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Veröffentlicht am 12.09.2021

Toller Auftakt, der Lust auf mehr macht

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity
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Nach einem Autounfall ist für Nayla plötzlich alles anderes. Eigentlich hätte sie an diesem Abend sterben sollen, doch sie kommt mit kaum einen Kratzer davon. Als kurz darauf zwei neue Schüler an ihrer ...

Nach einem Autounfall ist für Nayla plötzlich alles anderes. Eigentlich hätte sie an diesem Abend sterben sollen, doch sie kommt mit kaum einen Kratzer davon. Als kurz darauf zwei neue Schüler an ihrer Schule auftauchen und ihre Nähe suchen, ist sich Nayla sicher, dass etwas im Busch ist. Was sie nicht weiß: Bei Cyrian und Philemon handelt es sich nicht um gewöhnliche Highschool-Schüler, denn die beiden haben einen ganz besonderen Auftrag.

Der Klappentext der Geschichte hat mich sofort angesprochen. Ich liebe Geschichten mit Bezug zu Mythologie und dies ist mein erstes Buch, welches nicht die griechische, sondern die römische Mythologie aufgreift. Dennoch musste ich schnell feststellen, dass der mythologische Aspekt in diesem Teil leider (noch) zu kurz kommt und nur am Rande thematisiert wird. Da es jedoch eine Fortsetzung geben wird, hoffe ich, dass dem Thema im Band 2 mehr Aufmerksamkeit und Platz gewidmet wird.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und trägt den Leser nur so durch die Geschichte. Schnell wird Spannung aufgebaut, welche sich mit jeder Seite weiter steigert. Dennoch kommt auch dieses Buch nicht ohne die typischen Jugendbuch-Klischees aus: Die Protagonistin, welche plötzlich unbekannte und besondere Kräfte entwickelt sowie der düstere und mysteriöse Love Interest. Dennoch kann ich nicht bestreiten, dass dieses Klischee auch seinen Reiz hat. Nicht umsonst ist es so beliebt und wird oft aufgegriffen. Auch wenn die Geschichte so etwas vorhersehbar wurde, habe ich Naylas Entwicklung und die aufkeimende Beziehung und Freundschaft zu Cyrian und Philemon gerne verfolgt.

Nayla ist eine angenehme, wenn auch manchmal naive Protagonistin. Ihr Verhalten konnte ich stets nachvollziehen und auch ihrer Nähe zu den Tieren mochte ich gerne. Sie reagiert, wie man es von einem jungen Mädchen in ihrer Situation erwarten kann, wodurch ich mich gut in sie hineinversetzen kann.
Cyrian und Philemon sind ein sehr ungleiches Duo. Während Philemon immer gut gelaunt und ständig am Reden ist, wirkt Cyrian meist verschlossen, wortkarg und düster. Dennoch zeigen beide Charaktere im Verlauf der Geschichte auch andere Seiten, was sie für mich nahbarer und authentischer machte.
Die Einzige, die ich zwischendurch gerne mal geschüttelt hätte, ist Naylas beste Freundin Delilah. Während ich sie am Anfang noch wirklich gerne mochte, kam mir ihr Verhalten im Laufe der Geschichte etwas überzogen und zickig vor, auch wenn sie sich schlussendlich doch wieder eingekriegt hat.

Insgesamt ist Beyond Eternity eine schöne Geschichte, die Lust auf mehr macht. Trotz einiger Klischees hatte ich viel Freude am Lesen und konnte auch die Charaktere ins Herz schließen. Im nächsten Band wünsche ich mir jedoch noch ein wenig mehr über die Götterwelt und Naylas mysteriöse Kräfte zu erfahren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Stille Wasser sind tief

Wir sind für immer
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Da ich die Reihe um Caleb und Veronica der Autorin bereits vorher gelesen habe, kannte ich Kara und Cam schon. Schon in "Du bist mein Feuer" habe ich Kara als Veronicas beste Freundin wegen ihrer direkten ...

Da ich die Reihe um Caleb und Veronica der Autorin bereits vorher gelesen habe, kannte ich Kara und Cam schon. Schon in "Du bist mein Feuer" habe ich Kara als Veronicas beste Freundin wegen ihrer direkten Art und ihrer "No Bullshit"-Einstellung schnell ins Herz geschlossen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Cams und ihre Geschichte in einer eigenen Reihe aufgegriffen wird. Kara ist eine unglaublich taffe und starke Frau. Da ihre Mutter schon in ihrer Kindheit mit einem anderen Mann durchgebrannt ist, musste sie bereits früh Verantwortung übernehmen und die Starke in der Familie sein. Trotz ihrer oftmals harten Art, hat sie dennoch einen weichen Kern. So lässt sie zwar nicht viele Leute in ihr Leben, doch für die speziellen Menschen, welche es schaffen, ihre Barrieren zu überwinden, würde sie alles machen.

Einer dieser Menschen ist Cam. Mit seiner stillen und doch fürsorglichen Art trifft er Kara mitten ins Herz. Cam ist kein Mann der großen Worte, viel eher lässt er Taten für sich sprechen und überzeugt Kara so von Tag zu Tag mehr, dass er es ernst mit ihr meint. Kara mit ihrer sehr ehrlichen und Cam mit seiner eher zurückhaltenden und verschlossenen Art sind eigentlich total gegensätzlich. Dennoch - oder vielleicht auch gerade deswegen - haben sie toll miteinander harmoniert. Die beiden haben sich ständig herausgefordert, sind miteinander gewachsen und auch mir im Laufe der Geschichte mehr und mehr ans Herz gewachsen. Da die Geschichte abwechseln aus der Perspektive von Cam und von Kara erzählt wird, konnte ich mich in beide hineinversetzen und das Gefühlschaos gut nachvollziehen. Trotzdem war Cam sehr verschlossen. Zwar macht dies auch einen Teil seines Charakters aus und lässt ihn so auch mysteriös wirken, dennoch hätte ich mir - vor allem um Karas Willen - doch mehr Antworten gewünscht. .

So hatte ich im Laufe des Buches das Gefühl, dass Cam mehr und mehr auftaut und Kara an seiner Vergangenheit teilhaben lässt. Das Ende kam dann aber doch sehr abrupt, so dass man als Leser - genau wie Kara - mit vielen offenen Frage zurückblieb Umso ungeduldiger warte ich nun auf die Fortsetzung und hoffe, dass Kara und Cam schon bald ihr Happy End bekommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Ein spannender Auftakt voller Magie und Märchen, der zum Träumen einlädt

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Maias Traum ist es, die Meisterschneiderin des Kaisers zu werden, doch als Mädchen bleibt ihr dies untersagt. Als der Kaiser jedoch einen Wettbewerb veranstaltet, um den besten Schneider des Reiches zu ...

Maias Traum ist es, die Meisterschneiderin des Kaisers zu werden, doch als Mädchen bleibt ihr dies untersagt. Als der Kaiser jedoch einen Wettbewerb veranstaltet, um den besten Schneider des Reiches zu finden, beschließt Maia, alles für ihren Traum und ihre Familie zu riskieren. Verkleidet als Junge reist sie an den Hof, um alle von ihrem Können zu überzeugen. Schon bald zieht sie dabei auch die Aufmerksamkeit des königlichen Magiers Edan auf sich, der nicht nur Maias Geheimnis aufdecken könnte, sondern auch eigene Geheimnisse zu hüten scheint.

Der Schreibstil der Geschichte hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Die sehr bildhafte Sprache zusammen mit dem märchenhaften Setting und den magischen Elementen der Geschichte erzeugen eine zauberhafte Atmosphäre, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Ich wollte unbedingt mehr von dieser magischen Welt und den dort existierenden Sagen und Erzählungen erfahren. Die Autorin wirft dem Leser dabei jedoch immer nur einzelne Happen hin, die gerade ausreichen, um die Neugier zu halten, ohne jedoch zu viel auf einmal zu verraten. So wird zwar Spannung aufrechterhalten, dennoch hätte ich mir rückblickend an mancher Stelle doch ein paar mehr Details und Erklärungen gewünscht.

Erzählt wird aus Sicht von Maia, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie musste in ihren noch recht jungen Jahren bereits einige Verluste betrauern und seit dem Tod ihrer Mutter und ihrer zwei älteren Brüder die Familie zusammenhalten. Für ihren Mut und ihre Stärke konnte ich sie nur bewundern. Dennoch hat sie auch eine träumerische, etwas naive und auch verletzliche Seite, die einem immer wieder vor Augen ruft, wie jung sie doch noch eigentlich ist. Ihre Leidenschaft für das Schneidern ist auf jeder Seite spürbar und es hat Spaß gemacht, die Welt voller Farben und Muster durch ihre Augen zu sehen.
Edan bleibt lange Zeit recht geheimnisvoll und gibt nur wenig von sich preis. Dennoch mochte ich seine scherzhafte Art und habe die kleinen Neckereien zwischen ihm und Maia gerne verfolgt.
Die anderen Charaktere bleiben dagegen leider etwas blass, was aber wohl auch der langen Reise geschuldet ist, während der Maia und Edan nur mal größtenteils zu zweit unterwegs sind. Dennoch würde ich mir wünschen in der Fortsetzung auch mehr über die Nebencharaktere und ihre Vorgeschichten, allen voran Lady Sarnai und den Kaiser, zu erfahren.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Vor allem das Ende konnte mich überraschen, da ich mit der Richtung, in welche sich die Geschichte schlussendlich entwickelt hat, nicht gerechnet habe. An der ein oder anderen Stelle ging es mir zwar etwas zu schnell und ich hätte mir ein paar mehr Erklärungen und Details gewünscht. Im Großen und Ganzen ist „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ aber ein spannender Auftakt voller Magie und Märchen, der zum Träumen einlädt und durch zwei starke Protagonisten überzeugt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und freue mich, ein weiteres Mal in diese magische Welt einzutauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Ein spannender Auftakt voller Magie und Märchen, der zum Träumen einlädt

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Maias Traum ist es, die Meisterschneiderin des Kaisers zu werden, doch als Mädchen bleibt ihr dies untersagt. Als der Kaiser jedoch einen Wettbewerb veranstaltet, um den besten Schneider des Reiches zu ...

Maias Traum ist es, die Meisterschneiderin des Kaisers zu werden, doch als Mädchen bleibt ihr dies untersagt. Als der Kaiser jedoch einen Wettbewerb veranstaltet, um den besten Schneider des Reiches zu finden, beschließt Maia, alles für ihren Traum und ihre Familie zu riskieren. Verkleidet als Junge reist sie an den Hof, um alle von ihrem Können zu überzeugen. Schon bald zieht sie dabei auch die Aufmerksamkeit des königlichen Magiers Edan auf sich, der nicht nur Maias Geheimnis aufdecken könnte, sondern auch eigene Geheimnisse zu hüten scheint.

Der Schreibstil der Geschichte hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Die sehr bildhafte Sprache zusammen mit dem märchenhaften Setting und den magischen Elementen der Geschichte erzeugen eine zauberhafte Atmosphäre, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Ich wollte unbedingt mehr von dieser magischen Welt und den dort existierenden Sagen und Erzählungen erfahren. Die Autorin wirft dem Leser dabei jedoch immer nur einzelne Happen hin, die gerade ausreichen, um die Neugier zu halten, ohne jedoch zu viel auf einmal zu verraten. So wird zwar Spannung aufrechterhalten, dennoch hätte ich mir rückblickend an mancher Stelle doch ein paar mehr Details und Erklärungen gewünscht.

Erzählt wird aus Sicht von Maia, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie musste in ihren noch recht jungen Jahren bereits einige Verluste betrauern und seit dem Tod ihrer Mutter und ihrer zwei älteren Brüder die Familie zusammenhalten. Für ihren Mut und ihre Stärke konnte ich sie nur bewundern. Dennoch hat sie auch eine träumerische, etwas naive und auch verletzliche Seite, die einem immer wieder vor Augen ruft, wie jung sie doch noch eigentlich ist. Ihre Leidenschaft für das Schneidern ist auf jeder Seite spürbar und es hat Spaß gemacht, die Welt voller Farben und Muster durch ihre Augen zu sehen.
Edan bleibt lange Zeit recht geheimnisvoll und gibt nur wenig von sich preis. Dennoch mochte ich seine scherzhafte Art und habe die kleinen Neckereien zwischen ihm und Maia gerne verfolgt.
Die anderen Charaktere bleiben dagegen leider etwas blass, was aber wohl auch der langen Reise geschuldet ist, während der Maia und Edan nur mal größtenteils zu zweit unterwegs sind. Dennoch würde ich mir wünschen in der Fortsetzung auch mehr über die Nebencharaktere und ihre Vorgeschichten, allen voran Lady Sarnai und den Kaiser, zu erfahren.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Vor allem das Ende konnte mich überraschen, da ich mit der Richtung, in welche sich die Geschichte schlussendlich entwickelt hat, nicht gerechnet habe. An der ein oder anderen Stelle ging es mir zwar etwas zu schnell und ich hätte mir ein paar mehr Erklärungen und Details gewünscht. Im Großen und Ganzen ist „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ aber ein spannender Auftakt voller Magie und Märchen, der zum Träumen einlädt und durch zwei starke Protagonisten überzeugt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und freue mich, ein weiteres Mal in diese magische Welt einzutauchen.

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Veröffentlicht am 13.10.2019

Eine Geschichte voller Magie, Mysterien, Träumen aber auch Albträumen

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Der junge Bibliothekar Lazlo Strange liebt es, sich zwischen den Seiten von Büchern zu verlieren und von großen Geheimnissen zu träumen. Sein liebster Traum handelt von der verborgenen Stadt Weep, welche ...

Der junge Bibliothekar Lazlo Strange liebt es, sich zwischen den Seiten von Büchern zu verlieren und von großen Geheimnissen zu träumen. Sein liebster Traum handelt von der verborgenen Stadt Weep, welche eines Tages aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht wurde und um welche sich seitdem allerhand mysteriöse Geschichten und Geheimnisse ranken. Als eines Tages Bewohner ebendieser Stadt Freiwillige suchen, welche sie in geheimer Mission nach Weep begleiten, ergreift Lazlo seine Chance, um nicht nur länger von der sagenumwogenden Stadt zu träumen, sondern sie mit eigenen Augen zu sehen.

Eine ganze Weile ist es schon her, dass ich die Daughter of Smoke and Bones-Reihe von Laini Taylor gelesen und geliebt habe. Umso mehr habe ich mich also auf ihre neuste Geschichte gefreut. Schon in ihren vorherigen Büchern habe ich die Autorin für ihren sehr bildhaften und fast schon poetischen Schreibstil geschätzt. Zwar ist das Lesen dadurch deutlich anstrengender, was einen einfachen Einstieg in die Geschichte deutlich erschwert. Dennoch sind Laini Taylors Schilderungen sehr lebhaft und ausdrucksstark, wodurch ich fast selbst das Gefühl hatte, in Lazlos Haut zu stecken und Weep mit ihm zu entdecken.

Lazlo ist ein Protagonist, den man einfach nur gern haben kann. Immerhin liebt er Bücher mindestens genauso sehr wie ich. Er ist sehr ruhig und bescheiden und gibt sich mit dem zufrieden, was das Leben ihm zugedacht hat. Dennoch hätte ich ihn in manchen Momenten am liebsten geschüttelt, damit er mehr für sich selbst und seine Wünsche einsteht, anstatt im Schatten der anderen zu leben. Nach einiger Zeit sieht auch Lazlo dies jedoch endlich ein, zeigt Rückgrat und setzt sich für seinen Traum, Weep zu sehen, ein. Generell macht er im Buch eine ziemlich große Entwicklung durch und wird vom schüchternen und verschlossenen Jungen zu einem mutigen und neugierigen jungen Mann je näher die Reisegruppe der verborgenen Stadt kommt.
Neben der Geschichte von Lazlo wird zudem auch die Geschichte der blauhäutigen Sarai geschildert, welche gezwungen ist sich mit weiteren Kindern vor den Bewohnern von Weep zu verstecken. An dieser Stelle möchte ich gar nicht zu viel verraten, dennoch konnte mich die Geschichte von Sarai und ihren Freunden wirklich packen und faszinieren, vor allem da mit der Zeit aufgedeckt wird, wie ihre Geschichte mit der von Lazlo und Weep zusammenhängt.

Als ich den Klappentext gelesen habe, konnte ich mir nicht viel unter der Handlung vorstellen und bin somit völlig offen und ohne konkrete Vorstellung an das Buch herangegangen. Erwartet hat mich eine Geschichte voller Magie, Mysterien, Götter und Dämonen, Träumen aber auch Albträumen. Das tolle Worldbuilding und die vielen einfallsreichen Ideen der Autorin haben die Geschichte wirklich besonders gemacht.
Dennoch muss ich sagen, dass ich im Nachhinein das Gefühl habe, diese Geschichte wäre eher eine Einleitung und Vorbereitung auf den nächsten Band gewesen. Sie leitet langsam in das Thema ein, lässt sich dem Leser in dieser fremden Welt zurecht finden und macht ihn mit den vorherigen Geschehnissen vertraut. An der Stelle, an der es dann jedoch richtig losgeht und die Handlungsstränge von Sarai und Lazlo zusammentreffen, endet Band 1 recht abrupt. So hatte ich den Eindruck, dass Band 1 eher der Vorbereitung auf Band 2 dient, in welchem die Geschichte dann erst wirklich losgeht. Dies ist wahrscheinlich der Teilung der Geschichte in zwei Bücher geschuldet, denn im Englischen wird sie in nur einem Buch erzählt. Dennoch bin ich gespannt, wie es in Band 2 weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit:
Strange the Dreamer ist eine Geschichte voller Magie, Mysterien, Götter und Dämonen, Träumen aber auch Albträumen. Das tolle Worldbuilding, die fantasievollen Ideen, einzigartige Protagonisten wie auch der lebendige Schreibstil machen die Geschichte zu etwas besonderem. Das Ende jedoch ist sehr abrupt und ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte nicht zweigeteilt wäre, sondern wie im Englischen in einem Buch erzählt werden würde.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Fantasie