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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2020

Wunderschön

Wild like a River
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Wie immer schafft es Kira Mohn mich in eine andere Welt zu entführen. Ich liebe es, wie sie die Landschaft beschreiben kann und dem lese das Gefühl gibt mitten drin zu stehen. Man spürt regelrecht den ...

Wie immer schafft es Kira Mohn mich in eine andere Welt zu entführen. Ich liebe es, wie sie die Landschaft beschreiben kann und dem lese das Gefühl gibt mitten drin zu stehen. Man spürt regelrecht den Wind auf der Haut und taucht vollkommen ein.
Dementsprechend schade fand ich es, dass viel voN der Geschichte in der Stadt Gespielt hat (was allerdings klar war). Gern hätten die Protagonisten auch im Wald bleiben können, allerdings hätte das dem ganzen die Spannung genommen, wie sie zusammen in der „Zivilisation“ Funktionieren. Dabei stellt sich heraus, dass Haven besser als gedacht klar kommt. Manchmal ist sie in einem gesunden Maß naiv, was mir gut gefallen hat. Jackson ist überfürsorglich, was an manchen Stellen fast schon nervig wirkt, aber Haven behält einen kühlen Kopf. Sie ist eine starke Frau und entschlossen die Welt kennenzulernen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

More Than This

More Than This
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Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil es mir in Social Media öfter präsentiert wurde und ich das Cover wirklich schön fand. Außerdem hat mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht und ich hab mich ...

Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden, weil es mir in Social Media öfter präsentiert wurde und ich das Cover wirklich schön fand. Außerdem hat mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht und ich hab mich daraufhin entschlossen es zu lesen.
Ich hab nicht wirklich mitbekommen, dass es sich bei dem Buch um den Dritten Teil einer Reihe gehandelt hat, was ich aber in diesem Zusammenhang ganz gut fand. Ich hatte nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben und es war bzw. ist völlig in Ordnung diesen Teil als alleinstehendes Buch zu lesen.

So wirklich warm geworden bin ich allerdings weder mit Grace noch mit Zayn. Die beiden verbindet eine kurze, aber durchaus tiefe Freundschaft und irgendwie kam das an vielen Stellen so überhaupt nicht rüber. Irgendwie hatten sie auf mich eher den Eindruck gemacht sich erst vor einer Woche kennengelernt zu haben. Nicht nur Zayn sondern auch die anderen Freunde von Grace waren für mich irgendwie eher oberflächlich gehalten. Ich konnte irgendwie keine Verbindung zu Grace oder Zayn aufbauen.

Grace sucht krankhaft nach dem perfekten Partner und vergisst in ihrer Suche irgendwie auf das wesentliche zu achten. Und Zayn ist ein Playboy, der nichts anbrennen lässt und doch irgendein Geheimnis mit sich herumträgt, dass er selbst seinen Freunden nicht anvertrauen kann oder will. Aber letztlich finden die beiden zueinander und auf einmal ist alles toll. Irgendwann kommt dann doch nochmal eine Spannungskurve, aber auch die fand ich nicht wirklich prickelnd.

Allgemein fand ich es sehr langatmig und teilweise einfach etwas oberflächlich. Ich konnte mich nicht wirklich damit identifizieren oder darauf einlassen. Manchmal hab ich mich sogar etwas gelangweilt und hatte dann mühe mich wirklich zu ‚überreden‘ weiter zu lesen.

Anhand von diesem Teil würde ich mich jetzt allerdings nicht dazu entscheiden auch noch die anderen beiden Bände zu lesen. Dazu hat es mich einfach nicht genug gefesselt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Warum Seepferdchen im Sommer keine Schuhe tragen

Warum Seepferdchen im Sommer keine Schuhe tragen
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Ein schönes Buch mit Höhen und Tiefen, was sich hervorragend an einem freien Tag durchschmökern lässt. Das Cover hat schöne Farben, aber leider mag ich Füße überhaupt nicht und daher gefällt mir das Cover ...

Ein schönes Buch mit Höhen und Tiefen, was sich hervorragend an einem freien Tag durchschmökern lässt. Das Cover hat schöne Farben, aber leider mag ich Füße überhaupt nicht und daher gefällt mir das Cover persönlich leider nicht so. Es ist zwar passend, aber ein Seepferdchen wäre mir lieber gewesen. Nichtsdestotrotz ein sehr süßer Titel.

Während Tante Dody am Anfang für mich persönlich einfach nur anstrengend ist, bessert sich das zwischendurch, bevor sie wieder in ihren alten hektischen und wirren Zustand zurück verfällt. Eine etwas ältere Frau, die sich nicht ihrem Alter entsprechend verhält und kleidet, aber mit ihrer charmant-verwirrten Art auch irgendwie liebenswürdig ist. Genau wie ihre Kinder, die manchmal das Feingefühl eines Elefanten im Porzellanladen aufweisen, aber im Grunde echt tolle Kerle sind. Sie sagen immer das was sie denken und fühlen und in kritischen Situationen sind sie für Sadie da.

Sadie ist eine gebrandmarkte Frau mit zwei wundervollen Kindern. Nicht nur einmal hab ich leichte Tränen in den Augen gehabt bei ihren Schicksalsschlägen. Aber manchmal hab ich mich dann doch gefragt wie groß ihr Alkoholproblem wirklich ist. Oft greift sie zum Alkohol und nicht nur das, die Gläser sind schneller leer als man denkt. Nicht nur einmal übertreibt sie es. Zusätzlich schafft sie es sich in übertrieben überzogene Situationen zu manövrieren, wobei man als Leser nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann und sich mehrmals fragt was mit ihr denn eigentlich los ist. Klar hat sie viel erlebt, aber die Scheidung ist bereits ein Jahr her.

Manchmal waren mir einige Szenen zu sehr zusammengefasst und andere wiederum waren genau richtig kurz gehalten. Leider kam für mich die Leidenschaft zwischen Sadie und Desmond nicht voll zur Geltung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Das Licht in meiner Dämmerung

Das Licht in meiner Dämmerung
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Ein wunderschöner Titel und ein ebenso wunderschönes Cover, was mich sofort neugierig gemacht hat. Genau so wie die Inhaltsangabe die noch direkt gefesselt hat, musste ich das Buch einfach lesen und konnte ...

Ein wunderschöner Titel und ein ebenso wunderschönes Cover, was mich sofort neugierig gemacht hat. Genau so wie die Inhaltsangabe die noch direkt gefesselt hat, musste ich das Buch einfach lesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

Während es mit Action losgeht und es spannend bleibt, wird es im Verlaufe des Buches etwas ruhiger um Eleonore und Ethan. Aber ich finde das schadet dem Buch nicht, ganz im Gegenteil. Es lässt die Geschichte realer wirken. Kein Verbrechen ist innerhalb von wenigen Wochen aufgeklärt und eine romantische Beziehung brauch genau so viel Zeit und vor allem Pflege.

Allgemein ist es natürlich etwas fragwürdig, ob ein Kerl wie Ethan einfach eine bedrohte Frau bei sich aufnehmen würde. Er ist immerhin ein Einsiedler und ziemlich mürrisch noch obendrauf. Wenn man dann aber erst mal Ethan’s Geschichte kennt, weiß man auch, wieso er dem Sheriff nicht traut und lieber über seinen Schatten springt.

Eleonores Kampfgeist ist bemerkenswert und auch, dass sie Ethan trotz seiner Erscheinung nicht verurteilte. Zusätzlich versteht man ihren Schmerz, ihre Ängste und die Zweifel sehr gut, kann nachvollziehen was in ihr vor dich geht und man kann sie nur für ihre Stärke bewundern.

Das Happy End ist natürlich auch nochmal ein besonderer Hingucker und es ist schön, dass alles so passiert ist. Für den ein oder anderen ist es am Ende vielleicht sogar zu viel Happy End, aber mir hat es gefallen.

Alles in allem ein schönes Buch, was sich flüssig und vor allem schnell lesen lässt. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Fake Roomie

Fake Roomie
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Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist für alle ziemlich klar, nur für die beiden selber nicht. Zumindest nicht für Amy. Denn Cameron weiß ziemlich genau was er will, verbirgt es nur vor seiner ...

Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist für alle ziemlich klar, nur für die beiden selber nicht. Zumindest nicht für Amy. Denn Cameron weiß ziemlich genau was er will, verbirgt es nur vor seiner besten Freundin ziemlich gut.

Mir haben die Rückblicke sehr gut gefallen. Neben den gefühlvollen Szenen in der Vergangenheit waren aber auch viele in der gegenwärtigen Geschichte zu finden. Amy ist ziemlich labil, aber Cameron fängt sie immer wieder auf, bis ein Schicksalsschlag die Rollen der beiden tauscht.

Amy und Cameron sind beide sehr sympathisch und vor allem tiefgründig. Sie erleben lustige sowie traurige Sachen und überstehen alles gemeinsam. So einen besten Freund/ eine beste Freundin kann man sich nur wünschen.

Ein schöner Schreibstil mit einem verlockenden Inhalt und tiefsinniger Story. Auf jeden Fall zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere