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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2025

Poetisch und introspektiv

Dem Mond geht es gut
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„Dem Mond geht es gut“ ist wieder ein Roman über Mutterschaft und Frau sein, diesmal in einer sehr poetischen und sehr introspektiven Form. Nach ihrem viel gelobten Debütroman „Taubenleben“ ist es der ...

„Dem Mond geht es gut“ ist wieder ein Roman über Mutterschaft und Frau sein, diesmal in einer sehr poetischen und sehr introspektiven Form. Nach ihrem viel gelobten Debütroman „Taubenleben“ ist es der zweite Roman der Berliner Autorin Paulina Czienskowski.

Die Ich-Erzählerin ist eine junge Frau und gerade Mutter geworden. Nach der Geburt überfluten sie komplexe Gefühle und Gedanken - nicht nur über die Liebe zu ihrem Kind, sondern auch über sich selbst, ihre eigene Mutter und Großmutter. Die Veränderungen in ihrem Leben bringen nicht nur Verantwortung, sondern auch Unsicherheit, Zweifel und eine tiefe Sehnsucht nach Verstehen.
In fragmentarischen, poetisch verdichteten Momentaufnahmen und Gedanken versucht sie, ihre neue Identität zu greifen – als Mutter, als Tochter und als Enkelin, als Teil einer weiblichen Linie, in der das Schweigen oft lauter war als Worte.

„Und genauso erzählen sich doch Erinnerungen, denke ich, nie von Anfang, nie bis Ende, fortlaufend flackern sie, kurzatmig.“


In ihren Erinnerungen tastet sie sich an ihre Vergangenheit heran. An das, wofür ihre Mutter und davor ihre Großmutter nie Worte gefunden haben.


„Da ist dieses fortlaufende Gespräch, dieses nie endende Gespräch, das irgendwann anfängt, vor Jahrhunderten, Tausenden von Jahren wahrscheinlich. Aber immer da, denke ich, da knüpfen wir an, du und ich und Oma auch. Wir fließen und wachsen, schreiben eine der vielen möglichen Fortsetzungen.“

Ich finde unendliche viele wunderschöne Stellen in Czienskowskis Roman, alle sehr reflektiert und tiefgründig. Mir gefällt diese Vorstellung einer maternellen Linie an Erfahrungen und Empfindungen über Mutterschaft, Herkunft und ambivalenter Bindung und Liebe. Und der Roman ist voll von fast philosophischen Sätzen, über deren Gehalt ich nachdenken kann

„Entbinden von Losbinden, Befreien, Absolution, frei von allen Sünden werden, dabei bedeutet zu entbinden ja im selben Moment, verantwortlich für ein Leben zu werden, verantwortlich für den Tod, auch für den eigenen.“


Dennoch kann ich die Tiefe der Gedankengänge der Erzählerin nicht immer ganz nachempfinden, zu pragmatisch und andersartig sind meine eigenen Erfahrungen mit Elternschaft.

So fehlte mir manchmal der Zugang oder vielleicht auch die Geduld, komplett in die vielschichtigen und transgenerationalen Gefühlswelten einzutauchen.

Deswegen würde ich sagen, dass „dem Mond geht es gut“ schon ein Roman ist, auf den du dich einlassen musst und für den es vielleicht auch die entsprechende Stimmung braucht und der sich eher nicht für den abendlich Eskapismus nach der Arbeit eignet.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Emotionale Hommage

Die Geschichte der Maria Schneider
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Wer sich auch nur ein bisschen für Filme interessiert, weiß wahrscheinlich wer Maria Schneider war. Ihre größte Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle in dem Skandalfilm des italienischen Regisseurs ...

Wer sich auch nur ein bisschen für Filme interessiert, weiß wahrscheinlich wer Maria Schneider war. Ihre größte Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle in dem Skandalfilm des italienischen Regisseurs Bernardo Bertolucci „Der letzte Tango von Paris“ an der Seite von Marlon Brando. Schneider war damals 19, Brando, mit dem sie in dem Film einige intensive Sexszenen hat, fast 50.
Der Film sorgte in den 70ern für einen kassenträchtigen Skandalerfolg, gerade durch die Sexszenen polarisierte das Werk und die Bewertungen reichten von der Anerkennung als Meisterwerk bis hin zu entsetzter Ablehnung.
Was damals weder die Kritik noch die Öffentlichkeit wusste: die junge Maria Schneider wurde durch eine improvisierte und nicht mit ihr abgesprochenen Vergewaltigungsszene traumatisiert. Obwohl die anale Penetration durch Brando am Set lediglich simuliert wurde, fühlte sich Schneider durch die demütigende Szene tief erniedrigt und beschmutzt.

Auch Brando fühlte sich vom Regisseur Bertolucci manipuliert und verraten und verweigerte bis zu einer Aussprache 13 Jahre später jeden Kontakt.

»Nie wieder mache ich so einen Film. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich persönlich vergewaltigt.«

Schneiders Karriere und Leben wird für immer mit dieser traumatischen Szene, die sich die ganze Welt immer wieder ansehen kann, verbunden sein.

„Dir ist klar, dass diese Aufnahme dich für immer brandmarkt, wie ein misslungenes Tattoo, das man ein Leben lang versucht zu verstecken.“

Mit dem plötzlichen Medienrummel und der Prominenz nach dem Film kommt die angeschlagene Schneider nicht gut zurecht.
Beruflich wird sie auf ihr Aussehen und auf erotische Rollen reduziert. Privat verliert sie sich in der Alkohol- und Drogensucht.

Später, als Schneider beginnt alle Drehbücher mit Sex und Nacktszenen abzulehnen, stagniert ihre Karriere.

„Angezogen warst du nicht mehr interessant.“

Vanessa Schneider ist die Cousine von Maria und Teil einer weit verzweigten, großen und komplizierten Familie, in der die Abstammungslinien nicht immer ganz klar sind.

Sie erlebt schon als junges Mädchen den Wirbel um ihre Cousine mit, ist fasziniert von der wunderschönen Frau mit dem wilden Leben und den berühmten Freund:innen.

Als Kind ist Vanessa direkte Zeugin der Heroinsucht ihrer Cousine, sieht die Spritzen, versteht aber die Zusammenhänge nicht. Erst später ist ihr klar, dass Maria Drogensüchtig ist und entwickelt daraus einen Radar für Junkies.

Vanessa Schneider erzählt die Geschichte ihrer Cousine als Liebesbrief, in dem sie Maria direkt anspricht. Eigentlich war das Buch als gemeinsames Projekt geplant, doch Maria stirbt viel zu früh.

Die Geschichte der Maria Schneider ist ein eindringliches Beispiel, wie der Machtmissbrauch von Männern ein Leben beeinflussen und zerstören kann. Mit der #metoo Bewegung, die in Frankreich starke Wellen schlug, wird endlich auf diese Strukturen und Mechanismen aufmerksam gemacht.


„Das 21. Jahrhundert, das du kaum kanntest, Maria, wird das der moralischen Wiedergutmachung werden, in dem die jahrtausendealten Perversionen als unzumutbar angesehen werden. Die Opfer werden nun gehört, ihre Peiniger an den Medienpranger gestellt.“

Aber ist das wirklich so? Kann es sowas wie eine moralische Wiedergutmachung überhaupt geben? Wo sind die Peiniger am Medienpranger?
Ich fürchte, ich bin da nicht ganz so optimistisch, wenn ich mir überlege, dass ein missbräuchlicher und sexuell übergriffiger Mann wie Donald Trump Präsident werden kann.

Aber vielleicht sind deswegen die Geschichten von Frauen wie Maria und Vanessa Schneider umso wichtiger und sie sollen erzählt und gelesen werden.

„Die Geschichte der Maria Schneider“ ist keine Biografie im klassischen Sinne, sondern vielmehr wie The New York Times titelt „Eine wunderbare Hommage“.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Kurz: Lesen. Unbedingt.

Hunchback
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Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich lieber dicke oder dünne Bücher lese. Wahrscheinlich tendenziell lieber dicke Bücher, wenn sie gut sind.

„HUNCHBACK“ ist jetzt allerdings ein sehr, sehr dünnes Buch ...

Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich lieber dicke oder dünne Bücher lese. Wahrscheinlich tendenziell lieber dicke Bücher, wenn sie gut sind.

„HUNCHBACK“ ist jetzt allerdings ein sehr, sehr dünnes Buch und ich fand es sehr, sehr gut.
Und weil es so kurz ist, will ich eigentlich gar nicht so viel dazu schreiben, damit du es komplett selber entdecken kannst.
Was ich dir verraten kann, ist dass „HUNCHBACK“ auf Deutsch „Buckelmonster“ heißt – ein Begriff, mit dem sich die Ich-Erzählerin des Romans selbst bezeichnet.

Shaka ist aufgrund einer angeborenen und fortschreitenden Muskelerkrankung schwer behindert und lebt in einer Pflegeeinrichtung.

“Seit neunundzwanzig Jahren, seit ich in der lokalen Mittelschule, Klasse 8b, am Fenster des Klassenzimmers das Bewusstsein verlor, weil meine in der Wachstumsphase nicht vollständig ausgebildeten Muskeln die normale Sauerstoffsättigung nicht mehr aufrechterhalten konnten, lebe ich im Nirwana.”


Sie ist permanent auf medizinische Unterstützung und Pflege angewiesen
Das hindert sie allerdings nicht daran, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln online zu studieren, im Netz erotische und pornografische Texte zu veröffentlichen und auf Social Media aktiv zu sein.
Shaka eine Frau mit eigenen Träumen, Vorstellungen und dem Wunsch nach maximaler Selbstbestimmung - in ihrem Leben und in ihrer Sexualität. Das sollte eigentlich für jeden Menschen selbstverständlich sein, wird aber in unseren Köpfen und in unserer Gesellschaft nicht jedem Menschen zugestanden. Behinderten zum Beispiel. Oder Frauen. Oder behinderten Frauen.

Ich liebe einfach diesen Text von Saou Ichikawa, weil er so komplett lebendig und voller Mut und Energie ist. Ich liebe ihren modernen, eigenwilligen Stil und finde den kurzen Roman einfach großartig.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Feministisch, weird und ein bisschen anstrengend

Leckermäulchen
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Ich wollte ja dieses Jahr meinen Kurzgeschichtenkonsum etwas reduzieren. Bis jetzt bin ich damit auch einigermaßen erfolgreich, aber bei dem neuen Erzählband von Asja Bakić bin ich dann doch schwach geworden.
Schon ...

Ich wollte ja dieses Jahr meinen Kurzgeschichtenkonsum etwas reduzieren. Bis jetzt bin ich damit auch einigermaßen erfolgreich, aber bei dem neuen Erzählband von Asja Bakić bin ich dann doch schwach geworden.
Schon ihre erste Sammlung von Erzählungen „Mars“ wurde hier auf #Bookstagram und in der Presse so gut besprochen, dass ich unbedingt auch was von der bosnisch-kroatischen Autorin lesen wollte.

Thematisch wird in der Beschreibung ganz viel versprochen, was mich anspricht: dystopische Welten, Genderfluidität, Klimawandel, Zeitreisen, Unterwelten, Außerirdische ….und, äh ja, durchaus auch ganz viel Sex.

Und ich finde diese kleine inhaltliche Zusammenstellung noch untertrieben. Die Geschichten und die Welten, die Bakić in jeder der 11 Erzählungen entwirft sind einzigartig, unglaublich fantasievoll und ziemlich abgefahren. Alles Elemente, die ich in Kurzgeschichten lesen will. Allerdings finde ich die Erzählungen teilweise auch ein bißchen anstrengend, denn Bakić spart nicht an Metabezügen, literarischen Querverweisen und mythologischen Anspielungen.
Definitiv konnte ich da nicht überall mithalten und wurde manchmal regelrecht von der Geschichte mitgeschleift und hinterhergezogen.

Auch wenn ich alle Erzählungen gerne gelesen habe, gefiel mir besonders „1998“, in der Bakić kreativ und fantastisch in Form einer Horrorgeschichte über das Einsetzen der ersten Menstruation einer Teenagerin in einem Zeltlager schreibt.
Generell finde ich das viele der Erzählungen ziemlich gruselige Elemente beinhalten. Es ist gerade das Reizvolle an den den Geschichte, dass ich wirklich nie ahnen kann, in welche Richtung mich Geschichte führt. Bakić bedient und verbindet sowohl die Genres Weird Fiction, Horror und Erotik.
Ich mag es, wie feministisch, sexuell empowerend und tabulos viele Geschichten sind, beispielsweise „Die Leiden der jungen Lotte“ - eine Neuschreibung der Leiden des jungen Werther aus weiblicher Sicht.
Für mich eignete sich der Erzählband nicht zum Binge-Reading, da mich die einzelnen Stories jeweils eine gewisse intellektuelle Anstrengungen gekostet haben. Für mich persönlich ist das schon ein kleiner Kritikpunkt, da ich gerne ein fast and heavy consumer bin. Das muss es aber für dich nicht sein.

Wenn du Lust auf sehr ungewöhnliche, feministische und gesellschaftskritische Erzählungen hast, ist Asja Bakić auf jeden Fall ein starker Tipp für dich!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Hart und kompromisslos

Play Boy
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Als ich letztes Jahr den ersten auf Deutsch erschienenen Roman „Love Me Tender“ der französischen Autorin gelesen hatte, war ich instantly und completely fascinated.

Constance Debré lebt und schreibt ...

Als ich letztes Jahr den ersten auf Deutsch erschienenen Roman „Love Me Tender“ der französischen Autorin gelesen hatte, war ich instantly und completely fascinated.

Constance Debré lebt und schreibt kompromisslos und hat mich mit ihrer Tabulosigkeit und Direktheit eingenommen. Jetzt hat Max Henninger mit „Play Boy“, der bereits 2018 - also vor „Love Me Tender“ in Frankreich erschien - einen weiteren Roman der Autorin ins Deutsche übersetzt.
Auch entwicklungstechnisch würde ich „Play Boy“ von „Love Me Tender“ ansetzten und die Roman unterscheiden sich inhaltlich, aber nicht stilistisch.
Debré schaut in „Play Boy“ weniger auf ihre gescheiterte Ehe und die Beziehung zu ihrem Sohn wie in „Love Me Tender“, sondern mehr auf ihre Sexualität und ihre Herkunft und Klassenzugehörigkeit.
Nachdem sie mit ihrer bürgerlichen Existenz und ihre Ehe gebrochen hat, entdeckt sie ihre Liebe zu Frauen und macht erste Erfahrungen.

Ihr Blick auf die Frauen, die sie begehrt und die sie begehren ist dabei von einem männlichen Blick geprägt - zweckmäßig, zielgerichtet und kalt.

„Und dass eine Frau zu lieben bedeutet, sie gleichzeitig zu verachten. Ich habe die Gewalt der Männer verstanden. Ich hab mich gefragt, ob es das ist, was sie für uns empfinden, was Laurent für mich empfunden hat.“

Ich empfinde die Art wie Debré die Beziehungen der Erzählerin beschreibt, als stark funktional und auch als Provokation. Ich hinterfrage meine eigenen Geschlechterzuschreibungen und Vorurteile.

„Ich verstehe Männer, die zu Nutten gehen. Ich verstehe sogar die Vergewaltiger. Zum ersten Mal spüre ich die ganze Gewalt des Verlangens wie einen Stich.
Des Verlangens nach dem Körper der Frauen.“

Immer wieder beschreibt die Erzählerin, wie sehr sie sich von der Gesellschaft abgestoßen fühlt und wie sehr sie sich selbst als Außenstehende sieht. Konventionen sieht sie als sinnentleert und nur als Feigenblatt für die Sinnlosigkeit des Lebens

„Offenbar kommt es ihnen nie in den Sinn, dass sie morgen sterben werden. Ich verstehe nichts von ihrem Leben. Ich hab versucht, so zu sein wie sie, aber es ist mir nicht gelungen.“

Ich würde sogar sagen, dass Debré zeigt in „Play Boy“ fast eine Art Defätismus, angesichts der Unmöglichkeit des Einzelnen, ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen oder auch nur zu erkennen, was Freiheit bedeuten könnte. In ihrem Beruf als Anwältin erkennt sie klar das Klassensystem und auch ihre eigene Position darin.

„Ich bin reich und sie ist arm. Deshalb werde ich gewinnen. Es wird so kommen müssen. Die Reichen gewinnen immer. So wie die Armen immer sterben. Es ist nicht meine Schuld. Es ist nicht meine Schuld, dass die Reichen gewinnen. Es ist nicht meine Schuld, dass ich reich bin. Ich bin so geboren. Es liegt in meiner DNA, steht bereits lange fest. Ich bin ein Kind reicher Eltern, die selbst reiche Eltern hatten.“

Definitiv ist „Play Boy“ wieder eine lesenswerte und aufregende Veröffentlichung der Autorin, die mich mit ihrer wirklich harten Kompromisslosigkeit meine eigenen Prägungen und Glaubenssätze hinterfragen lässt. Debré verweigert und bricht mit jeder Art der Gefälligkeit und der Anbiederung a die Lesenden. Das macht ihre Art zu Schreiben so besonders.
Unglaublich gerne möchte ich noch mehr von Debré lesen und ihre Entwicklung und ihren Weg weiterverfolgen und einfach mehr von dieser kraftvollen und intensiven Literatur erleben.

Wenn du noch nichts von Debré gelesen hast, würde ich dir wahrscheinlich als erstes „Love Me Tender“ empfehlen, es ist in meiner Erinnerung weniger hart, vielleicht auch weniger nihilistisch, aber genauso tabulos und kompromisslos.

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