Was war das denn?
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REZENSION
Das Buch basiert auf der Kurzgeschichte "Saint", die hier ausgeweitet wurde und mehr wusste ich nicht. Doch was als Fiktion beginnt, entwickelt sich schnell zu einem psychologischen ...
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REZENSION
Das Buch basiert auf der Kurzgeschichte "Saint", die hier ausgeweitet wurde und mehr wusste ich nicht. Doch was als Fiktion beginnt, entwickelt sich schnell zu einem psychologischen Spiel mit dem Leser.
Das hat mich fasziniert:
✔️ Der Diskussionsbedarf: Ich habe selten ein Buch beendet und wollte so dringend darüber reden. Es ist faszinierend und bestimmt sicher noch lange mein Denken.
✔️ Die "Abrechnung": Schon früh hatte ich das Gefühl, dass hier mit der Buchbranche, Bloggern und Sternerezensionen abgerechnet wird. Das ist unbequem, aber genial gemacht.
✔️ Die Grauzonen: Man hinterfragt ständig Dinge, die man im echten Leben nie gutheißen würde. Mögen wir "Saint"? Hassen wir ihn? Das Buch zwingt einen, Position zu beziehen.
Kritikpunkt (oder was mich wahnsinnig macht):
✖️ Die Ungewissheit: Colleen betont, es sei Fiktion, aber Danksagung und Handlung lassen einen zweifeln. Ich hasse diese Unwissenheit: ist das echte Kritik oder nur ein Spiel mit uns? Hilfe! 😂
✖️ Der Eskapismus-Bruch: Eigentlich lese ich zur Flucht aus dem Alltag. Hier fühlte ich mich als Leserin und Bloggerin aber direkt "ertappt" und kritisiert. Das muss man aushalten können.💟
🌫️ FAZIT
Es ist ein absolutes Phänomen. Entweder ist es ein 5-Sterne-Meisterwerk, weil es uns den Spiegel vorhält und so viel "Redebedarf" weckt, oder es sind 0 Sterne, weil es wehtut und mit unseren Erwartungen spielt. Ich ärgere mich fast, dass wir es nicht in meinem eigenen Buchclub hatten, die Diskussionen wären grandios gewesen.
Fest steht: Zwischen den Zeilen entdeckt man unglaublich viel. Seid bereit, euer eigenes Leseverhalten zu hinterfragen. Ihr müsst es lesen!
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