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Veröffentlicht am 26.09.2021

Eine wundervolle Geschichte

The Memories We Make
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Auf den ersten Band der “Fulton University ” – Reihe bin ich erst aufmerksam geworden, nachdem ich Band 2 gelesen habe. Ich wollte natürlich die Geschichte von Reece und Seph auch noch kennen lernen und ...

Auf den ersten Band der “Fulton University ” – Reihe bin ich erst aufmerksam geworden, nachdem ich Band 2 gelesen habe. Ich wollte natürlich die Geschichte von Reece und Seph auch noch kennen lernen und ich hab es nicht bereut.

Persephone ist ein Genie. Seit ihrer Kindheit wurde sie von ihrem Vater gedrillt und dazu angehalten ihren Abschluss an der Universität mit 18 Jahren zu machen um somit einen mathematischen Preis als Jüngste Gewinnern zu ergattern. Einzig die Studienzeit an der Fulton ließ er ihr durch gehen und die will sie nutzen. Eine Liste muss her: Auf eine Party gehen, nacktbaden, ihr Erstes Mal erleben und noch vieles mehr. Klar, dass die schüchterne, etwas eigenwillige Frau gleich mit dem Problem beginnen möchte, das… sagen wir nicht das leichteste ist. Ihre Art und Weise hat mich dabei gleichzeitig zum Lachen gebracht und schockiert zurück gelassen.

Reece hat eine echt harte Zeit hinter sich. Endlich wieder frei von den fiesen Gerüchten hat er nur ein Ziel. Profifootballer werden. Er will sich von absolut nichts aufhalten lassen, bis die süsse Seph auf ungewöhnliche Art in seinem Leben auftaucht und dem großen, starken Kerl alles durcheinander bringt. Erst könnte man meinen, er wäre ein hirnloser Draufgänger, der nur Football, Frauen und Party im Sinn hat, aber man kommt schnell auf den Trichter, dass Reece unglaublich beschützend, sensibel und empathisch sein kann. Er hat was im Köpfchen und das Herz auf jeden Fall am rechten Fleck. Perfekt ist er nicht, aber das wäre auch nicht authentisch und ich Reece wirkt einfach echt.

Ich hatte eine angenehme, amüsante Lesezeit mit diesen zwei unterschiedlichen Charakteren und genoss das Knistern. Es war so süss, wie sie beide auf ihre Art mit sich und auch den Begegnungen gehadert haben. Es war schön mit anzusehen, wie sie sich weiter entwickelten und jeder auf seine Art seine Probleme anging.

Der Schreibstil von Maya Hughes hat mir im ersten Band sehr viel besser gefallen. Die Autorin ließ eine leichte Tiefe mit einfließen, nutze eher den lockeren Sprachgebrauch, sodass man leicht über die Seiten fliegen konnte. Dabei ging aber trotzdem nichts verloren und ich fühlte mich gut abgeholt. Selbst die Nebencharaktere bekamen schon ein paar wichtige Momente, um auf die nächsten Bücher gut aufbauen zu können und ich bin ja schon so gespannt auf mehr.

Ich kann “The Memories We Make” sehr gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Diese Protagonistin war echt anstrengend

The Second We Met
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Elle und Nix sind wie Feuer und Wasser. Seit ihrer ersten Begegnung fliegen zwischen den Nachbarn die Fetzen. Doch was sich neckt, das liebt sich? Naja oder zumindest fliegen die Funken wie irre, als Elle ...

Elle und Nix sind wie Feuer und Wasser. Seit ihrer ersten Begegnung fliegen zwischen den Nachbarn die Fetzen. Doch was sich neckt, das liebt sich? Naja oder zumindest fliegen die Funken wie irre, als Elle es mal schafft über ihre Vorurteile hin weg zu sehen…

Elle ist eine gebrandmarkte Frau. Im gesamten Buch hängt sie an ihrem Problem Vertrauen zu Männern, vor allem aber zu sich selbst zu fassen und das bekommt vor allem der Starquarterback zu spüren. Ich konnte sie Verstehen, allerdings fiel es mir manchmal schwer ihr nicht den Hals umdrehen zu wollen, wenn sie mal wieder in alte Muster zurück verfiel. Es war ab und zu ein wenig zu überdramatisch und machte die Protagonistin etwas anstrengend. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr von ihrer sensiblen, guten Seite gelesen, anstatt immer nur die eigentlich sogar ziemlich egoistischen Motive, und die darauf folgenden Selbstgespräche erleben zu müssen. Wie gesagt, es ist irgendwie authentisch, weil halt nun mal kein Mensch perfekt ist, aber ein bisschen weniger hätte es sein dürfen.

Bei Phoenix war das Problem ähnlich, aber wirkte sich auf eine ganz andere Art aus. Er lässt sich sein Leben komplett von seinem Dad diktieren. Sogar das kann ich nachvollziehen. Manchmal hat man einfach das Bedürfnis, dass die Eltern stolz auf einen sind, aber man muss eben auch merken und vor allem akzeptieren, wenn das nicht möglich ist. Nix soll seinen eigenen Weg gehen, aber trotz seines echt starken Charakters dauert es sehr lange und braucht auch wieder Drama, um das aus ihm auch nur ansatzweise raus kitzeln zu können. Hier hat mir die Zusammenfassung gerade der letzten Woche vor dem Abschluss der zwei nicht gerade gefallen. Da fehlten mir die emotionalen Szenen sehr und es wurde mir zu viel auf das Drama gegeben, anstatt auf die Liebesgeschichte.

Ich mochte “The Second We Met” irgendwie, weil das Zusammenspiel der Charaktere so schön ausgeglichen war. Sie passen gut zusammen und bringen sich gegenseitig weiter. Ich mag auch an und für sich den lockeren Schreibstil der Autorin. Einige humorvolle Momente haben mich echt amüsiert und vor allem auf den dritten Band freu ich mich total nach den lustigen Anfängen, die Jules und Berk im Epilog gezeigt haben. Aber da ist noch Luft nach oben und ich bin gespannt, wie sich die Reihe entwickelt.

Die Nebencharaktere hab ich total ins Herz geschlossen. Band 1 werde ich auch noch lesen und ich fand es toll, dass man zwar erahnen kann, wer das Paar aus dem ersten Teil ist, aber man wird nicht über ihren Verlauf gespoilert. Die Reihe kann echt klasse unabhängig voneinander gelesen werden. Das ist oft nicht der Fall. Jedenfalls sind das unterschiedliche Persönlichkeiten mit ihren ganz eigenen Macken und ich hab sie so lieb gewonnen, dass ich ihre Geschichten auch erleben will.

Alles in Allem war die Story unterhaltsam, wenn auch ein wenig überdramatisiert. Das Setting ist typisch College, wobei das Paar im Vordergrund steht. Ich kann es für Zwischendurch zum Entspannen empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Spannend, aber es hätten mehr Emotionen sein dürfen

Midnight Chronicles - Dunkelsplitter
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Endlich geht es weiter mit Roxy, dem Damoklesschwert über ihrem Kopf und Shaw. Nach dem Massaker in Edinburgh begeben sie sich auf die Reise die letzten Geister zurück in die Unterwelt zu schicken. Auf ...

Endlich geht es weiter mit Roxy, dem Damoklesschwert über ihrem Kopf und Shaw. Nach dem Massaker in Edinburgh begeben sie sich auf die Reise die letzten Geister zurück in die Unterwelt zu schicken. Auf ihrem Weg begegnen sie dabei nicht nur gefährlichen Wesen, sondern auch neuen Freunden und vor allem kommen wichtige Entdeckungen an die Oberfläche, die ihre Zukunft wahnsinnig verändern werden und Shaw in ein ganz anderes Licht rücken.

Bis auf eine Wendung, fand ich die Story spannend, abwechslungsreich und mit echt genialen Schauplätzen. Von Polen bis ins tiefste Rumänien wird uns einiges geboten. Es gibt an jeder Ecke was Neues zu entdecken und Roxy und Shaw kommen sich auch endlich etwas näher. Allerdings gibt es ein zwei Szenen, die ein wenig anstrengend und vorhersehbar waren, was dem Ganzen aber jetzt nicht so viel Abbruch getan hat. Die spannenden, fast schon gefährlichen Ereignisse haben mich mitgerissen.

Allerdings war der Schreibstil dieses Mal nicht so locker, wie bei den anderen Büchern. Es hat ein wenig gedauert, bis ich durch war und sich an manchen Ecken ein wenig gezogen. Es hat mich nicht so richtig begeistert, wie der erste Band. Ich hoffe nun also auf das Finale von Roxy und Shaw, denn der Cliffhanger ist heftig und das Ende birgt viel Potenzial für den dritten Band.

So viel möchte ich auch gar nicht erzählen, denn dann wären die Überraschungen verdorben. Emotional könnte die Autorin noch ein wenig mehr bringen. Die Momente sind zwar gegeben, aber das Potenzial wurde da noch nicht ganz ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Die Mischung machts!

Drop Dead Sexy - Zum Sterben heiß!
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“Drop Dead Sexy” brachte mich schon durch den Klappentext zum schmunzeln und da ich Humor liebe, hab ich spontan dazu gegriffen. Wer ein Buch sucht, das Erotik, schwarzen frechen Humor und den ein oder ...

“Drop Dead Sexy” brachte mich schon durch den Klappentext zum schmunzeln und da ich Humor liebe, hab ich spontan dazu gegriffen. Wer ein Buch sucht, das Erotik, schwarzen frechen Humor und den ein oder anderen skurrilen Mord vereint, ist hier genau richtig.

Olivia ist als Coroner und Leichenbestatterin im eigenen Familienunternehmen tätig. Leider ist ihr Sexleben dadurch oft mit seltsamen Situationen gekennzeichnet, wodurch sie nun mit 30 seit 6 Jahren keinen Freund mehr hatte. Zu groß war die Angst davor, das etwas von den letzten Unfällen nochmal passiert. Bis sie von ihrer Freundin ins Nachtleben geschickt wird um ihr “Pfläumchen von Spinnweben” zu befreien, wie es ihre 80 Jährige Oma sagen würde. Dort trifft Liv auf Catcher Mains und dieser GBI Agent ist alles, was sie jemals wollte und noch mehr… sexy, intelligent, stark und völlig aufgeschlossen was ihren Beruf angeht. Nur der Grund, weswegen sie sich wieder treffen, hätte besser ein anderer sein können.

Ein Mord, FKK – Resorts und skurrile Granny Whitches mit hauseigenem, ganz besonderen Mittelchen für Männern – Katie Ashley hat ganz schön was aus dem Ärmel geschüttelt. Es war irgendwie total verrückt, aber dabei so voller Gefühle zwischen Catcher und Liv, dass ich ständig zwischen Lachen und dem typischen “Awww-Gefühl” hin und her wechselte. Der Schreibstil ist unglaublich witzig, locker und leicht. Was mir besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass die erotischen Momente, das Ego von Catcher und das Geschehen um den Mord manchmal etwas überzogen dargestellt wurde, dabei die Hauptcharaktere aber absolut bodenständig und authentisch blieben.

Ich hatte befürchtet, das Catcher ein totaler Playboy wäre, dabei waren sowohl er als auch Olivia sehr gefestigte Anfang 30 – Jährige, die einfach genau wussten, was sie jetzt im Leben wollten und was nicht. Ich liebe, wie sie miteinander umgehen. Ja, es ist irgendwie Insta-Love mäßig, aber da ich es selbst erlebt habe, weiß ich, dass es möglich ist, so schnell so große Gefühle zu entwickeln. Manchmal passt es einfach und die zwei ergänzen sich richtig gut.

Man darf die Story nicht zu ernst nehmen, aber die Gedanken und Ängste von Liv, aus deren Sicht erzählt wird, gehen doch etwas ins Herz. Ich konnte mich in sie rein versetzen und fühlte demnach mit.

Für mich war das eine gelungene Unterhaltung für Zwischendurch. Der Spannungsbogen bekam am Ende auch noch ein richtiges Hoch, sodass auch hier das Adrenalin nochmal kurzzeitig stieg. Ich fand es toll.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Gefühlvoll

Kissing in the Rain
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Camryn ist eine etwas verschrobene, junge Frau, die nicht an die Liebe glaubt. Man sollte gut miteinander auskommen und die gleichen Ziele haben, das wäre ihre Idealvorstellung. Cam sieht sich selbst aber ...

Camryn ist eine etwas verschrobene, junge Frau, die nicht an die Liebe glaubt. Man sollte gut miteinander auskommen und die gleichen Ziele haben, das wäre ihre Idealvorstellung. Cam sieht sich selbst aber auch als durchschnittlich, langweilige Frau, die immer mit ihren Geschwistern konkurrieren muss – zumindest ist das so, wenn ihre Familie mit redet. Als nun die Hochzeit ihrer Schwester ansteht und ihr Freund sich plötzlich von Cam trennt, braucht sie einen Notfallplan. Und dieser heißt nun Troy….

Als der junge Troy damals vor Jahren zur Familie Covic stieß, war das ein Wunder. Sein Alkoholiker – Vater hatte ihm immer wieder übel mitgespielt und Troy lebte öfters als Patenkind bei Mama Covic, als er es zählen konnte. Fisher ist wie ein Bruder für ihn und auch die jüngste in der Familie ist für Troy ein Familienmitglied, aber am meisten geholfen hat ihm immer Camryn. Sie durchschaute ihn, blickte hinter die Mauern und war Troy eine ganz besondere Stütze. Das das Abkommen, was sie nun für die Hochzeit treffen, alles durcheinander bringen wird, war mir klar, aber dass dabei so viele Gefühle raus kommen, hat mich total überrascht und mitgenommen.

Der Schreibstil von Kelly Moran passt zu dieser Geschichte wie die Faust aufs Auge. Auf der einen Seite möchte ich Camryn in den Arm nehmen und ihr mein Beileid bekunden, ob dieser bekloppten Familie. Auf der anderen möchte ich Camryn verkloppen, weil sie sich so stark davon beeinflussen lässt und viele viele Jahre verschwendet hat, zumindest was ihr eigenes Lebensgefühl angeht. Es ist manchmal zum Haare raufen gewesen, denn ich wollte sie so gern beschützen und die Großmutter oder auch die Mutter dafür mit der Bratpfanne hauen. So redet man nicht mit seinem Kind und man sollte sich auch Mühe geben, hinter die Schutzmauern zu blicken und es nicht noch mehr zu verletzen. Ich war so wütend!

Aber Troy ist echt ein Herz von einem Mann und wie er sie zurück ins Leben holt, ihr verrückte Dinge aufdrängt um sie wieder zum Lachen zu bringen, hat mich total vereinnahmt. Ich liebe seine Art, dabei hat er genug an seinem eigenen Päckchen zu knabbern.

Alles in Allem kann man “Kissing in the Rain” super weg lesen. Es war schön und voller Gefühle. Das Setting hat Kelly Moran mal wieder richtig toll beschrieben, wenn auch ein paar Gedanken manchmal einen Hauch langwierig waren – ich fühlte mich abgeholt und in die Geschichte mitgerissen. Ein wunderschönes Buch für Zwischendurch!

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