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Veröffentlicht am 29.03.2019

Eine wundervolle Kombination aus Fantasy und Tausendundeiner Nacht

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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"Ich möchte Tarek das selbstzufriedene Gesicht mit meinen Fingernägeln blutig kratzen, aber ich denke an Mathuras Ratschlag. Ich behalte meinen Hass für mich, nähre ihn und verwandle ihn in etwas, das ...

"Ich möchte Tarek das selbstzufriedene Gesicht mit meinen Fingernägeln blutig kratzen, aber ich denke an Mathuras Ratschlag. Ich behalte meinen Hass für mich, nähre ihn und verwandle ihn in etwas, das größer, fürchterlicher und gefährlicher ist. Ich werde abwarten. Ich werde mich in einer dunklen Ecke zusammenkauern, bis die Zeit reif ist. Und dann werde ich über Rajah Tarek herfallen."

Jeder der die Geschichte hinter tausendundeine Nacht kennt, kann sich wohl auch hier dieses Szenario gut vorstellen. Der Leser wird in eine Welt entführt, in der der Herrscher Rajah Tarek sich hundert Ehefrauen sowie unzählige Konkubinen nehmen darf. Diese Frauen lässt er anschließend um seine Gunst kämpfen. Die junge Kalinda wird nun ausgewählt die Rolle der hundertsten und damit letzten Ehefrau zu übernehmen. Sie wird gezwungen an den Hof der Monarchen umzuziehen und für ihren Platz dort zu kämpfen.

Das Grundkonstrukt dieser Welt hat mir schon sehr zugesagt. Neben diesem religiös angehauchten Führungskonzept gibt es magische Wesen, Götter und Legenden. Das Ganze hat dazu geführt, dass es immer wieder neue Aspekte zu entdecken gab und die Welt ziemlich komplex geworden ist. Es ist dabei eine gut Mischung aus verschiedenen Elementen, die mir sehr gefallen hat.

Die Welt besteht dennoch nicht nur aus positiven Seiten, sondern hat auch noch eine große dunkle Seite. Die ganze Welt am Hof mit den fehlenden Rechten der Frauen, den Intrigen und Kämpfen ist teilweise ziemlich grausam. Die Vorstellung, in so einer Welt zu leben, fand ich dabei schrecklich. Wiederum ist es genial, dass der Roman gerade diese Emotionen in mir wecken konnte. Das Leben wird hier so bildlich beschrieben, dass ich mir ausmalen konnte, wie das Leben am Hofe wäre und was das im Einzelfall für mich bedeuten würde. Hier gilt der Autorin mein Respekt, dass sie mich mit diesem Weltenkonstrukt und ihrer Darstellung so in den Bann gezogen hat.

Alles in allem war es ein Genuss dieses Buch zu lesen. Manche Ideen gibt es in ähnlicher Form auch in anderen Geschichten, aber ganz viele Gedanken waren für mich komplett neuartig. Schön ist auch, dass das Ende zwar etwas offen, aber nicht zu offen ist. Es lässt einen glücklich mit viel Neugierde auf den nächsten Band zurück. Von daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung für diese Geschichte.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Etwas ruhiger, aber definitiv lesenswert

Dark Age 1: Bedrohung
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„Dark Age“ entführt den Leser in eine bedrohliche Welt, in die immer wieder dunkle Gestalten über ein magisches Tor gelangen. Um die Hauptstadt sicher zu gestalten patrouillieren Wächter nachts durch die ...

„Dark Age“ entführt den Leser in eine bedrohliche Welt, in die immer wieder dunkle Gestalten über ein magisches Tor gelangen. Um die Hauptstadt sicher zu gestalten patrouillieren Wächter nachts durch die Stadt. Für Liz bedeutet die Stadt eine Chance auf einen Neuanfang: neue Wohnung, neuer Job und andere Menschen. Doch gleich die erste Begegnung mit ihrem Nachbarn Nick geht schief. Sie sollte sich nicht auf ihn einlassen, aber die Funken knistern schon bald zwischen den beiden.

Das Buch hat extremst stark gestartet und hat mich mit dem ersten Kapitel direkt in seinem Bann gezogen. Bereits auf wenigen Seiten werden viele Emotionen vermittelt und ein kurzer Einblick in die Welt gegeben. Im zweiten Kapitel geht es dann deutlich ruhiger weiter. Der Fokus liegt – wie auch schon bei anderen Büchern von Sabine Schulter – auf den Charakteren.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Nicks und aus Liz Sicht erzählt, sodass der Leser die beiden Hauptpersonen schnell ziemlich gut kennenlernt. Jedoch sind nicht nur die beiden, sondern auch noch viele der anderen Nebencharaktere sehr vielschichte aufgebaut. Es hat nicht lange gedauert, da hatte ich ein gutes Gefühl dafür, wer wie in der jeweiligen Situation handeln wird. Dadurch, dass man auch viel von den Randfiguren mitbekommt, bleibt hier viel Raum für Spekulationen, die das Lesen umso spannender machen.

Darüber hinaus fand ich die Welt faszinierend. Es ist eine moderne Welt, in der es jedoch viele verschiedenen Wesen gibt, die einer Rangfolge unterstehen, unterschiedliche Ausprägungen und auch andere Fähigkeiten haben. Hierzu gehören Wächter, Kraftquellen und dunkle Wesen. Auch hier führt die Vielseitigkeit dazu, dass die Geschichte spannend ist. Es werden außerdem die Mittel der modernen Technik mit Magie kombiniert. Es hat mir Spaß gemacht jeden Aspekt dieser neuen Welt zu entdecken.

An einigen Stellen ist die Geschichte ruhiger und weniger actiongeladen, was dazu führt, dass der Leser viel mehr kleine Details wahrnimmt. Für mich war es dennoch an keiner Stelle langweilig, da die fantasievolle Gestaltung spannend genug war.

Für mich war es wieder ein wahres Lesevergnügen – von der ersten bis zur letzten Seite. Es hat Spaß gemacht die neue Welt zu erkunden und die verschiedenen Charaktere kennenzulernen. Ein weiteres Highlight ist, dass die Fortsetzung schon im April erscheint, sodass die Wartezeit echt kurz ist. Wer Urban Fantasy mag, der sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Vielseitige Charaktere und angenehmer Schreibstil, aber zu flacher Spannungsbogen

Limonadentage
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Das Buch „Limonadentage“ sieht sehr sommerlich und glücklich aus. Wer das Buch in die Hand nimmt, kommt nicht umhin eine leichte Liebesgeschichte zu erwarten, die in der warmen Jahreszeit spielt. Zum Teil ...

Das Buch „Limonadentage“ sieht sehr sommerlich und glücklich aus. Wer das Buch in die Hand nimmt, kommt nicht umhin eine leichte Liebesgeschichte zu erwarten, die in der warmen Jahreszeit spielt. Zum Teil passt dies auch ganz gut. Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die von Freundschaft und Liebe handelt. Sie spielt jedoch nicht unbedingt im Sommer, aber erinnert an mehreren Stellen an ein kühles Glas Limonade.

Es handelt von Avery und Cade, die sich seit Kindertagen kennen. Sie haben viele ihrer ersten Male miteinander geteilt, bis Cade sie einfach verlassen hat. Einige Jahre später sind beide in einer Beziehung, als sie sich wiedersehen. Die Erinnerungen leben direkt wieder auf und doch es steht immer noch die Frage im Raum, warum Cade sie damals verlassen hat.

Richtig gut ist in dem Buch, dass es aus beiden Sichten geschrieben ist. Avery und Cade sind vom Typ her sehr unterschiedlich. Er ist offen, amüsant und eigentlich sehr verlässlich. Avery ist dabei deutlich zurückhaltender und unsicherer. Das geniale ist, dass diese Charakterzüge sich auch im Schreibstil der einzelnen Sichtweisen widerspiegeln. Bei Cade leben die Abschnitte von lustigen Vergleichen und kleinen Abschweifungen, bei Avery ist es deutlich sachlicher.

Zwischen der aktuellen Handlung gibt es auch immer wieder Rückblenden in die Kindheit und Jugendzeit. Für mich waren diese schon bald deutlich spannender als die Gegenwart. Hier wird erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben, für einander eingestanden sind und sich verliebt haben. In meinen Augen gab es in diesen Absätzen viel mehr Emotionen und mehr Handlung.

In der Gegenwart dreht sich die Geschichte häufig im Kreis. Lange Zeit wird ein großes Geheimnis daraus gemacht, warum Cade Avery verlassen hat. Dies führt dazu, dass ein guter Spannungsbogen aufgebaut wird. Tatsächlich fand ich den Grund nicht nachvollziehbar und überzogen. Dadurch hat für mich danach die Geschichte an Glaubwürdigkeit verloren. Die zweite Hälfte war damit deutlich schwächer als die erste.

Wer das Buch anfängt, muss sich bewusst sein, dass es erst der Auftakt einer Geschichte ist. Dies hat zur Folge, dass der Leser hier kein Happy End oder ein trauriges Ende erwarten darf. Es ist tatsächlich ein relativ offenes Ende. Neben der schwachen zweiten Hälfte hat mich dieses Ende enttäuscht. Ich habe die letzte Seite umgeblättert und mich gefragt, was mir dieses Buch eigentlich sagen möchte. Es endet und es fehlt mir einfach eine Entwicklung der Charaktere sowie der Handlung.

Was wie eine sommerliche Liebesgeschichte aussieht, war tatsächlich zeitweise eine schöne Geschichte über Freundschaft und danach nur noch eine Geschichte über Lügen sowie Spielchen. Es ist manchmal ganz unterhaltsam, aber für den Strand gibt es insgesamt stärkere Bücher.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Lächerlich perfekt!

Park Avenue Princess
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„Ich mag diese beiden Seiten an mir: das Partygirl Georgie und die Geogie, die Essen kocht und Filme anschaut. Ich habe immer gedacht, dass sich eines Tages einfach ein Schalter umlegen würde: Die eine ...

„Ich mag diese beiden Seiten an mir: das Partygirl Georgie und die Geogie, die Essen kocht und Filme anschaut. Ich habe immer gedacht, dass sich eines Tages einfach ein Schalter umlegen würde: Die eine Nacht treibe ich mich in den Klubs herum und trinke Champagner, die nächste bin ich verheiratet und habe Kinder.“

In „Park Avenue Princess“ geht es nicht tatsächlich um eine Prinzessin, sondern um die reiche Erbin Georgie Watkins. Sie verhält sich im übertragenen Sinne wie eine Prinzessin, da sie nicht arbeitet und beinahe täglich die Nächte durchfeiert. Das Highlight ihres Alltags ist jedoch das kurze Treffen mit ihrem Nachbarn und berühmte Scheidungsanwalt Andrew, wenn er zur Arbeit fährt und sie vom Feiern kommt. Können so unterschiedliche Menschen ein glückliches Paar werden?

Die verschiedenen Tagesabläufe kennzeichnen gut, wie gegensätzlich die beiden Hauptpersonen sind. Andrew ist sehr gewissenhaft, stark rational und ein Gewohnheitstier. Georgie ist sprunghaft, emotional und hat noch keinen Tag in ihrem Leben richtig gearbeitet. Das Zitat oben zeigt schon, dass es in ihren Augen einen vernünftigen Menschen ausmacht, wenn er mal Zuhause kocht. Insgesamt gehört sie damit zu einer relativ oberflächlichen Sorte Mensch.

Für mich war es zunächst vollkommen in Ordnung, dass Georgie so simpel gestrickt ist. Andrew vergleicht sie sogar mal mit der Vogelscheuche aus „der Zauberer von Oz“, also ohne Hirn. Die ganze Zeit habe ich hier eine Veränderung erwartet, dass sie doch mal merkt, dass das Leben aus noch mehr besteht als die Planung der nächsten Party. In Ansätzen gibt es auch eine Weiterentwicklung bei ihr und auch bei Andrew, aber mir war dies zu wenig.

Darüber hinaus kam mir die Handlung etwas zu einfach vor. Auch wenn die Geschichte aus der Sicht beider Hauptpersonen erzählt wird, gibt es nur einen linearen Handlungsstrang. Nach dem Lesen des Klappentextes hat man bereits eine grobe Vorstellung, in welche Richtung die Geschichte laufen wird, und in meinem Fall ist es auch alles so mehr oder weniger eingetroffen. Es war somit für mich alles vorhersehbar und offensichtlich. Lediglich eine kleine Überraschung gab es und diese hatte kaum einen Einfluss auf den weiteren Handlungsverlauf.

Zum Ende hin wird es richtig kitschig. Obwohl ich romantisch veranlagt bin, war es mir insgesamt zu rosarot und positiv. Von meiner guten Einstellung zu Beginn über die Ernüchterung hinsichtlich Georgies einfach gestrickten Charakter bis hin zu dem kitschigen Schluss ist für mich das Buch leider immer schlechter geworden. Es war nicht so, dass ich mich durch die letzten Seiten gequält habe – überhaupt nicht. Es konnte mich eben nur nicht besonders stark fesseln.

Andrew nennt Georgie immer wieder lächerlich perfekt. In gewisser Weise beschreibt es das Buch ziemlich gut. Die übertriebenen Gegensätze und die Darstellung der extremen Lebensweisen sind manchmal geradezu lächerlich und gleichzeitig ist der Verlauf der Geschichte zu perfekt, zu geradlinig. Es ist anschaulich geschrieben und es kann einen zeitweise auch gut unterhalten, aber man verpasst auch nichts wirklich, wenn man dieses Buch nicht gelesen hat.

Veröffentlicht am 27.02.2019

Monster, Monster, klein und groß, werden dich packen und lassen nicht los

Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
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Als Neuling was die Bücher von Victoria Schwab angeht, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Ich hatte schon viel Gutes über die Autorin gehört und außerdem klang der Klappentext so spannend. Zunächst ...

Als Neuling was die Bücher von Victoria Schwab angeht, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Ich hatte schon viel Gutes über die Autorin gehört und außerdem klang der Klappentext so spannend. Zunächst war ich etwas über den Untertitel "Dieses wilde, wilde Lied" verwundert. Das Buch soll von Monstern handeln und gleichzeitig wird hier der Titel mit Musik assoziiert. Das passte zunächst nicht zusammen. Tatsächlich wird das musikalische Element auch bei dem Aufbau der Geschichte berücksichtigt. Statt einem Prolog gibt es hier ein Präludium und anschließen heißen die einzelnen Abschnitte Strophen. Es dauert ein bisschen aber Musik spielt in der Tat eine größere Rolle in dem Buch, sodass ich hier genial finde, wie dieses Thema auch in der Gestaltung aufgegriffen wurde.

Der Einstieg in die Handlung verlief zunächst ganz gut. Der Leser lernt die Hauptpersonen Kate und August kennen. Die einzelnen Kapitel sind jeweils abwechselnd aus ihrer Sicht geschrieben. Dabei sind sie sehr unterschiedlich. Zunächst war mir Kate überhaupt nicht sympathisch. Sie ist eigensinnig, skrupellos und ziemlich rebellisch. In meinen Augen ist sie niemand, den man auf den ersten Blick gern haben kann. Um nach Verity-City und damit zu ihrem Vater zurückzukehren, lässt sie sich von mehreren Schulen verweisen und ist dabei sogar bereit eine Kapelle anzuzünden. Kurz gesagt, sie ist ein wirklich schwieriger sowie anstrengender Teenager.

Obwohl mein Eindruck zu ihr am Anfang so negativ war, ist es schön mitzubekommen, wie sich das irgendwann ändert. Es gibt hier nicht ein Schlüsselereignis, sondern es ist ein stiller, schleichender Prozess. Ich hätte nicht gedacht, dass sie mir mal sympathisch wird, aber an späteren Stellen war sie teilweise sogar mein Lieblingscharakter.

August ist hier ganz anders. Er ist ruhiger und nachdenklicher. Da er immer von Zuhause aus unterrichtet wurde, ist er den Umgang mit anderen Menschen nicht unbedingt gewohnt. Außerdem ist er ein Sunai, also eine Art Monster, und wird von seiner Familie im Verborgenen gehalten. Er war mir mit seiner ruhigen Art zunächst deutlich sympathischer.

Nach den ersten Kapiteln sind einige Fragen aufgetaucht. Damit hatte ich kein Problem, weil das ja gerade eine Geschichte spannend macht. Es hat jedoch auch dazu geführt, dass ich zunächst das Gefühl hatte in der Luft zu hängen und keine Ahnung zu haben, in was für einer Welt ich mich gerade befinde, wer gut sowie wer böse ist und was eigentlich die Monster aus macht. Hier hätte mir eine Karte mit den einzelnen Stadtteilen den Einstieg erleichtert. Wenn ich so einen Eindruck in den ersten Kapiteln habe, dann ist das ok, dann genau dafür gibt es eben eine Einleitung. Aber hier hat der Zustand über die Hälfte des Buches angehalten. Nach der Hälfte waren immer noch so viele Fragen offen und ich hatte noch immer keinen Plan, worauf das alles hinauslaufen soll. Das hat mir hier eindeutig zu lange gedauert bis die Geschichte an Fahrt und damit an Spannung aufgenommen hat.

Das letzte Drittel war anschließen voller Wendungen, Überraschungen und Aktion. Hier spielt sich alles ab, worauf ich davor quasi 250 Seiten gewartet habe. Ab da hat mich die Geschichte komplett gepackt und ich wollte auch wissen, wie es weiter geht. Da tat es mir echt leid, dass es in den ganzen Kapiteln davon eindeutig anders war.

Was jedoch auch noch bei dem Buch hervorzuheben ist, ist die Darstellung von Gut und Böse. Dadurch dass wir in dieser Stadt Menschen und Monster haben, würden man meinen, dass es hier einfach ist zu definieren werde gut und wer böse ist. Tatsächlich gibt es hier genug Beispiele, in denen eigentlich die Menschen die Monster sind und umgekehrt. Das war für mich ein sehr schönes stilistisches Mittel.

Insgesamt hat das Buch viele wirklich spannende Elemente und ist genial aufgebaut. Durch den ziemlich langsamen Start, der sich sehr in die Länge gezogen hat, war es jedoch zunächst ein etwas zähes Lesevergnügen. Insgesamt finde ich die Idee gut und bin gespannt, wie es mit Verity City in Teil zwei weiter geht. Einige Ideen habe ich hier bereits.