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Veröffentlicht am 09.10.2018

Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Anonym
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Ich habe zuvor nur ein einziges Buch von Ursula Poznanski zuvor gelesen und Arno Strobel kannte ich nur vom Hören sagen, dementsprechend war ich sehr neugierig auf diesen Thriller.
Die Ermittler - aus ...

Ich habe zuvor nur ein einziges Buch von Ursula Poznanski zuvor gelesen und Arno Strobel kannte ich nur vom Hören sagen, dementsprechend war ich sehr neugierig auf diesen Thriller.
Die Ermittler - aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, durchbrochen von der Sicht des "Psychopathen" - haben mir insgesamt gut gefallen. Mit Daniel Buchholz konnte ich mich schon seit der 1. Seite identifizieren. Er ist ein wenig verschroben, aber auf eine besondere Art, geprägt durch seine unerbitterliche und verrückte Mutter. Diese Aspekte neben dem Fall fand ich ebenfalls sehr interessant.
Mit Nina Salomon bin ich nur schwer warm geworden. Sie war mir sehr unsympathisch, ich mochte ihre allgemeine Art nicht und ihre Gedanken, die sie in ihrer Perspektive hatte, waren auch nicht viel besser. Ich wollte teils wirklich den Kopf schütteln. Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall besser und ich kann sie nun eigentlich gut leiden.
Die Handlung war durchweg spannend und ich kam kaum zum Atmen. Schon die Thematik hatte durchaus gesellschaftskritische Elemente wie die Anonymität im Dark Net, die Schaulustigen, die Morden, etc. zuschauen und der Polizei bei den Ermittlungen im Weg stehen, etc.
Ganz besonders das Ende fand ich sehr gut und spannend gelungen. Ich war überrascht wie das Finale anmutete, leider habe ich schon ca. 50-100 Seiten zuvor vermutet, wer hinter Trajan steckte.
Insgesamt hat mir das Buch mit seinem Setting, seiner Atmosphäre, seiner Handlung und der Charakterzeichnung gut gefallen und ich bin schong gespannt auf den 2. Band.

Veröffentlicht am 25.09.2018

Eine Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe...-Science Fiction meet Märchenadaption...

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Ich habe immer ein wenig gezögert, das Buch zu lesen. Ich lieb zwar Science Fiction und Märchen sowieso, aber ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, aber nach diesem Band bin ich einfach nur begeistert.
Cinder ...

Ich habe immer ein wenig gezögert, das Buch zu lesen. Ich lieb zwar Science Fiction und Märchen sowieso, aber ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, aber nach diesem Band bin ich einfach nur begeistert.
Cinder ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die nur im entferntesten etwas mit Aschenputtel bzw. Cinderella zutun hat. Sie hat zwar Stiefschwestern, eine "böse" Stiefmutter und lebt nicht unbedingt gleichberechtigt in dem Haushalt, aber ansonsten ist sie eine eigene Persönlichkeit. Ihr "Handycap" fand ich einfach grandios in die Welt und ihre Weltgestaltung integriert. Ich liebe Cinder über alles, ganz besonders, dass sie Mechanikerin ist, fand ich sehr cool. Sie ist taff, schlagfertig, lässt sich nicht alles gefallen, aber dann ist da noch ihre zarte und sanfte Seite, die perfekt mit ihrem restlichen Wesen harmoniert hat. Genauso gerne mochte ich Kai, in dessen Kopf wir auch blicken durften. Er ist sehr sympathisch und macht viel durch für sein Königreich.
Die Handlung mochte ich insgesamt sehr gerne. Sie war abwechslungsreich, es gibt sehr viele Höhen, aber auch Tiefen und ich teils wirklich um die Charaktere gebangt. Leider fand ich manche ... Enthüllungen sehr offensichtlich. Als Kai Cinder sein Geheimnis verrät, dann wusste ich schon, wohin das alles führen wird. Das war ein wenig schade, hat mich, aber nur am Rande gestört.
Das Ende ist eine Sache für sich. Es war sehr spannend, aber für meinen Geschmack wirkt es ein wenig ... abrupt.
Die Atmosphäre und das Setting konnten mich unterdessen komplett von sich überzeugen. Die zukünftige Gesellschaft hat immer noch sehr viel mit unserer Heutigen gemeinsam, aber die Technologien und Fortschritte sind zugleich erschreckend, aber zugleich auch sehr genial.
Ich bin gespannt, wohin sich die Geschichte noch entwickeln wird. Insgesamt war die Geschichte anders als alles, was ich zuvor gelesen habe, ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.09.2018

Parker und seine Spiegelbotschaften...-heiße Erotik für Zwischendurch...

Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
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Ich kannte die Autorin schon vom Hörensagen und war nun sehr neugierig auf ihre neue Reihe und ich wurde nicht enttäuscht.
Mit Parker, Royce und Bo hat sie sehr sympathische Charaktere geschafften, die ...

Ich kannte die Autorin schon vom Hörensagen und war nun sehr neugierig auf ihre neue Reihe und ich wurde nicht enttäuscht.
Mit Parker, Royce und Bo hat sie sehr sympathische Charaktere geschafften, die nicht nur alle Frauen zum Knien bringen. So einen Mann wünscht sich jede Frau, die uns einfach nur glücklich machen wollen, uns helfen unser Potenzial auszuleben und dennoch vor jeder Gefahr beschützen. Bo und Royce bleiben zwar immer noch ein wenig blass, aber dafür kennen wir Parker umso besser, der mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Die Idee mit der Firma finde ich grandios und lässt sich sicher auch in der Wirklichkeit umsetzen.
Die Handlung fand ich zwar nicht unbedingt spannend und die drei Geschichten liefen im Nachhinein betrachtet sehr ähnlich ab, aber dennoch war ich nicht gelangweilt. Ich hätte mir zwar teils ein wenig weniger Sex und mehr Handlung gewünscht, aber es ist schließlich auch ein Erotikroman, der mich mitnehmen und unterhalten konnte.
Mit dem Ende bin ich leider nicht unbedingt zufrieden. Ein bisschen weniger Drama hätte es auch getan. Es wirkte ein wenig aufgesetzt und gezwungen, irgendwie eine Konfliktsituation erschaffen zu müssen, die total unnötig war.
Insgesamt hat mir die Geschichte jedoch gut gefallen und für Zwischendurch war sie wirklich amüsant. Ich werde mir die Folgebände sicher irgendwann, wenn es sie günstiger gibt, kaufen.

Veröffentlicht am 20.09.2018

Chaotisches Familienleben trifft auf griesgrämigen musikverrückten Astronauten...

Miss Gladys und ihr Astronaut
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Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, obwohl ich direkt sagen muss, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Ich dachte, mich würde eine lockerleichte und witzige Geschichte ...

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, obwohl ich direkt sagen muss, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Ich dachte, mich würde eine lockerleichte und witzige Geschichte erwarten, die man schnell weglesen kann, aber das wurde mir ganz und gar nicht geboten. In dieser Geschichte werden sehr viele ernstere Themen wie Mobbing, Umgang mit Demenz, Geldnöte, Tod, Trauer, Affären, Gefängnis und das einfache ausschließliche schwarz sehen behandelt.
Der Autor hat es jedoch geschafft, dass mich diese unerwartet ernsten Themen nicht erdrückt haben, sondern er mit einem witzigen und leichten Schreibstil sehr viel Druck und Anspannung lösen konnte.
Ganz besonders die kurzen Kapitel, die Atmosphäre und das Setting konnten mich überzeugen und waren sehr authentisch dargestellt.
Leider habe ich ein paar Kritikpunkte bei der Charaktergestaltung. Zwar waren die Charaktere gut ausgestaltet, aber leider blieben sie bis zum Ende immer noch ein wenig blass. Ganz besonders Gladys, nach der auch ein Teil des Titels benannt ist, spielt nicht wirklich eine große Rolle. Sie ist zwar immer mit vorne dabei, aber ich hätte mir mehr Gladys-Charme gewünscht. Die Szenen mit ihr waren immer sehr unterhaltsam und hatten einen Charme für sich. Das ist mir eindeutig zu kurz gekommen.
Major Tom alias Thomas Major mochte ich von allen Charakteren noch am meisten neben James. Er hat eine sehr faszinierende, teils traurige und hoffnungslose Vergangenheit, mit der ich mich gerne beschäftigt habe. Ganz besonders seine Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich sehr authentisch.
Neben diesen Charakteren gab es leider auch noch Ellie, die Enkelin von Gladys, die auf jeden Fall am meisten im Vordergrund steht. Sie hat auf jeden Fall sehr viel Verantwortung zu tragen und hält die Familie zusammen, aber ihre Art und Weise hat mich zum Verzweifeln gebracht! Sie war einfach nur gehässig, komisch und nervig. Viele Situationen hätten viel schneller gelöst werden können, wenn sie einfach mal zugehört hätte und nicht immer so voreilig und beleidigt reagiert hätte.
Die Handlung war nicht die spannendste und war teils auch ziemlich vorhersehbar, aber ich habe sie dennoch sehr gerne und schnell verfolgt.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es durchaus weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 11.09.2018

„Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen ... Sei vorsichtig, Arlo Finch!“

Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers
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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und umso neugieriger war ich auf die Umsetzung, weil ich eigentlich aus dem Alter raus bin, in dem man noch überwiegend Kinderbücher liest. Doch ich muss sagen, ...

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und umso neugieriger war ich auf die Umsetzung, weil ich eigentlich aus dem Alter raus bin, in dem man noch überwiegend Kinderbücher liest. Doch ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht und insbesondere die Thematik ist total spannend und außergewöhnlich umgesetzt worden.
Arlo, Wu, Indra und Co. waren sehr sympathische Charaktere, die nicht nur eine gewisse Tiefe durch ihre Macken und Eigenarten bekommen, sondern auch sehr gute Vorbilder für die jungen Leser/innen abgeben. Sie sind klug, neugierig, aber auch verunsichert, geben, jedoch niemals auf, egal was passiert.
Meine größte Sorge war, dass die Handlung flach, langweilig und alle Konflikte zu schnell gelöst werden, damit es kindgerecht bleibt, aber ich als Erwachsende habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Monster und auch die Grundidee haben mich sehr fasziniert und ich bin auf jeden Fall neugierig, was sich der Autor noch so alles ausdenken wird. Es war durchgehend spannend und John August hat sehr facettenreiche Geheimnisse geschaffen, die durchaus witzig, gefährlich und mysteriös erscheinen.
An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal die Grundidee der Ranger aufnehmen, die mich am meisten überrascht und mitgenommen haben. Ich mochte diese Rahmenhandlung sehr gerne. Eigentlich wollte jeder mal zu den Pfadfindern und ich habe noch nie zuvor ein Buch über diese Thematik gelesen! Einfach grandios umgesetzt.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Nicht nur die Charaktere sind sehr sympathisch, witzig, klug und immer für eine Überraschung gut, sondern auch die Handlung war spannend und abwechslungsreich. Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und ein warer Augenschmaus. Auch Erwachsende und ältere Kinder können dieses Buch durchaus lesen, obwohl man sich keine Spannung, Thrill und gruselige Elemente à la King zu erwarten hat, schließlich merkt man ab und an durchaus wie alt die Protagonisten sind. Ich kann dieses Kinderbuch auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich schon auf den 2. Band.