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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2020

Wenn Geheimnisse gefährlich werden – ein Thriller, der unter die Haut geht

Verity
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Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden weggesuchtet! Es ist ein Psychothriller, der wirklich unter die Haut geht. Erzählt wird er aus der Sicht von Lowen Ashleigh, immer wieder unterbrochen durch Auszüge ...

Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden weggesuchtet! Es ist ein Psychothriller, der wirklich unter die Haut geht. Erzählt wird er aus der Sicht von Lowen Ashleigh, immer wieder unterbrochen durch Auszüge aus Veritys Autobiographie – erkennbar an der anderen Schriftart. Diese Autobiographie ist teilweise echt heftig und ging mir sehr an die Nieren – ich war streckenweise wirklich entsetzt, angewidert, wütend. Im Buch sind sehr viele teils deftige Sexszenen, was eigentlich sonst nicht so mein Fall ist. Aber hier hat es einfach reingepasst, sie gehören schlicht dazu und sind wichtig für das Verständnis der ganzen extremen Story.

Der Schreibstil von Colleen Hoover ist absolut super zu lesen, sehr flüssig und das Buch ist so aufgebaut, dass ich immer weiterlesen MUSSTE. Die Spannung ist immer am oberen Level und es gibt einige Wendungen, die verblüffen. Ich hatte mehrere Szenarien im Kopf, wie es wohl weitergeht oder enden wird und irgendwie wurden alle über den Haufen geworfen. Und dann dieses Ende!

Wer einen fesselnden, spannenden, nervenaufreibenden, gefühlsintensiven Psychothriller zu schätzen weiß und auch vor teils derben Sexszenen nicht zurückschreckt, wird Verity sicher lieben.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

„Blasentang und Feuerqualle!“ – das Seeungeheuer Malamander sorgt für mächtig Aufruhr

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea
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Was für eine entzückende, eigenwillige, skurille, lustige, abenteuerliche und spannende Geschichte! Die Charaktere sind einfach nur genial, allesamt. Jede Person, jeder Ort, jede Begebenheit ist wunderbar ...

Was für eine entzückende, eigenwillige, skurille, lustige, abenteuerliche und spannende Geschichte! Die Charaktere sind einfach nur genial, allesamt. Jede Person, jeder Ort, jede Begebenheit ist wunderbar detailliert und liebevoll beschrieben. Herbie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, Violet auch und natürlich auch den Kater Henry. Die Ideen sind allesamt sehr fantasievoll (die Bücher-Apotheke, die Cameraluna, der Malamander und sein Ei, u.s.w.) und es fehlt auch nicht an einer Prise Magie. Großartig, dass in den Umschlagseiten des Buchs die Karte von Eerie-on-Sea ist… so konnte man immer bildlich mitverfolgen, wo sich gerade alles abspielt. Ich musste oft lachen und schmunzeln, der Schreibstil ist einfach grandios. Daneben blieb die Spannung aber absolut nicht auf der Strecke, ich habe regelrecht mitgefiebert. Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea haben es in sich… und mindestens eins davon, nämlich Herbies Herkunft, ist noch immer ungelüftet. Ich hoffe daher schwer auf eine Fortsetzung.

Ich empfehle Malamander allen kleinen und großen Abenteurern, die in eine sagenhafte, magische, spannende, lustige, fesselnde Geschichte mit liebenswerten, unangenehmen, leicht gruseligen und geheimnisvollen Charakteren eintauchen wollen.

Zum Blogbericht mit Fotos und Leseprobe bitte hier entlang: https://lesezauber-zeilenreise.webnode.com/l/malamander-die-geheimnisse-von-eerie-on-sea-von-thomas-taylor-ab-10-j/

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Eine Schriftstellerin als Detektiv löst einen Mordfall auf einem Kreuzfahrtschiff – recht unrealistisch, aber nett zu lesen

Lady Arrington und die tödliche Melodie
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Es handelt sich um den 2. Teil dieser Reihe um die Krimi-Autorin Lady Arrington - doch man muss Teil 1 nicht zwingend gelesen haben, um Anschluss zu finden. Der Schreibstil ist - würde ich mal sagen - ...

Es handelt sich um den 2. Teil dieser Reihe um die Krimi-Autorin Lady Arrington - doch man muss Teil 1 nicht zwingend gelesen haben, um Anschluss zu finden. Der Schreibstil ist - würde ich mal sagen - typisch englischer Krimi und lässt sich sehr leicht lesen. Zunächst dachte ich, er würde viel früher in der Zeit spielen - die Dialoge und das Verhalten der Protagonisten hat mich das vermuten lassen. Doch nein, er spielt jetzt in der aktuellen Zeit. Lady Arrington ist eine berühmte Krimi-Autorin über 60 Jahren mit einer Schreibblockade. Diese möchte sie durch eine Auszeit an Bord der Queen Anne lösen. Doch - natürlich - wird sie, wie auch schon im ersten Teil, in einen Mordfall verwickelt.

Der Fall selbst ist zunächst sehr spannend und man rätselt mit, wer den nun den Pianisten warum ermordet hat. Er wirkt dann aber auch etwas konstruiert und zum Teil weit hergeholt. D.h., nein, der Fall selbst nicht, aber der Weg zur Auflösung dann irgendwie schon. Es werden zu viele Klischees bedient: die divenhafte Opernsängerin, der schmierige, übergewichtige österreichische Bordarzt, der eine Beziehung zum Schiffseigner auf unrealistische Weise einsetzt (Leiche und Beweise verschwinden lassen, dem Kapitän Vorschriften machen - also bitte), ein völlig überzeichnet dargestellter Gast (der Kritiker mit dem perfekten Gehör), der wunderschöne, zuvorkommende Offizier de Jong, der erst bärbeißige, dann aber schnell handzahme Kapitän, der mit Seemannsausdrücken um sich wirft u.s.w. und nicht zuletzt natürlich die ältliche Dame ohne kriminalistische Ausbildung, die nichtsdestotrotz innerhalb weniger Tage ohne Equipment, ohne Leiche, ohne Beweismittel (die wurden ja vom Bordarzt entsorgt), den Fall löst.

Wen ich am meisten mag, ist Lady Arringtons Lektor Mr. Bayle. Er ist mit seiner trockenen, steifen englischen Art einfach super! Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen.

Alles in allem eine leicht spannende, kurzweilige Story für den kleinen Lesegenuss zwischendurch, aber keinesfalls ein anspruchsvoller Kriminalroman, der einen fesselt oder besonders berührt. Das ist an und für sich nicht schlimm. Ich mag leichte Unterhaltung zwischendurch sehr gerne und englische Krimis sowieso. Da hier aber für meinen Geschmack zumindest sehr viel einfach an den Haaren herbeigezogen und konstruiert wirkt, vergebe ich immer noch gute 3,5 von 5 Punkte. Das Buch ist gut und unterhaltend, haut mich aber nicht vom Hocker.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Ein super spannendes, fesselndes magisches Abenteuer – extrem fesselnd

Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht
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Cedric´s Vater wird in Mistle End einen neuen Job antreten, also ziehen die beiden dort hin. Schnell beschleicht Cedric das Gefühl, dass Mistle End irgendwie nicht normal ist. Er freundet sich mit Emily ...

Cedric´s Vater wird in Mistle End einen neuen Job antreten, also ziehen die beiden dort hin. Schnell beschleicht Cedric das Gefühl, dass Mistle End irgendwie nicht normal ist. Er freundet sich mit Emily und Elliot an, zwei Geschwisterkindern aus dem Dorf. Auch die beiden sind mehr als rätselhaft. Schon bald findet Cedric heraus, dass auch in ihm etwas schlummert – eine magische Kraft, die es zu entdecken gilt.

Dieses Buch ist absolut fesselnd. Von Anfang bis Ende feinstes Kopfkino. Die wunderschönen, detaillierten Beschreibungen, der flüssige, fesselnde Schreibstil, die fantastischen Ideen und die vielen, allesamt großartig gezeichneten Figuren lassen mich als Leser vollkommen eintauchen und Teil von Mistle End sein. Es ist spannungs- und wendungsreich, sehr fantasievoll, voller Humor und beinhaltet eine große Portion Naturverbundenheit. Es geht um Freundschaft, um das Treffen von Entscheidungen, um Mut und Vertrauen und um den großen Stellenwert der Natur. Das alles wunderbar verpackt in ein Buch, dass ich schlicht nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Auch das Cover ist ja wohl traumhaft schön! Sicher eins der schönsten Bücher, die ich seit langer Zeit in Händen hatte. Nicht nur der Schutzumschlag ist wunderschön gestaltet, auch der Einband ist mit seinen intensiven Farben und der wunderschönen Zeichnung des Greifen einfach nur ein echter Hingucker! Wenn ihr mögt, könnt ihr in meinem Blog ein paar Bilder davon sehen: https://lesezauber-zeilenreise.webnode.com/l/die-chroniken-von-mistle-end-der-greif-erwacht-von-benedict-mirow-ab-10-j/

Es wird eine Fortsetzung geben – wann genau, weiß ich nicht. Aber eins weiß ich: ich muss sie haben!

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Ein magisches Abenteuer mit viel Spannung und Spaß

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1)
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Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich hier um den Auftakt zu einer Kinder-Fantasyreihe. Und der ist sehr gut gelungen! Lukas trifft im Flüsterwald auf einen Menok, eine Elfe, einen Wark, ...

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich hier um den Auftakt zu einer Kinder-Fantasyreihe. Und der ist sehr gut gelungen! Lukas trifft im Flüsterwald auf einen Menok, eine Elfe, einen Wark, und auf Bolde und auf eine Katze namens Pedora Ulinde Naftet von Chibalka (Punchy). Klingt schon mal sehr interessant, oder? Die vier Hauptcharaktere Mensch Lukas, Elfe Felicitas, Menok/Biber Rani und die Katze Punchy sind absolut liebenswert ausgearbeitet. Rani ist mein heimlicher Liebling und der Schlagabtausch zwischen ihm und Felicitas ist einfach herrlich. Überhaupt ist die Geschichte nicht einfach nur sehr spannend, sie ist auch überaus humorvoll. Ich musste oft lachen. Es ist alles so bildlich beschrieben, dass ich richtig Lust hatte, das geheime Studierzimmer hinter dem Bücherregal selbst zu erkunden. Die Ideen sind sehr fantasievoll: die Blinzelbahn, Bücher, die von den Gefühlen der Leser gereinigt werden und sich erholen müssen, Autoren, die ihre Bücher im Schlaf/Traum schreiben und so weiter.

Die Kapitel sind schön kurz, die Schrift groß, so dass auch die jüngeren Leser hier garantiert am Ball bleiben. Jedes Kapitel beginnt mit einer sehr schönen, zum Kapitelinhalt passenden schwarz-weiß Zeichnung und auch die Seitenzahlen sind alle mit zwei Laubblättern und Sternchen umrandet. Sehr liebevoll und aufwendig gestaltet.

Mir hat das Abenteuer im Flüsterwald sehr gut gefallen. Es ist altersgerecht und wirklich spannend, fantasievoll und witzig und ich freue mich daher sehr darauf, Lukas, Felicitas, Punchy und (vor allem) Rani im nächsten Buch wieder zu treffen.

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