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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Leichte RomCom

Keeping it casual
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Maxine hat nicht nur eine beängstigende OP am Gehirn vor sich, sondern muss auch noch die Trennung von ihrem Freund verkraften. Sie zieht bei ihrer besten Freundin Alice ein und lädt sich auf ihre Empfehlung ...

Maxine hat nicht nur eine beängstigende OP am Gehirn vor sich, sondern muss auch noch die Trennung von ihrem Freund verkraften. Sie zieht bei ihrer besten Freundin Alice ein und lädt sich auf ihre Empfehlung Tinder herunter. Nur, um ganz casual mit ein paar Männern zu schreiben. Als sie Jonny kennenlernt, spürt sie beim Schreiben direkt eine Anziehung. Sie beginnen, sich durch das Kochbuch von Max' Ex zu kochen und plötzlich ist das ganze nicht mehr casual...

Mir hat der Schreibstil gefallen, er ist sehr locker, sehr flüssig und einfach erzählerisch. Es fühlt sich an, als würde man seine beste Freundin durchs Leben begleiten. Die Geschichte hat mich unterhalten, es kam keine Langeweile auf. Man konnte den roten Faden durch die ganze Story verfolgen, es wurden immer wiederkehrende Elemente eingebaut, was mir sehr gut gefallen hat.

Ein bisschen hat mir der Tiefgang gefehlt, es wirkte teilweise, als würden Themen abarbeitet oder kleine "Probleme" eingebaut, um die Story etwas zu ziehen. Es hätte meiner Meinung nach weniger Themen geben können, aber mehr Tiefgang bei diesen einzelnen Themen. Gerade in den Nebenfiguren habe ich noch Potenzial gesehen, einen besseren Abschluss zu schaffen.

Die Liebesgeschichte war auch locker, leicht und hat sich mit ein paar Höhen und Tiefen langsam aufgebaut, das hat das Ganze authentisch gemacht. Bei mir persönlich ist der Funke nicht ganz übergesprungen, aber ich fand es toll, dass eine ganz erwachsene und gesunde Beziehung porträtiert wurde. Ich habe mich in der Story sehr wohlgefühlt.

Nichtsdestotrotz eine gelungene RomCom, die zum schmunzeln einlädt und den Leser gut unterhält. Hinzu kommt ein sehr gelungener Abspann, der das ganze Buch noch einmal aufwertet :)

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  • Thema
Veröffentlicht am 08.03.2026

Fesselnde Liebe

Limerence
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Stipendiatin Poppy ist an der Lionswood Prep School für die reichen Elite Schülerinnen und Schüler eigentlich unsichtbar. Als der einzig andere Stipendiat auf mysteriöse Weise stirbt und Poppy ausgerechnet ...

Stipendiatin Poppy ist an der Lionswood Prep School für die reichen Elite Schülerinnen und Schüler eigentlich unsichtbar. Als der einzig andere Stipendiat auf mysteriöse Weise stirbt und Poppy ausgerechnet Adrian, den beliebtesten Jungen der Schule am Tatort sieht, beginnt ein Spiel um Begehren und Macht, bei dem Poppy alles andere als unsichtbar ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, er ist locker und atmosphärisch, sodass einen das Buch ganz schnell in seinen Bann zieht. Ich konnte mit Poppy gut mitfühlen und es hat mir sehr gefallen, dass das ganze Buch aus ihrer Perspektive allein geschrieben wurde.
Leider ist bei mir der Funke von Adrian nicht übergesprungen, ich fand ihn sehr widersprüchlich und nicht wirklich sympathisch dargestellt. Eher habe ich mich öfter gefragt, wie Poppy mit ihm Zeit verbringen kann - das hat das Leseerlebnis für mich ein bisschen verschlechtert.

Die Geschichte gefiel mir trotzdem gut, die Spannung wurde fast die ganze Zeit aufrecht gehalten und ich wollte einfach immer weiterlesen. Bei der Handlung hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, die Autorin verliert den roten Faden, es passiert auf einmal sehr viel, aber nichts wird so richtig beendet. Auch ist dieses Buch für mich kein Dark Romance, wenn überhaupt hat es nur ein paar Aspekte aus dem Genre, das könnte den ein oder anderen verwirren.

Die Liebesgeschichte ist sehr intensiv und das Gefühl konnte die Autorin gut transportieren, ich habe mit allen Figuren mitfühlen können. Trotz der moralischen Grauzone waren auch süße Momente dabei. Diese Lovestory ist auch der Kern des Buches, anders als der Klappentext vielleicht zu vermuten mag.

Insgesamt eine spannende Geschichte, mit moralisch fragwürdigen Aspekten und einer konstanten Spannung, die Spaß macht - ohne ein Highlight zu sein.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.03.2026

Leider etwas zu langatmig

Open Hearts
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Misty ist Anfang 30, als ihr Verlobter sie verlässt und sie wieder bei ihrer alleinstehenden Mutter einziehen muss. Über eine App lernt sie Christopher kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. ...

Misty ist Anfang 30, als ihr Verlobter sie verlässt und sie wieder bei ihrer alleinstehenden Mutter einziehen muss. Über eine App lernt sie Christopher kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Leider ist dieser in einer offenen Beziehung und kann Misty nicht geben, was sie braucht. Doch was braucht eigentlich?

Die Geschichte startet ganz gut, wir lernen Misty und ihre Probleme kennen. Sie wirkt recht nahbar und sympathisch, weil sie ihre Gefühle dem Leser gegenüber sehr offen kommuniziert. Durch den lockeren und ehrlichen Schreibstil kann man gut mit ihr mitfühlen und sich in ihre Lage hineinversetzen.

Leider hatte ich das Gefühl, die Autorin hat sich in der Geschichte ein bisschen verloren. Es tauchen viele Figuren auf, die oberflächlich behandelt werden und irgendeine Funktion erfüllen, bevor sie wieder verschwinden. Irgendwie stricken sie sich nicht so gut in die Geschichte ein und der eigentliche Punkt der Story gerät aus dem Fokus. Es ist total viel passiert, aber ohne besonderen Inhalt - vieles hat gar nicht auf die Geschichte eingezahlt. Ich habe zwischendurch das Interesse an den Geschehnissen verloren und hab mich durch den Mittelteil gequält.

Christopher war mir leider gar nicht sympathisch und daher konnte ich nicht nachvollziehen, wie Misty ihn toll finden kann. Das hat mir auch ein bisschen den Spaß genommen.
Trotzdem ist die Message am Ende gut, man kann die Entwicklung der Personen nachvollziehen und das hat mir gefallen. Auch der Schreibstil ist flüssig und entspannt zu lesen.

Insgesamt eine leichte Lektüre für zwischendurch, sicher auch schön für jemanden, der einfach ein bisschen Entertainment von dem Buch erwartet.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Süße Story :)

New Beginnings
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Als Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht ...

Als Lena für ihr Jahr als Au Pair nach Amerika reist, macht sie unerwartete Bekanntschaft mit Ryan Cooper, einem gefallenen Wintersport Star. Aufgrund einer Verletzung kann er seine Leidenschaft nicht mehr ausüben und lebt in schlechter Laune. Das schlimmste: Er ist der Bruder ihres neuen Chefs und muss sich mit ihr nicht nur ein Haus, sondern auch ein Badezimmer teilen. Die beiden kommen sich unfreiwillig näher und beginnen ein gemeinsames Projekt.



Der Schreibstil von Lily Lucas ist locker, flüssig und unterhaltend. Man kann durch diese Geschichte einfach durchfliegen und ist gut unterhalten. Auch die Charaktere sind sympathisch und spielen gut zusammen, jeder hat seine Rolle und seinen Sinn in der Geschichte. Ich finde ein bisschen schade, dass der Au-Pair Alltag nicht wirklich thematisiert wird, es scheint, als sei das nur ein Vorwand, um die Figur nach Amerika zu kriegen.

Die Lovestory hat mir sehr gefallen, man spürt die Chemie zwischen beiden Hauptfiguren und kann die Gefühle gut nachvollziehen. Gleichzeitig wirkt sie nicht überzogen, sondern echt. Es gibt viele kleine Momente, wo Ryan und Lena ihren Charakter zeigen oder ihn auch mal durchbrechen. Auch, wenn ich die Story etwas vorhersehbar fand, hat sie mir gut gefallen, vor allem, weil Lena & Ryan so gut harmonieren :)

Insgesamt eine schöne Geschichte, mit einer prickelnden Liebe und sympathischen Charakteren!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Was ein Twist

Solange wir lügen
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Cadence Sinclair hat die perfekte Familie: Sie sehen immer gut aus, sind immer kontrolliert und haben Geld. So viel Geld, dass sie die Sommer gemeinsam auf einer Privatinsel verbringen, in dem jede Tante ...

Cadence Sinclair hat die perfekte Familie: Sie sehen immer gut aus, sind immer kontrolliert und haben Geld. So viel Geld, dass sie die Sommer gemeinsam auf einer Privatinsel verbringen, in dem jede Tante mit ihrer Familie ein Haus bewohnt. Cadence freut sich das ganze Jahr auf die Sommer mit ihren Cousins und Cousinen (und Gat, einem Freund der Familie). Als eines Sommers eine Tragödie passiert, die Cadence ihr Gedächtnis verlieren lässt, bröckelt die Fassade der perfekten Sinclairs.



Der Schreibstil ist ein bisschen ungewöhnlich, teilweise fühlt es sich die Poetry an. Trotzdem trägt er durch die Geschichte und macht neugierig. Beschrieben werden die Sommer auf der Insel, nach dem Alter von Cadence (Sommer fünfzehn, Sommer sechzehn) das war für mich zu Beginn ein bisschen verwirrend, aber wenn man einmal verstanden hat, ist es durchaus sinnvoll. Der Beginn der Geschichte ist auch ein bisschen langatmig, es wird viel aus den Sommern wiederholt.

Die Dynamik der Figuren hat mir sehr gefallen, die Kinder auf der einen Seite und die erwachsenen auf der anderen. Man erkennt die Entwicklungen und wie jeder Sommer anders wird. Langsam entdecken die Kinder die Fassade, die von den Erwachsenen aufrecht erhalten wird und merken, dass das Leben nicht so perfekt ist. Der Unfall von Cadence wird umfassend thematisiert und als Leser kann man sich selbst eine Geschichte spinnen, wie es dazu gekommen ist.

Die Auflösung am Ende ist wirklich überraschend und ich will auf keinen Fall etwas verraten: Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen. So viel kann ich sagen: Ich würde es noch einmal lesen, um die Zeichen zu finden. Das Ende nimmt richtig Fahrt auf und ich bin in Gedanken alles nochmal durchgegangen. Das kam sehr überraschend und wirklich gut gemacht!

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