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Veröffentlicht am 21.02.2021

ein gelungener Justitzkrimi

Die siebte Zeugin
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Die 7. Zeugin von Schwiecker;Tsokos ist m Februar 2021 im Knaur Verlag mit 320 Seiten erschienen. Die beiden Hauptprotagonisten in dem Justiz-krimi sind der Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und der Gerichtsmediziner ...

Die 7. Zeugin von Schwiecker;Tsokos ist m Februar 2021 im Knaur Verlag mit 320 Seiten erschienen. Die beiden Hauptprotagonisten in dem Justiz-krimi sind der Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und der Gerichtsmediziner Dr. Justus Jamer. Von Rocco erfahren wir schon viel Privates,Dr. Jarmer bleibt da eher in Hintergrund.

Nikolas Nölting schießt scheinbar wahllos in einer Bäckerei um sich,tötet dabei einen Menschen , bleibt am Tatort ,lässt sich widerstandslos festnehmen und schweigt zu allem. Rocco Eberhardt übernimmt den Fall und macht erstaunliche Entdeckungen.

Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen , so spannend bzw. interessant ist es geschrieben. Die sehr kurzen Kapitel mit der Orts- und Zeitangabe tragen wohl sehr zum schnellen Lesen mit bei. Obwohl die Tat dem Leser von Anfang an bekannt war, ist das Aufdecken der Hintergründe spannend dargestellt. Leider blieb der Gerichtsmediziner etwas zu sehr im Hintergrund als moralische Instanz finde ich. Und der Umgang mit einem Clanchef finde ich auch etwas fragwürdig.

Zum Schluss noch ein Cliffhänger ,der wieder ein spannendes zweites Buch verspricht.

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Veröffentlicht am 18.02.2021

Der grüne Wahn

Absinthe
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Absinthe von Selina Schuster ist 2021 im Dyras Verlag mit 210 Seiten erschienen.
Das Cover ist düster aufgemacht, außer der hellgrüne Glasflakon, der den damals berauschenden Absinthe enthält. Ein Kultgetränk ...

Absinthe von Selina Schuster ist 2021 im Dyras Verlag mit 210 Seiten erschienen.
Das Cover ist düster aufgemacht, außer der hellgrüne Glasflakon, der den damals berauschenden Absinthe enthält. Ein Kultgetränk aus der damaligen Zeit.
In Paris zur Zeit der Belle Epoque versucht ein erfolgloser Maler Noel seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er wird von dem damals schon bekannten Toulouse- Lautrec unter die Fittiche genommen. Dieser nimmt ihn mit ins Varieté Moulin Rouge um den jungen Maler auf andere Gedanken und vielleicht auch Inspirationen für ein neues Bild zu bringen. Der ganze Trubel ist Noel aber zuviel und er flüchtet in das angrenzende Restaurant. Dort begegnet er dem geheimnisvollen Thujon, der ihn auf besondere Art und Weise inspiriert und ihm Hilfe anbietet neue Bilder zu erschaffen. Nun beginnt die Tragik der Geschichte,Noel malt wunderschöne Bilder,aber zu einem ganz besonders schweren Preis.
Mich hat das Buch nicht gefangen genommen. Außer der körperlichen Unzulänglichkeiten Toulouse-Lautrecs, die ja bekannt sind und der Schönheit Thujons wurde so gut wie nichts über den Protagonisten Noel geschrieben. Das hat mich sehr gestört an dem Buch.

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Veröffentlicht am 14.02.2021

berührende Leben in Ost und West

Lebenssekunden
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Lebenssekunden von Katharina Fuchs aus dem Droemer Verlag,erschienen im Mäerz 2021 mit 411 Seiten.

Die Geschichte spielt in Berlin der Nachkriegszeit und geht bis zum Mauerbau 1961. Das Cover zeigt zwei ...

Lebenssekunden von Katharina Fuchs aus dem Droemer Verlag,erschienen im Mäerz 2021 mit 411 Seiten.

Die Geschichte spielt in Berlin der Nachkriegszeit und geht bis zum Mauerbau 1961. Das Cover zeigt zwei junge Frauen auf einem Moped in Berlin an der Bernauer Straße. Die eine ist Angelika Stein,sie lebt im Westen Ihr Traum ist es Fotographin bei der Presse zu werden.Doch das ist in einer von Männern dominierten Welt nicht einfach und sie braucht viel Durchsetzungsvermögen und Mut, wenn sie ihren Traum verwirklichen will.

Die andere junge Frau ist Christine Magold, eine Leistungsturnerin in Ost Berlin,die darauf gedrillt wird für die DDR Medaillen bei Olympia zu gewinnen. Die Beschreibung ihrer Lebensumstände hat mich sehr erschüttert.

Der Roman berichtet wechselweise ein Kapitel aus Angelikas Sicht und dann von Christine. Erst zur Mitte der Geschichte zeigt sich die Verbindung der beiden so unterschiedlichen Frauen.

Ein großes Stück Zeitgeschichte am Beispiel zweier junger Frauen,deren Leben ganz unterschiedlich verläuft in Ost und West Deutschland.

Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben,ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eins meiner Lesehigh lights in diesem Jahr.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Eine Suche nach dem genialen Leben

Mein geniales Leben
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"Mein geniales Leben" von Jenny Jägerfeld , erschienen 2021 im Urachhaus Verlag mit 358 Seiten, ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren. Die Handlung spielt in Schweden und der 12 jährige Sigge ist gerade ...

"Mein geniales Leben" von Jenny Jägerfeld , erschienen 2021 im Urachhaus Verlag mit 358 Seiten, ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren. Die Handlung spielt in Schweden und der 12 jährige Sigge ist gerade mit seiner Mutter und seinen Schwestern aus Stockholm aufs Dorf zu seiner durchgeknallten Oma gezogen. Noch sind 59 Tage Ferien,aber Sigge hat sich vorgenommen in seinem neuen Leben beliebt zu sein bei den Kindern. Das war in Stockholm nicht so,da war er der schielende Außenseiter, der von allen nur geärgert wurde und mit dem keiner spielen wollte.

Das Buch ist aus Sigges Sicht in kurzen, übersichtlichen Kapiteln geschrieben und zeigt auf, was im Leben wichtig ist,Beliebtheit oder wahre Freundschaft und noch so einiges mehr. Das Ganze mit recht humorvollen Einlagen , besonders die Oma hat sehr aufgefallene Ideen ,ihr Haus ist etwas Besonderes und Sigge entdeckt viel Neues.

Leider hat das Buch einige Längen, wo sich die Handlung zieht und die ich nicht so lustig fand. Die Grundidee des Buches ist sehr gut,aber ich habe noch mehr Humor erwartet.

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Veröffentlicht am 05.02.2021

Familiengeschichte einer Spielzeugdynastie ,die lesenswert ist.

Wo wir Kinder waren
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" Wo wir Kinder waren " von Kati Naumann , im Februar 2021 im Harper Collins Verlag erschienen, ist eine sehr lesenswerte Familiengeschichte, in deren Mittelpunkt die Spielzeugfabrik, das Herz der Geschichte ...

" Wo wir Kinder waren " von Kati Naumann , im Februar 2021 im Harper Collins Verlag erschienen, ist eine sehr lesenswerte Familiengeschichte, in deren Mittelpunkt die Spielzeugfabrik, das Herz der Geschichte liegt.

Kati Naumann, nimmt die Spielzeugfabrik ihrer Urgroßeltern in Sonneberg als Aufhänger des Buches, das viele Jahrzehnte den Wandel der Spielzeugindustrie durch zwei Weltkriege,die Nachkriegszeit und insbesondere die Gegebenheiten in der damaligen DDR behandelt.

Der Roman wird in zwei Erzählsträngen aufgeteilt,wobei der erste chronologisch die Familien- und Fabrikgeschichte erzählt.Im zweiten Erzählstrangin der Gegenwart gehalten , räumen die Cousinen Eva ,Iris und Jan das Familienhaus aus,weil es vermietet werden soll.Durch den Streit mit anderen Mitgliedern einer größeren Erbengemeinschaft kommt es zu Unstimmigkeiten. Beim gemeinsamen Auf-/ Ausräumen kommen den Dreien viele Kindheitserinnerungen an die Großeltern hoch, sie verstehen sich immer besser und am Ende wird diese gemeinsame Aktion Auswirkungen auf ihr Leben haben und zu großen Veränderungen führen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen,es war spannend und flüssig geschrieben mit vielen neuen Eindrücken für mich,besonders aus der DDR Zeit.Ich würde mehr Sterne geben wenn es ginge.

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