Nichts für schwache Nerven 🖤
Leyla"Leyla" von Lisa Kismet ist kein Wohlfühlbuch - und will es auch nicht sein (I mean - fast 50 Triggerwarnungen?! 💀). Es konfrontiert mit Schmerz, Verlust, Manipulation und Kontrolle. Schon der Einstieg ...
"Leyla" von Lisa Kismet ist kein Wohlfühlbuch - und will es auch nicht sein (I mean - fast 50 Triggerwarnungen?! 💀). Es konfrontiert mit Schmerz, Verlust, Manipulation und Kontrolle. Schon der Einstieg ist packend. Leyla befindet sich nach dem Tod ihres Kindheitsfreundes in einer tiefen Krise, und durch anonyme Nachrichten wird sie mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Vertrauen in Menschen und Wahrheit erschüttert 🖤
Es punktet durch eine starke Atmosphäre, die sich gerade, wenn Leyla sich beobachtet oder bedroht fühlt, sehr beklemmend wirkt. Der Aufbau der Geschichte erinnert an ein Schachspiel, jeder Schritt, jede Entscheidung kalkuliert, wodurch die Spannung immer weiter hochgeschaukelt wird 🖤
In Leyla kann man sich leicht hineinversetzen, sie wirkt oft verletzlich, kämpft mit Zweifeln, besitzt aber auch eine innere Stärke. Ihr Gegenspieler, ihr Stalker, obsessiv, gefährlich leise, kontrollierend, manipulativ & sehr realistisch gezeichnet 🖤
Der Schreibstil von Lisa Kismet ist direkt & oft brutal ehrlich. Es gibt keine Beschönigungen, wodurch die Geschichte besonders eindringlich wird. Die Gestaltung des Buches, durch die schwarzen Seiten, verstärkt die düstere Stimmung & passt einfach perfekt zur Geschichte 🖤
Fazit: Leyla geht unter die Haut. Die Themen sind schwer, die Szenen teilweise verstörend. Man leidet mit Leyla und man fürchtet sich vor dem, was im Dunkeln lauert. Diese emotionale Achterbahn wird mich auf jeden Fall noch eine Weile verfolgen 🖤