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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2020

Spannend

Palace of Fire - Die Kämpferin
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Ich mag das Cover richtig gerne, insbesondere wenn man es zusammen mit den anderen Bänden sieht.

Obwohl es lange her ist, dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen, der mich nicht ganz überzeugen konnte, ...

Ich mag das Cover richtig gerne, insbesondere wenn man es zusammen mit den anderen Bänden sieht.

Obwohl es lange her ist, dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen, der mich nicht ganz überzeugen konnte, hatte ich keine Probleme, wieder in diese Welt einzutauchen. Ich kam von Anfang sehr leicht in die Geschichte ein. Durchgehend konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen und in meinen Augen blieb es immer spannend. Die Autorin konnte mich mit ihren Beschreibungen fesseln. So habe ich bei den schnelllebigeren Szenen mitgefiebert und bekam eine Gänsehaut, wenn es um die schrecklichen Behandlung von Magdalenen oder um öffentliche Reden für/gegen Freiheit geht. Ich konnte beim Lesen auch die Atmosphären der verschiedenen Orten spüren.

Ein weiterer Pluspunkt war Reas Gedenkenfieber, das nun mehr im Mittelpunkt steht. Man kann dieses Fieber gut mit Angststörungen bzw. Depressionen vergleichen. Es wird deutlich, wie es Rea einschränkt, obwohl es niemand anderes sehen kann, und welche Probleme sie hat, es zu bekämpfen. So wird es ohne Behandlung auch immer schlimmer.

Mein größtes Problem an dem Buch ist leider trotzdem Rea, aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist. Ich kann zwar verstehen, dass ihr das Gedenkefieber schwer zu schaffen macht und dadurch ihre Entscheidungen beeinflusst werden. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum sie plötzlich ihrer Mutter Madame Hiver so blind vertraut, trotz ihres Verhaltens und ihrer Aktionen in „Palace of Silk“ und obwohl sie damals ihre Kinder verlassen hat. Hier handelt Rea doch sehr naiv. Auch verhält sie sich gegenüber ihren Freunden sehr vermessen, weil sie nur ihren Weg für den richtigen hält.

Dahingegen konnte mich Robin endlich von sich überzeugen. Nachdem er in den beiden Bänden zuvor eher passiv bleibt, will er nun aktiv die Welt zum Besseren verändern und für die Rechte der Magdalenen und damit auch für Reas eintreten. Die anderen Nebencharaktere, vor allem Liam, Ninon, René, Blanc und der Comte, fand ich wieder toll. Leider kamen sie etwas zu kurz. Aber auch die Bösewichten empfinde ich als spannend, weil sie sehr clever agieren und man nicht immer weiß, was genau sie planen.

Fazit: 4/5⭐️

Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, nachdem ich wusste, dass es noch einen vierten Band gibt. Ansonsten hätte die Reihe ein sehr offenes Ende gehabt, was mir immer nicht so gut gefällt.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Süß und kitschig

Sommerzauber wider Willen
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In 𝗦𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿𝘇𝗮𝘂𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻 steht wie bei den anderen beiden 𝗢’𝗡𝗲𝗶𝗹𝗕𝗿𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝘀-Bänden eine süße und teilweise Liebesgeschichte im Vordergrund.

Élise und Sean fühlen sich direkt zueinander hingezogen und ...

In 𝗦𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿𝘇𝗮𝘂𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻 steht wie bei den anderen beiden 𝗢’𝗡𝗲𝗶𝗹𝗕𝗿𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝘀-Bänden eine süße und teilweise Liebesgeschichte im Vordergrund.

Élise und Sean fühlen sich direkt zueinander hingezogen und es knistert sehr zwischen ihnen. Ihre Leidenschaft sorgt dabei auch für viele Wortgefechte. Ich mochte die Geschwindigkeit, wie aus heißen Nächte Vertrauen und später die tieferen Gefühle entstehen. Es war schön, wie die beiden sich ihre Geheimnisse anvertrauen und sich dadurch immer näher kommen. Auch als Einzelpersonen mochte ich die beiden sehr gerne. Beide sind selbstbewusst und leidenschaftlich, insbesondere in ihren Berufen.

Die süße Romance wird mit einer tollen Wohlfühlatmosphäre und einer sympathischen Großfamilie kombiniert. Obwohl ich die O‘Neil-Familie richtig gerne mag, gibt es auch hier einige Probleme, die auch für Seans Fernbleiben von Snow Cristal sorgen. Mir gefiel sehr gut, wie die Familie Élise in ihre Mitte aufgenommen hat und wie Élise auch für sie kämpft. So möchte sie unbedingt, dass sich Sean mit seiner Familien versöhnt.
Diese Familiendynamik und Élises tragische Vorgeschichte sorgen dabei für ernstere und auch traurige Momente.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Locker-leichte Lektüre

Marriage on Madison Avenue
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Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, ebenso wie bei den beiden vorherigen Bänden, zu denen ihr auch eine Rezension hier auf dem Blog findet. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt locker-leicht und ...

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, ebenso wie bei den beiden vorherigen Bänden, zu denen ihr auch eine Rezension hier auf dem Blog findet. Auch der Schreibstil ist wie gewohnt locker-leicht und einfach zu lesen.

Das Buch beginnt wieder mit dem ersten Treffen zwischen Audrey, Claire und Naomi auf der Beerdigung von Brayden Hayes, bei der sie erkennen, dass er mit ihnen allen eine Beziehung führte, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen: Ehe, Beziehung und Affäre. Dadurch kann man jeden Band der Reihe auch einzeln lesen.

Es gibt Kapitel aus Audrey’s als auch aus Clarke’s Sicht, die zwar alle in der Er-/Sie-Perspektive geschrieben sind, aber ich konnte trotzdem eine gute Bindung zu beiden aufbauen. Die Freundschaft zwischen ihnen fand ich schon in den vorherigen Bänden toll, da man ihre Verbundenheit spürt. Die beiden sind beste Freunde seit dem Kindergarten und standen immer für einander ein, so vertrauten sie sich immer alles an, abgesehen vom Intimleben.

Diese Friends-to-Lovers Liebesgeschichte fand ich echt toll, weil sich ihre Gefühle nur langsam ändern und beide ihre Freundschaft auf keinen Fall aufs Spiel setzen wollen. Erst durch die Schein-Verlobung, die zunächst nur als Ablenkung und Alibi gedacht ist und durch die sie ein Paar in der Öffentlichkeit spielen müssen, werden sie mit romantischen Gefühlen konfrontiert. Ich fand ihre jeweilige Verwirrung nach jedem Kuss sehr süß und sie brachte mich auch öfter zum Schmunzeln. Die beiden haben einfach eine gute Chemie und ich habe all ihre gemeinsamen Szenen geliebt. Auch ihre Unsicherheit konnte ich verstehen, weil sowohl Audrey als Clarke bereits Enttäuschungen in der Liebe hinnehmen mussten. So hat sich Audrey immer noch schlecht gefühlt, weil sie (unwissend) eine Beziehung mit einem verheirateten Mann geführt hatte, und deshalb nicht mehr an die große Liebe für sie sich selbst glaubt. Dafür hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen, weil eigentlich Brayden und nicht sie an der Misere Schuld war. Clarke hat seine Leben als Frauenheld genossen, aber ihm wurde der Glaube genommen, dass er jemals ein guter Ehemann sein könnte. Dabei ist eher er ein durch und durch loyaler Mensch.

Wie bereits in den vorherigen Bände war eines meiner Highlights die Freundschaft zwischen Audrey, Naomi und Claire. Anstatt sich wegen Brayden anzufeinden, verbindet es sie und sie stehen einander bedingungslos bei. Solche Freunde kann sich jeder nur wünschen. Auch Audrey’s Familie habe ich ins Herz geschlossen. Sie ist einfach so amüsant und natürlich und sie stehen immer an ihrer Seite. Dahingegen mochte ich Clarkes Eltern gar nicht, denn sie verhalten sich immer kühl, auch gegenüber ihrem Sohn, und benutzen ihn für ihre Machtspielchen untereinander. Trotzdem finde ich Clarke’s Verhältnis mit seiner Mutter amüsant, weil er ständig versucht, genau das Gegenteil zu tun, was sie will.

Den Aspekt mit Clarke’s Ex-Freundin Elizabeth fand ich erst nervig, vor allem weil ich sie nicht mochte. Aber im Laufe des Buches wurde sie sympathischer und dadurch gefiel mir auch ihre Anwesenheit besser. Auch ermöglicht sie einen tieferen Blick in Clarke’s Gefühlsleben und man fängt an, hinter seine selbstbewusste Fassade zu schauen.

Das Ende dieses Buches und dieser Trilogie war einfach zuckersüß und ich habe mich einfach für Audrey (und ihre Freundinnen Claire und Naomi) gefreut, dass sie ihr privates Glück gefunden haben, nachdem Brayden sie alle hinters Licht geführt hat. Deshalb stört es mich auch nicht, dass das Ende sehr kitschig ist. Insgesamt war es vermutlich mein Lieblingsteil der Reihe, weil ich die Liebesgeschichte authentisch fand und Audrey meine liebste Protagonistin ist.

Fazit: 4/5⭐️
Ein würdiger Abschluss dieser Reihe, die sich locker-leicht für Zwischendurch lesen lässt

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Veröffentlicht am 18.07.2020

Toller Reihenauftakt

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Ich muss sagen, dass ich bis jetzt sehr nachvollziehen, warum diese Reihe so geliebt und gefeiert wird.
Der Einstieg in die Geschichte geling mir sehr gut, weil Sarah J. Maas die Welt von Prythian sehr ...

Ich muss sagen, dass ich bis jetzt sehr nachvollziehen, warum diese Reihe so geliebt und gefeiert wird.
Der Einstieg in die Geschichte geling mir sehr gut, weil Sarah J. Maas die Welt von Prythian sehr gut erklärt und es auch eine tolle Karte gibt. Auch die Beschreibungen des Landes waren sehr bildlich.
Feyre ist eine sehr starke Protagonistin, die das Überleben ihrer Familie sichert. Sie kämpft um die Personen, die sie liebt und gibt auch nicht auf, wenn es schwierig wird und die Erfolgschancen schlecht für sie stehen. Auch wenn sie körperlich vielen anderen unterlegen ist.
Aber auch die anderen Charaktere finde ich sehr interessant, insbesondere bei den Faeries weiß man ihre Absichten nie genug.
Die ersten zwei Drittel des Buches leiten die Geschichte, die Charaktere und die Welt ein. Im letzten Drittel geht es dann richtig los und es ist durchgehend spannend. Zu dem Zeitpunkt hätte ich das Buch gerne am Stück gelesen.


FAZIT: 4,5/5⭐️

Ich bin mir sicher, dass nun der zweite Teil 𝗔 𝗖𝗼𝘂𝗿𝘁 𝗼𝗳 𝗠𝗶𝘀𝘁 𝗮𝗻𝗱 𝗙𝘂𝗿𝘆 noch spannender sein wird und freue mich deshalb sehr darauf.

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Veröffentlicht am 17.07.2020

Ganz okay

Game of Destiny
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Meine Meinung:

Das Cover finde ich grandios und alle Bände passen super zusammen. Man bekommt direkt ein Gefühl für die Geschichte. Geneva Lee hat auch wieder einem lockeren Schreibstil, wenn auch teilweise ...

Meine Meinung:

Das Cover finde ich grandios und alle Bände passen super zusammen. Man bekommt direkt ein Gefühl für die Geschichte. Geneva Lee hat auch wieder einem lockeren Schreibstil, wenn auch teilweise in meinen Augen nüchtern.

Man steigt direkt ins Geschehen und es gibt zunächst einen Einblick ins „Später“, wodurch ich direkt weiterlesen wollte, denn ich wollte wissen, wie es dazu gekommen ist. Emma fängt jetzt im Finale wieder mehr an, eigenständig zu arbeiten, um den Mörder zu überführen. Allerdings kann ich später einige ihrer Loyalitäten wieder nicht ganz verstehen. Das Buch ist sehr schnelllebig, sodass mir nie langweilig wurde. Auf der anderen Seite geht es einiges zu schnell, u.a. die Beziehung zwischen Emma und Jamie, die in diesem Band einige Schritte weitergeht.

Insgesamt fand ich die Suche nach dem Mörder interessant, aber stehe auch der zwiespältig gegenüber. Ich habe schon vorher geahnt, wer der Mörder ist, und hatte Recht mit meiner Vermutung. Deshalb konnte mich die Auflösung nicht überraschen. Dahingegen erfährt man auf dem Weg dahin viel Neues über einzelne Charaktere, mit denen ich gar nicht gerechnet habe. So hat sich auf meine Sicht auf einzelne Personen geändert. Trotzdem fehlte mir bis zum Schluss die Bindung zu allen.

Das Ende war sehr dramatisch, aber passt auch zur Art und Weise der Trilogie

Fazit: 3/5⭐️

Gesamtfazit der Reihe:
Die ganze Reihe ist sehr schnelllebig, wodurch es nie langweilig wird, aber ich gleichzeitig keine Bindung zu den Charakteren aufbauen kann. Alle drei Bände sind sehr dünn und enden immer mit einem Cliffhanger, weshalb man auch immer den nächsten Band lesen wollte. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn alle Teile dicker gewesen wären, um die Charaktere mehr aufzubauen, oder es wäre nur ein dickeres Buch gewesen, in dem man gewisse Irrungen und Wirrungen weggelassen hätte.

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