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Veröffentlicht am 26.02.2022

Eine würdige Fortsetzung und was war das bitte für ein Ende?!

Aurora entflammt
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Gaanz große Aurora und Jay Kristoff Liebe, aber...aber dieses Ende? Wirklich?
Ein reines Gefühlschaos: Liebe, Hoffnung, Fortschritt, Verlust, Hoffnungslosigkeit, Tod, Zerstörung, Krieg. Alles und nichts.
Ich ...

Gaanz große Aurora und Jay Kristoff Liebe, aber...aber dieses Ende? Wirklich?
Ein reines Gefühlschaos: Liebe, Hoffnung, Fortschritt, Verlust, Hoffnungslosigkeit, Tod, Zerstörung, Krieg. Alles und nichts.
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Jay Kristoff und Amie Kaufman mit den Leser*innen spielen, aber trotzdem noch so viel zwischen die Worte packen.
Ich liebe die Botschaft, die Charaktere - Freunde und Feinde, die Handlung, die Atmosphäre, die Liebesgeschichten, die Plottwists und besonders unseren Squad 312 - Aurora, Kal, Zila, Scarlett, Taylor, Fin und alle die gekommen und gegangen sind. Sie alle haben einen Platz in meinem Herzen.
In diesem Band steht besonders Aurora im Fokus. Ihre Entwicklungen sind erstaunlich. Nichts ist einfach, aber ich liebe es, dass sie sich trotzdem durchbeißt, ihren eigenen Willen hat, aber auch Die anderen werden vor Herausforderungen gestellt, die sie meistern oder auch scheitern. Die ganze Geschichte ist unerwartet, besonders das Ende...Es hat alle meine Erwartungen überstiegen! Ich habe schon sehr viel gelesen, aber noch kein Cliffhänger hat mich so zerstört zurückgelassen wie dieses.
Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten, aber lest diese Geschichte, wenn ihr SciFi liebt oder kennen lernen wollt, wenn ihr eine chosen family, Plottwists und einen genialen Schreibstil liebt. 5/5 Sterne und ich kann es kaum erwarten Band 3 zu lesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Er reißt ihnen das Herz heraus. Er vergräbt es im Wald. Dann pflanzt er Blumen.

Der Herzgräber
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"Der Herzgräber" von Jen Williams ist ein Thriller, der mich sofort durch seinen Klappentext ansprechen konnte. Eine junge Frau, deren Mutter sich aus unerfindlichen Gründen umgebracht und scheinbar mit ...

"Der Herzgräber" von Jen Williams ist ein Thriller, der mich sofort durch seinen Klappentext ansprechen konnte. Eine junge Frau, deren Mutter sich aus unerfindlichen Gründen umgebracht und scheinbar mit einem verurteilten Serienmörder eine Brieffreundschaft geführt hat. Zwischenzeitlich beginnen die Morde nach seinem Muster von Neuem. An sich, die Grundidee und die Erzählung mit den beiden Zeitebenen hat mir gut gefallen, ganz besonders als alle Fäden am Ende zusammengelaufen sind, ich erfahren habe, was hinter allem steckt. Der casus knacktus in diesem Fall war wahrscheinlich, dass ich schon nach knapp 1/4 der Geschichte meine Schlussfolgerungen gezogen habe und mir schon einiges denken konnte, worauf es hinausläuft. Nicht alles, aber einiges. Heather als Protagonistin fand ich schwierig. Ihre Entscheidungen waren überwiegend hysterisch, unüberlegt, naiv und trafen nicht unbedingt den richtigen Ton. An manchen Stellen hätte ich sie gerne wahlweise geschüttelt oder angeschrien, weil ich sofort wusste, welche Konsequenzen sich aus ihren Handlungen ergeben würden. Surprise, es traf auch ein, nur für Heather war das natürlich alles so überraschend. Zugegebenermaßen hatte ich teilweise auch andere Erwartungen. Spannung kam kaum auf, obwohl ich den Schreibstil eigentlich sehr gerne mochte und vergleichsweise schnell durch die Seiten geflogen bin. Ich hatte mit mehr Ermittlungsarbeit gerechnet, der Detective taucht nur an wenigen Stellen auf und die Gespräche mit Michael Reaver, dem Serienmörder, hatten für mich auch nicht wirklich einen Mehrwert. Der rote Faden verschwamm immer mehr vor meinen Augen, bis sich alles begann zu überschlagen.
Insgesamt konnte mich der Thriller nicht vollends überzeugen. Der Schreibstil, die beiden Zeitebenen und die Grundidee haben mir gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich nicht mitnehmen, deswegen kann ich leider nur 3/5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

LEST DIESES BUCH! Ein absoluter Geheimtipp!

Geistkrieger: Feuertaufe
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So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht ...

So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, aber Meinungen sind ja auch verschieden.
Der Schreibstil von Sonja Rüther war zunächst etwas ungewohnt, genauso wie das alternative Amerika, in das sie uns entführt, aber als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen/hören.
Wir begleiten den Schotten Finlay, der seiner Verlobten in ihr Heimatland folgt und dort nicht gerade willkommen geheißen wird. Die Powtankaner sind fremdenfeindlich, diskriminierend, reduzieren jeden auf seine/ihre Äußerlichkeiten, denken alle außer sie wären dumm, rücksichtslos und der Feind. Alles, was Finlay gesagt hat, sei es noch so harmlos, wurde gegen ihn verwendet, alle hielten ihn für dumm, sogar seine Verlobte. Mir hat es das Herz gebrochen. Diese Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Scheinheiligkeit. Erschreckend fand ich noch mehr, dass es mir so bekannt vorgekommen ist, nur andersherum. Die Autorin schafft es den Lesenden einen Spiegel vorzuhalten, der alles in einem zusammen ziehen lässt, sich zu einem wütenden Knäuel formt, dass man am liebsten schreien wollte. Als ich begriffen habe, was mir die Autorin sagen wollte, konnte ich die Geschichte nochmal ganz anders lesen. Ich mag Finlay super gerne, genauso wie seine Kolleg*innen, die immer weiter aufgetaut sind. Die Geistkrieger sind eine Eliteeinheit, die ganz am Anfang steht, sich mit magischen Missbräuchen auseinandersetzt, aber noch nie mit so viel Bösartigkeit und Intrigen konfrontiert wurde. Obgleich die Geschichte so wenige Seiten hat, konnte sie mich mit einer packenden Handlung, gut geschriebenen Ermittlungsszenen, Schamanismus, Natur- und Umweltaspekten umhauen. Ich liebe die Charaktere, Finlays Verlobte nicht so, aber seine Kollegen sind richtig cool.
Ein kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf das Halbfinale der Dilogie, das für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr und es wäre perfekt gewesen, deswegen vergebe ich 4,5/5 Sterne und freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein runder Abschluss dieser tollen Dilogie...

Night of Crowns, Band 2 - Kämpf um dein Herz
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Night of Crowns ist eine tolle Dilogie. Stellas Schreibstil liebe ich natürlich auch immer noch sehr, ob Romance oder Fantasy. Sie kann einfach alles schreiben (ich mag ihr Fantasy sogar noch einen Tick ...

Night of Crowns ist eine tolle Dilogie. Stellas Schreibstil liebe ich natürlich auch immer noch sehr, ob Romance oder Fantasy. Sie kann einfach alles schreiben (ich mag ihr Fantasy sogar noch einen Tick mehr) und ihr Humor ist einfach göttlich. Genau richtig sarkastisch, zynisch und ironisch.
Band 1 endete mit einem fiesen Cliffhänger, desto gespannter war ich auf den 2. Band, den sehr viele nicht mochten. Der Anfang war nicht so stark wie der 1. Band, ca. die ersten 200 Seiten waren sehr verwirrend, aber danach ging es wieder richtig los. Ich konnte und wollte mich nicht von den Seiten lösen und hätte ich es nicht in einem Buddyread gelesen, hätte ich es wahrscheinlich an einem Stück gesuchtet. Alice, Jackson, Vincent und alle anderen Spieler*innen auf beiden Seiten habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Sie müssten viel durchmachen, aber ihr Zusammenhalt hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte Angst, dass die Dreiecksbeziehung in den Fokus gerückt wird, aber es kam zum Glück anders. An der Handlung habe ich besonders die Message geliebt, dass es nur oberflächlich betrachtet schwarz und weiß gibt, aber näher betrachtet noch so viele Farbschattierungen mehr existieren. Ob Gut oder Böse ist subjektiv und hängt von den Handlungen ab. Viele Ereignisse waren tragisch, haben mich weinend, schockiert, hoffnungslos oder wütend zurückgelassen, trotzdem hat es Stella geschafft, dass ich ein paar Seiten weiter wieder gelacht habe. Besonders Curse war toll. Wie kann man zu einer sprechenden Katze nein sagen? Weil es sich hierbei um einen 2. Band handelt, möchte ich nicht so viel verraten. Der verwirrende Anfang mündete in eine actiongeladene, spannende, abwechslungsreiche, liebenswerte, witzige und traurige Geschichte, die mein Herz berührt hat. Stella geht nicht zimperlich mit unseren Lieben um, sodass ich sie am liebsten an einen besseren Ort gebracht hätte. Sie hat letztendlich den perfekten Ton getroffen, sodass ich das Buch gerne geschlossen habe. Ich vergebe 4,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein absoluter Fantasy Geheimtipp! Lest diese Trilogie!

Der Schlüssel der Magie - Der Meister
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Die "Der Schlüssel der Magie" Trilogie ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die innovative High Fantasy mit einem coolen Setting, einem innovativen Magiesystem, Dieb-Vibes, einer unterschwelligen Liebesgeschichte, ...

Die "Der Schlüssel der Magie" Trilogie ist ein absoluter Geheimtipp für alle, die innovative High Fantasy mit einem coolen Setting, einem innovativen Magiesystem, Dieb-Vibes, einer unterschwelligen Liebesgeschichte, LGBTQ+ Elementen und genialen Plottwists lieben.
Der Schreibstil ist einzigartig und konnte mich wie bereits im 1. Band sofort in seinen Bann ziehen. Ich habe die fast 600 Seiten fast in einem Rutsch gelesen, weil ich nicht aufhören konnte.
Nicht nur das ungewöhnliche Setting und das Magiesystem (skribierte Objekte, Magie meets Wissenschaft) konnten mich vollends überzeugen, sondern auch die Charaktere - Sancia, Berenice, Gregor und Orso. Sie haben sich klasse weiterentwickelt, sind über sich hinausgewachsen. Ein kleines Bündnis gegen den Rest der Welt bzw. die Obrigkeit, trotzdem geben sie nie auf, verlassen sich aufeinander und ihren Einfallsreichtum. Ihre Aktionen waren so genial geplant, witzig und ich habe regelrecht mitgefiebert. Genauso soll High Fantasy für mich sein!!!
Besonders die Dynamik zwischen Sancia, Clef und Berenice habe ich geliebt bzw. später auch mit Gregor. Ich habe es geliebt, dass ich nie wusste, wem ich vertrauen kann, wer Freund und Feind ist, wer lügt, wer sagt die Wahrheit. Erst als es fast zu spät war...Nichts ist, wie es scheint.
Zwischen Band 1 und 2 sind knapp 3 Jahre innerhalb der Geschichte vergangen, einiges hat sich verändert und obwohl ich nicht mehr alles wusste, war ich wieder sehr schnell in der Geschichte drin. Es passiert noch so viel mehr: Intrigen, Gefahren, Komplotte, Feinde und Freunde, Hoffnungslosigkeit, Freundschaft, Magie, Wissenschaft, Artefakte und die Vergangenheit, die mit der Gegenwart und Zukunft zusammentrifft. An manchen Stellen saß ich hier mit offenem Mund - geschockt, überrascht, traurig. Besonders das Ende lässt mich mit einem lachenden und weinenden Auge zurück.
Ich kann nur 5/5 Sterne und freue mich schon auf das Finale! Lest dieses Buch! Ich verstehe einfach nicht, warum es fast niemand kennt?!

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