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Manasa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Na ja...

Alle weg
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Vorab muss ich sagen, dass ich vor diesem Buch kein anderes Werk von Herrn Maiwald gelesen habe und mir sein Name nicht geläufig war.

Angesprochen hatten mich der Titel, das Cover und das Versprechen ...

Vorab muss ich sagen, dass ich vor diesem Buch kein anderes Werk von Herrn Maiwald gelesen habe und mir sein Name nicht geläufig war.

Angesprochen hatten mich der Titel, das Cover und das Versprechen etwas über die Küstenorte an der Adria zu erfahren, die man als Tourist nur während der Hauptsaison kennenlernt.

Leider ist in meinen Augen dieses Verspechen nicht erfüllt worden. Herr Maiwald erzählt Anekdoten aus seinem Leben in Grado, welche vielleicht noch für Leute interessant sein könnten, die bereits persönlich dort waren. Das war ich leider nicht und daher kann ich mir unter den genannten Orten und Lokalen leider nicht viel vorstellen.

Zudem erläutert der Autor lang und breit, wie er seine Frau im Tennis schlagen möchte. Nein, auch das hat für mich nichts mit dem angekündigten Inhalt des Buches zu tun.

Manche Themen mögen kurzfristig interessant sein, zB was in dieser Gegend zu Weihnachten aufgetischt wird, auch ist das Buch einfach zu lesen. Im Großen und Ganzen konnte es mich aber nicht abholen und ich habe es mir erspart, die letzten 30 Seiten zu lesen. Ob Herr Maiwald im Tennis gewonnen hat? Keine Ahnung, das ist aber auch keine Info, die mein Leben irgendwie bereichern würde...

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Mehr erwartet

Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung
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Der Titel verspricht kurze und knackige Techniken gegen mentale Erschöpfung. Zwar haben mich weder Cover noch Titel des Buches wirklich angesprochen, allerdings finde ich das Thema sehr spannend.

Die ...

Der Titel verspricht kurze und knackige Techniken gegen mentale Erschöpfung. Zwar haben mich weder Cover noch Titel des Buches wirklich angesprochen, allerdings finde ich das Thema sehr spannend.

Die erste Überraschung war das Format der Lektüre: ein Mini-Buch, was ja ganz praktisch sein kann, wenn man unterwegs liest. Dies in Kombination mit dem glänzenden Papier sowie der eher bunten Aufmachung der Texte gaben mir dann aber recht schnell Magazin-Artikel-Vibes und leider ging es mir dann auch beim Lesen so, dass das Buch über kurzes Magazin-Artikel- oder Instagram-Post-Wissen hinaus für mich persönlich nicht viel hergab.
Die Strategien sind alle nachvollziehbar aber halt auch so logisch, dass man selbst drauf kommen kann (zB Handy außer Sichtweite).
Ein kleiner Kritikpunkt sind für mich zudem die Seiten mit rotem Hintergrund. Ich bin recht sensibel, was akustische und visuelle Reize betrifft, und fand die rot hinterlegen Seiten schrecklich zu lesen!

Für kleine Tipps und Tricks im Alltag und für Leute, die sich mit dem Thema noch nicht viel beschäftigt haben, finde ich das Buch ganz ok. Für Menschen, welche sich tiefere Einblicke erhoffen, finde ich das Buch nicht umfangreich/genau genug. Der Preis von EUR 20,00 ist meiner Meinung nach für den Umfang der Lektüre überteuert.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

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Das glückliche Leben
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Mich haben der Titel und das Cover sowie die Thematik dieses Buches sehr angesprochen, zudem fand ich die Länge ansprechend. Ob es sich um eine leichte Sommerlektüre handelt oder um ein tiefer ...

Mich haben der Titel und das Cover sowie die Thematik dieses Buches sehr angesprochen, zudem fand ich die Länge ansprechend. Ob es sich um eine leichte Sommerlektüre handelt oder um ein tiefer gehendes Leseerlebnis, das galt es für mich herauszufinden.

In dem Buch geht es um einen Protagonisten, der sein altes Leben satt hat, so viel wusste ich. Spannend fand ich, wie der Autor das Thema aufarbeiten würde. Allerlei Happy Life Tipps à la Instagram? Bedeutungsschwangere Kapitel à la Coelho oder (das für mich eher enttäuschende) Café am Rande der Welt?

Auf seine Art hat mich das Buch überrascht, denn es ist nichts von alledem. Der Autor wählte ein spannendes Thema, nämlich die in Südkorea offenbar recht gebräuchliche Therapieform seiner eigenen Beerdigung beizuwohnen, den Tod bereits im Leben ein kleines Stück weit zu erfahren.

So weit so wirklich spannend.

Doch ehrlicherweise ist das Thema das einzig spannende an dem Buch für mich geblieben. Die Umsetzung fand ich eher mau.

Der Roman liest sich in meinen Augen eher wie ein Schulaufsatz. Ein Herunterleiern der Ereignisse. "Erst passierte A, dann B, daraufhin folgte C, wodurch man schließlich bei D anlangte." Mir hat die Grundlage einer (für mich) jeden guten Erzählung gefehlt: Show, don't tell. Es war für mich viel zu viel "tell" in dem Buch und kaum "show". Die Charaktere waren daher für mich nicht nahbar, die Handlungen nicht unbedingt nachvollziebar. Ich habe nicht mitgefiebert.

Für mich daher leider nur 2 Sterne für dieses Werk, da es sich trotz der schlanken 200 Seiten für mich recht gezogen hat und ich mich nahezu zum Ende kämpfen musste.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Nicht ganz wie erwartet

Die Frau des Farmers
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Ich finde das Cover dieses Buches sehr ansprechend und Titel sowie Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Das Buch erzählt die Geschichte Helens, welche eigentlich den Weg einer Künstlerin anstrebt, ...

Ich finde das Cover dieses Buches sehr ansprechend und Titel sowie Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Das Buch erzählt die Geschichte Helens, welche eigentlich den Weg einer Künstlerin anstrebt, der Liebe wegen dann jedoch die Rolle einer Bauersfrau im Lake Distrikt übernimmt.

Den Erzählstil selbst finde ich eingängig, jedoch sind vorkommende Zeitsprünge vor allem Anfangs etwas verwirrend. Zudem erfüllt das Buch nicht ganz meine Erwartungen, da ich damit gerechnet hatte, etwas mehr über die Arbeiten am Hofe und das alltägliche Leben in diesem Teil Großbritanniens zu erfahren.

Gut gefallen haben mir die Illustrationen, welche die Lektüre etwas aufgelockert haben sowie die zahlreichen Rezepte. Ja, diese unterbrechen zwar den Lesefluss, da sie doch sehr häufig vorkommen, jedoch freue ich mich schon sehr darauf, einige davon selbst auszuprobieren und kann mir sicher sein, dass sie authentisch sind.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Interessant

Treppe aus Papier
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Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ...

Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ein Buch zuzulegen oder eben nicht. Und Mann oh Mann, der brachiale Einstieg in diese Geschichte hat mich - in Zusammenspiel mit Titel, Cover und Inhaltsangabe - sofort für sich gewonnen.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nach diesem ersten Satz erst einmal eine Weile gebraucht habe, um in das Buch zu finden. Und irgendwie habe ich es dann doch nicht ganz geschafft, mich zu 100% in der Geschichte wohl zu fühlen. Vielleicht habe ich es zur falschen Zeit gelesen. Es handelt sich hierbei definitiv nicht um einen Sommer-Schmöker, den man so nebenbei liest. Die vielen Handlungsstränge und Zeiten, welche teilweise übereinander liegen, verlangen schon ein wenig Aufmerksamkeit beim Lesen.

Das Thema ist kein neues, viele Autoren haben sich bereits daran versucht, die NS-Zeit "aufzuarbeiten". Das Besondere an diesem Buch ist sicherlich die Perspektive, welche ich genial gewählt empfinde. Nicht ganz so ideal finde ich, dass versucht worden ist, so viele andere Geschichten mit einzuflechten.

Dennoch, ein gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen, wenn man der Lektüre seine volle Aufmerksamkeit widmen kann. Und eine Thematik, mit der es gerade jetzt wichtig ist, sich auseinanderzusetzen.

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