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Veröffentlicht am 22.04.2023

Eine so schöne Geschichte

Stars in our Hands
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Ich habe zum Glück noch keine Erfahrungen mit dem Thema gemacht und finde die Aufmerksamkeit in dem Buch und auch die angebotene Hilfe finde ich sehr gut.

Die Atmosphäre und das gesamte Setting im Buch ...

Ich habe zum Glück noch keine Erfahrungen mit dem Thema gemacht und finde die Aufmerksamkeit in dem Buch und auch die angebotene Hilfe finde ich sehr gut.

Die Atmosphäre und das gesamte Setting im Buch gefällt mir unfassbar gut. Alaska ist ein so atemberaubender Ort. All die wunderbaren Orte die beschrieben werden runden die ganze Story ab. Ich liebe generell verschneite oder kalte Orte, das macht es für mich nochmal gemütlicher 🙈

Mit Farah konnte ich mich am Anfang nicht so gut anfreunden aber das hat sich von Kapitel zu Kapitel gelegt und ziemlich schnell mochte ich Farah. Sie hat klare Grenzen und ist angesichts ihrer Zoophobie dennoch sehr stark finde ich. Was sie durchgemacht hat ist echt krass, dass sich daraus eine Zoophobie entwickelt ist sehr verständlich. Es ist auch total verständlich, dass sie den Job dennoch angenommen hat und nichts gesagt hat, sonst wäre sie ja raus gewesen.

Paxton mochte ich schon von Anfang an. Man merkt sofort, dass er nicht der typische Macho-Man ist sondern trotz seiner Berühmtheit normal ist und nicht überheblich oder arrogant. Er ist zwar eher verschlossen aber macht dennoch deutlich klar was er möchte und wie er zu einem steht.
Paxton ist so ein netter Kerl, er hilft Farah mit seiner Zoophobie und öffnet sich ihr stück für stück, immer etwas mehr aber nie zu viel.
Auch was er durchlebt finde ich sehr gut an die Story angepasst und nicht gerade harmlos. Stalking in so einem Maße ist schon wirklich krass, er muss sich seither so eingeschränkt und unwohl fühlen.

‪Die Slow-Burn-Romanze passt super zu der ganzen Geschichte und den Problemen der Charakter. Es ist nichts überstürzt und nichts unlogisch an den Handlungen. Es passt alles so gut zusammen und es lässt sich wunderbar lesen. ‬
Ich hatte sogar eine kleine Ahnung mit den Tagebucheinträgen aber sicher war ich mir da auch erst gegen Ende. Alles rund um Paxtons Berühmtheit ist so authentisch und nachvollziehbar und das Ausmaß vom Stalking ist wirklich erschreckend.

Ich kann das Buch nur empfehlen

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Veröffentlicht am 09.04.2023

Sehr gelungener Auftakt

Gameshow – Der Preis der Gier
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Die Neugierde ist von Anfang an geweckt, man taucht in etwas völlig neues ein und versucht jede Kleinigkeit in sich aufzunehmen. Die Neugierde endet auch nicht, weil immer neue Fragen und Informationen ...

Die Neugierde ist von Anfang an geweckt, man taucht in etwas völlig neues ein und versucht jede Kleinigkeit in sich aufzunehmen. Die Neugierde endet auch nicht, weil immer neue Fragen und Informationen dazukommen.
Die Klassenaufteilung finde ich sehr interessant, wie man in höhere Klassen oder eben niedrigere Klassen kommt, anhand von Wetten für Coins.
Alles rund um die Gameshow macht einfach sehr Neugierig. Wie ist es dazu gekommen, wer hatte diese Idee eine Gameshow einzuführen in die Gesellschaft und wird es nach Cass endlich enden?

Cass ist auch eine sehr starke Person. Sie wird von ihrem Vater hintergangen und landet so in der roten Zone und kämpft dort nun um ihr Leben. Was sie alles durchmacht ist unglaublich. Je weiter man das Buch liest desto mehr merkt man, dass Cass ihre Mutter sehr ähnlich ist, unglaublich stark und hilfsbereit.
Mein Liebling ist definitiv Enzo.

Ich kann Band 2 kaum erwarten und bin sehr gespannt wie weit sich die Geschichte schon / noch spannt. Man wird ja mit einem ziemlich fiesen Cliffhänger hinterlassen, was so viele Fragen bei mir ausgelöst hat. Ich freue mich schon jetzt auf all die neuen Informationen und die Beantwortung meiner Fragen.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Es ging zu schnell für mich

Mister Bloomsbury
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Achtung Spoiler enthalten

Das Buch hat für mich zu wenig Seiten für zu viel Story. Dadurch, dass der Seitenumfang nicht sonderlich groß ist, muss halt viel Story hinein und das passt für mich nicht zu ...

Achtung Spoiler enthalten

Das Buch hat für mich zu wenig Seiten für zu viel Story. Dadurch, dass der Seitenumfang nicht sonderlich groß ist, muss halt viel Story hinein und das passt für mich nicht zu 100 % zusammen. Für mich passiert einfach zu viel zu schnell.

Beide lernen sich kennen wegen des Jobs, begegnen sich dann in der Bar und gefühlt 2 Tage später sind sie zusammen, planen die Übernahme von Verity und fliegen dann nur zu zweit für eine Geschäftsreise nach New York ... Und da lernt er auch noch ihre Mutter kennen, obwohl sie wie lange zusammen sind, 1 Woche höchstens?

Ich mag es viel lieber, wenn sich die Geschichte anbahnt und die Charakter nicht hineingeworfen werden bzw. Zeit haben, sich vernünftig kennenzulernen.

Andrews Konflikte sind schon etwas größer und ich kann seine Entscheidungen verstehen. Die falsche Identität finde ich sogar ziemlich lustig, wenn ich ehrlich bin.

Dass Sofia ihren Vater so tiefgründig kennenlernt, finde ich gut. Klar hatte sie ihre Intention, aber die weiterentwickelte Beziehung finde ich gut gelungen. Auch dass Sofias Mutter nicht zu 100 % die Wahrheit gesagt hat, mag ich, es ist nicht alles nur die ‘Schuld’ des Vaters. Und ihr Vater gibt sich wirklich Mühe. Ich mag ihn.

Nach dem kleinen Drama geht mir auch alles etwas zu schnell. Sie kommen wieder zusammen und er macht ihr regelrecht sofort einen Antrag und sie planen Kinder..

Für mich hätte die Geschwindigkeit etwas langsamer sein können aber an sich ist das Buch gut lesbar und okay.

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Mein Highlight der Reihe

Like Ice We Break
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Ich konnte mich noch nie so gut mit einem Charakter identifizieren wie mit Gwendolyn. Abgesehen von Ihrer psychischen Verfassung kann ich Gwen so gut nachvollziehen. Das Gefühl zu viel oder zu nervig zu ...

Ich konnte mich noch nie so gut mit einem Charakter identifizieren wie mit Gwendolyn. Abgesehen von Ihrer psychischen Verfassung kann ich Gwen so gut nachvollziehen. Das Gefühl zu viel oder zu nervig zu sein, die Gewissheit suchend, was das zwischen ihr und Oscar genau ist, die Euphorie..
Ich kann es so gut verstehen und finde es so schön zu lesen, wie Oscar Gwen akzeptiert und ihr Sicherheit schenkt und sie wegen dem o.g. mag.

Mit Oscar bin ich auch sehr schnell warm geworden. Durch seine Vergangenheit kann er gut Menschen einschätzen und hält sich von ihnen und ihren Problemen fern doch von Gwen wird er magisch angezogen. Er ist sehr süß und einfach purer Zucker 🤭
Jedes Date oder eher jede Unternehmung ist schön durchdacht und geplant. Es ist immer etwas los und es ist auch immer spannend und interessant, sodass mir beim lesen nie langweilig wurde.

Man bekommt bessere Eindrücke von Harper und lernt auch das harte Leben in NY kennen. Es ist also definitiv alles andere als ein Märchen und genau das macht es für mich so sympathisch und beide charismatisch.

In dem Buch wird ziemlich schnell klar, dass Gwen eine noch nicht diagnostizierte Erkrankung hat. Es ist etwas ganz neues, worüber ich noch nie gelesen habe und worüber ich gerne noch mehr wollen würde. Es wird sehr gut mit dem Thema umgegangen und es wird nicht klein geredet. Es wird ganz normal behandelt und es wird in Ruhe über Therapie geredet ohne Abwertung oder sonstiger negativen Reaktion.

Beide laufen perfekt zusammen, als hätten sie es schon immer getan und die Beschreibung der Szenen ist auch sehr gut gelungen aber es hätten für meinen Geschmack auch mehr sein können.

Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist eins meiner Lieblinge geworden und vielleicht auch das beste der Reihe für mich ☺️

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Schwacher Band 2

Like Fire We Burn
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Band 2 der Winter Dreams Reihe hat mich etwas auf den Boden der Tatsachen geholt.
Anfangs konnte ich mit Aria und Wyatt überhaupt nichts anfangen. Aria wirkt für mich sehr selbstzerstörerisch. Sie kann ...

Band 2 der Winter Dreams Reihe hat mich etwas auf den Boden der Tatsachen geholt.
Anfangs konnte ich mit Aria und Wyatt überhaupt nichts anfangen. Aria wirkt für mich sehr selbstzerstörerisch. Sie kann die Vergangenheit nicht Vergangenheit lassen, möchte Wyatt aber gleichzeitig auch nicht zuhören um richtig abschließen zu können. Ich bin über das ganze Buch hinweg nicht mit ihr warm geworden, sie kann sich ohne Wyatt nicht identifizieren und ist nach 2 Jahren kein Stück über ihn hinweg.

Wyatt fand ich am Anfang auch sehr schwierig. Er ist wie besessen von Aria und versucht alles um sich mit ihr auszusprechen oder um ihr nahe zu sein. Ihm ist egal wen er dabei verletzt oder was er machen muss, erst im Nachhinein fällt ihm auf was er wem antut und entschuldigt sich dann.
Mit ihm bin ich nachher warm geworden und konnte etwas Empathie aufbauen aber 100 % waren es auch nicht.

Die ersten hundert Seiten gehen nur über die Vergangenheit von Aria und Wyatt, beide denken ununterbrochen aneinander und es ist etwas viel für den Leser. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch nicht voran geht und die Geschichte auf der Stelle steht.
Zur Mitte hin wird es dann besser und die Geschichte nimmt langsam fahrt auf.
Wyatt fährt den Süß-Faktor auf und versuche Aria zu schmeicheln und sich wieder mit ihr zu vertragen.

In dem Buch fehlt es mir an tiefe und z.B. tiefgründigen Gesprächen. Alles wird oberflächlich behandelt und ein ernstes Thema wird einfach abgetan, als wäre es nicht weiter schlimm. Alkoholkonsum bei Hochleistungssportlern wird als normal angesehen und generell verhalten die Profispieler sich nicht wie solche.
Band 2 war also leider nichts für mich.

Achtung Spoiler enthalten
Das Ende finde ich etwas unspektakulär. Dass die zwei sich aussprechen ist ja logisch aber dass die Aussprache so oberflächlich und kurz ist hätte ich nicht erwartet. Er erklärt seine Sicht und alles ist wieder gut, als wäre nie etwas gewesen. Kein Hinterfragen, keine große Erklärung oder ein richtiges Gespräch darüber.. wie gesagt, alles sehr oberflächlich und kurz.

Dass Wyatt einfach betrunken fährt wird auch komplett runtergespielt. Klar denken Jugendliche und halberwachsene dass nix passiert wenn man es schon mal getan hat, weil eben noch nichts passiert ist. Hier finde ich es aber tatsächlich schwierig die Situation richtig zu beurteilen und zu Werten.
Meiner Meinung nach trägt Wyatt nicht die ganze Schuld am Unfall. Wie Aria sagte hätte es jeden treffen können aber man steigt nun mal nicht betrunken hinters Steuer und man steigt auch zu keinem betrunkenen ins Auto und das sagt ihm keiner. Keiner sagt ihm, dass es falsch war und dass man so etwas nicht macht..

Auch der exzessive Drogen- und Alkoholmissbrauch generell ist in dem Band sehr ausgeprägt und hat mich etwas erschreckt weil es keinem so richtig ausredet und ihm sagt, dass es falsch und Gefährlich ist.

Das Buch ist schwierig zu beurteilen. Es gibt leider mehr tiefen als Höhen und einige strittige Punkte mit denen ich nicht einer Meinung bin. Leider eine schwache Fortsetzung von der Reihe.

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