Profilbild von Lissanna

Lissanna

Lesejury-Mitglied
offline

Lissanna ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lissanna über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2017

Ein Licht am Horizont

The New Dark - Dunkle Welt
0 0

Inhalt:
In einer Welt, die in „die Zeit Davor“ und das Jetzt unterteilt ist, lebt Sorrel mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem kleinen Dorf. Es ist ein einfaches, aber glückliches Leben und ...

Inhalt:
In einer Welt, die in „die Zeit Davor“ und das Jetzt unterteilt ist, lebt Sorrel mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem kleinen Dorf. Es ist ein einfaches, aber glückliches Leben und für Sorrel beginnt es noch glücklicher zu werden, als sie erkennt, dass ihre Gefühle für ihren besten Freund David tatsächlich erwidert werden. Umso härter trifft es sie, als Mutanten das Dorf überfallen und plötzlich nichts mehr ist wie es einmal war. Sorrel findet sich auf der Flucht wieder und der verzweifelten Suche nach David, dem sie endlich ihre Liebe gestehen will.
Schreibstil/Figuren:
Der Schreibstil ist, angepasst an die eher jugendliche Zielgruppe, recht frisch und jung. Die Autorin hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf und lässt die Geschichte von einem auktorialen Erzähler, welcher selbst nicht Teil der Geschichte ist, erzählen. Vieles wirkt dabei nebulös, wird nur gestreift und doch trägt das zu Atmosphäre der Geschichte bei. Die immer wieder eingestreuten Anspielungen auf „die Zeit Davor“ lassen einen trotz fehlender exakter Datierung erahnen, dass diese Geschichte weit in der Zukunft spielt. Die Geschichte gönnt sich dabei keine Pause und springt in regelmäßigen Abständen zwischen Sorrel und David hin und her, die einander nicht nur einmal recht nah sind, ohne sich doch zu treffen. Durch diesen Wechsel erfährt man Einiges über die Welt und die darin agierenden Figuren. Diese wirken durchaus gut ausgearbeitet, wenngleich sich die Motivation einiger, vor allem Nebenfiguren, etwas stereotyp anlässt. Hier wären ein wenig differenziertere Handlungsmotive dienlicher gewesen.
Handlung:
Die Geschichte führt in die Handlung hinein und stellt wichtige Figuren zunächst vor, gewinnt dann jedoch mit dem Überfall der Mutanten rasant an Fahrt. Dass in „der Zeit Davor“ etwas Schreckliches zur Spaltung der Menschen in normale Menschen und Mutanten geführt haben muss, klingt nur am Rande an, was genau dies ist und wie viel Zeit vergangen ist erfährt man jedoch nicht. Dies ist für die eigentliche Handlich jedoch auch gar nicht wichtig. Diese entwickelt sich über die parallel erzählten Geschichten von Sorrel und David sehr zügig, weist jedoch an der einen oder anderen Stelle ein paar Fragen auf, so wirkt das Gebahren des Mutantenanführers gegenüber Sorrels kleinem Bruder sehr seltsam, wurden sie doch als durchgehend grausame und blutrünstige Monster dargestellt. Das Ende lässt den Leser recht abrupt im Regen stehen, was jedoch nicht weiter verwundert, da es sich um den Auftakt einer Triologie handelt.
Meine Meinung:
Obwohl ich kein wirklicher Fan von Dystopien bin, konnte man diese Geschichte nach anfänglichen Startschwierigkeiten durchaus in ihren Bann ziehen, durch die vielen offenen Fragen und Lücken ist man begierig weiterzulesen und zu erfahren was es nun mit bestimmten Handlungen oder Andeutungen auf sich hat. Dennoch wirken einige Figuren ein wenig fadenscheinig und die Handlung hätte an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Ausarbeitung gutgetan. Alles in Allem ist es dennoch ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf Mehr macht, sofern man der Thematik offen gegenübersteht.

Veröffentlicht am 29.06.2017

Lässt mich leider ziemlich kalt

Alles oder nichts
0 0

Klappentext:
Nachdem die Journalistin Ambra Vinter mit einer Enthüllungsstory einen landesweiten Skandal heraufbeschworen hat, wird sie nach Kiruna zwangsversetzt. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens ...

Klappentext:
Nachdem die Journalistin Ambra Vinter mit einer Enthüllungsstory einen landesweiten Skandal heraufbeschworen hat, wird sie nach Kiruna zwangsversetzt. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und der letzte Ort, an dem Ambra kurz vor Weihnachten sein möchte. Dort trifft sie auf den Sicherheitsexperten und Exsoldaten Tom Lexington, der bei einem Auslandseinsatz im Tschad Schreckliches erlitten hat und seitdem traumatisiert und zurückgezogen lebt. Schnell macht Tom ihr klar, dass er eine hochnäsige Karrierefrau aus der Großstadt hier überhaupt nicht gebrauchen kann. Und obwohl auch Ambra zunächst alles andere als begeistert von dem zerzausten, unfreundlichen Macho ist, entdeckt sie schon bald eine neue, unerwartete Seite an ihm, die es ihr unmöglich macht, sich fernzuhalten ...
Schreibstil, Charaktere:
Ein flüssiger Schreibstil ohne große Überraschungen machen das lesen einfach. Die Sätze sind weder Telegramartig kurz noch vom Typ Mondersatz der über die halbe Buchseite geht, und doch ist es schwer lange am Ball zu bleiben. Das mag vielleicht am tatsächlich für meinen Geschmack zu unaufgeregten Schreibstil liegen, es gibt keine Überraschungen, keine Stolpersteine es läuft irgendwie zu glatt dahin. Ebenso ergeht es mir mit den Protagonisten. Auch wenn diese beide Schicksalsgebeutelt sind weisen sie für mich keinerlei charakterliche Tiefe auf, sie wirken trotz ihrer dunklen Geheimnisse zu glatt gebügelt, zu sehr in ihrer Rolle festgesteckt. Was schade ist, denn aus den Figuren hätte so viel mehr werden können.
Story:
Ebenso ergeht es mir mit der Story, die plätschert so vor sich hin, die Beschreibungen der Umgebung wirken zwar ansprechend, können mich aber nicht ganz in den Bann ziehen. Auch passiert mir sehr lange einfach viel zu wenig, vielleicht war ja die Absicht der Autorin mit diesem Nichtgeschehen die Trostlosigkeit dieses Ortes einzufangen. Bei mir hat es leider nur dafür gesorgt immer wieder frustriert zu sein und mich zu fragen, wann genau denn nun mal etwas passiert.
Meine Meinung:
Schade eigentlich, vom Klappentext war ich so angetan, aber dieses Buch hat sich für mich als absolute Nullrunde entwickelt. Auch habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was zur Hölle die glamouröse Frau auf dem Cover mit der Protagonistin zu tun haben soll? Wurde da ein Fehler gemacht? Die Grundidee hinter dem Buch ist sicherlich nicht schlecht, aber ein wenig kürzer und knackiger hätte der doch sehr langgezogenen und damit etwas faden Story sehr gut getan.

Veröffentlicht am 01.06.2017

Feuer in London

Fire Witch - Dunkle Bedrohung
0 0

Klappentext:
Die Feuerhexe Hazel Hooper steht vor einer großen Herausforderung. Ihre Mutter Hecate opferte sich dem Dämon Baal, um eine Invasion böser Mächte zu verhindern, und nun ist Hazel fest entschlossen, ...

Klappentext:
Die Feuerhexe Hazel Hooper steht vor einer großen Herausforderung. Ihre Mutter Hecate opferte sich dem Dämon Baal, um eine Invasion böser Mächte zu verhindern, und nun ist Hazel fest entschlossen, ihre Mutter in die ihrige Welt zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Doch nur der unberechenbare Nicolas Murrell, der schuld an Hecates Schicksal ist, kann ihr dabei helfen. Er wurde von den blutdurstigen Hexenjägern in das sicherste Gefängnis Londons gesperrt, das sich auf Cromwell Island befindet. Als Junge verkleidet, schleicht sich Hazel unbemerkt in die Reihen der Hexenjäger ein, um Murell persönlich zu befragen. Aber kann sie ihm trauen? Oder werden die Hexenjäger auch ohne seine Hilfe ihre wahre Identität herausfinden? Hazel spielt ein brandgefährliches Spiel. Wird sie Hecate von ihrem Schicksal erlösen können?
Schreibstil, Charaktere:
Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler beschrieben, bleibt jedoch in weiten Teilen auf den Spuren Hazels, bricht jedoch um bestimmte Handlungselemente zu erklären auch einmal aus und verfolgt andere Charaktere. Dabei gibt es immer wieder auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle Hazels, andere Charaktere jedoch bleiben davon unberührt. Die Geschichte liest sich angenehm flüssig und durch den abwechslungsreichen Schreibstil kommt keine Langeweile auf.
Auch die Charaktere wirken sehr gut ausgearbeitet, nicht stereotyp oder platt. Hazel ist stur und hat sich ein Ziel gesetzt. Um dieses zu erreichen nimmt sie ganz erhebliche Mühen auf sich und ist sich für nichts zu schade, das ist definitiv positiv hervorzuheben. Doch auch die anderen Charaktere, allen voran Titus dem man seinen Beschützerinstinkt Hazel gegenüber sehr deutlich anmerkt, auch wenn er dies immer wieder zu leugnen versucht, sind sehr gut und vor allem glaubhaft gelungen.
Story:
Da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt wird man direkt in die Handlung hineingeworfen, große Rückblenden in den ersten Teil gibt es nicht. Trotzdem ist es nicht zwangsläufig von Nachteil den ersten Band nicht gelesen zu haben, wie in meinem Fall, da sich das Buch durchaus auch als einzeln stehende Geschichte lesen ließe. Leider hat die Geschichte für mich an einigen Stellen ein paar Schwächen, für meinen Geschmack gelingt Hazel das Eindringen in den innersten Kreis der Hexenjäger ein wenig zu leicht, so richtig nachgeforscht wird nicht. Generell wirkt alles, auch wenn es von Titus zuvor als äußerst riskant geschildert wird wie ein Spaziergang. Ein paar mehr Hindernisse und der ein oder andere Rückschlag hätten hier ein wenig mehr Spannung eingebracht. Das Ende ist, wie sollte es bei dem Mittelteil einer Reihe anders sein natürlich mit einem Cliffhanger versehen, was aber nicht stört, sonst gäbe es ja keine Motivation auch den nächsten Band zu lesen.
Meine Meinung:
Trotzdem ich den ersten Band nicht kannte, konnte mich diese Geschichte sofort in ihren Bann ziehen. Besonders die kleinen Sticheleien und der Schlagabtausch zwischen Titus und Hazels Tiervertrautem Bramley hat mich des Öfteren zu schmunzeln gebracht. Auch konnte das Buch London in all seiner Pracht und Verkommenheit, mit der Pest und dem Fanatismus sehr gut rüberbringen. Ich denke ich werde wohl den ersten Band noch nachholen und hoffen, dass die Geschichte um Hazel noch ein gutes Ende nimmt.

Veröffentlicht am 30.05.2017

Liebe auf den zweiten Blick

Der letzte erste Blick
0 0

Klappentext:
Manchmal genügt ein einziger Blick ... Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu ...

Klappentext:
Manchmal genügt ein einziger Blick ... Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus und ist viel zu nett - von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte ...
Schreibstil, Charaktere:
Die Geschichte springt beim Erzählen immer zwischen Emery und Dylan hin und her, oft überschneiden sich dabei Ereignisse zum Teil. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Situation entsprechend die Gefühle beider Charaktere beleuchtet werden sollen. Erzählt wird dabei aus der Ich-Perspektive, was durchaus Sinn ergibt, da es hier hauptsächlich um die Beziehung der beiden Protagonisten geht. Diese wird auch mit einem lockeren und sehr angenehm flüssigen Schreibstil erzählt. Auch hier fällt mir wieder auf wie viel angenehmer sich Bücher lesen lassen, die bereits auf Deutsch verfasst wurden und eben nicht übersetzt werden mussten.
Besonders zu Gute kommt dies bei den zahlreichen Wortgefechten die sich Emery und Dylan liefern, keine steifen, seltsam übersetzten Witze, sondern alles wirkt natürlich. Das macht auch die Charaktere sehr natürlich. Generell wirken alle, auch die Nebencharaktere, glaubwürdig. Sie sind gut ausgearbeitet, wirken nicht zu klischeebeladen, wie es bei Liebesgeschichten häufig der Fall ist, sondern haben Ecken, Kanten und kleine Fehler. Man kann sich wunderbar in Emery hineinfühlen und versteht warum sie eine solche Abneigung gegen die „Good Guys“ hat und sich scheut anderen ihr Herz zu öffnen. Auch Dylan, der um so vieles kämpfen muss und trotzdem nicht aufgibt ist sehr gut dargestellt.
Story:
Die Story ist nun natürlich nicht unbedingt neu oder gar innovativ und trotzdem weiß sie zu begeistern. Das liegt neben den wirklich liebevoll gestalteten Charakteren auch an den zahlreichen lockeren Späßen zwischen Dylan und Emery. Und auch wenn oft nur der ganz normale Unialltag beschrieben wird, so kann man sich wunderbar hineinversetzen und die kleinen Dramen nachempfinden. Und tatsächlich hat die Geschichte, die ein oder andere Überraschung in Petto, nicht zuletzt hat mich das Ende ein wenig überrascht. Nicht wie die Geschichte ausgegangen ist, sondern viel mehr durch wen.
Meine Meinung:
Ich war, schon allein auf Grund des hübschen Covers, sehr gespannt auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Es ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich ganz natürlich entwickelt und bei der (ganz wichtig!) die Protagonisten sich nicht gleich direkt die Kleider vom Leib gerissen haben. Es war eine erfrischende Story. Trotzdem bleibt ein leichter fader Beigeschmack, denn die anfängliche Begeisterung konnte sich bei mir nicht durchweg halten, ja die Geschichte war schön und gut geschrieben, aber sie hat mich nicht vom Hocker gehauen. Vielleicht ist das ja aber auch gar nicht unbedingt notwendig, denn ein paar schöne Stunden hat mir das Buch bereitet und ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Elle und Luke in den Hauptrollen.

Veröffentlicht am 30.05.2017

schmeckt nach Liebe

True North - Wo auch immer du bist
0 0

Klappentext:
Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin ...

Klappentext:
Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur - und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach -
Schreibstil, Charaktere:
Die Geschichte wird in Form eines Ich-Erzählers immer abwechselnd aus Audreys und Griffins Sicht erzählt. Die ist flüssig zu lesen und ist man einmal eingetaucht ist es schwer wieder daraus herauszukommen. Dazu tragen auch die fantastischen Beschreibungen bei, wenn Bowen die Apfelplantagen beschreibt, wähnt man sich umgeben von duftenden Apfelbäumen. Auch den Cider, der so großartig beschrieben ist war durch die lebendige Darstellung fast auf der Zunge schmeckbar.
Auch die Figuren wirken insgesamt sehr gut ausgearbeitet, es hat mir gefallen, dass die Beiden sich bereits kannten und so diese Verlegenheit der Verflossenen dazu kam. Und auch wenn die Beiden ihre Startschwierigkeiten hatten, so habe ich sie direkt in mein Herz geschlossen, vor allem Grummel-Griff war teilweise schon zum Stein Erweichen niedlich auf seine unbeholfene Art. Die heimlichen Stars waren für mich jedoch die Nebencharaktere, sie alle hatten ihre Eigenheiten, wirkten nicht einfach nur dazu konstruiert und man möchte so gern noch viel mehr über alle erfahren. Das macht ein Buch lebendig und wäre für viele andere Bücher sehr wünschenswert.
Story:
Leider kann die Story nun nicht mehr ganz so sehr punkten. Mir waren es zu viele Sexszenen für einen Liebesroman der so vielversprechend angefangen hat, zudem hätten die Beschreibungen der Szenen wirklich schöner sein können, dass die Autorin es kann hat sie ja an anderen Stellen bewiesen. Die Beiden fielen einfach übereinander her, und auch wenn dies begründet wurde, in der Vergangenheit war es schließlich auch so, wäre hier weniger mehr gewesen. Zudem war mir die Geschichte an einigen Stellen ein wenig zu vorhersehbar, die Wendungen zu vorprogrammiert und das Ende für meinen Geschmack zu gequetscht und gezwungen versöhnlich. Es wirkte, als hätte es schnell fertig werden müssen, hier hätte ich mir ein wenig mehr erwartet.
Meine Meinung:
Trotz der etwas flachen Story mochte ich das Buch, gerade die dichten Beschreibungen haben mich in ihren Bann gezogen und die Familie Shipley habe ich in mein Herz geschlossen. Für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa oder auch mal zwischendurch als leichte Kost, ist es ein sehr angenehmes Buch. Ich werde dem zweiten Teil um Jude wohl auch eine Chance geben, wer weiß vielleicht überzeugt dieser mich ja noch ein wenig mehr.