde.

Trotzdem ist es schwierig das Buch aus den Händen zu legen. Der Schreibstil ist ein wenig brutal, ein wenig unheimlich, aber auch faszinierend. Zusätzlich aber auch atmosphärisch. Das wird unterstützt von den Dialogen - altmodisch, britisch, was den Leser schnell ins alte England versetzt.

Fazit:

Krimi- und Ripper-Fans, die gerne eine taffe Protagonistin wollen, können guten Gewissens nach „Stalking Jack the Ripper“ greifen. Es wird einiges an Wissen weitergegeben, die Seiten fesseln und man taucht in die Straßen Londons ein.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Wer ist das Monster?

Broken Blade – Die Klinge des Königs
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Die Ankunft in die Welt von Protagonistin Keera ist düster. Die Autorin entwirft ein Fantasy Konstrukt mit Elfen, Faen, Menschen und Halblingen als Völker. Nur Halblinge, Mischwesen, sind in dieser Welt ...

Die Ankunft in die Welt von Protagonistin Keera ist düster. Die Autorin entwirft ein Fantasy Konstrukt mit Elfen, Faen, Menschen und Halblingen als Völker. Nur Halblinge, Mischwesen, sind in dieser Welt nichts wert. Sie werden versklavt, misshandelt, zum Sterben verurteilt und im Dreck zurückgelassen. Ihre Behandlung ist brutal und grausam.

Halbling Keera stellt ihr Leben der Krone zur Verfügung, indem sie andere Leben nimmt. Die Klinge des Königs ist die beste und bekannteste Assassine. Talentiert, stark, mächtig und insgeheim gebrochen. Sie sieht das Blut an ihren Händen, ertrinkt ihre Schuld im Alkohol und tut Buße, indem sie jeden unschuldigen Toten namentlich in ihre Haut ritzt.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich im Geschehen angekommen bin. Bei einer Assassine habe ich mit einer düsteren Geschichte gerechnet. Das Ausmaß hat mich dennoch erst Mal niedergerungen und beim Lesen immer wieder schlucken lassen. „Broken Blade“ ist keine simple Geschichte, sie ist nichts für schwache Nerven. Mit Keera lernte ich die dunkelsten Grauschattierungen eines Charakters kennen. Sie selbst sieht sich als Monster und reflektiert die genommenen Leben. Ab wann ist man ein Monster? Welche Beweggründe sind nachvollziehbar? Wo sind da die Grenzen? Aus meiner Sicht eine absolut spannende Person und moralische Betrachtung des „Danachs“, wenn man töten „musste“. Ob Monster oder nicht, sie ist der Bösewicht in vielen Geschichten. Nur wenige Schützlinge wissen, was sie zu tun bereit ist, wenige sehen es als Bürde, die sie sich auflastet.

Alles Gute, was sie sich aufgebaut hat, droht jedoch zu wanken als der Schatten auftaucht. Er zeigt dem Volk Stärke und lässt ihren Status gefährlich wanken. Auch ihr Leben hängt davon ab, ob sie seinen Kopf zurückbringen kann oder nicht.

Mit einem neuen Auftrag im Gepäck, nimmt das Abenteuer langsam seinen Lauf. Es erfordert viel taktisches Denken, zeigt den Umgang mit Intrigen im Palast und was Macht in grausamen, intelligenten Händen anrichten kann. Es führt zu klareren Momenten bei Keera und schnitzt sie zu einer interessanten Persönlichkeit. Ihr Abenteuer habe ich gerne verfolgt. Ab einem bestimmten Punkt im Buch, war es schwierig es noch aus der Hand zu legen. Ihre Betrachtung von verschiedenen Handlungen, ihre Reue und Reflektion und Lektionen, die sie mit anderen teilt, haben mich beeindruckt zurückgelassen.

Durch ihr Abenteuer entwickelt sich die anfängliche Düsternis im Buch zu einem leichten Schimmer der Hoffnung. Die Fantasy-Welt zeigt sich mit weiteren spannenden Details abseits der blanken Grausamkeit. Alles ist magischer, Lebensspannen erstrecken sich teilweise über Jahrtausende und Pflanzen unterhalten sich mit Magiebegabten. Leichte Romanze-Elemente lassen sich erblicken, aber so slow burn, dass sie der Handlung selbst nicht die Show stehlen. Was ich persönlich immer ganz angenehm finde.

Fazit:

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es leicht gewesen ist dieses Buch zu schreiben. Das Buch setzt sich so stark mit den eigenen Grenzen und Abgründen auseinander, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Viele Details haben mich an die Seiten gefesselt und beeindruckt. Mir gefiel die Fantasy-Welt, die moralische Betrachtung unmoralischer Handlungen und die Vielschichtigkeit der Charaktere. Insgesamt hat mir Keeras morally grey Charakter am meisten zugesagt. Man muss dem Buch jedoch Zeit geben. Insbesondere der Start ist auch sehr düster. Das muss man fürs Lesen des Buches auch abkönnen.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Märchenhafte Social Media

Im Schatten des Elfenspiegels
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Wolltest du immer schon wissen, wie sich soziale Medien in der Märchenwelt machen würden? Ich wusste nicht, dass ich das unbedingt wissen möchte, bis ich den Klappentext von „Im Schatten des Elfenspiegels“ ...

Wolltest du immer schon wissen, wie sich soziale Medien in der Märchenwelt machen würden? Ich wusste nicht, dass ich das unbedingt wissen möchte, bis ich den Klappentext von „Im Schatten des Elfenspiegels“ das erste Mal gelesen habe.

Der Leser begleitet Hauptfigur Aileen in die Elfenwelt, die ihr gar nicht so wohlgesonnen ist. Als Halbelfe wird sie nicht gern gesehen und wird von der beliebtesten Elfe über die magischen Spiegel schlecht geredet. In der Hitze eines Gefechts zwischen den Beiden, beschließt Aileen sich bei dem Wettbewerb für die nächste beliebteste Elfe des Jahres zu bewerben. Das bedeutet: Eigenpräsentation in den sozialen Medien bzw. den Elfenspiegeln.

Mit viel Humor, Magie und Kritik, geht die Autorin an das Thema „soziale Medien“ heran. Probleme, wie Hasskommentare, Fake News oder „Das Netz vergisst nie“ werden aufgegriffen. Aber es wird auch aufgezeigt, was man damit bewirken kann.

Aileen wirbelt das Netz gehörig durcheinander. Sie zeigt nicht das Paradebild, was man von sich selbst gerne im Internet zur Schau stellt. Sie ist tollpatschig, entspricht nicht den Schönheitsidealen der Elfen, mal aufbrausend, mal stotternd vor der „Kamera“ und mal einfach zu ehrlich.

Gerade das machte sie für mich absolut erfrischend. Ihre Ecken und Kanten, macht sie authentisch und sympathisch. Sie bringt damit Originalität in die Spiegelwelt der Elfen. Mit ihrer Tollpatschigkeit geht sie super um und reagiert flexibel, so dass sie damit teilweise Neues für sich und die Märchenwelt entdeckt. Zum Beispiel stolpert und verrenkt sie sich einmal so sehr und bringt unter Schmerzen ein „Oh Ah“ raus, dass die Elfen an Yoga herangeführt werden.

Begleitet werden die Teilnehmer teilweise vom Elfenprinzen, der sich als Soldat ausgibt. Auch er hat seine Vorurteile, doch lernt er die Gesichter hinter den Masken aller Teilnehmer kennen. Ich fand es super, dass er dabei auch sich selbst besser kennenlernt und reflektiert. Doch beim Lesen möchte man immer wieder ein Hühnchen mit ihm Rupfen, wenn er vorschnell urteilt.

Die Thematik Diskriminierung, Vorurteile und Mobbing fand ich außerdem sehr gut aufgegriffen. Die Ausgrenzung von Aileen ist durch die Seiten total spürbar, machen traurig und frustrieren. Man hofft auf Personen, die für sie eintreten und sie so verstehen, wie sie wirklich ist. Trotz heftiger Thematik, zieht die Lektüre nicht runter, was an dem humorvollen Schreibstil der Autorin liegt und verleitet insgesamt zur Selbstreflexion. Der Part hat mir sehr gut gefallen.

Der einzige Punkt, an dem ich mit den Charakteren gehadert habe, war im Konfliktmanagement. Gerade Aileen flüchtet gerne in der Hitze des Gefechts und vermeidet es sich zu erklären. Es ist nicht unrealistisch mit ihren Erfahrungen, trotzdem hätte ich mir manchmal gewünscht, dass die Charaktere mehr miteinander reden. Ich bin ein Fan von Aussprachen statt mehr Drama, weil man sich nicht hingesetzt und geredet hat. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Charaktere im Laufe der Geschichte mehr in die Richtung hin entwickeln.

Fazit:

Eine absolut geniale und neuartige Idee für die Märchenwelt. Immer wieder her mit solch tollen Ideen, Jacqueline! Die Auswirkungen von sozialen Medien, was sie anrichten, aber auch was sie erreichen können, werden wunderbar aufgegriffen. "Im Schatten des Elfenspiegels" zeigt sich kritisch und greift wichtige Themen auf. Dabei verliert die Autorin nicht ihren Humor und stellt wieder total authentische Charaktere vor. Insbesondere Aileen konnte mich mit ihren Ecken und Kanten von sich überzeugen, wenn gleich ich mir bei ihr ein paar mehr Aussprachen im Streit gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Team "healthy relationship"

In jedem Augenblick ein Wir
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Die Lulliby University-Reihe hat positive Aspekte, die sich durch die Reihe durchziehen. Der flüssige Schreibstil, die Denkanstöße im Umweltbereich und das authentische Abtauchen im Uni-Leben. Ich habe ...

Die Lulliby University-Reihe hat positive Aspekte, die sich durch die Reihe durchziehen. Der flüssige Schreibstil, die Denkanstöße im Umweltbereich und das authentische Abtauchen im Uni-Leben. Ich habe mich gefreut, diese Elemente nochmal aufsuchen zu können und war neugierig auf Mehr von Lou.

Sie zeigt sich seit Beginn als sehr organisiert und voller Talente. Schlaf ist für sie praktisch ein Fremdwort und vor Plänen, kann sie sich kaum retten. Es wird recht schnell deutlich, dass sie vor ihren eigenen Gedanken flüchtet und das maximale an Ablenkung für sich herausholen möchte. Ihre vorherige, toxische Beziehung hat viele Spuren hinterlassen und ich habe mich schnell dabei erwischt, mehr über ihre Erfahrungen wissen zu wollen. Ihre vielen Interessen machen sie zu einer spannenden Persönlichkeit und ihr gezeichneter Charakter, erzählt Geschichte.

Hauptfigur Jasper wiederum wirkt wie ausgewechselt, absolut in sich gekehrt und auf Abstand zu all seinen Liebsten. Die jüngsten Erlebnisse, die sich im Ende von Band 1 bereits andeuten, haben sich wie ein Schraubstock um ihn geklammert. Er landet in einem total Tief und schafft es alleine nicht, daraus auszubrechen.

Die Zwei machen einen Deal: Lou hilft Jasper dabei, sich wieder auf die Uni zu konzentrieren und entwickelt einen Lernplan für ihn. Jasper wiederum möchte ihr helfen, spontaner zu werden und alles zu erleben, was sie sich vornimmt. Beide erleben durch ihre Spontanität, unfassbar geniale Erlebnisse und holen sich durch ihre gegenseitige Unterstützung ein wenig „Leben“ zurück. Ihre ganze Energie empfand ich als total ansteckend und ich wollte direkt selbst wieder mehr erleben, die Bucketlist wieder füllen. Insgesamt ein sehr schönes Gefühl, das beim Leser erzeugt wird.

Zusätzlich gewann die Geschichte an Tiefgang durch die Erfahrungen, die Lou und Jasper gemacht haben. Auf die Triggerwarnung lohnt sich ein Blick. Von der Autorin wurden die Gefühle dazu, sehr gut in Worte gefasst. Beide stecken in ihren Gedanken fest, wie in einem Hamsterrad. Ich fand es authentisch, aber es entstehen damit auch einige Wiederholungen. Mir hätte es manchmal ausgereicht zu lesen, dass die Charaktere ständig daran denken müssen, statt die gleichen Gedanken nochmal anders formuliert zu lesen. Damit entstanden kleine Längen, die dem Leseerlebnis jedoch nur wenig Abbruch getan haben.

Fazit:

Insgesamt fand ich es einfach schön, dass beide Charaktere eine Bindung aufbauen indem sie wunderschöne Momente miteinander teilen und sich gegenseitig in schweren Zeiten eine Stütze geben. Ihr Vibe löst ein schönes Gefühl beim Lesen aus und beschreibt Tiefgang. Einige Wiederholungen sorgen für kleine Längen, die der Geschichte kaum einen Abbruch tun.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Fantasy meets True Crime

Burning Paris 1
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„Burning Paris“ ist seit langem wieder ein Buch, für das ich die Nacht durchgemacht habe. Ich bin ein treuer Fan von Sabine Schulter und doch konnte sie mich mit dieser Geschichte überraschen. Es war einfach ...

„Burning Paris“ ist seit langem wieder ein Buch, für das ich die Nacht durchgemacht habe. Ich bin ein treuer Fan von Sabine Schulter und doch konnte sie mich mit dieser Geschichte überraschen. Es war einfach völlig anders, als alles was ich bisher von ihr gelesen habe.

Es findet seinen Anfang mit Blanches Eintritt auf einem Tatort, der schlimmer kaum sein könnte. Das Opfer ist blutig, von dem Inneren ist zu viel zu sehen und an ihm haften eindeutig Magiepartikel vom Täter. Als eine der besten Hexen Paris‘, mischt sie bei den Ermittlungen mit. Ich war nach kürzester Zeit gefühlt in einem Fantasy True Crime Podcast. Und ich lieb’s, dass Sabine Schulter sich in diesem neuen Bereich ausprobiert hat. Die Beschreibungen sind brutal und nichts für schwache Nerven, aber mit garantiertem Spannungsfaktor.

Und Blanche ist als Protagonistin bestens gewählt für die Ermittlerrolle aus den magischen Reihen. Sie ist leicht abgeklärt, eher ruhig und rational. Magieschwerpunkt: Beruhigung. Ihre Emotionen sind dadurch eher ausgeglichen, lediglich bei Barkeeper Kenneth kommen sie aus dem Gleichgewicht. Trotz ihren weniger ausgeprägten Emotionen durch ihre Begabung, geht es ihr doch immer in 1. Linie um das Wohlergehen anderer. Dieser Charakterzug, ihr logisches Denken bzw. ihre Rationalität in dem Fall und ihre Ecken & Kanten machten sie für mich zu einer absolut genialen und interessanten Hauptfigur. Zusätzlich kam natürlich noch, dass ihre magischen Fähigkeiten absolut spannend ausgearbeitet waren.

Nicht nur für mich stellte Blanche eine interessante Person dar. Auch Kenneth, der Informant der Zirkelleiterin mit seinem riesigen Netzwerk in den magischen Reihen, wird schnell neugierig auf sie. Blanche ist voller Geheimnisse und er sammelt gerne Informationen, weshalb er nur zu gerne an ihrer Seite ermittelt. Das Kribbeln zwischen Blanche und Kenneth ist einfach nur… Wow.

Von ihrer Begabung und der Fantasy in „Burning Paris“ war ich total angetan. Ich bin ja auch absolut begeisterungsfähig für Hexen-Fantasy und die Autorin spart wirklich nicht an magischen Elementen. Der ganze Aufbau rund um ihre Fähigkeiten und Hilfsmittel ist gut durchdacht sowie toll erklärt. Andere Wesen, wie Nymphen oder Ifrits finden ihren Platz im Geschehen und sorgten bei mir für ein sehr begeistertes Fantasy-Herz.

Letztendlich rundet die Autorin das Buch mit einer spannenden Mordserie ab. Der Fall war super spannend und gab mir leichte Jack the Ripper Vibes. Es gab unfassbar viele Ungereimtheiten und Ermittlungsstränge, so dass es immer etwas zu verfolgen gab. Zum Stillstand kam es nie, es wurde fortlaufend etwas aufgedeckt und hat mich damit wirklich mit fiebern lassen auf des Rätsels Lösung. Aus der Hand legen, ist hier einfach nicht drin.

Fazit:

Eines der stärksten Bücher von Sabine Schulter. Von interessanten Hauptcharakteren über einen spannenden Mordfall verwickelt in einer gut ausgearbeiteten Fantasy-Welt, wartet hier ein geniales Gesamtpaket auf den Leser.

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