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Veröffentlicht am 11.07.2019

Leider kein Thriller

Die Magdalena-Verschwörung
4

Das Buch "Die Magdalena Verschwörung" konnte mich leider nicht überzeugen.

Es war mein erstes Buch der Autorin Kathleen McGowan. Das Buchcover verspricht einen Thriller, auch der Klappentext lässt darauf ...

Das Buch "Die Magdalena Verschwörung" konnte mich leider nicht überzeugen.

Es war mein erstes Buch der Autorin Kathleen McGowan. Das Buchcover verspricht einen Thriller, auch der Klappentext lässt darauf deuten.
Nur leider erwarten uns keine grausamen Morde in London und auch die Hauptprotagonistin Maureen gerät nicht wirklich in Gefahr. Der Klappentext bereitet uns zwar darauf vor, dass es einen historischen Teil um die Königin Anne Boleyn gibt, aber dass hier der Schwerpunkt liegt lässt sich schwer vermuten.

Man muss sagen, es handelt sich um einen fast ausschließlichen historischen Roman in dem das Leben von Anne Boleyn auf eine sehr spezielle Art beschrieben wird. Inwieweit die einzelnen Vorkommnisse belegt sind oder der Phantasie der Autorin entsprechen, ist mir unbekannt. Aber überzeugen konnte mich das leider nicht.
Zu dem war der vielleicht noch interessante historische Teil, sehr langweilig geschrieben. So dass man sich zeitweise durch die Seiten quält. Die tatsächichen Fakten ihres Lebens werden kurz umrissen und irgendwelche Pilgerreisen genauestens beschrieben mit wenig spannenden Inhalt.

Dann die sehr kurzen Gegenwartshandlungen, die nach den Informationen vorne im Buch nachträglich von der Autorin eingefügt wurden. Hier geht es hauptsächlich um die hübsche und sehr perfekte Maureen die alte Tagebücher von Anne in ihrem unbekannten Schloss findet Leider hat man wohl einfach ein paar Morde mit in diesen Kapitel aufgenommen um dem Aufdruck "Thriller" gerechet zu werden.

Spannung wird nur leider die kompletten 600 Seiten so gut wie gar nicht erzeugt. Man fühlt sich irgendwann gelangweilt von den absolut perfekten, hübschen Frauen in der Gegenwart und dann auch in der Vergangenheit.
Nach dem das Leben von Anne wie erwartet seinen lauf ninmmt, bekommen wir aufeinmal doch noch den Mörder präsentiert. Nur leider auf so eine gestrickte weise, dass man sich fast wünscht, man hätte die Morde einfach unaufgeklärt gelassen.

Dem Buch hätte es meines Erachtens besser getan, wenn es ein rein historischer Roman wäre, vielleicht nicht gänzlich ohne Gegenwart aber nicht diese übertriebenen Morde. Auch wäre man als Leser, der auf einen Thriller gehofft hat, nicht ganz so enttäuscht gewesen.

  • Einzelne Kategorien
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  • Spannung
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  • Idee
Veröffentlicht am 31.05.2019

sehr spannend

Schneewittchensarg
0

Der Krimi "Schneewittchen-Sarg" von den beiden Autoren Voosen/Danielsson war absolut spannend.
Für mich war es der erste Fall der beiden Ermittlerinnen Ingried Nyström und Stina Forss. Wie das sehr oft ...

Der Krimi "Schneewittchen-Sarg" von den beiden Autoren Voosen/Danielsson war absolut spannend.
Für mich war es der erste Fall der beiden Ermittlerinnen Ingried Nyström und Stina Forss. Wie das sehr oft bei Serien der Fall ist, gibt es nochmal eine Geschichte über die Hauptpersonen und die Weiterentwicklung aller immer wiederkehrenden Personen. Da ich nun ein Teil aus der Mitte der Serie gelesen habe, fehlt einem etwas Hintergrundwissen aber man bekommt alles nach und nach erklärt, so dass dies kein Abbruch tut. Obwohl ich trotzdem die Empfehlung geben würde, die Reihe von vorne zu beginnen.

Aber auch der einzelne Fall war super erzählt. Ständig gab es neue Entwicklungen und durch die verschiedenen Sichtweisen hat man sich der Lösung des Falles von Seite zu Seite genähert und das Ende war überraschend, aber logisch. Ein Krimi der mich absolut überzeugt hat. Nicht zu brutal, aber auch nicht seicht. Gute schwedische Unterhaltung ,wie man es ein bisschen voraussetzt.
Nur die letzten 10 Seiten waren mir etwas zu viel des guten. Wer jedoch wahrscheinlich alle Teil kennt, für den gibt auch das eine runder Abschluss. Ich werde aufjedenfall nach weiteren Bücher um die beiden Ermittlerinnen ausschau halten.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Fortsetzung mit Abzügen

Lena Halberg: Der Cellist
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Der vierte Teil mit dem Journalistin Lena Halberg konnte mich nicht ganz so überzeugen wie die Vorgänger. Lena ist zwischenzeitlich mit ihrem Freund Tom nach Italien gezogen und arbeitete dort. Auch diesmal ...

Der vierte Teil mit dem Journalistin Lena Halberg konnte mich nicht ganz so überzeugen wie die Vorgänger. Lena ist zwischenzeitlich mit ihrem Freund Tom nach Italien gezogen und arbeitete dort. Auch diesmal stößt sie durch Zufall auf eine Story die sehr verworren ist. Die Reise führt über Bolivien, Estland und Finnland. Lena bringt sich als Journalistin wieder sehr oft und die Personen in ihrem Umfeld in Gefahr, was mir in diesem Buch zeitweise etwas "zu viel" war. Warum mus sie mit ihrem schnellen Motorrad überall als erstes sein und z.B. die Polizei zurück lassen. Leider fand ich auch das Ende mit der Wendung das es um Kindesprostitution geht nicht so toll. Nach einem super Anfang um die Regierung in Bolivien, Bankenskandalle und einem Cellist der in all das verwickelt ist, haben mir diese mal etwas anderen Themen super gefallen. Aber dann nochmal eine Wendung mit einem anderen Thema hat nicht meinen Geschmack getroffen. Man hätte es meines Erachtens bei den Themen belassen können. Da das Buch viel Spannung enthält und man schon sehr gespannt auf das Ende ist.

Veröffentlicht am 23.05.2019

Sehr starkes Buch

Das Haus der Verlassenen
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Das Haus der verlassenen hat es absolut verdient 5 Sterne zu bekommen. Es gibt viele gute Bücher aber hier passt echt alles. Die Story hatte ich so wie sie aufgebaut ist überhaupt nicht erwartet. Der Schreibstil ...

Das Haus der verlassenen hat es absolut verdient 5 Sterne zu bekommen. Es gibt viele gute Bücher aber hier passt echt alles. Die Story hatte ich so wie sie aufgebaut ist überhaupt nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist super und man will einfach immer nur weiterlesen und irgendwie ist in diesem Roman ein kleiner Krimi versteckt. Er hat aufjedenfall zeitweise mehr Spannung als manch ein Krimi.

Wir bekommen die Geschichte von verschiedenen Frauen erzählt, aus verschiedenen Sichtweisen, aus verschiedenen Generationen. Wie die Geschicht von Sam, Kitty, Annabel, Elvira und Ivy zusammengehören ist am Anfang ziemlich unklar. Mit viel Spannung schafft es die Autorin uns viele Einzlheiten und Verbindungen näher zu bringen. Bis alle Rätsel gelöst sind und auch die schlimmsten Geschehnisse genauesten dargelegt wurden. Es ist viellelicht noch zu erwähnen, dass es um Mädchen geht die früh schwanger werden und in ein Mutter-Kind-Heim kommen, dass ihnen leider nicht so hilft wie man es in der heutigen Zeit gewohnt ist. Im Gegenteil wir bekommen viel Leid geschildert. Trotz dessen bin ich begeistert von diesem Buch und kann es wirklich nur jedem ans Herzen legen.

Zu dem würde ich mich freuen, nochmal von Sam und ihrem weiterem Leben zu lesen. Die Autorin werde ich aufjedenfall im Auge behalten.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Das Ende fehlt

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
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Eine Liebesgeschichte die sich in einen Krimi entwickelt.
Kathryn Taylor schafft es, in der eigentlich romantisch gesprägten Atmosphäre uns eher einen Krimi zu präsentieren, was viel Spannung zusammen ...

Eine Liebesgeschichte die sich in einen Krimi entwickelt.
Kathryn Taylor schafft es, in der eigentlich romantisch gesprägten Atmosphäre uns eher einen Krimi zu präsentieren, was viel Spannung zusammen mit Schmettlinger im Bau verspricht.

Lexie wird von ihrem Chef in ein kleines Nest in Irland für den Umbau von Dunmor Castle geschickt. Aber nicht nur das Lexie alles bekannt vorkommt, sie jedoch eigentlich als Amerikanerin noch nie an diesem Ort war. Aber auch der Ort selbst und seine Bewohner scheinen sie zu kennen. Lexie kommt ihrer eigenen Geschichte immer mehr auf die Spur und merkt, dass die Dorfbewohner ihr nicht alle gut gesinnt sind. Zu dem ist da noch der gutaussehende Grayson, der gegen ihren Chef und den damit verbunden Verkauf von Dunmor Castle ist aber sie irgendwie um den Finger wickelt. Es knistert heftig zwischen den beiden. Und dann noch die netten Bewohner von Dunmor Castle, die ihr eigenes Geheimnis schützen möchten.

Das Buch ist äußert spannend und man möchte es nicht zur seite legen. Ständig passiert etwas neues und Lexie gerät, ohne groß etwas dafür zu können, desöfteren in Gefahr. Jedoch wird der Leser nach den 348 Seiten einfach ohne eine Lösung zurück gelassen. Man hat das Gefühl mitten in der Story endet die Geschichte, die in jeglicher Hinsicht noch keiner Lösung nahe ist. Aus dem Grund gibt es einen halben Stern abzug, ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens ein kleiner Abschluss, ein Rätsel gelöst wurde, am Ende des Buches. So müsssen wir warten bis endlich der 2. Teil erscheint.

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