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Veröffentlicht am 18.08.2019

Konnte mich zwar unterhalten jedoch nicht begeistern

Perfect Mistake
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Perfect Mistake war das erste Buch, zu welchem ich nach einer längeren unfreiwilligen Lesepause gegriffen habe. Daher habe ich mich sehr auf die Geschichte von Adele und Pete gefreut. Leider wurde ich ...

Perfect Mistake war das erste Buch, zu welchem ich nach einer längeren unfreiwilligen Lesepause gegriffen habe. Daher habe ich mich sehr auf die Geschichte von Adele und Pete gefreut. Leider wurde ich jedoch ein wenig enttäuscht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Adele. Dabei gibt es immer wieder kurze Sprünge in die Vergangenheit, durch welche nach und nach klar wird, welcher "große Fehler" Adele und Pete damals entzweit hat. An dieser Stelle hätte ich mit einem etwas dramatischerem und schwerwiegenderem Fehler gerechnet. Rückblickend ist er nämlich vielmehr zum Schmunzeln.
Adele mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist sehr direkt, sagt ungefiltert was sie denkt und konnte mich mit ihren frechen Antworten immer wieder zum Schmunzeln bringen. Auch ihre Ehrlichkeit und Unverblümtheit hat mir sehr gefallen - diese Charaktereigenschaften haben mir bei Pete dagegen gefehlt. Pete ist sehr verschlossen und gibt nur wenig von sich preis. Seine ständigen Stimmungsschwankungen und Meinungsänderungen empfand ich als sehr anstrengend, weshalb ich leider auch nicht wirklich mit ihm warm geworden bin. Obwohl Pete einige Jahre älter ist als Adele, wirkte Adele in ihrer Beziehung eher wie die reife Erwachsene, da sie genau wusste, was sie will. Pete dagegen hat sich oft wie ein Kind verhalten, dass nach drei Mal spielen genug von seinem neuen Spielzeug hatte. Das machte ihn für mich nicht gerade sympathisch.

Durch das direkte Zusammentreffen am Anfang der Geschichte von Pete und Adele wurde sofort für Spannung gesorgt. Die gemeinsame Vergangenheit stand zwischen innen, dennoch hat es zwischen ihnen gefunkt. Nach diesem vielversprechenden Start ging es jedoch eher gemächlich und etwas schleppend weiter. Durch kleinere Längen hat sich die Handlung stellenweise gezogen. Das Ende dagegen fand ich etwas übertrieben und - im Vergleich zum gemächlichen Erzähltempo der restlichen Handlung - übereilt. Es wirkte auf mich einfach zu konstruiert und nicht ganz authentisch. Nichtsdestotrotz konnte mich die Geschichte jedoch unterhalten.

Fazit:
Perfect Mistake ist eine Liebesgeschichte, die mich zwar unterhalten jedoch nicht begeistern konnte. Adele mochte ich als Protagonistin sehr gerne, mit ihrem männlichen Gegenstück Pete bin ich dagegen nicht wirklich warm geworden. Trotz eines vielversprechenden Starts sorgen kleinere Längen dafür, dass die Handlung nur gemächlich und schleppend vorangeht.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Eine gelungene Fortsetzung

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte ...

Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte setzt dort an, wo sie zuvor so abrupt endete. Da ich Band 1 und 2 der Elias und Laia-Reihe vorher nochmal gelesen habe, fiel mir der Einstieg recht leicht. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich erstmal Probleme gehabt, wieder in die Geschichte zu finden.
Denn wie auch schon in den Vorgängern wird hier abwechselnd aus der Sicht von Elias, Laia und Helena – dem Blutgreif – erzählt. Alle drei haben ihren eigenen Handlungsstrang, der jedoch dicht mit den Geschichten der anderen verwoben ist und sich im Laufe der Handlung häufig überschneidet.

Laias Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Von dem ängstlichen Mädchen aus Band 1 ist nicht mehr viel übrig. Stattdessen hat sich Laia zu einer Kämpferin entwickelt, die sich für die Schwachen einsetzt und dabei niemanden zurücklässt.
Auch Elias hat seit Band 1 starke Veränderungen durchgemacht. Als neuer Seelenfänger ist er hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen für Laia und seinen Pflichten und Aufgaben als Seelenfänger.
Einer meiner liebsten Charaktere dieser Reihe ist jedoch Helena. Als Blutgreif hat sie wohl die schwerste Bürde zu tragen und ist das letzte Hindernis, dass die Kommandantin darin hindert, Imperatrix zu werden. Nach außen hin muss sie immer Stärke und Strenge zeigen, um ihre Männer zu führen, dabei ist sie eigentlich ziemlich einsam.
Neben neuen interessanten Charakteren, welche dazu gekommen sind, zeigen sich auch einige der bereits bekannten Figuren von einer neuen Seite und enthüllen Geheimnisse, die die Geschichte in eine völlig neue Richtung lenken. Generell versteht es die Autorin, den Leser mit Irrungen und Wirrungen erst auf die falsche Fährte zu führen und durch anschließende überraschende Wendungen völlig kalt zu erwischen.
So wurde der Spannungsbogen konstant hochgehalten und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Vor allem am Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hätte am liebsten jetzt schon Band 4 Zuhause liegen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich hoffe, die Autorin lässt mich nicht noch einmal fast zwei Jahre auf die Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Eine gelungene Fortsetzung

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte ...

Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte setzt dort an, wo sie zuvor so abrupt endete. Da ich Band 1 und 2 der Elias und Laia-Reihe vorher nochmal gelesen habe, fiel mir der Einstieg recht leicht. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich erstmal Probleme gehabt, wieder in die Geschichte zu finden.
Denn wie auch schon in den Vorgängern wird hier abwechselnd aus der Sicht von Elias, Laia und Helena – dem Blutgreif – erzählt. Alle drei haben ihren eigenen Handlungsstrang, der jedoch dicht mit den Geschichten der anderen verwoben ist und sich im Laufe der Handlung häufig überschneidet.

Laias Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Von dem ängstlichen Mädchen aus Band 1 ist nicht mehr viel übrig. Stattdessen hat sich Laia zu einer Kämpferin entwickelt, die sich für die Schwachen einsetzt und dabei niemanden zurücklässt.
Auch Elias hat seit Band 1 starke Veränderungen durchgemacht. Als neuer Seelenfänger ist er hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen für Laia und seinen Pflichten und Aufgaben als Seelenfänger.
Einer meiner liebsten Charaktere dieser Reihe ist jedoch Helena. Als Blutgreif hat sie wohl die schwerste Bürde zu tragen und ist das letzte Hindernis, dass die Kommandantin darin hindert, Imperatrix zu werden. Nach außen hin muss sie immer Stärke und Strenge zeigen, um ihre Männer zu führen, dabei ist sie eigentlich ziemlich einsam.
Neben neuen interessanten Charakteren, welche dazu gekommen sind, zeigen sich auch einige der bereits bekannten Figuren von einer neuen Seite und enthüllen Geheimnisse, die die Geschichte in eine völlig neue Richtung lenken. Generell versteht es die Autorin, den Leser mit Irrungen und Wirrungen erst auf die falsche Fährte zu führen und durch anschließende überraschende Wendungen völlig kalt zu erwischen.
So wurde der Spannungsbogen konstant hochgehalten und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Vor allem am Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hätte am liebsten jetzt schon Band 4 Zuhause liegen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich hoffe, die Autorin lässt mich nicht noch einmal fast zwei Jahre auf die Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 14.04.2019

Anders als erwartet

Nichts als Liebe im Universum
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Das wunderschöne Cover und auch der Klappentext machten mich sofort neugierig auf die Geschichte. Es wird noch nicht viel verraten, trotzdem habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Science-Fiction-Elementen ...

Das wunderschöne Cover und auch der Klappentext machten mich sofort neugierig auf die Geschichte. Es wird noch nicht viel verraten, trotzdem habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Science-Fiction-Elementen gefreut. Was mich schlussendlich erwartet hat, entsprach zwar nicht zwangsläufig meinen anfänglichen Vorstellungen, konnte mich jedoch trotzdem positiv überraschen und packen.

Erzählt wird aus der Sicht von Matty. Matty hat Ferien und weiß nichts mit sich anzufangen. Nachdem sein Vater abgehauen ist und seine Mutter und ihn verlassen hat, versucht er wieder in einen normalen Alltag zurückzufinden und alles, was ihn an seinen Vater erinnert, aus seinem Leben zu verbannen. So hält er zum Beispiel auch nichts von den festem Glauben an Außerirdische, den sein Vater mit anderen Fanatikern auf seinen Blog teilt. Als dann auf einmal Priya auf dem Feld vor seinem Haus auftaucht und felsenfest behauptet, eine Außerirdische zu sein, ist Matty mehr als skeptisch. Dennoch möchte er mehr über das sonderbare Mädchen erfahren und lässt sich somit auf sie ein.

Anfangs viel es mir schwer, mich in Matty hineinzuversetzen. Durch den eher nüchternen und schlichten Schreibstil wirkte Matty zuerst sehr gleichgültig auf mich. Dass sein Vater ihn verlassen hat, schien ihn kaum zu berühren. Im Laufe der Geschichte hat er jedoch tiefere Einblicke in seine Gefühle gegeben und schnell wurde klar, dass das Verschwinden seines Vaters ihn doch nicht ganz so kalt lässt, wie er es gerne hätte.
Ich habe Mattys trockenen Humor immer mehr zu schätzen gewusst und ihn so mit der Zeit immer mehr ins Herz geschlossen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er skeptischer ist und die Dinge mehr hinterfragt und sie nicht einfach so hinnimmt – besonders in Bezug auf Pryia und ihr plötzliches Auftauchen.

Priya mochte ich wirklich gerne. Sie ist etwas seltsam, sehr klug und offen und sagt gerade heraus, was ihr durch den Kopf geht. Mit ihrer kindlichen Neugier und ihrer Sturheit wirkt sie meist jünger, als sie eigentlich ist. Doch mit ihrer Begeisterungsfähigkeit konnte sie mir einen ganz neuen Blick auf die Welt vermitteln. Die kleinsten und für uns selbstverständlichsten Dinge konnten sie zum Staunen bringen.

Anfangs hat sich die Handlung noch etwas gezogen, doch sobald Priya quasi aus dem Nichts auftauchte, wollte ich unbedingt mehr über sie und ihre Herkunft erfahren. Die Geschichte kommt ganz ohne viel Action und Spannung aus, dafür geht es viel mehr um Gefühle und Emotioen. Besonders das Ende konnte mich absolut packen und war ganz anders, als ich zuerst angenommen hatte – auch wenn es jetzt im Nachhinein, wenn man die Geschehnisse nochmal rekapituliert, wohl durchaus am meisten Sinn macht.

Fazit:
Eine süße und emotionale Geschichte, die mich ganz ohne viel Spannung und Action packen konnte. Der eher schlichte und nüchterne Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber sehr gut zu Matty und seinem trockenen Humor.

Veröffentlicht am 14.04.2019

Anders als erwartet

Nichts als Liebe im Universum
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Das wunderschöne Cover und auch der Klappentext machten mich sofort neugierig auf die Geschichte. Es wird noch nicht viel verraten, trotzdem habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Science-Fiction-Elementen ...

Das wunderschöne Cover und auch der Klappentext machten mich sofort neugierig auf die Geschichte. Es wird noch nicht viel verraten, trotzdem habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Science-Fiction-Elementen gefreut. Was mich schlussendlich erwartet hat, entsprach zwar nicht zwangsläufig meinen anfänglichen Vorstellungen, konnte mich jedoch trotzdem positiv überraschen und packen.

Erzählt wird aus der Sicht von Matty. Matty hat Ferien und weiß nichts mit sich anzufangen. Nachdem sein Vater abgehauen ist und seine Mutter und ihn verlassen hat, versucht er wieder in einen normalen Alltag zurückzufinden und alles, was ihn an seinen Vater erinnert, aus seinem Leben zu verbannen. So hält er zum Beispiel auch nichts von den festem Glauben an Außerirdische, den sein Vater mit anderen Fanatikern auf seinen Blog teilt. Als dann auf einmal Priya auf dem Feld vor seinem Haus auftaucht und felsenfest behauptet, eine Außerirdische zu sein, ist Matty mehr als skeptisch. Dennoch möchte er mehr über das sonderbare Mädchen erfahren und lässt sich somit auf sie ein.

Anfangs viel es mir schwer, mich in Matty hineinzuversetzen. Durch den eher nüchternen und schlichten Schreibstil wirkte Matty zuerst sehr gleichgültig auf mich. Dass sein Vater ihn verlassen hat, schien ihn kaum zu berühren. Im Laufe der Geschichte hat er jedoch tiefere Einblicke in seine Gefühle gegeben und schnell wurde klar, dass das Verschwinden seines Vaters ihn doch nicht ganz so kalt lässt, wie er es gerne hätte.
Ich habe Mattys trockenen Humor immer mehr zu schätzen gewusst und ihn so mit der Zeit immer mehr ins Herz geschlossen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass er skeptischer ist und die Dinge mehr hinterfragt und sie nicht einfach so hinnimmt – besonders in Bezug auf Pryia und ihr plötzliches Auftauchen.

Priya mochte ich wirklich gerne. Sie ist etwas seltsam, sehr klug und offen und sagt gerade heraus, was ihr durch den Kopf geht. Mit ihrer kindlichen Neugier und ihrer Sturheit wirkt sie meist jünger, als sie eigentlich ist. Doch mit ihrer Begeisterungsfähigkeit konnte sie mir einen ganz neuen Blick auf die Welt vermitteln. Die kleinsten und für uns selbstverständlichsten Dinge konnten sie zum Staunen bringen.

Anfangs hat sich die Handlung noch etwas gezogen, doch sobald Priya quasi aus dem Nichts auftauchte, wollte ich unbedingt mehr über sie und ihre Herkunft erfahren. Die Geschichte kommt ganz ohne viel Action und Spannung aus, dafür geht es viel mehr um Gefühle und Emotioen. Besonders das Ende konnte mich absolut packen und war ganz anders, als ich zuerst angenommen hatte – auch wenn es jetzt im Nachhinein, wenn man die Geschehnisse nochmal rekapituliert, wohl durchaus am meisten Sinn macht.

Fazit:
Eine süße und emotionale Geschichte, die mich ganz ohne viel Spannung und Action packen konnte. Der eher schlichte und nüchterne Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber sehr gut zu Matty und seinem trockenen Humor.