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Veröffentlicht am 22.08.2019

Als wir im Regen tanzten - bevor man sich an den Buch wagt zuerst Teil ein lesen!!!!

Als wir im Regen tanzten
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Berlin 1928: Berlin ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Schauspielerin Recha und der Regisseur Willi zur Nieden sind ein Traumpaar der Filmwelt. Doch Recha ist Jüdin und die Nationalsozialisten ...

Berlin 1928: Berlin ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Schauspielerin Recha und der Regisseur Willi zur Nieden sind ein Traumpaar der Filmwelt. Doch Recha ist Jüdin und die Nationalsozialisten gewinnen immer mehr Zustimmung auch von UFA. Willi nimmt diese Situation nicht Ernst und entfremdet sich so Recha. Die Frage ist, werden beide wieder zu einander finden?

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Vom Michaela Saalfeld gibt es schon den ersten Teil „Was wir zu hoffen wagten“ zu lesen. Zwar ist „Als wir im Regen tanzten“ ein selbstständiges Buch, allerdings würde jedem raten zuerst den ersten Teil und besonders das Nachwort zu lesen um das gewisse Verständnis für dieses Buch zu haben. Leider führt der Klappentext etwas in die Irre. Der Autorin ging es nicht hauptsächlich um die Weimarer Republik. Auch wenn schon die ersten Anzeichen vom Aufstreben der Nationalsozialisten angesprochen wird. Sondern eher um die Filmproduktion der damaligen Zeit. Das hebt sie im Nachwort des ersten Teiles auch hervor. Dass wir im zweiten Teil mehr über Willi zur Nieden und seinem Beruf als Filmproduzent lesen werden. Der Stummfilm verschwindet langsam und der Tonfilm wird neu eingeführt. Viele Schauspieler, die erfolgreich im Stummfilm waren fühlen sich im Tonfilm nicht wohl und scheitern hier mit ihrer Karriere. Im Buch werden auch mehr die familiären Probleme der Familie zur Nieden und Willis Schwestern Felice und Ille erzählt. Um die Weimarer Republik geht es hauptsächlich nicht. Zwar muss ich zugeben, dass mir Teil eins auch besser gefallen hat, da er dramatischer ist und die Geschichte der belgischen Stadt Ypern im ersten Weltkrieg erzählt. Allerdings hätten sich viele Leser durch das lesen des ersten Teils besser über das Buch informieren können. Viele wussten gar nicht, dass es eine Vorgeschichte gibt. Deshalb sind viele kritische Stimmen auch dadurch entstanden. Zum ersten Teil gibt es noch die Kurzgeschichte „In der Nacht weint meine Stadt“ (nur als E-Book erhältlich) zu lesen. Diese Geschichte handelt während der Zeit von „Was wir zu hoffen wagten“.

Veröffentlicht am 22.07.2019

Die Saphirtochter - Geschichte vorhersehbar; Buch handelt in einem wunderschönem und exotischen Land

Die Saphirtochter
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Ceylon 1935: Die 32jährige Louisa Reeve ist seit zwölf Jahren glücklich mit dem Geschäftsmann Elliot verheiratet. Als Elliot einen tödlichen Unfall erleidet erfährt Louisa nach und nach, dass Elliot einige ...

Ceylon 1935: Die 32jährige Louisa Reeve ist seit zwölf Jahren glücklich mit dem Geschäftsmann Elliot verheiratet. Als Elliot einen tödlichen Unfall erleidet erfährt Louisa nach und nach, dass Elliot einige Geheimnisse vor ihr hatte. Als sie die Zimtplantage Cinnamon Hills aufsucht, die anteilig auch ihren Mann Elliot gehörte, lernt sie vor Ort Leo kennen, der einige Geheimnisse von Elliot kennt. Aber nicht nur die Plantage schleicht sich in Louisas Herz sondern auch Leo.


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Wenn man das Buch "Die Saphirtochter" liest fühlt man sich sofort in eine andere Welt versetzt. Auch scheint die Uhr stehengeblieben zu sein. Die Geschichte wirkt nicht wie wenn sie in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts handeln würde sondern 50 Jahre zuvor. Ceylon ist zur damaligen Zeit doch sehr vom Rest der Welt abgeschottet und bis die Zeitungen von Europa dort ankommen vergehen Wochen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Allerdings ist ungefähr nach einem drittel des Buches einiges vorhersehbar und man kann sich denken, wie die Geschichte enden wird. Sehr gut hat mir gefallen, dass sich Louisa mit Gwen und Laurence aus dem Buch "Die Frau des Teehändlers" der Autorin angefreundet hat. Sie werden im Buch immer mal wieder kurz erscheinen und Gwen kann in manchen Situationen Louisa mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sehr gut gefällt mir auch das Cover des Buches, das super zu den Vorgängerbüchern passt. Man kann sofort eine Zusammengehörigkeit erkennen. Ich gebe dem Buch vier Sterne, da mir manchmal etwas die Spannung gefehlt hat, aber ich vom Ceylon der damaligen Zeit sehr fasziniert bin.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Die Mondschein-Lagune - der Klappentext verspricht etwas anderes

Die Mondschein-Lagune
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Antonia sucht eine neue Herausforderung. Als ihr ein Forschungsauftrag in Venedig angeboten wird schlägt sie sofort zu. Dieser Auftrag kommt ihr gerade recht. So kann sie aus der unglücklichen Beziehung ...

Antonia sucht eine neue Herausforderung. Als ihr ein Forschungsauftrag in Venedig angeboten wird schlägt sie sofort zu. Dieser Auftrag kommt ihr gerade recht. So kann sie aus der unglücklichen Beziehung zu Stefan flüchten und darüber nachdenken wie es mit ihnen weitergehen soll. In Venedig angekommen trifft sie auf die Contessa Ada Foscarini, die schon seit ihrer Kindheit in Venedig lebt. Durch Ada lernt Antonia den Venezianer Dario kennen, in den sie sich verliebt.


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Im Großen und Ganzen war das Buch "Die Mondschein-Lagune ganz ok. Leider führt der Klappentext in die Irre. Es wird ein Familiengeheimnis angekündigt. Jeder stellt sich dadurch ein spannendes Familiengeheimnis vor, dass Puzzleteilchen für Puzzleteilchen im Buch gelöst wird und so den Spannungsbogen hochhält. Das ist leider nicht so. Im Buch merkt man zwar, dass die Autorin Venedig wie ihr Herzblut liebt und auch viel Wissen über diese Stadt hat. Deshalb erinnert mich das Buch eher an einen Reiseführer, der einem Eckchen von Venedig zeigen möchte, die den wenigsten bekannt sind. Die Autorin weist auch auf die momentanen Probleme der Stadt hin. Eben, dass durch die vielen schnellfahrenden Boote das Fundament der Stadt heraus gewaschen wird und die Stadt somit bedroht ist. Ich wusste nicht, dass jeden Tag so viele Touristen wie Einwohner durch Venedig geschleust werden. Nämlich sechzigtausend. Das ist eine stolze Zahl. Unter Antonias Forschungsarbeit hat man auch eine andere Vorstellung. Denn viel Zeit zum Forschen verbringt sie nicht. Sie lässt sich eher die venezianischen traditionellen Gerichte und den Wein schmecken. Zufällig stößt sie auf ein Gerücht, dem sie näher nachgeht und wird hinterher als internationale Forscherin gefeiert. Ich frage mich nur für was? Fürs Essen und Wein trinken? Unter der Forschungsarbeit hatte ich eine andere Vorstellung und mir mehr Ausführlichkeit gewünscht. Außerdem dachte ich, dass Antonia Ada beim lösen des Familiengeheimnisses behilflich ist. Davon hatte ich nichts bemerkt. Nach fast jedem Kapitel kommt Adas Katze Mimi zu Wort, die sich mit der Ratte Canaletto unterhält. Die Idee ist zwar nicht schlecht, aber gewöhnungsbedürftig. Wem klar ist, dass hier im Buch kein spannendes Familiengeheimnis aufgedeckt wird sondern eher die Stadt Venedig selbst im Mittelpunkt steht, dem könnte das Buch gefallen. Ich hatte eine etwas andere Vorstellung vom Buch und hatte mich von dem wunderschönen Cover inspirieren lassen.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Dunmore Castle - Teil 1 - spannend, aber ein unzufriedenes Ende,das erst im zweiten Teil gelöst wird

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
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Die junge Innenarchitektin Lexie Cavendish soll im Auftrag ihres Chefs das hochherrschaftliche Anwesen Dunmor Castle im Norden Irlands zum Verkauf vorbereiten. Als sie ankommt meint Lexie auf ...


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Die junge Innenarchitektin Lexie Cavendish soll im Auftrag ihres Chefs das hochherrschaftliche Anwesen Dunmor Castle im Norden Irlands zum Verkauf vorbereiten. Als sie ankommt meint Lexie auf diesem Anwesen schon mal gewesen zu sein. Einiges kommt ihr vertraut vor. Lexie ist Vollwaise und sucht noch lange nach Hinweisen ihrer Herkunft. Stück für Stück kommen Erinnerungen bei ihr hoch, die sie zu Albträumen treiben. Trost und Hilfe findet sie gerade bei Grayson, der der Sohn des Besitzers von Dunmore Castle ist. Aber bald weiß Lexie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht.

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Das neue Buch „Dunmore Castle – das Licht im Dunkeln“ von Kathryn Taylor ist sehr spannend geschrieben. Es gibt einige geheimnisvolle Personen, wie Dr. Turner oder Sheila, die Frau des Pub Besitzers, die wohl einiges mehr über Lexies Vergangenheit wissen. Auch eine der Tanten von Grayson, die auf Dunmore Castle leben, scheint ein Geheimnis zu haben. Außerdem gibt es einen mysteriösen Wehrturm, in dem wohl seltsame Dinge in der Nacht vorgehen. Die Spannung im Buch wird gehalten, da immer gerade, wenn eine Lösung naht etwas passiert, wodurch die Lösung dann doch nicht gleich verraten wird. Man stellt fest, dass irgendjemand verhindern möchte, dass Lexie die Wahrheit erfährt. Denn öfters als einmal schwebt sie in Lebensgefahr. Nur wer steckt hinter dem allem? Mir war bekannt, dass dieses Buch hier ein Teil von einem Zweiteiler sein wird. Allerdings endet das Buch an einer sehr spannenden Stelle, die einen etwas unzufrieden zurücklässt. Der zweite Teil „Dunmore Castle – der Halt im Sturm“ erscheint erst im August 2019. Das sind immer noch vier Monate. Mir selbst ist es auch ein Rätsel warum man diese Geschichte unbedingt teilen musste, da der erste Teil ja jetzt nicht übermässig dick ist. Mir wäre da ein ganzes Buch mit 600 Seiten am Stück lieber gewesen. Aber das hätte man als Taschenbuchausgabe dann nicht für 20,00 € verkaufen können - so wie jetzt - wenn man zwei Bücher kaufen muss. Für diesen sehr abrupten Schluss und Cliffhanger, der den Leser sehr unzufrieden zurück lässt gibt es von mir einen Stern Abzug.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Der Gesang der Bienen - spannend bis zum Schluß

Der Gesang der Bienen
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"Die Bienen brauchen die Menschen nicht, aber die Menschen brauchen die Bienen."

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Im Jahr 1152: Seyfried ist Zeidler und arbeitet mit den wilden Bienen Völkern zusammen. ...

"Die Bienen brauchen die Menschen nicht, aber die Menschen brauchen die Bienen."

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Im Jahr 1152: Seyfried ist Zeidler und arbeitet mit den wilden Bienen Völkern zusammen. Sie sind sein Kapital und er erntet von ihnen den Honig und das Wachs für die Kerzen. Als seine Frau Elsbeth zum Tode verurteilt wird beginnt für ihn ein großes Abenteuer. Er muss beweisen, dass seine Frau nicht mit dem Teufel im Bunde ist. Dabei helfen kann ihm nur die berühmte Hildegard von Bingen. Also macht sich Seyfried auf um so schnell wie möglich nach Bingen zu gelangen. Doch Hildegard bietet ihre Hilfe nicht ohne Hintergedanken an. Schier unerfüllbare Bedingungen sind daran geknüpft und führen Seyfried sogar vor König Friedrich I.

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Der historische Roman „Der Gesang der Bienen“ hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend und man weiß bis zum Schluss nicht wie die Geschichte ausgehen wird. Fast wäre ich schon selbst an Hildegards Bedingungen verzweifelt. Sie macht es Seyfried wirklich nicht leicht. Auch Elsbeths und Seyfrieds Kinder Anna, Jasper und die kleine Lise erleben ein reines Abenteuer, das Kinder heutzutage wohl nicht so tapfer wegstecken würden. Da das Buch im Hoch- bzw. Spätmittelalter handelt hatte ein Menschenleben damals nicht viel Bedeutung und Gefangene wurden in den Verliesen sich selbst überlassen. Auch das wird im Buch sehr authentisch geschildert und angesprochen. Wie schon gesagt, ist das Buch nicht nur ein historischer Roman sondern mit seinen Spannungselementen ein richtiger Abenteuerroman. Auch wird einem die Bienenzucht zur damaligen Zeit näher gebracht und man bemerkt wie anstrengend und zeitaufwendig diese Arbeit damals war. Wer den Hinweis am Anfang des Buches überlesen hat, es gibt am Ende des Buches ein sehr ausführliches Personenverzeichnis. Dieses Buch war das erste, dass ich von Ralf H. Dorweiler gelesen habe und ich werde bestimmt noch weitere von ihm lesen.