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Veröffentlicht am 28.05.2021

Die Liebe des Schicksalsschreibers – eine ganz besondere Geschichte

Die Liebe des Schicksalsschreibers
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Gibt es Schutzengel? Oder jemand, der das Schicksal bestimmt? Was wäre, wenn jemand Einfluss auf ein Schicksal hätte oder es vielleicht auch ändern könnte? Das hätte auf jeden Fall auch Einfluss auf alles ...

Gibt es Schutzengel? Oder jemand, der das Schicksal bestimmt? Was wäre, wenn jemand Einfluss auf ein Schicksal hätte oder es vielleicht auch ändern könnte? Das hätte auf jeden Fall auch Einfluss auf alles andere im Leben. Eigentlich wäre das ein schöner Gedanke. Ein Schutzengel, der gefährliche Situationen ausbremsen könnte oder ein Schicksalsschreiber, der ein negatives Erlebnis vielleicht in ein positives wandeln könnte.

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Das Buch beginnt mit einer Szene Mitten im Krieg. Der Schicksalsschreiber muss ein Kind auf eine Mine treten lassen und ist traurig darüber nur Leid und Trauer über die Menschen bringen zu müssen. Warum kann er nicht ein anderes Einsatzgebiet bekommen? Da erhält er von seinem Chef die Chance den Körper einer Person auf der Erde zu übernehmen, dessen Seele nach einem Unfall den Körper verlassen hat. Ich habe den Mut gefasst mal etwas Neues zu lesen, da ich mit Geschichten über übernatürliche Wesen nicht ganz so viel anfangen kann. Aber dieses Buch hatte eine Mischung aus allem. Eine Liebesgeschichte, eine Geschichte in der Vergangenheit, aber auch eine große Geschichte in der Gegenwart, die einiges aufdeckt, aber auch Humor. Deshalb bin ich sehr froh, mich auf dieses neue „Projekt“ eingelassen zu haben. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und mit dem Schicksalsschreiber mitgefiebert, dass er seine weitere Bestimmung und, wie im Titel erwähnt, seine Liebe finden wird. So kann ich nur den Tipp weitergeben, das Buch auch zu lesen wenn man an Engel nicht unbedingt glaubt und alles eher pragmatisch sieht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Zeit für Träume - Emma und Carl, Carl und Emma

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume
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Metz 1908: Emma Bergmann hat für sich große Pläne. Am liebsten würde sie in Straßburg studieren. Aber ihre Eltern haben andere Pläne. Sie soll Carl Seidel, den Sohn einen Fuhrunternehmers, heiraten. Carl ...

Metz 1908: Emma Bergmann hat für sich große Pläne. Am liebsten würde sie in Straßburg studieren. Aber ihre Eltern haben andere Pläne. Sie soll Carl Seidel, den Sohn einen Fuhrunternehmers, heiraten. Carl und Emma sind sich trotz allem sehr sympathisch. Allerdings hat auch Carl andere Pläne für sich. Anstatt der Nachfolger des Familienunternehmens zu werden möchte er eine Senffabrik gründen.

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Als ich das Buch das erste Mal gesehen haben (denn das Cover gefällt mir sehr gut) habe ich mich auf eine neue Familiensaga gefreut. Die erste Hälfte des Buches hat mir auch sehr gut gefallen. Emma und Carl lernen sich zufällig kennen bevor sie, nach dem Willen ihrer Eltern, gegenseitig vorgestellt werden. Dann gibt es noch Carls Freund Antoine, der auch ein Auge auf Emma geworfen hat. Es hat den Anschein, dass Emma zuerst zwischen zwei Männern steht, sich aber mehr zu Carl hingezogen fühlt. Allerdings wird die Geschichte ab der Hälfte immer zäher und ich würde sagen hundert Seiten weniger hätten dem Buch sehr gut getan. Missgunst und Neid übertreffen die zweite Hälfte des Buches. Zwischen Carl und Emma gibt es Missverständnisse, die nicht hätten sein müssen. Ins Spiel kommt noch ein weiterer Heiratskandidat, der sich eher Männern hingezogen fühlt. Meiner Meinung nach wurde alles in die Länge gezogen um ein 500 Seiten Buch zu füllen. Bis jetzt ist mir auch nicht klar, wie man drei Teile daraus machen kann. Zwei hätten es vielleicht auch getan. Der erste Teil erzählt nur zwei Jahre. Nämlich von 1908 - 1910 und der zweite beginnt im Jahr 1914. Am Schluss des Buches gibt es eine zehnseitige Leseprobe dazu. Interessant ist aber wieder, wie die Autorin zur Idee des Buches, nämlich die Erwähnung und Entstehung einer Senffabrik kam. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht werde ich mir erstmal Meinungen der ersten Leser durchlesen um festzustellen ob das Buch von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2021

Herzensbrecher am Horizont - Borkum ich komme

Herzensbrecher am Horizont
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“Auf Borkum ist alles anders”

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Wanda hat sich ihren Traum erfüllt und hat ihren Kindheitswunsch als Beruf gewählt. Sie ist Stewardess. Als sich zwischen Jetlag und langen ...

“Auf Borkum ist alles anders”

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Wanda hat sich ihren Traum erfüllt und hat ihren Kindheitswunsch als Beruf gewählt. Sie ist Stewardess. Als sich zwischen Jetlag und langen Fernflügen eine gewisse Unzufriedenheit bei mir zeigt ist Zeit sich anders zu orientieren. Da hat Wandas bester Freund Tom eine gute Idee. Auf Borkum sucht der Tierarzt Hark Harksen eine Helferin für seine Tierarztpraxis. Prompt reist Wanda nach Borkum und kann ihr Glück nicht fassen. Hark stellt sie ein. Eigentlich will Wanda nur ein Jahr bleiben. Als sie aber den schüchternen Mo kennenlernt will Wanda gar nicht mehr abreisen.

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„Herzensbrecher am Horizont“ ist der erste Teil der neuen Reihe „Verliebt auf Borkum“ von Cornelia Engel. Und der zweite Teil „Herzklopfen unterm Sternenhimmel“ lässt auch nicht lange auf sich warten. Dieser erscheint schon im Juli. Aber zurück zu Teil eins. Die Nordsee als Kulisse bietet sich natürlich für die Geschichte als idealen Ort. Wanda ist in ihrem Beruf nicht mehr zufrieden und sucht eine andere oder neue Perspektive. Vor allem Ruhe ist ihr wichtig. Und da hat ihr bester Freund Tom, der selbst von Borkum stammt, diese Idee für Wanda. Am liebsten wäre ich selbst mit auf diese traumhafte Insel ohne Autoverkehr gereist. Auf Borkum trifft Wanda nach Dr. Harksen gleich noch auf den Brummelbär Kai-Uwe. Oh, Mann, kann Kai-Uwe miesepetrig sein. Aber im Laufe der Geschichte zeigt er auch eine andere Seite von sich. Die Tiere im Buch, die der Geschichte die Würze geben, sind alle lieb und nicht nur Tierfreunde werden hier auf ihre Kosten kommen. Schon da merkt man, dass Dr. Harksen ein großes Herz hat. Bei ihm gilt: "Two feet move your body, and four feet move your soul." Natürlich darf die Liebe nicht fehlen und wer denkt Wanda verliebt sich in ihren Chef wird sich täuschen. Hark kommt erst in Teil zwei zum Zug. Wandas Interesse gilt Mo, den sie schon auf der Fähre auf dem Weg nach Borkum entdeckt hat. Aber ob Wanda bei Mo punkten kann, ob es Konkurrenz für sie gibt oder alles ganz glatt läuft erfährt jeder selbst beim Lesen. Das Buch gibt tiefere Einblicke in den Beruf der Stewardess, aber auch des Tierarztes, was für Außenstehende sehr interessant ist. Mit knapp 300 Seiten ist das Buch ideal für Lesestunden im Liegestuhl, die jetzt hoffentlich bald zu Genüge kommen werden. Ich freue mich schon sehr auf Teil zwei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Die Roseninsel – toller Roman über das Mythos Bayern

Die Roseninsel
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Die junge Ärztin Liv aus Berlin sucht eine Auszeit. Dabei stößt sie auf eine interessante Stellenanzeige. Der Verwalter der Roseninsel im Starnberger See ist aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Es ...

Die junge Ärztin Liv aus Berlin sucht eine Auszeit. Dabei stößt sie auf eine interessante Stellenanzeige. Der Verwalter der Roseninsel im Starnberger See ist aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Es wird eine Krankheitsvertretung für vier Wochen gesucht. Prompt meldet sich Liv und reist kurz darauf nach Bayern. Angekommen auf der Roseninsel findet Liv endlich die ersehnte Ruhe, einen wunderschönen Rosengarten und eine verwunschene Villa. Als ihr ein Missgeschick passiert findet sie das Tagebuch von Magdalena, die vor hundert Jahr auf dieser Insel lebte. Magdalena war verwandt mit den Königen von Bayern und Liv deckt ein großes Rätsel auf.

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Da ich selbst aus Bayern stamme kenne ich natürlich den Starnberger See. Um nur mal ein paar Orte aufzuzählen: Tutzing, Possenhofen (hier hat Sisi ihre Kindheit verbracht) und natürlich den Ort Berg, in dessen Nähe König Ludwig II ertrunken ist. Die Roseninsel kannte ich allerdings noch nicht und es soll sich ein Ausflug dorthin lohnen. Man kann mit Holzbooten zu der Insel gelangen. Das Buch „Die Roseninsel“ hat mir sehr gut gefallen. Handelt es doch von einem Familiengeheimnis, das so ähnlich hätte sein können. Das Buch wechselt zwischen Gegenwart (Liv) und den Jahren 1889 und 1890 (Magdalena) hin und her. Mir haben beiden Geschichten sehr gut gefallen. Das Buch ist in einer ruhigen, aber sehr nachvollziehbaren Weise geschrieben. Liv wird leider im Ruhepol von ihrer Vergangenheit eingeholt. Aber sie meistert diese Zeit sehr gut und sieht wieder in die Zukunft. Magdalena lebt in einem goldenen Käfig und kann die Zeit auf der Insel nicht genießen. Zu sehr fehlt ihr das Leben in München. Warum Magdalena auf dieser Roseninsel lebt wird der Leser während des Lesens nach und nach erfahren.

Mich hat das Buch sehr zufrieden zurückgelassen. Es bleiben keine offenen Fragen und das Buch hat ein rundes Ende. Am Ende des Buches hat die Autorin noch einige Hintergründe zur Roseninsel und zu den Wittelsbachern, denen die Insel gehört hat, beschrieben. Ebenfalls erklärt sie, was ihrer künstlerischen Ader, also fiktiv, entsprungen ist und was wahr ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2020

Schicksalssterne - nicht das beste Buch der Autorin

Schicksalssterne
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Ich hatte mich sehr auf das neue Buch von Sarah Lark gefreut, da mir ihr Vorgängerbuch „Das Geheimnis des Winterhauses“ sehr gut gefallen hat. Leider konnte mich das Buch „Schicksalssterne“ nicht so überzeugen. ...

Ich hatte mich sehr auf das neue Buch von Sarah Lark gefreut, da mir ihr Vorgängerbuch „Das Geheimnis des Winterhauses“ sehr gut gefallen hat. Leider konnte mich das Buch „Schicksalssterne“ nicht so überzeugen. Das Buch beginnt 1910 in Hannover wo sich Mia Gutermann und Julius von Gerstorf das erste Mal über den Weg laufen. Beide verlieben sich ineinander und Mias Vater Jakob Gutermann ist schon so weitsichtig beiden zu raten Deutschland zu verlassen. Denn Mia ist Jüdin. Ich kann nicht glauben, dass 1910 schon jemand den Fortlauf der Geschichte erahnen geschweige denn Handeln konnte wie es jemand gemacht hätte, der weiß was später mit den Juden geschehen wird. Auf jeden Fall wandern Mia und Julius nach Neuseeland aus. Die Überfahrt ist sehr unspektakulär und geht sehr schnell von Statten. Mia und Julius gründen dort eine Pferdezucht. Und hier geht schon das Problem des Buches los. Die Autorin baut hier sehr viele Fachbegriffe ein, die einem Leser ohne Pferdeleidenschaft zu fachmännisch sind. Das hat mich schon etwas genervt und am Lesefluss gehindert. Hier fand ich das Buch einfach nur langweilig. Was hier an Drama fehlt wird in den nächsten Seiten überdimensioniert. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Vergewaltigung, Intrigen, Ehebruch. Sogar die gleichgeschlechtliche Liebe wird angesprochen.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich eine andere Vorstellung vom Buch hatte. Ich dachte, dass mehr über die Maoris und Neuseeland selbst geschrieben wird. Gerne auch über die Pferdezucht, aber nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, die nicht jeder verstehen wird. Für mich hat sich das Buch gezogen wie Kaugummi und ich bin nicht so schnell voran gekommen wir mit anderen Büchern, bei denen ich sofort merke, dass sie mir gefallen. Die Autorin kann viel bessere Bücher schreiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre