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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2018

Was passiert, wenn man untätig ist?

Vox
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„Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt. ...

„Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt. Aber ich hätte auch keinen Einwand erhoben. Ich hätte überhaupt nichts gesagt.“

Vox spielt in einem Zukunftsszenario, in dem Frauen unterdrückt werden und ohne jegliche Meinungsäußerung sind. Es steht ihnen lediglich zu hundert Worte am Tag zu sagen. Dies wird über ein Armband überwacht. Jean war eine erfolgreiche Wissenschaftlerin von Aphasie und Mutter von vier Kindern. Bis ihr ihre Stimme genommen wurde und sie an den Herd befördert wird.

Hundert Worte sind genauso viel, wie die beiden oberen Abschnitte. Es ist somit nicht viel, was eine Frau am Tag sagen darf. Der Grundgedanke hat mich fasziniert. Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, wie es zu so einem Szenario kommen kann, aber es hat mich interessiert, wie es damit weiter geht. Zunächst ist mir erst einmal bewusst geworden, wie viele Möglichkeiten es gibt, mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Anschließend war ich schockiert von den vielen Ungerechtigkeiten. Jean als Mutter darf beim Abendessen nicht reden, ebenso wie ihre Tochter. Dafür lärmen ihre drei Söhne und sind dabei häufig sehr unverschämt. Sämtliche Rechte sind ihr genommen worden – das Recht zu arbeiten, das Recht auf Selbstbestimmung oder auch das Recht eigene Entscheidungen zu treffen. Mit Jean habe ich häufig mitgefühlt.

Etwas zu kurz ist mir die Hintergrundgeschichte gekommen. Es wird angerissen, dass sich weiße Männer diskriminiert gefühlt haben und dadurch den Spieß umgedreht haben. Nach und nach wurden Frauen aus allen politischen Ämtern gedrängt worden und zum verstummen gebracht worden. Aber wie kommt es dazu, dass eine Hälfte der Bevölkerung plötzlich ohne Rechte dasteht?

Das Buch ist faszinierend und enthält sehr viele sehr wichtigen Aussagen. Es ist keine Lösung einfach nichts zu tun. Es heißt häufiger, dass das Böse siegt, wenn die Guten nichts tun. Es ist notwendig seine Stimme zu nutzen und sich für die eigenen Interessen einzusetzen. Bei den ganzen Frauenrechtsbewegungen ist es ebenso wichtig darauf zu achten, dass dies in einzelnen Situationen nicht zu einer Diskriminierung der Männer führt.

Neben den höchst aktuellen, spannenden Themen hat das Buch leider auch einige schwächen. Die Hintergrundgeschichte kommt nicht nur zu kurz, sondern das Ende ist auch sehr konstruiert. Ich hätte mir hier mehr Komplexität gewünscht. Für den ein oder anderen wird auch der Sprachstil gewöhnungsbedürftig sein, da es hier viele Zeitsprünge und parallele Szenarien gibt. Das kann an der ein oder anderen Stelle etwas verwirren.

Mich hat das Buch Vox zum Denken angeregt. Von daher hat es meine Erwartungen erfüllt. Es ist kein perfektes Werk, aber es ist spannend und bewegend. Ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Avery und Cade sind einfach nur ein Traumpaar

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Bei dem Cover von „Redwood Love“ war es Liebe auf den ersten Blick. Ich weiß, wie enttäuschend es häufig ist, sich ein Buch basierend auf dem äußeren Erscheinungsbild auszuwählen. In den meisten Fällen ...

Bei dem Cover von „Redwood Love“ war es Liebe auf den ersten Blick. Ich weiß, wie enttäuschend es häufig ist, sich ein Buch basierend auf dem äußeren Erscheinungsbild auszuwählen. In den meisten Fällen wird die Geschichte der Verpackung nicht gerecht. Außerdem hat mich der Wirbel, der in den sozialen Medien um die Reihe gemacht wird, interessiert. Ich war neugierig und wollte mir meine eigene Meinung bilden.

In dem Buch wird der Leser nach Redwood, einem idyllischen Städtchen, entführt. Für Avery bedeutet dieser Ort ein Neuanfang. Sie hat eine miserable Ehe hinter sich und zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey wieder in die Nähe ihrer Mutter. Avery möchte eigentlich nichts mehr von Männern wissen, wäre da nicht der gutaussehende Tierarzt Cade.

Vielleicht klingt der Klappentext nach einer 0815 Liebesgeschichte, aber die ist es nicht. Ein besonderes Element ist der Autismus. Er ist nicht das Hauptthema in dem Buch, aber dennoch immer wieder präsent. Mir hat die realistische Darstellung gefallen und auch noch den ein oder anderen neuen Blickwinkel aufgezeigt. In der Literatur bekommt man häufiger mit, wie das Sozialverhalten eines autistischen Kindes ist. Bis dato habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht, wie schwierig dies für Eltern sein muss.

Für mich war es häufig sehr bewegend, wie Avery mit ihrer Tochter umgeht. Hailey redet nicht und scheint für die meisten Dinge keine Begeisterung zu zeigen. Dennoch zeigt Avery viel Geduld und gibt so viel Liebe, obwohl sie nie ein „Ich liebe dich“ von ihrer Tochter hören wird. Das hat sie für mich zu einem sehr starken, außergewöhnlichen Charakter gemacht.

Cade ist in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil von Avery. Er hatte noch keine lange Beziehung und wollte auch bis dato keine Familie gründen. Seine zwei Brüder, mit denen er die Arztpraxis führt, waren ihm immer genug. Doch als er Avery und Hailey kennenlernt, fängt er an sich ein ruhigeres Leben mit einer festen Bindung zu wünschen.

Auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar scheint, hält sie ein paar kleinere Überraschungen parat. Das besondere ist jedoch nicht die Handlung an sich, sondern die ganzen Emotionen, die Atmosphäre und der Schreibstil. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte nach Redwood entführt. Ich habe mich selber für einen Bewohner des Städtchens gefühlt. Jeder passt auf jeden Fall, es gibt keine Geheimnisse und jeder kennt sich. Ich mochte es sehr, wie sich jeder kümmert. Ich mochte den Alltag in der Arztpraxis mit ihren drei sympathischen, attraktiven Tierärzten. Und ich mochte wie ich einfach die ganze Zeit ein Kopfkino hatte.

Bei diesem Buch bin ich so froh, dass ich mich auf die hübsch verpackte Geschichte eingelassen habe. In meinen Augen ist der Hype komplett gerechtfertigt. Im Herbst erscheint der zweite Teil der Reihe und ich freue mich schon darauf nach Redwood zurückzukehren.

Veröffentlicht am 15.08.2018

Einfach nur merkwürdig

Der Stoff, aus dem Träume sind
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Bei diesem Buch ist, meines Erachtens nach, der Klappentext sehr irreführend. Dadurch waren zu Beginn meine Erwartungen ganz anders als die tatsächliche Geschichte. Somit musste ich mich zunächst einmal ...

Bei diesem Buch ist, meines Erachtens nach, der Klappentext sehr irreführend. Dadurch waren zu Beginn meine Erwartungen ganz anders als die tatsächliche Geschichte. Somit musste ich mich zunächst einmal umorientieren und auf die ganz andere Handlung einstimmen.

Das Buch erzählt die Geschichte zweier Frauen. Zum einen ist es Claires Geschichte, die in England in der Nachkriegszeit in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. Ihr Vater hat ihren Bruder misshandelt, sodass sie ihren Bruder großgezogen hat. Schon früh hat sie angefangen Kleider zu schneidern und zu entwerfen. 60 Jahre später trifft sie auf Vivien, die Mutter eines kleinen Jungen ist und vertraut sich ihr an. Vivien selber muss sich ihre beruflichen Träume noch erfüllen. Von ihr handelt der zweite Handlungsstrang. Kann ihr dabei die Erfahrung von Claire helfen?

Der Start in das Buch ist mir nicht leicht gefallen. Ich musste erst meine Erwartungen anpassen und mich an die Personen gewöhnen. Claire ist für mich kein Charakter, der auf den ersten Blick sympathisch ist. Sie ist ruppig und nicht sehr liebevoll. Erst durch ihre Rückblenden ist sie mir verständlicher geworden. Ihre Kindheit war definitiv nicht leicht und erklärt viele ihrer Wesenszüge. Die Nachkriegszeit wird dabei sehr gut und authentisch beschrieben. Wer sich auf einen reinen Wohlfühlroman freut, sollte das Buch nicht lesen. Diese Zeit ist nämlich nicht immer schön und hält die ein oder andere Tragödie bereit.

Vivien war mir noch schwerer greifbar. Sie ist Psychologin und analysiert einfach jeden Menschen. Dabei fällt es ihr bei sich selber extremst schwer, auch nur die kleinste rationale Entscheidung zu treffen. Sie steht sich bei allem im Weg und nimmt keine Ratschläge an. Für mich was sie da so häufig einfach so widersprüchlich, dass ihr Charakter mir nicht greifbar und nicht schlüssig war. Beispielsweise hat sie jahrelang keine Beziehungen zu Männern und dann lässt sie sich auf einen Mann ein, den sie seit wenigen Tagen kennt. Das passt für mich nicht zusammen. Wenigstens durchläuft sie zum Ende hin eine Veränderung.

Eine solche Veränderung habe ich mir auch bei Claire gewünscht. Sie erzählt zwar ihre Geschichte und öffnet sich gegenüber Vivien, aber ihr Charakter bleibt der gleiche und ihre Wunden aus der Vergangenheit sind nicht verheilt. Durch ein relativ offenes Ende kann sich der Leser zwar ausmalen, dass sich ihr Leben verbessert und sie glücklicher wird, aber auf den Seiten steht nichts davon.

Als ich auf der letzten Seite angekommen war, war ich überrascht. Ich hätte mir so viel mehr noch gewünscht. Für mich sind noch so viele Fragen offen geblieben, dass mir das Ende viel zu abrupt kam. Es ist mir auch nicht klar, was mir die Geschichte eigentlich sagen möchte. Aus den meisten Büchern kann man in der Regel irgendetwas mitnehmen. So Weisheiten wie „jeder Topf findet seinen Deckel“ oder „die Zeit heilt alle Wunden“. Hier fehlt mir irgendeine Botschaft. Ich bin einfach nur verwirrt.

Für mich war die Lektüre von „Der Stoff aus dem Träume sind“ einfach nur merkwürdig. Die Geschichte war anders als erwartet, die Personen nicht schlüssig und das Ende reißt den Leser komplett aus der Handlung heraus. Das einzig Positive waren für mich die Rückblenden und die authentische Darstellung der Nachkriegszeit.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Eine wahnsinnig fesselnde Geschichte, die ich nicht zur Seite legen konnte

Idol – Gib mir die Welt
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„Meine Eltern sind gestorben, und irgendwie bin ich es auch. Meine Freunde sind nach und nach aus meinem Leben verschwunden – nein, ich bin aus dem Leben meiner Freunde verschwunden. Ich kann nicht so ...

„Meine Eltern sind gestorben, und irgendwie bin ich es auch. Meine Freunde sind nach und nach aus meinem Leben verschwunden – nein, ich bin aus dem Leben meiner Freunde verschwunden. Ich kann nicht so tun, als ob es anders wäre. Ich habe mich von allem entfernt, mich im alten Haus meiner Großmutter verkrochen und mir einen Job gesucht, für den ich mein Zuhause nie wirklich verlassen musste.“

„Idol“ ist definitiv eine Rockstar-Romanze. Das ist nicht schwer zu erkennen, da die männliche Hauptperson ein Rockstar ist, was jedoch bei dieser Geschichte besonders ist und sie zu einer außergewöhnlichen Rockstar-Romanze macht, sind die Gefühle und Handlungen drumherum. Das Buch ist an vielen Stellen tiefgründiger, als auf den ersten Blick erkennbar.

Liberty Bell lebt nach dem Tod ihrer Eltern als Einsiedlerin. Das ändert sich, als eines morgens Killian James betrunken mit seinem Motorrad durch den Gartenzaun kracht. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht mögen, freunden sie sich an. Dabei weiß Liberty nicht, dass Killian Gitarrist der erfolgreichsten Rockband der Welt ist. Libertys Traum war auch einmal Sängerin zu werden, doch hat sie diesen Traum auf Wunsch ihrer Eltern immer begraben. Wird es für Liberty doch Zeit sich raus in die Welt zu wagen und ihren Traum zu verwirklichen?

Nicht nur Liberty hat Probleme, mit denen sie zurechtkommen muss. Killian ist traumatisiert nachdem er seinen Bandkollegen nach einem Selbstmordversuch aufgefunden hat. Er hat keine Lust weiterhin Musik zu machen, bis er Liberty singen hört. Was mich hieran so gut gefällt ist, dass sie sich durch diese Hintergrundgeschichte auf Augenhöhe begegnen. Killian ist ein Rockstar und Liberty eine einfache Buchcoverdesignerin. Da ist die Ausgangslage für beide nicht ganz einfach beziehungsweise ungleich. Ich finde es meist nicht schön, wenn ein Partner deutlich dominanter ist oder stärker im Vordergrund steht als der andere. Durch ihre Fehler und Probleme ist jeder auf den anderen angewiesen.

Ein weiterer Aspekt, der mir gut gefallen hat, ist die Darstellung der Musikbranche. Teilweise stellt man sich ein Rockstarleben sehr glamourös vor. Die Schattenseiten werden dabei häufig vergessen. Hier wird dieses Leben nicht komplett negativ dargestellt, aber es werden definitiv auch die Schattenseiten illustriert, wie lange Arbeitszeiten, die Ruhelosigkeit, die Präsenz in den Medien und die Pflichten gegenüber dem Plattenlabel. Auf mich hat diese Darstellung sehr realistisch und authentisch.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Die Geschichte hat mich zunächst durch die Tiefgründigkeit und die authentische Darstellung überrascht, dadurch hat sie mich jedoch umso mehr gefesselt. Für mich ist dies eine super Rockstar-Romanze und absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Eine einzigartige Freundschaft mit einer bewegenden Geschichte

Nichts als Liebe
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„Nie wäre mir in den Sinn gekommen, dass Liebe etwas anderes sein könne als überwältigend. Und schon als ich ein Kind war, war klar, dass ich mich niemals mit weniger zufriedengeben würde.“

Macy traut ...

„Nie wäre mir in den Sinn gekommen, dass Liebe etwas anderes sein könne als überwältigend. Und schon als ich ein Kind war, war klar, dass ich mich niemals mit weniger zufriedengeben würde.“

Macy traut sich nicht mehr eine enge Beziehung einzugehen. In jungen Jahren hat sie nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihren Vater sowie ihren besten Freund und gleichzeitig große Liebe Elliot verloren. Nun führt sie eine Beziehung, in der sie keine großen Gefühle riskieren muss. Nach elf Jahren läuft sie nun Elliot wieder über den Weg und hinterfragt ihr unkompliziertes Leben. Ist sie wirklich glücklich? Und ist da noch war zwischen ihr und Elliot?

Die Geschichte spielt in zwei Zeiten: Zum einen lernt der Leser die erwachsenen Macy kennen und zum anderen startet die Handlung 14 Jahre zuvor. Ehrlich gesagt fand ich den Handlungsstrang in der Vergangenheit spannender. Hier zieht Macy gerade mit ihrem Vater in das Ferienhaus neben Elliots. Auch wenn Macy dort nur in den Ferien und am Wochenende wohnt, verbindet sie bald mit Elliot eine enge Freundschaft.

Beinahe jeden Nachmittag liegen die beiden in einem begehbaren Kleiderschrank, der zum Bücherzimmer umgebaut wurde. Sie schließen die Außenwelt aus und unterhalten sich über Bücher, Träume und was sie sonst noch gerade interessiert. Wenn sie sich nach einer Trennung wiedersehen, fragen sie sich häufig nach ihrem aktuellen Lieblingswort. Auch wenn das nur eine kleine Frage ist, sagt die Antwort so häufig so viel über die aktuelle Situation aus. Mir hat dieser kleine Aspekte extremst gut gefallen. Immer wieder habe ich mich selber gefragt, was gerade mein Lieblingswort ist.

Ihr Treffpunkt zeigt schon wie außergewöhnlich die Freundschaft zwischen den beiden ist. Mich hat begeistert, wie der Leser mitbekommt, wie sich Macy und Elliot kennenlernen, Vertrauen aufbauen und sich langsam ineinander verlieben. Die ganze Zeit über fragt man sich, wieso die beiden elf Jahre lang keinen Kontakt hatten. Auch in der aktuellen Zeit wird dieses Geheimnis nicht direkt gelüftet. Die Spannung steigt immer weiter. Das macht einen weiteren Reiz in der Geschichte aus.

Sehr überrascht hat mich auch, wie gefühlvoll das Buch ist. Von dem Autorenduo kenne ich bereits ein paar Bücher, wie die „Beautiful“-Reihe. Die Bücher werden wohl dem Genre Erotik zugeordnet und enthalten einige detaillierte Beschreibungen von Schlafzimmerszenen. Bei „Nichts als Liebe“ habe ich mir vorher keine Gedanken gemacht, zu welchem Genre das Buch genau gehört. Auch wenn ich es von den Autoren bis dato nicht anders kenne, gehört die Geschichte definitiv nicht zum Genre Erotik. Somit wurde ich hier positiv überrascht, dass das Buch viel niveauvoller und bewegender ist.

Ich mochte im Endeffekt beide Handlungsstränge sehr gerne, ich mochte die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite und ich mochte auch die beiden Hauptpersonen. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich es ein kleines bisschen übertrieben fand, warum Elliot und Macy elf Jahre zuvor den Kontakt abgebrochen haben. Insgesamt war es mir jedoch ein wahres Lesevergnügen.