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Lissanna

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Veröffentlicht am 26.12.2019

Von falschen Vampiren und verborgenen Dämonen

Patricia: Der Kuss des Vampirs
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Zum Inhalt:

Patricia Smith, kurz von allen Pat genannt nimmt eine Stelle bei dem mysteriösen Maximilian Churtham an, den tagsüber niemals jemand zu Gesicht bekommt und um den sich allerlei Gerüchte im ...

Zum Inhalt:

Patricia Smith, kurz von allen Pat genannt nimmt eine Stelle bei dem mysteriösen Maximilian Churtham an, den tagsüber niemals jemand zu Gesicht bekommt und um den sich allerlei Gerüchte im nahe gelegenen Dorf ranken. Doch was ist wirklich dran und kann der geheimnisvolle Mann wirklich ein Vampir sein? Pat fühlt sich bereits nach der ersten Begegnung zu ihm hingezogen, gleichzeitig geht eine Aura der Gefahr von ihm aus. Doch die Gerüchte um verschwundene Mädchen im Umkreis des Schlosses lassen sie zunächst zurückschrecken.

Zum Schreibstil und den Figuren:

Der Schreibstil von Mona Vara ist wunderbar flüssig, wenn auch durch die etwas eigenen Satzkonstruktion mit nachgeschobenen Nebensätzen gelegentlich etwas eigenwillig. Doch genau das macht den Charme aus, das Schriftbild erhält dadurch einen ganz eigenen Stil und wirkt auf wunderbare Weise ein wenig aus der Zeit gefallen. Erzählt wird die Geschichte zwar aus Sicht der Figuren, zumeist aus Sicht Pats, selten einmal aus der Sicht eines zunächst Unbekannten, sowie Maximilian, dabei bedient sich Vara aber nicht eines Ich-Erzählers, sondern bleibt bei einem außenstehenden personalen Erzählers und gibt Sichtweise und Gefühle der Figuren auf diese Art preis. Die Dialoge sind witzig und gerade Pat lässt sich nichts gefallen und ist sehr schlagfertig, die Chemie zwischen ihr und Maximilian ist spürbar. Generell sind die Figuren schön ausgearbeitet, ihre Handlungsweisen klar nachvollziehbar und wenn auch nicht immer rational, so doch für die jeweilige Figur und Situation passend und logisch.

Zur Story:

Die Geschichte selbst ist mit nicht einmal 200 Seiten eher kurz und das merkt man ihr an einigen Stellen leider an. Da wäre eine etwas detailliertere Ausarbeitung an der einen oder anderen Stelle wünschenswert gewesen. Trotzdem ist die Geschichte humorvoll und wird in einem angenehmen Erzähltempus vorangetrieben, Langeweile kommt also trotzdem nicht auf. Die erotischen Szenen sind sehr ansprechend geschrieben, an diesen Stellen überblättere ich normalerweise gern einmal, weil selbst ich eine Schmerzgrenze habe was Pathos betrifft, dieses Problem habe ich hier aber nicht. Man kann sich wunderbar in Pats Empfindungen hineinversetzen, auch wenn es mir an der einen oder anderen Stelle zu schnell ging. Einzig der Widersacher von Maximilian passte mir nicht so richtig ins Bild und war mir persönlich wenig zu blass, der „Showdown“ ein wenig zu konstruiert, hier hatte ich mir mehr erhofft.

Meine Meinung:

Ich habe mit diesem Buch meine Freude gehabt, auch wenn es im Vergleich zu Hexentöchter, welches ich zuvor von Mona Vara gelesen habe, das jedoch scheinbar zeitlich nach Patricia spielt, nicht ganz heranreichen kann. Man kann hier aber eine Entwicklung in der Erzählung entdecken und das finde ich positiv, auch wenn ich die Bücher nun falsch herum gelesen habe. Toll fand ich auch, dass sich besonders einige Nebencharaktere, wie Hagasuza, wiederfanden. So verbinden sich die Geschichten, die sonst nichts miteinander zu tun haben zu einem Ganzen. Auch dieses Buch hat mich von der Art her wieder sehr gut gefallen und ich kann es Fans von übersinnlicher Erotik wärmstens empfehlen. Da das Buch meines Erachtens nach aber trotzdem ein paar kleine Schwächen aufweist und von der Qualität her einfach nicht an Hexentöchter heranreicht, vergebe ich hier 4/5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2019

Von Hexen und anderen Wesen

Hexentöchter
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Zum Inhalt:

Die Hexe Charlotta, kurz genannt Charlie, ist im London des Jahres 1850 auf der Suche nach ihrem Bruder Theo. Dieser wurde kurze Zeit zuvor zum Vampir und ist nun untergetaucht. Auf der Suche ...

Zum Inhalt:

Die Hexe Charlotta, kurz genannt Charlie, ist im London des Jahres 1850 auf der Suche nach ihrem Bruder Theo. Dieser wurde kurze Zeit zuvor zum Vampir und ist nun untergetaucht. Auf der Suche nach ihm trifft sie auf Cyrill Veilbrook, ebenso attraktiv, wie bedrohlich. Doch Charlie lässt der geheimnisvolle Fremde völlig kalt, ja es empört sie sogar, dass er sie im Haus ihrer Tante, dem „Chez Haga“ aufsucht und sie im Glauben, es mit einer der in dem übersinnlichen Bordell arbeitenden Succuben zu tun zu haben, mieten möchte. Es entspinnt sich ein aufregender Tanz um Anziehung, Macht, Leidenschaft und Liebe.

Zum Schreibstil:

Das Buch ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin beschreibt wortgewandt und eindringlich Situationen und Charaktere, gibt ihnen Raum sich zu entfalten. Dabei wird die Geschichte in Form eines personellen Erzählers, welcher sich zumeist an Charlie oder Cyrill hält und diese begleitet, den Leser in ihre Gedanken und Gefühlswelten eintauchen lässt. Gelegentlich springt die Erzählung jedoch auch zu namenlosen anderen Figuren, die in kurzen Abschnitten zunächst zusammenhanglos erscheinende Situationen erleben. Erst im Laufe der Geschichte fügen sich diese ein, lassen jedoch immer die Frage erstehen, um wen es sich dabei handeln mag und wann denn welches Geheimnis gelüftet wird. Besonders hervorgehoben werden müssen hier die vorhandenen Liebesszenen, diese wirken zu jeder Zeit wirklich erotisch, nicht platt oder übertrieben. Die sich aufbauende Anziehung ist wunderbar umgesetzt und entfaltet sich tatsächlich erst mit der Zeit, nicht wie in anderen Geschichten, wo die Protagonisten häufig direkt und ersichtlichen Hintergrund übereinander herfallen und das auf fast schon unangenehme Art ausgeschmückt wird.

Zu den Figuren:

Auch die Figuren allen voran Charlie und Cyrill entfalten ihre Charaktere erst mit der Zeit, gewähren nur Stück für Stück Einblick in Vergangenheit und Beweggründe. Sie wirken echt glaubhaft und man nimmt den beiden ihre Handelsweisen ab. Die Nebencharaktere sind nicht sonderlich ausgebaut, trotzdem wirken sie keineswegs wie Klischees, viel mehr rahmen sie die Charakterisierung von Charlie und Cyrill und beschreiben sie einfach in der Art, wie sie auf die beiden reagieren.

Zur Geschichte:

Die Story mag auf den ersten Blick eine klassische Romantic-Fantasy sein, trotzdem weiß sie zu begeistern und Spannung aufzubauen. Das liegt vor allem daran, dass hier viele verschiedene Elemente zusammentreffen und wunderbar verwoben werden, die Handlung schreitet flott voran und auch wenn sie nicht immer sehr tiefgründig ist und an der einen oder anderen Stelle ein wenig vorhersehbar ist, weiß sie zu begeistern und überrascht auch mit dem einen oder anderen Twist.

Meine Meinung:

Ich liebe Romantic-Fantasy, Autor/innen, wie J.R.Ward und Lara Adrian gehörten lange zu meinen liebsten. Aber leider hat sich das Genre mit der Zeit in eine ziemlich platte Richtung entwickelt, sodass ich schon fast aufgegeben habe. Aber ich muss sagen Hexentöchter hat mich eines besseren belehrt, es gibt sie noch die prickelnden Geschichten in tollen Setings. Mir hat das Buch rundum wunderbar gefallen, auch wenn es vielleicht einen oder anderen kleinen Kritikpunkt gäbe, wie das für mich völlig irreführende Cover. Ich gebe hier glatte 5/5 Sternen, weil mich das Buch trotz kleiner Schwächen einfach begeistern konnte und ich wünsche mir wieder mehr solche Geschichten.

Veröffentlicht am 21.10.2019

Von Löwen und Liebe

Teufelskrone
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Inhalt
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während ...

Inhalt
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...

Charaktere und Schreibstil
Rebecca Gablé schreibt gewohnt fesselnd und treibt in ihrer großartigen Art die Geschichte voran. Der auktoriale Erzähler folgt dabei immer wieder anderen Figuren, beleuchtet sie und gewährt dem Leser auch einmal einen Blick in die Gedankenwelt der Figuren. Diese sind gewohnt detailverliebt ausgearbeitet und auch wenn sie sich zum Teil an historischen Figuren orientieren keineswegs platte Abziehbildchen. Jeder Figur nimmt man ihre Handlung zu jeder Zeit ab, Konflikte, ob nun innere oder äußere wirken glaubhaft.

Story
Nach so vielen Bänden und zahllosen Seiten könnte man meinen die Geschichte müsse sich doch einmal erschöpfen, langweilig werden oder sich ziehen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Gablé schafft es auch in diesem Band wieder eine spannende Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen zu erzählen und besonders das Ende weiß zu begeistern. Dabei ist die Geschichte in sich durchaus geschlossen, man bleibt nicht mit dem Gefühl, es müsse nun noch etwas kommen, zurück.

Mein Eindruck
Der mittlerweile sechste Band der Warringham Reihe hat mich wieder begeistert. Die Geschichte ist auch nach tausenden Seiten nicht ausgelaugt und langweilig, sondern kann mit einer perfekten Vermischung aus historischen Figuren und Begebenheiten und Fiktion begeistern. Ich würde mir Bücher wie diesen wünschen, denn hier merkt man einfach, dass die Autorin für das Thema brennt, sehr akribisch recherchiert und niemals den Faden verliert. Lediglich der Anfang war ein wenig zäh und bildet ein kleines Manko, hat man sich da aber erst einmal durchgekämpft wird man mit einer spannenden Geschichte belohnt. Ich vergebe dafür 4,5/5.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Hunger auf mehr

Lunch im Glas
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Immer auf der Suche nach neuen Ideen zum Mitnehmen war ich sehr gespannt auf dieses Buch und ob es mir denn neue Ideen präsentieren könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte sind super abwechslungsreich, ...

Immer auf der Suche nach neuen Ideen zum Mitnehmen war ich sehr gespannt auf dieses Buch und ob es mir denn neue Ideen präsentieren könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte sind super abwechslungsreich, kommen meist mit wenigen Zutaten aus und sind leicht umzusetzen. Es gibt zahlreiche zusätzliche Tipps, Hinweise und Grundlagen am Ende des Buches. Die Rezepte selbst sind nach Kategorien sortiert und reichen von Varianten mit Fleisch bis zu veganen Rezepten und lassen sich auch super abwandeln. Die Bilder machen direkt Lust aufs nachmachen und laden ein sich auszuprobieren. Leider geht bei der Ebookvariante die Übersicht ein wenig flöten. Denn die typische Aufmachung, auf einer Seite der Doppelseite das Bild und auf der anderen das Rezept funktioniert auf dem Ebookreader einfach nicht so wirklich. Da ist mir die gedruckte Variante einfach lieber. Auch hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, um auf die Schnelle einen Überblick über alle Rezepte zu bekommen und so im Ebook direkt zum von mir gewünschten Rezept springen zu können, statt mich mühselig durchklicken, bzw. im Buch durchblättern zu müssen. Alles in allem ist es aber trotzdem ein sehr gelungenes und inspirierendes Buch und ich freue mich schon die Rezepte Stück für Stück nach zu kochen. Ich gebe 4 von 5 Sternen für die Ebookvariante. Das gedruckte Buch bekäme volle 5 Sterne, deshalb mache ich daraus 4,5.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Es ist eben nicht alles nur Fastfood und Kaffee

Eat Like A Gilmore
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Ich liebe Kochbücher und noch viel mehr liebe ich Kochbücher zu bestimmten Themen. Und ich liebe die Gilmore Girls. Deshalb muss ich ja auch das Kochbuch lieben oder? Naja, nicht ganz. Warum es mich nicht ...

Ich liebe Kochbücher und noch viel mehr liebe ich Kochbücher zu bestimmten Themen. Und ich liebe die Gilmore Girls. Deshalb muss ich ja auch das Kochbuch lieben oder? Naja, nicht ganz. Warum es mich nicht zu 100% überzeugen konnte, erkläre ich jetzt. Zunächst einmal muss gesagt sein, dass das Buch wirklich sehr hübsch ist und auch die Ebookversion ganz ordentlich aufbereitet ist, es aber an ein gedrucktes Kochbuch einfach nicht heran kommt. Denn vielmals sind die sehr hübsch auf Doppelseiten dargestellten Bilder einfach zerschnitten. Das ist natürlich völlig logisch, aber tut leider nichts für das Kochbuch. Hier kommt einfach nichts an die gedruckte Version heran. Die Rezeptauswahl ist recht breit und umfasst verschiedene Kategorien, von einfachen Snacks über Hauptgerichte bis zu Cocktails. Zu jedem Rezept gibt es eine kurze Einleitung wo in der Serie und dieses Gericht über den Weg gelaufen ist und je nach Schwere in Lorelay und Sookie Varianten unterteilt, was ich wirklich witzig und gelungen finde. So kann man selbst entscheiden, wie schwer es sein soll. Die Bilder zu den Rezepten sind ansprechend gestaltet und alles leicht verständlich. Leider habe ich bei vielen Rezepten immer wieder gerätselt wann genau mir diese eigentlich über den Weg gelaufen sein sollen. Denn ja in Gilmore Girls ging es sehr viel ums Essen, aber Lorelay und Rory haben in der ganzen Serie nie wirklich selbst gekocht. Lorelay kann schließlich nach eigener Aussage auch gar nicht kochen. Das wirkt dann eben ein wenig unglaubwürdig. Trotzdem ist das Buch mit viel Liebe ausgestaltet und deshalb, ja ich mag das Kochbuch sehr gern, aber lieben tue ich es nun nicht unbedingt, denn um wahrlich wie eine Gilmore zu essen, würde man sich schließlich ausschließlich von Fastfood und Kaffee ernähren. Da das Buch aber wirklich wunderschön ist und tatsächlich ein gewisses Stars Hollow Gefühl aufkommt, gibt es von mir4 von 5 Sternen.