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Veröffentlicht am 12.02.2019

Besser als der 1. Teil

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Es geht nun weiter auf dem Campus...

Den Protagonisten Bridger kennen wir ja bereits aus dem 1. Teil von Sarina Bowen. Dort ist er ein guter Freund von Hartley, liebt Parties und und ist auch für jeden ...

Es geht nun weiter auf dem Campus...

Den Protagonisten Bridger kennen wir ja bereits aus dem 1. Teil von Sarina Bowen. Dort ist er ein guter Freund von Hartley, liebt Parties und und ist auch für jeden weiblichen Spaß zu haben. Aber auch Bridger verbirgt eine schreckliche Geschichte. Man erfährt von der Drogensucht seiner Mutter und dass widerrum die Mutter ihre kleine Tochter (Bridger's Schwester) im Stich lässt, ja sogar vernachlässigt.

Der Zustand seiner Mutter verschlimmert sich auf dramatische Weise und somit muss Bridger eine Lösung finden für seine kleine Schwester. Denn Lucie kann nicht dort bleiben. Also nimmt Bridger sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit zu sich auf dem Campus. Alles natürlich geheim! Er ist jetzt sozusagen der Ersatzvater für Lucy und versucht alles, um nicht auch seine kleine Schwester zu verlieren, dabei vernachlässigt er aber auch seine eigenen Leben.

Scarlet hat ebenfalls zu kämpfen: Sie musste ihr geliebtes Hobby Eishockey aufgeben. Da es einen Skandal in ihrer Familie gibt, in dem ihr Vater beschuldigt wird kleine Kinder unsittlich angefasst zu haben, ändert Scarlet auch ihren Namen, umso nicht mit ihm in Verbindung gebracht zu werden. Die Mutter scheint Scarlet so hinbiegen zu wollen, dass Scarlet jahrelang eine Marionette ihrer eigenen Familie war.

Warum ihr Vater aber immer so harsch zu ihr war und nie wirklich ein liebender Vater, das biegt noch einmal ein ganz anderes Geheimnis.

Den Nebencharakter Andy, der mit Scarlet schon eine Vergangenheit hat, ist mir immer sympatischer geworden. Auch die beiden Katies's waren mir erst am Anfang ein bisschen zu flach, aber auch dann ist das Eis gebrochen.

Diese Geschichte fand ich sehr gut im Gegensatz zum ersten Teil. Wobei mir hier auch etliche Fragen noch im Kopf rumschwirren. Was mir nicht gefällt ist, dass Sarina heftige Sprünge macht und man das Gefühl bekommt, was verpasst zu haben.

Zum Thema: Ich finde diese Thematik sehr schwierig. Aber hier hat es Sarina Bowen tatsächlich geschafft, dass ich anfangs nicht wusste wem ich Glauben schenken sollte. War der Vater zurecht beschuldigt worden oder nicht?! Sehr spannend.

Fazit: Wirklich gut. Der Schreibstil ist auch sehr leicht. Man kommt gut in die Geschichte. Nur die heftigen Szenensprünge machen mir zu schaffen.

Im Übrigen finde ich den Dekan total liebenswert!

Veröffentlicht am 11.02.2019

Auf einer Skala von ein bis zehn ist diese atemberaubende Geschichte eine „eleven“

Someone New
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Diese Geschichte hat …
… mich zum Lachen gebracht,
… mich zum Trauern veranlasst,
… mich zum Toben getrieben,
… mir Bewunderung abverlangt,
… mich in Liebe versetzt.


Laura Kneidl hat in meinen Augen ...

Diese Geschichte hat …
… mich zum Lachen gebracht,
… mich zum Trauern veranlasst,
… mich zum Toben getrieben,
… mir Bewunderung abverlangt,
… mich in Liebe versetzt.


Laura Kneidl hat in meinen Augen mit >> Someone New << ein überraschendes, literarisches Kunstwerk vieler verschiedener, harmonisierender Farben und doch gesellschaftlicher Inakzeptanz geschaffen.


Die witzige und aufgeschlossene Art von Micah fand ich erfrischend ehrlich! Leicht provokant hat es Micah’s Hartnäckigkeit geschafft Julian näher zu kommen. Ich mag ihre Art, wie sie die Tatsachen beim Namen nennt und nichts schönredet. Ich liebe es, mit welchen tiefsinnigen Gefühlen - gepaart mit ein bisschen Naivität - Micah ihr Leben meistert. Micah ist super authentisch gelungen. Sie gibt einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, die mich sehr berührt hat. Micah versucht alles die „heile Familienidylle“ zu retten, indem sie den Weg von Adrian einschlägt, in der Hoffnung, es wird schon wieder. Ich bewundere ihren Kampfgeist und immer das Positive in einem Menschen zu sehen. Die Protagonistin „Micah“ ist Laura Kneidl wirklich sehr gut gelungen. Ich würde gern Micah im wahren Leben einmal begegnen.

Julian war mir anfangs sehr fremd. Ich mochte zwar auch seine spitze Zunge (z.B., dass er lieber auf schwarze Unterwäsche steht!), aber ich konnte ihn genauso wenig greifen wie Micah. So bekam ich ein genaues Gefühl davon, wie Micah sich fühlte, als sie versuchte Julian näher zu kommen. Obwohl ich bis zu einem gewissen Abschnitt den genauen Hintergrund nicht kannte, habe ich mit Julian mitgefühlt. Laut seiner Eltern und Freunden solle er sich das Leben neben. Er wäre kein „normaler“ Mensch. Ist es da nicht verwunderlich, dass Menschen in seiner Situation über Suizid nachdenken. Der Protagonist „Julian“ ist ein starker Charakter! Er wuchs mir immer mehr und mehr ans Herz. Man merkt, dass Laura Kneidl Julian’s Charakterdarstellung sehr wichtig war.

Julian‘s und Micah’s Eltern sind ein trauriges und bemitleidenswertes Abbild unserer Gesellschaft! Bemitleidenswert deshalb, weil ich fest der Überzeugung bin, dass diese Menschen tatsächlich glauben, es gebe nur jeweils eine sexuelle Orientierung. Etwas anderes gibt es einfach nicht! Das zeigt, dass deren Glaubens- und Wertehorizont eine Grenze hat. Aber sollten wir nicht alle toleranter und aufgeschlossener gegenüber den Menschen sein, die Teil unserer Gesellschaft sind?!

Lilly’s Geschichte ging mir auch sehr nahe, da ich dieselben Erfahrungen gemacht habe in Bezug auf die Äußerungen ihrer Mutter.

Auri‘s und Cassie’s Verhältnis finde empfinde ich als schwierig. Scheinbar gibt es da auch ein Geheimnis. Ich habe eine Vermutung, aber da werden wir ja bald mehr lesen, worauf ich schon sehr gespannt bin.

Es gibt einige Nebencharaktere, die aber jeder für sich eine wichtige Botschaft eröffnen. Das hat mir auch sehr gut gefallen, die Geschichte wirkte dennoch nicht überladen.


Einige Szenen haben sich mir besonders eingeprägt: Der erste Kuss und der damit verbundene Applaus, der umstehenden Studenten, war für mich eine Schlüsselszene des Vertrauens. Sehr gut fand ich, dass das Klischee „Junge küsst Mädchen“ nicht zum Tragen kam. Sondern endlich küsste auch mal ein Mädchen einen Jungen!

Die Zeltszene hat mich wahnsinnig gemacht. Es hat so gut angefangen, wäre nicht der Streit gewesen. Unglaublich flott fand ich die Offenherzigkeit von Micah. Aber das passt auch wiederum zu ihrem Charakter. Es war das erste Mal, dass sie sich so geborgen fühlte, um sich in Julian’s Armen fallen lassen zu können. Und plötzlich war die Stimmung dahin. Ich hätte den beiden eine wunderschöne Nacht im Zelt gegönnt.

Die Beerdigung von Julian’s Vater und das Aufeinandertreffen Julians’s Mutter war eine Tragödie. Sie hat Julian vor allen anwesenden Trauergästen geschlagen, weil Julian es nicht würdig ist am Leben zu sein. Julian fühlte sich zu „klein“ und abgelehnt, um sich wehren zu können. Die Umsetzung dieser Szene war äußerst brutal. Aber dennoch bin ich der Überzeugung, dass dieses Verhalten erst die Kaltherzigkeit gezeigt hat, die es bedarf, um die Wichtigkeit dieses Themas zu zeigen.

Die Szene in der sich Micah und Julian „vereinen“, war erstaunlich offen und tolerant! Auch wie Mica mit dem Thema umging, war auch wieder bezeichnend für ihren Charakter! Hier zeigt Laura Kneidl, dass es nicht immer wichtig ist, dass der Körper zu funktionieren hat wie Gesellschaft glauben mag, dass es so sein muss, sondern dass die Liebe eine immense Rolle spielt und Hürden überwunden werden können.


Der Schreibstil ist erstaunlich leicht, aber dennoch spritzig. Die Sprache ist jugendlich und nicht vulgär. Ein sehr angenehmer Lesefluss. Ich mag es, wie die Autorin die Gefühle und Gedankenwelt zum Ausdruck bringt. Immer auf den Punkt gebracht. Das lässt keine Fragezeichen offen! Den schulterzuckenden Emoticon fand ich der Hammer! Den werde ich mir abschreiben!!! ︠ \("ﺭ)/ ︡


Die Spannungsbögen waren zum Teil nicht auszuhalten, zumindest ging es mir so! Ich merkte, wie ich die Luft angehalten habe, wie ich gehofft und gebangt habe. Die Autorin hat aufsteigend der Geschichte immer wieder neue Spannungen und Höhepunkte integriert, sodass ich Mitte des Buches dachte, was soll noch kommen? Ich hatte schon eine Vermutung gen Ende hin! Aber weit gefehlt! Das dicke Ende sollte noch kommen. Die Konflikte in der Geschichte waren vielseitig und sehr gut umgesetzt. Ich hatte nicht das Gefühl von Problemen überladen zu werden. Alles passte an seiner Stelle. Jeder mitwirkende Charakter hatte sein eigenes Spannungsfeld. Hier hat Laura Kneidl in meinen Augen die richtigen Töne getroffen, vor allem bei dem Ausraster bei Micah‘s Eltern.


Meinung:
Julian’s Geheimnis hat mich umgehauen! Nicht im negativem Sinne, sondern im positivem Sinne. Es betrifft uns alle und ist so aktuell in dieser Gesellschaft, wie nie zuvor. Ich war schockiert über das Treffen mit seiner Mutter. Niemals hätte ich so etwas erwartet. Die geschundene Seele von Julian hat mir das Herz zerrissen, nicht er sein zu können, wer er ist. Es macht mich wütend und traurig zugleich.

Dieses Thema umtreibt mich fast täglich, da ich auf meiner Arbeitsebene auch damit zu tun habe. Es gibt viel zu wenig Informationen über dieses Thema und die Gesellschaft ist immer noch nicht aufgeklärt. Es ist traumatisch für die Menschen, was sie alles über sich ergehen lassen müssen, um ein für sie glückliches Leben zu führen.

Besteht nicht der Sinn im Leben glücklich zu sein? Egal wer man ist und wie man ist? Niemand hat das Recht einen vorzuschreiben, wie man glücklich werden kann! Das Verhalten dieser Eltern in dieser Geschichte würde – wie auch in dieser Geschichte – Traumata hervorrufen und könnte Leben kosten!!! Wir sind alle Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Orientierungen!

Das Nachwort fand ich perfekt und passend zugleich! Die Erklärung danach zeigt, wie sehr sich Laura Kneidl mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Wirklich große Klasse. Das bedarf in meinen Augen ein „Chapeau“!

Wie ich von der Autorin erfahren habe, ist die Geschichte nicht ohne Grund aus Micah’s und nichts aus Julian’s Blickwinkel geschrieben. Laura Kneidl wahrt hiermit die Privatsphäre der betroffenen Personen. Die Sicht von jemanden zu beschreiben bzw. den Lesern näher zu bringen, wie sich Menschen fühlen, deren Schicksal wir selbst nicht erlebt haben, wäre respektlos.

Fazit:
Laura Kneidl hat für mich die perfekte Kunst zwischen Dramatik und Happy End eines überaus aktuellen und noch nicht überall anerkannten Themas geschaffen! Die Autorin hat die Charaktere sehr authentisch beschrieben! Sie gibt dem Thema mit diesem Buch eine Stimme, welche erhört werden sollte.


Mein Wunsch wäre, dass die Geschichte als Lehr- und Aufklärungslektüre in Schulen angewandt wird. Auri beschrieb das ähnlich, als damals ein Junge verprügelt wurde und daraufhin die Direktorin einen Betroffenen einen Vortrag halten ließ!

Veröffentlicht am 02.04.2018

Süße, romantische Geschichte mit Handicap

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Die Geschichte handelt von der jungen, ehrgeizigen Corey, die durch einen Unfall an einen Rollstuhl gefesselt ist. Sie will aber unbedingt studieren und schafft es somit auf die Uni. Dort wird sie in einem ...

Die Geschichte handelt von der jungen, ehrgeizigen Corey, die durch einen Unfall an einen Rollstuhl gefesselt ist. Sie will aber unbedingt studieren und schafft es somit auf die Uni. Dort wird sie in einem behindert gerechten Haus untergebracht. Sie schließt sofort Freundschaft mit ihrer Mitbewohnerin Dana. In dem Haus auf der gegenüberliegenden Seite ist auch noch so ein gut aussehender Kerl namens Adam Hartley, aber alle nennen ihn nur Hartley. Hartley ist ebenfalls durch einen Unfall lädiert und trägt für einige Wochen einen Gips. Beide verbindet nun die Gemeinsamkeit eines Handicaps.

Corey findet Hartley anziehend, doch Hartley ist für sie unerreichbar, denn Hartley ist mit der oberarroganten Stacia leiert. Stacia benutzt Hartley aber nur als eine Art Accessoire. Hartley stört das aber herzlich wenig, denn er hat nicht vor Stacia zu verlassen, obwohl diese ihn mehrfach versetzt und auch betrügt. Er verfolgt mit der Beziehung ein anderes Ziel.

Corey und Hartley freunden sich an, denn Hartley kennt so einige Tricks und Tipps sich besser auf dem Campus mit Handicap zurechtzufinden. Als sie sich unerwartet näher kommen, schwärmt Corey nach geraumer Zeit für Hartley und spricht schon bald von der Liebe. Da Corey leider nicht mehr in ihrem alten Eishockey-Team mitspielen kann, versucht Hartley sie mit einem Eishockey-Video-Spiel aufzumuntern. Hartley ahnt jedoch nicht, dass Eishockey der Grund für ihr Handicap ist. Für Corey ist es nicht leicht ihr zukünftiges Leben mit einem Rollstuhl und einem Katheter zu vereinbaren. Auch sexuell gesehen, weiß sie noch gar nicht, was sie in einem intimen Moment fühlen würde. Sie fühlt sich ausgegrenzt, unsexy und bemitleidet. Auch Hartley trägt ein gewaltiges Päckchen mit sich rum, von dem er noch niemanden erzählt hat. Welches Geheimnis verbindet ihn mit Stacia?

Eines Tages überschreitet Hartley eine Grenze, die ihn an seinen Gefühlen zweifeln lässt.

Fazit: Ich habe zum ersten Mal an einer Leserunde teilgenommen, was mir unendlich viel Spaß gemacht hat. Bei diesem Buch war ich neugierig, da ich die Leseprobe gelesen habe, und war voller Erwartungen, wie es wohl nach der Leserunde weitergeht. Am Anfang war ich wirklich guter Dinge, da mir der witzige und teilweise sarkastische Schreibstil wirklich gut gefallen hat. Auch die Dialoge waren wirklich sehr ansprechend. Ich hatte bei einigen Szenen Tränen in den Augen, bei anderen habe ich die Luft angehalten, und wiederum bei einigen Szenen habe ich vor Lachen auf dem Boden gelegen.

Der Spannungsbogen reizte mich nicht in vollem Maße. Es hätte noch eine Nummer dramatischer sein können. In den Augenblicken, wo Spannung aufkam, flaute sie aber genauso schnell wieder ab. Mitten im Buch musste ich aber leider feststellen, dass mir zu viele Fragen in Bezug auf den medizinischen Hintergrund von Corey offen blieben. Ich hätte mir mehr Informationen diesbezüglich gewünscht. Das Ende habe ich als zu „rund“ empfunden. Mir schien die Geschichte zu glatt gemacht, so dass am Ende alle Protagonisten alle Freunde waren, obwohl Stacia eindeutig nicht zu der guten Sorte gehörte.

Die Geschichte an sich ist eine nette, süße romantische Geschichte. Das Thema des Buches, also die Behinderung oder das Handicap, finde ich großartig. Das habe ich so noch nicht gelesen, deswegen hätte ich mir umso mehr medizinisches Hintergrundwissen gewünscht. Der Schreibstil war sehr flüssig und las sich – ohne langatmig zu werden – zügig weg, was mir auch gut gefallen hat. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, wenn der zukünftige Leser nicht so auf Details achtet. Ein Buch zum Dahinschmelzen, aber jedoch nicht ohne einige Fragezeichen zu hinterlassen.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Tolles, gefühlvolles Finale mit einer Botschaft im Gepäck

Ich würd's wieder tun
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Penny, Penny, Penny, was soll man nur mit dir machen?

Anna Bell hat ihren vorherigen Romanen über Penny einen guten Auftakt gestartet. Den dritten Band, das Finale, fand ich sogar am besten von allen.

Penny ...

Penny, Penny, Penny, was soll man nur mit dir machen?

Anna Bell hat ihren vorherigen Romanen über Penny einen guten Auftakt gestartet. Den dritten Band, das Finale, fand ich sogar am besten von allen.

Penny hat eine Vergangenheit als Glücksspielerin hinter sich, die sie erfolgreich bearbeitet hat. Sie hat viel um die Ohren, nachdem sie nun ihr eigenes Start-Up-Unternehmen mit "Prinzessin auf Sparkurs" gestartet hat. Sie ist eigentlich sehr erfolgreich in ihrer Branche und es gibt wenige Konkurrenten, die ihr die Bräute abschätzig machen. Sie bekommt sogar ein Angebot in einer renommierten Brautzeitschrift einen Artikel zu schreiben. Ergo: Alles ist super gut. Wäre da nicht Georgina Peasbody! Sie ist eine Hochzeitsplanerin der Luxus-Variante und kann es einfach nicht ertragen, dass es Hochzeiten geben soll, die man "billig" aus dem Boden stampfen kann, geschweige denn, dass es tatsächlich zukünftige Bräute gibt, die solche eine Hochzeit auch noch anstreben.

Wenn alles so gut laufen würde, wo kommen denn aber plötzlich die vielen Baustellen her? Erst verheimlicht dieses Mal Nanny Violet etwas, dann tritt plötzlich Phase sechs ein und zu guter Letzt gibt es natürlich immer wieder sonderbare Wünsche der zukünftigen Bräute. Aber Penny wäre nicht Penny, wenn sie das nicht schaffen könnte. Jedoch folgt auch hier wieder ein Geheimnis das andere!!!

Die Charaktere der Georgina hat mir überaus gut gefallen. So eine gehässige Person, die nur das Ziel hat positive Publicity zu bekommen, egal um welchen Preis, ist auch mir schon im Leben begegnet.

Gut traurig umgesetzt war die Szene mit Nanny Violet. Ich habe im zweiten Teil nichts Positives über Nanny Violet gedacht, jedoch hat die Autorin es geschafft meine Meinung zu ändern.

Ich habe wirklich sehr mit gefiebert mit Penny und wünschte ihr alles Gute. Die Geschichte über Wahrheit, Gefühle und niemals den Kopf hängen zu lassen, hat mich im Endeffekt zum Nachdenken gebracht.

Fazit: Bitte lest alle drei Bände. Sie lohnen sich! Ehrlichkeit währt am Längsten!

Veröffentlicht am 05.04.2019

Ein bisschen viel Dramatik, aber mit einer tiefgründigen Botschaft!

Und plötzlich Liebe
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Ich habe das Buch bei einer Buchverlosung gewonnen. Ich fand die Geschichte nett, aber nicht herausragend.
Die Geschichte dreht sich um Maja. Nicht Biene Maja, aber eben Maja. Und ja, sie wird tatsächlich ...

Ich habe das Buch bei einer Buchverlosung gewonnen. Ich fand die Geschichte nett, aber nicht herausragend.
Die Geschichte dreht sich um Maja. Nicht Biene Maja, aber eben Maja. Und ja, sie wird tatsächlich von ihrem Freund auch "Biene" genannt. Maja ist eine typische Ja-Sagerin (so wie ich auch). Sie kann sich einfach nicht durchsetzen, um zu vermeiden, dass ihre Routine und Gewohnheit aus dem Gleichgewicht gerät. Jedoch muss sie, wenn auch schmerzlich erfahren, dass "leben" heißt, auch Gefahren einzugehen und sich dem "Unbekannten" zu stellen, auch mal was Neues zu wagen.
Die Protagonistin war mir sehr sympatisch, da sie mir sehr ähnlich ist. Ich kann auch sehr schwer nein sagen aus Angst, was denken andere (was mir eigentlich egal sein könnte) und weil ich vielleicht keinen Unmut anstiften will. Aber auch Maja lernt durch Lara, die sie im Dschungel kennenlernt, dass man nicht alles mitmachen muss und schon gar nicht muss man es jedem Recht machen. Einfacher gesagt als getan, wie selbst weiß!
Lara als Nebendarstellerin fand ich auch sehr gut getroffen. Ich hatte ein richtiges Bild vor Augen und konnte mich auch in Lara hineinversetzen. Auch die Weisheiten, die sie vom Stapel gelassen hat, fand ich sehr tiefgründig.
Stephan, tja, Stephan, hmmm, ich konnte fast bis zur letzte Minuten (oder Seite) nicht so richtig warm werden mit ihm. Am Ende konnte er mich nur so halb überzeugen. Die Besinnung kam dann doch recht unverhofft. Zumal er "Biene" so lange hat warten lassen.
Nilo fand ich einfach nur schrecklich umgesetzt. Einerseits war er ein Chameur und andererseits irgendwie billig. Ich weiß bis jetzt immer noch nicht, was ich von ihm halten soll.
Von der Chefin, Antonia, ganz zu schweigen.
Den Schreibstil fand ich manchmal ein bisschen holprig. Aber nach einer gewissen Zeit konnte ich mich daran gewöhnen.
Ich gebe hier drei Sterne, weil für mich zu viele Dinge eine Rolle spielten. Die Protagonisten waren mir zu verdreht! Die Geschichte hatte für mich einen zu langen Vorspann bevor es dann zur Sache ging. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn mehr das Augenmerk auf die Veränderung der Persönlichkeit als Nein-Sagerin gelegen hätte.