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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2017

Interessantes und vielseitiges Abenteuer mit toller Liebesgeschichte

Combattente-Der geheime Orden der Kämpfer
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Wer Fantasy, Liebesgeschichten, Zeitreisen und Kämpfe mag sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!


„Combattente - Der geheime Orden der Kämpfer“ ist Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:
Bree ...

Wer Fantasy, Liebesgeschichten, Zeitreisen und Kämpfe mag sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!


„Combattente - Der geheime Orden der Kämpfer“ ist Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:
Bree muss den Urlaub gegen ihren Willen mit ihrer Familie auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen. Schon bald wird aus der ruhigen Kreuzfahrt jedoch ein riesengroßes Abenteuer. Eine Hexe verwandelt den Großteil der Leute auf dem Schiff zu Stein. Bree, ihr Bruder, zwei Zwillingsbrüder und drei Mitglieder eines Ordens wurden nicht verwandelt. Bree und die anderen gelangen dadurch in einen Auftrag des Ordens. Um den Zauber zu lösen müssen sie von Land zu Land und dabei durch die Zeit reisen, damit sie 7 Steine finden können, die den Zauber beenden. Doch dabei müssen sie sich beeilen und haben dabei die Armee der Hexe auf den Fersen. Können sie es schaffen den Zauber rechtzeitig zu lösen und somit die Menschen auf dem Schiff retten?

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist anfangs noch leicht holprig wird aber immer lockerer und flüssiger, sodass der etwas schwächere Anfang nicht so schlimm ist. Zudem gab es viele lustige Stellen, bei denen ich mich köstlich amüsiert habe. Das Buch ist aus der Sicht von Bree geschrieben und dadurch hatte man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Bree. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist fesselnd und mitreißend.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind vielseitig, interessant, lebendig und authentisch. Jeder von ihnen hat seine Stärken und Schwächen. Die meisten Charaktere fand ich sympathisch und habe ich ins Herz geschlossen. Allgemein fand ich die Charaktere sehr liebevoll gestaltet und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die Entwicklung der Charaktere fand ich sehr gut. Dieses Buch ist geprägt von Liebe und Freundschaft. Allerdings merkt man auch, dass das Vertrauen teilweise auf sehr harte Probe gestellt wird, da es auch kleinere Intrigen und Misstrauen gibt. Natürlich fehlen auch in diesem Buch die bösen Charaktere nicht, die Spannung mit reinbringen und die gesamte Geschichte sehr gut abrunden.

Die Handlung finde ich sehr interessant und vielseitig. Es geht um Kämpfe, magische Wesen, Zeitreisen und zwischenmenschliche Beziehungen. Diese Vielseitigkeit hat mir sehr gut gefallen und fand ich absolut interessant. Die Handlung war von Anfang an mitreißend und ich konnte richtig mitfiebern. Man konnte die ganzen tollen Reisen in mehrere Länder und Zeiten miterleben, was ich sehr schön fand. Die Liebesgeschichte finde ich wunderschön, da sie nicht zu schnell beginnt und ich die beiden Charaktere auch richtig toll finde. Ich finde es gut, dass sie nicht einen allzu großen Teil des Buches ausmacht – ich finde den Anteil der Liebesgeschichte genau angemessen. Das Ende des Buches hat mich zu Tränen gerührt. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich noch eine gewisse Zeit über die Handlung nachdenken, was ich gut finde.

Fazit:
Ein wunderschöner Debütroman der Autorin, den ich absolut weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist sehr vielseitig und mitreißend. Ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen. Ich möchte unbedingt erfahren, wie es weitergeht und würde am liebsten direkt weiterlesen.

Veröffentlicht am 27.05.2017

Wunderschön, gefühl- und humorvoll

Der letzte erste Blick
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Heiß, prickelnd und wunderschön – ein absoluter Lesegenuss

Das Buch ist Teil 1 einer Reihe, ist aber in sich abgeschlossen.

Kurze Zusammenfassung:
Emery will den Geschehnissen aus ihrer alten Heimat ...

Heiß, prickelnd und wunderschön – ein absoluter Lesegenuss

Das Buch ist Teil 1 einer Reihe, ist aber in sich abgeschlossen.

Kurze Zusammenfassung:
Emery will den Geschehnissen aus ihrer alten Heimat entfliehen und zieht daher möglichst weit weg um zu studieren. Sie beginnt ihr Studium in West Virginia damit sie weit weg von allen Leuten ist, die ihre Vergangenheit kennen. Doch es kommt nicht ganz so wie erwünscht und sie trifft ziemlich schnell auf ein Mädchen, das sie aus ihrer alten Schule kennt und ihr somit Emerys Vergangenheit bekannt ist. Ihre Wohnsituation ist auch nicht ganz glücklich, da sie mit einem Kerl zusammenwohnen muss mit dem sie ein alles andere als schönes erstes Aufeinandertreffen hatte. Er treibt sie immer wieder in den Wahnsinn. Zudem ist da noch Dylan, der beste Freund ihres neuen Mitbewohners, der sofort eine ganz besondere Anziehung auf sie ausübt. Doch auch Dylan hat seine ganz eigenen Probleme…

Eigene Meinung:
Ich bin begeistert von dem Schreibstil der Autorin, denn der Schreibstil ist locker, flüssig, emotional und lustig. Ich musste ziemlich häufig lachen und das finde ich bei einem Buch auch durchaus wichtig. Durch den Schreibstil wurden in mir eine Vielzahl an Gefühlen erweckt, von Wut und Trauer bis hin zu Freude. Dabei fand ich es zudem super, dass auch dramatischere Momente durch geschickt platzierten Humor aufgelockert wurden.
Durch den Schreibstil, konnte ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen und wäre am liebsten häufig selbst gerne ein Teil der Geschichte gewesen. Ich habe mich oft zumindest gefühlt, als wäre ich tatsächlich ein Teil davon.
Das Buch ist aus der Sicht von Emery und Dylan geschrieben und die Sichten wechseln sich regelmäßig ab. Das fand ich besonders toll, da man dadurch von beiden Protagonisten ein besseres Bild bekommen kann und sich besser in diese hineinversetzen kann.

Die meisten Charaktere konnte ich bereits ins Herz schließen und ich freue mich schon darauf, sie in Band 2 wieder erleben zu können. Besonders die Clique ist mir sehr ans Herz gewachsen. Dabei fand ich vor allem die Protagonisten Emery und Dylan wundervoll. Beide sind sehr stark und haben sich sehr positiv weiterentwickelt. Ich war aber auch sehr positiv von einer Person im Buch überrascht, die mir anfangs gar nicht gefallen hat und hoffe mehr über sie erfahren zu können. Die Charaktere empfand ich als sehr lebendig und authentisch. Ich fand fast alle Charaktere ziemlich sympathisch und herzlich. Solche Personen will man irgendwie auch in seinem eigenen Freundeskreis

Die Handlung fand ich schon von Anfang an ziemlich spannend und sehr interessant. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und herausfinden, was die Charaktere alles durchgemacht haben. Die Vergangenheit der Protagonisten wurde Schritt für Schritt aufgedeckt. Dadurch blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Dabei empfand ich den Schluss als sehr fesselnd, da etwas sehr Überraschendes passiert ist. Ich habe schon von Beginn an mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. Ich bin in die Geschichte eingetaucht. Neben dramatischeren Momenten gab es auch sehr schöne gefühlvolle und lustige Situationen. Die tiefgründigeren Momente haben mich oft ziemlich zum Nachdenken angeregt. Ich bin der Meinung, dass man einiges aus diesem Buch für sich selbst mitnehmen kann, das finde ich bei einem Buch auch immer durchaus gut und wichtig.

Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Bei diesem Buch wird es einem ermöglicht in eine andere Welt einzutauchen, in der man mitfiebern kann. Wer ein Buch sucht, das sowohl tiefgründiger als auch lustig ist, dem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2, weil ich Elle ins Herz geschlossen habe und Luke auch ganz ok finde. Bin schon sehr gespannt auf die Geschichte der beiden.

Veröffentlicht am 14.05.2017

Sehr mitreißend und emotional

Ich, Eleanor Oliphant
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Kurze Zusammenfassung:

Eleanor ist anders und lebt ziemlich isoliert. Das merkt man immer wieder, weil sie selbst bei den alltäglichsten Dingen nicht weiß, wie sie sich zu verhalten hat. Auf der Suche ...

Kurze Zusammenfassung:

Eleanor ist anders und lebt ziemlich isoliert. Das merkt man immer wieder, weil sie selbst bei den alltäglichsten Dingen nicht weiß, wie sie sich zu verhalten hat. Auf der Suche nach der Liebe findet sie sich selbst und beginnt ihr Leben mit anderen Augen zu sehen und will es verändern. In dieser Geschichte kann man miterleben, wie Eleanor schrittweise sich selbst entdeckt und dabei Höhen und Tiefen durchlebt.

Eigene Meinung:

Das Buch ist aus der Sicht von Eleanor geschrieben. Man kann ihre Gefühle und Gedanken sehr gut mitverfolgen. Dadurch konnte ich mich sehr gut in Eleanor hineinversetzen und sie hat mir sehr oft richtig leidgetan. Durch den detaillierten Schreibstil konnte ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Es gab einige Situationen in denen ich auch lachen musste.

Ich finde es richtig gut, was das Buch alles vermittelt. Ich finde es kommt richtig gut rüber, wie wichtig es ist, sich selbst zu finden und sich selbst glücklich zu machen. Wie wichtig es ist seine Probleme zu verarbeiten und hinter sich zu lassen. An manchen Stellen hat es mich richtig zum Nachdenken angeregt. Ich konnte immer richtig mit Eleanor mitfiebern, denn ich habe gehofft, dass sich ihr Leben zum Positiven wendet.
Die Handlung war ziemlich mit dem Alltag verknüpft und sehr realistisch, denn man konnte Eleanor dabei begleiten, wie sie lebt und wie sie sich in bestimmten Alltagssituationen fühlt und was sie denkt. Ich finde dadurch konnte man sie sehr gut kennenlernen und ihre Entwicklung sehr gut mitverfolgen. Man lernt mit Eleanor zusammen ihre Vergangenheit kennen und sieht, wie sie Höhen und Tiefen durchlebt. Ich wurde zwischendurch immer wieder mal richtig überrascht. Vor allem am Ende war ich richtig verblüfft.

Die Charaktere finde ich sehr authentisch.
Eleanor ist zwar anders und man merkt, dass sie von ihren Kindheitserlebnissen geprägt ist, aber ich finde sie ist durchaus eine liebenswerte Person. Ich mag Eleanor ganz gerne und sie hat mir richtig leidgetan.
Raymond fand ich sehr sympathisch und mochte ihn im Laufe des Buches immer mehr. Er ist ein guter Mensch.
Die Mutter von Eleanor ist eiskalt und schadet Eleanor die ganze Zeit. Man merkt richtig wie sehr das Eleanor trifft.
Es gibt diverse Nebencharaktere, die Eleanor zum Nachdenken anregen bzw. ihr auch guttun und ihr Kraft geben.

Fazit:

Das Buch konnte mich absolut überzeugen. Es spricht sehr wichtige Dinge im Leben an. Ich finde man konnte sehr gut miterleben, wie Eleanor Höhen und Tiefen durchlebt und sich selbst findet. Fast alle Fragen wurden am Ende aufgeklärt. Ich finde das Buch sehr mitreißend und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Interessante Idee mit viel Potenzial, Umsetzung hat jedoch einige Schwächen

Forever 21
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Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:

Die 21-jährige Ava ist verflucht und muss ihre Schuld wieder gut machen. Dazu muss sie durch die Zeit reisen, in fremde Körper ...

Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:

Die 21-jährige Ava ist verflucht und muss ihre Schuld wieder gut machen. Dazu muss sie durch die Zeit reisen, in fremde Körper springen und zwei Liebende, die füreinander bestimmt sind, zusammenbringen. Gelingt ihr das nicht schnell genug erleidet sie schreckliche Schmerzen. In einem ihrer Sprünge lernt sie Kyran kennen, zu dem sie anscheinend eine besondere Verbindung hat.
Was hat es mit ihrem Fluch auf sich und schafft sie es diesen zu lösen? Und was hat es mit der Verbindung zu Kyran auf sich?

Eigene Meinung:

Den Schreibstil fand ich angemessen für ein Jugendbuch, da er locker und flüssig ist. Zwischendurch gab es auch einige Stellen, die etwas poetischer angehaucht waren. Das Buch ist aus der Sicht von Ava und Kyran geschrieben, die Sichten wechseln sich regelmäßig ab. Somit bekommt man das ganze Geschehen aus zwei verschiedenen Sichten mit und kann sich somit besser in die beiden Personen hineinversetzen, bzw. diese besser kennenlernen. Die Situation, dass Ava sich im anderen Körper erstmal zurechtfinden muss, kommt durch die Beschreibungen meiner Meinung nach sehr gut rüber. Ich konnte mich teilweise ziemlich gut in die Charaktere hineinversetzen.

Die Grundidee des Buches finde ich sehr gut - Zeitreise plus Fantasy. Ich finde die Idee hat auch sehr viel Potenzial. Die Umsetzung hat meiner Meinung nach aber einige Schwächen und ich hoffe sehr, dass diese in Band 2 ausgeglichen werden.
Der Anfang und das Ende des Buches haben mir am meisten gefallen. Am Anfang hatte ich jedoch einen ganz anderen Eindruck von dem Buch. Ich hätte nicht geahnt, dass die Sprünge so schnell abgehandelt werden. Manchmal empfand ich es als zu schnell und auch zu einfach. Kaum konnte man sich als Leser an die Zeit und ihr Umfeld in einem Sprung gewöhnen, hat sie schon die Aufgabe gelöst und ist wieder gesprungen. Da hätte ich es besser gefunden, wenn die Sprünge ein wenig länger gedauert hätten. Als zu störend empfand ich es jetzt allerdings auch nicht. Ich glaube es ist auch nicht so einfach da ein geeignetes Maß zu finden, da jeder Leser einen anderen Geschmack hat.
Das Buch hat sehr viele Fragen aufgeworfen, aber im ersten Band wurden kaum welche davon beantwortet. Ich hoffe, dass diese im 2. Band beantwortet werden.
Ich finde, das Buch hätte allgemein mehr Seiten gut vertragen können. Denn dadurch hätten manche Dinge nicht ganz so schnell behandelt werden müssen.
Ansonsten finde ich die Idee der Geschichte sehr interessant und ich frage mich wie es weitergeht. Vielleicht werden einige Schwächen von Band 1 in Band 2 wieder ausgeglichen.

Die Charaktere, die man in den Sprüngen kennenlernen konnte, empfand ich größtenteils als okay, ich hätte teilweise gerne mehr über sie erfahren, damit sie greifbarer sind. Ich fand es an manchen Stellen etwas schade, dass man nichts weiter über die Charaktere erfahren konnte. Natürlich gibt es auch hier wieder „böse“ Charaktere, die es den Liebenden schwer machen zueinanderzufinden.
Ava ist finde ich ein interessanter und willensstarker Charakter. Sie hat anscheinend etwas ganz Schreckliches gemacht und ich frage mich, was genau jetzt passiert ist. Im Buch kommen immer wieder Andeutungen, dass sie ein schlechter Mensch war. Ich denke, durch den Fluch beginnt sie langsam sich zu ändern und man merkt, dass sie anderen Menschen tatsächlich helfen möchte. Man merkt jedoch auch, dass sie an einigen Stellen noch ziemlich oberflächlich ist. Ihre Liebe zu Kyran macht sie vielleicht auch noch zu einem besseren Menschen.
Kyran ist ein netter Charakter, der etwas Schlimmes erlebt hat. Er interessiert sich für Zeitreisen und wird oft als Freak bezeichnet. Ich finde ihn sympathisch und hilfsbereit. Er tut alles um bei Ava sein zu können und setzt dafür sein eigenes Leben aufs Spiel.

Fazit:

Insgesamt fand ich das Buch gut und interessant. Band 1 hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht und somit werde ich Band 2 auf jeden Fall auch lesen. Das Buch konnte mich jedoch leider nicht komplett mitreißen. Es hat mich nicht völlig ergriffen. Trotz der Schwächen finde ich das Buch durchaus lesenswert. Ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.03.2017

Interessante Idee, die noch ausbaufähig ist

Wir zwei in fremden Galaxien
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Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura. Die Ventura ist ein Raumschiff, welches sich für eine Mission ...

Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Reihe.

Kurze Zusammenfassung:

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura. Die Ventura ist ein Raumschiff, welches sich für eine Mission auf eine 700 Jahre lange Reise gemacht hat. Keiner dieser Passagiere hat die Erde jemals gesehen und wird diese auch niemals sehen.
Seren macht ihren Abschluss und seit diesem Tag ist alles anders: sie bekommt eine Arbeitsstelle zugeteilt und auch ihr Lebenspartner wird für sie bestimmt. Denn so läuft das Leben auf der Ventura.
Doch dann passiert es und Seren verliebt sich in jemanden der nicht ihr Lebenspartner ist, Domingo. Aber sie darf ihn nicht lieben, denn das verstößt gegen die Regeln auf dem Raumschiff…

Eigene Meinung:

Den Schreibstil fand ich sehr angemessen für ein Jugendbuch, da er locker und flüssig ist. Das Buch ist aus der Sicht von Seren in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit bekommt man alles aus ihrer Sicht mit und kann sich somit besser in Seren hineinversetzen.

Die Charaktere empfand ich größtenteils als okay, ich hätte teilweise gerne mehr über sie erfahren, damit sie greifbarer sind. Seren konnte ich zu einem großen Teil verstehen. Aber manchmal empfand ich sie als zu emotional und teilweise als selbstsüchtig. Sie hat immer mal andere in Schwierigkeiten gebracht, weil sie vorher nicht darüber nachgedacht hat was sie macht. Ansonsten empfand ich sie als stark, da sie sich nichts gefallen lassen will. Insgesamt hat mir Seren gut gefallen. Bin da sehr gespannt auf ihre zukünftige Entwicklung.
Domingo war etwas schwierig greifbar für mich. Ansonsten fand ich ihn sehr nett und ich denke, dass er sich sehr für andere einsetzt, was mir schon ganz gut gefällt. Auch scheint er Situationen besser einschätzen zu können als Seren.
Von einem Charakter war ich sehr positiv überrascht und frage mich was sich noch alles hinter ihm verbirgt.
Natürlich gibt es auch hier wieder einen „bösen“ Charakter, der die ganze Geschichte abrundet und spannender macht. Über diese Person musste ich mich öfter mal aufregen.

Der Anfang und das Ende des Buches haben mir am meisten gefallen. Den mittleren Teil fand ich nicht ganz so spannend. Mir haben teilweise auch Informationen zu der Mission bzw. dem Raumschiff gefehlt, die für mich sehr interessant gewesen wären. Ich finde, das Buch hätte allgemein mehr Seiten gut vertragen können. Denn dadurch hätten manche Dinge nicht ganz so schnell behandelt werden müssen. Die Liebesgeschichte fand ich zwar relativ schön, empfand sie aber als ein wenig zu schnell. Ansonsten finde ich die Idee der Geschichte sehr interessant und ich frage mich wie es weitergeht. Vielleicht werden einige Schwächen von Band 1 in Band 2 wieder ausgeglichen.

Fazit:

Insgesamt fand ich das Buch gut und interessant. Band 1 hat mich neugierig gemacht, wie es weitergeht und somit werde ich Band 2 auf jeden Fall auch lesen. Was ich allerdings etwas schade finde ist, dass mich das Buch nicht ganz so mitreißen konnte. Es hat mich nicht völlig ergriffen. Trotz der Schwächen finde ich das Buch durchaus lesenswert und halte es für einen guten Auftakt der Ventura-Saga.